Tag-Archiv | Konzerne

Brasilien: Vertreibung der Guarani – Kinder sterben, Anführer werden ermordet

Indianer7. November 2014 – Netzfrauen

Wir Netzfrauen sind in tiefer Trauer. Wie wir von unseren Freunden Survival erfahren haben, wurde die 27-jährige Marinalva Manoel tot auf gefunden. Sie hat sich für die Rückgabe des angestammten Landes ihres Volkes eingesetzt.

“Alle Flüsse, alle Wasservorkommen sind tot. Dort, wo früher Wälder wuchsen, gibt es heute
nur noch Soja-Plantagen. Alles ist vergiftet, was überwiegend auf den massiven Einsatz von Agrochemikalien zurückzuführen ist. Zugleich wurden die indigenen Gemeinschaften, die seit jeher in den Atlantischen Regenwäldern gelebt haben, vertrieben. Besonders betroffen sind die Guarani’I m’gba’.”
Elias Diaz Pena, Sobrevivencia, Paraguay. Aus unserem Beitag: Vergiftetes Südamerika – Soja-Anbau für Europa.

Brasilien: Verzweiflung über Mord an Guarani-Anführerin

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Regierung Kolumbiens setzt Paramilitärs & Giftsprüher gegen Bevölkerung ein

Menschenrechtsaktivisten in Kolumbien haben im Südwesten des Landes mehrere Gemeinden besucht, um Beweise und Augenzeugenberichte zusammenzutragen, die Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht belegen. „Kolumbiens Regierung spricht vom ‚Post-Konflikt‘ während sie im Süden des Landes Krieg gegen die Bevölkerung führt“, sagte ein Mitglied der Gruppe bei der Präsentation der vorläufigen Ergebnisse. Die Delegation aus etwa zwanzig nationalen und internationalen Organisationen hatte eine Woche lang mehrere Gemeinden im südlichen Nariño besucht, darunter Dörfer und Bezirke der Gemeinden Samaniego und Túquerres.

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Honduras: Bauernaktivistin nach behördlich ignorierten Morddrohungen ermordet

In Villanueva nahe der Stadt San Pedro Sula im Nordwesten von Honduras wurde ein Attentat auf eine der bekanntesten Vertreterinnen der honduranischen Widerstandsbewegung verübt. Margarita Murillo arbeitete auf einem Stück Land ihrer Bauerngemeinschaft, als eine Gruppe schwerbewaffneter und vermummter Männer sie am Morgen des 27. August erschoss. Die Interamerikanische Kommission hatte zuvor vergeblich von der Regierung von Honduras Maßnahmen zum Schutz von Murillo gefordert, da diese seit dem Putsch vom 28. Juni 2009 immer wieder das Ziel von Bedrohungen geworden war.

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Narrenfreiheit: kein Auftragsmordprozess gegen Nestle in der Schweiz

Lausanne 05. August 2014 – amerika21.de

Schweizer Bundesgericht lehnt Mordklage gegen Nestlé ab

Das Schweizer Bundesgericht hat eine Klage gegen den Nahrungsmittelkonzern Nestlé im Zusammenhang mit der Tötung des kolumbianischen Gewerkschafters Luciano Romero Molina abgelehnt.

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Nestle nutzt Geheimdienst und Paramilitärs für Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Novum in Kolumbien: Gericht stuft Mord an Gewerkschafter als Verbrechen gegen die Menschlichkeit ein. Zusammenarbeit von Geheimdienst mit Paramilitärs aufgedeckt

Bogotá 24. April 2014amerika21.de

Der Strafgerichtshof von Bogotá hat unlängst den Paramilitär Hever Ovido Neiro Bello (Kampfname El Abogado – der Anwalt) als Mittäter
 bei der Ermordung  des kolumbianischen Gewerkschaftsführers Luciano Romero Molina verurteilt und die Tat als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ eingestuft. Das Strafmaß beläuft sich auf 32,5 Jahre Gefängnis und die Zahlung einer Strafgebühr in Höhe von 2.750 kolumbianischen Mindestlöhnen (cirka 900.000 US-Dollar). Weiterlesen

Ford bestätigt – GPS registriert und speichert alle Verkehrsvergehen

Mithilfe eingebauter GPS-Geräte identifiziert Ford Verkehrs-Sünder. Die Daten bleiben jedoch geheim. (Foto: dpa)

Mithilfe eingebauter GPS-Geräte identifiziert Ford Verkehrs-Sünder. Die Daten bleiben jedoch geheim. (Foto: dpa)

Ford erfasst Daten über GPS-Geräte im Auto

Das in den Autos eingebaute GPS-System erkennt, wann und wo die Fahrer zu schnell unterwegs sind. Die Daten werden an den Konzern übermittelt. Dieser versichert jedoch, dass die Daten keinesfalls an Dritte – die Polizei, Geheimdienste, die Regierung – weitergegeben werden.

Genozid: Lebensmittelgigant Nestle treibt Manipulation des menschlichen Organismus durch Nahrung voran

Nestlé-Chef Peter Brabeck sieht im Verkauf von medizinischem Essen den Markt der Zukunft. (Foto: dpa)

Nestlé-Chef Peter Brabeck sieht im Verkauf von medizinischem Essen den Markt der Zukunft. (Foto: dpa)

Lebensmittel – Essen und Medikament in Einem

Nestlé will über Stammzellen menschliche Defekte und Sehnsüchte entdecken

 Der Nahrungsmittel-Konzern Nestlé forscht an Gehirn- und Leberzellen. Er will Lebensmittel entwickeln, die Krankheiten heilen können. Nestlé sieht eine Chance, dass der Pharma- und der Lebensmittel-Markt verschmelzen. Auf diesem Weg kann die Industrie auf Defekte und Sehnsüchte des menschlichen Organismus reagieren.

9. Januar 2014 –

PC-Viren in Yahoo-Werbung nachgewiesen

PC-Viren in Yahoo-Werbung nachgewiesen

 STIMME RUSSLANDS Das Internetportal Yahoo hat Werbeanzeigen veröffentlicht, die beim Anklicken Computerviren verbreiteten, teilte das die Gefahr erkannte Unternehmen Fox-IT mit.

Die schädliche Internetwerbung kann durch den Hackerangriff auf das Yahoo-Werbungsnetz verursacht worden sein.

Die mit Viren infizierten Anzeigen erschienen mindestens seit dem 30. Dezember bei Yahoo. Die Viren griffen somit rund 27.000 Internetnutzer pro Stunde an, berechnete Fox-IT.

Inzwischen hat sich Yahoo zu schädlichen Werbeanzeigen bekannt und will die gefährlichen Beiträge entfernt haben.

 

 

Griechenland: Anarchisten wollen an Feiertagen Coca-Cola in Läden vergiften

Griechenland: Anarchisten wollen an Feiertagen Coca-Cola in Läden vergiften

25. Dez. 2013 – Foto: Flickr.com

STIMME RUSSLANDS Griechische Anarchisten aus der Inoffiziellen Föderation der Anarchisten – Internationale Revolutionsfront haben gedroht, an den Feiertagen Coca-Cola- und Nestle-Getränke in mehreren Verkaufsläden zu vergiften.

Eine Video-Aufnahme mit der Drohung wurde einer griechischen Internet-Nachrichtenagenturen zugeschickt. „Das Ziel der Aktion besteht darin, die Getränke aus dem Handel zu ziehen und transnationalen Konzernen dadurch einen wirtschaftlichen Schaden zuzufügen“, heißt es in der Video-Botschaft.

Die Urheber des Videos teilen außerdem mit, sie würden die Salzsäure in die Getränkedosen einspritzen. Die Aktion werde vier Tage nach der Mitteilung beginnen und zehn Tage lang andauern.  

Freihandel: Deutschland muss Verbraucher-Schutz an globale Behörde abgeben

Das geplante Abkommen zwischen den USA und der EU hat oberste Priorität für Obama und Barroso. Geladen sind nur priviligierte Vertreter der Wirtschaft und ausgewählte Politiker. Die Öffentlichkeit wird ausgeschlossen. (Foto: dpa)

Das geplante Abkommen zwischen den USA und der EU hat oberste Priorität für Obama und Barroso. Geladen sind nur priviligierte Vertreter der Wirtschaft und ausgewählte Politiker. Die Öffentlichkeit wird ausgeschlossen. (Foto: dpa)

TTIP – Geheimverhandlungen in Washington

Freihandel mit Kanada: EU gibt Europa zur Plünderung frei

Die Souveränität der EU-Staaten auf dem Silbertablett: Kanadas Premier Stephen Harper und EU- Kommissions-Präsindet José Manuel Barroso unmittelbat nach der Unterzeichnung des Freihandelsabkommens zwischen der EU und Kanada, am 18. Oktober im Hauptquartier der Kommission in Brüssel. (Foto: dpa)Die Souveränität der EU-Staaten auf dem Silbertablett: Kanadas Premier Stephen Harper und EU- Kommissions-Präsindet José Manuel Barroso unmittelbat nach der Unterzeichnung des Freihandelsabkommens zwischen der EU und Kanada, am 18. Oktober im Hauptquartier der Kommission in Brüssel. (Foto: dpa)

Freihandel Barroso verkauft Europa

Das Freihandels-Abkommen der EU mit Kanada wird die deutsche Gerichtsbarkeit für ausländische Investoren abschaffen. Die EU-Kommission setzt, am EU-Parlament vorbei, die europäischen Steuerzahler gigantischen wirtschaftlichen und rechtlichen Risiken aus. Weil viele US-Unternehmen Tochter-Firmen in Kanada unterhalten, wird mit diesem Abkommen faktisch die Tür für alle US-Unternehmen geöffnet. Im Wind-Schatten der grotesken NSA-Debatte opfert Brüssel die Souveränität Europas auf dem Altar der globalen Industrie-Lobby.

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europas Mittelstand blutet aus – Kreditzusagen halbiert und überteuert

Der europäische Mittelstand fährt in unterschiedliche Richtungen. Die Kreditklemme in Südeuropa wird zum Wettbewerbsvorteil für den deutschen Mittelstand. (Foto: Flickr/(Mick Baker)rooster/CC BY-ND 2.0)Der europäische Mittelstand fährt in unterschiedliche Richtungen. Die Kreditklemme in Südeuropa wird zum Wettbewerbsvorteil für den deutschen Mittelstand. (Foto: Flickr/(Mick Baker)rooster/CC BY-ND 2.0)

Finanzen – Wettbewerbsvorteil für deutschen Mittelstand

Kredit-Linien halbiert: Mittelstand in Europa unter Druck

Die Finanzkrise hat den Mittelstand vor ein Finanzierungsproblem gestellt. Die Neukreditvergabe hat sich in den vergangenen fünf Jahren halbiert. In den europäischen Krisenstaaten ist die Lage verheerend: Unternehmen zahlen bis zu sechs Prozent mehr Zinsen als in Deutschland. Ein Umstand, aus dem deutsche Mittelständler Kapital schlagen können.

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Lawrow: Bau neuer US-Stützpunkte in Afghanistan fragwürdig

9. OctoberPolitaia

lawrow Lawrow: Bau neuer US Stützpunkte in Afghanistan fragwürdigDie ausländischen Kampftruppen in Afghanistan bereiten derzeit ihren Abzug vor, der bis Ende 2014 abgeschlossen sein soll. Die Sicherheitsverantwortung soll angeblich nach und nach von afghanischen Kräften übernommen werden; am Sonntag übergab die Bundeswehr das Feldlager Kundus an die einheimische Polizei und Armee. Aber zieht sich die westliche Mafia tatsächlich aus Afghanistan zurück?

Lawrow weiß bestens Bescheid über die Afghanistan-Pläne der Internationalen Finanzmafia, die in Verkleidung als “die USA und ihre Lakaien” daherkommt. Russlands Spitzendiplomat spricht die Mär über den Abzug der NATO-Truppen aus Afghanistan an und legt damit einen Finger in die Wunde der Lügenbarone in Washington.

Nachdem Afghanistan mit Hunderten von Milliarden Dollar amerikanischer und europäischer Steuerzahler magdeburgisiert wurde, ist es Zeit, das von abgereichertem Uran verseuchte Land langfristig für die Drogen- und Rohstoffinteressen der westlichen Konzerninhaber zu sichern. Dazu wird der Krieg privatisiert.

Doch zunächst zur Meldung: