Tag-Archiv | “Krieg gegen den Terror”

Obama lockert Vorschriften zur Tötung von Zivilisten mit Drohnen

US-Präsident Barack Obama ist eine große Enttäuschung für Bürgerrechtler und Menschenrechts-Organisationen: Er hat den heimlichen Krieg mit Drohnen zum Regelfall gemacht. (Foto: dpa)US-Präsident Barack Obama ist eine große Enttäuschung für Bürgerrechtler und Menschenrechts-Organisationen: Er hat den heimlichen Krieg mit Drohnen zum Regelfall gemacht. (Foto: dpa)

Heimliche Kriege – Zivilisten werden Freiwild

US-Präsident Barack Obama hat die Vorschriften für gezielte Tötungen mit Drohnen gelockert: War es früher für die US-Armee Pflicht, beim Einsatz von Drohnen gegen Terroristen „sicherzustellen“, dass es keine zivilen Toten gibt, heißt es nun, dass zivile Opfer möglichst zu „vermeiden“ sind. Ein feiner, für viele möglicherweise tödlicher Unterschied.

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Prof. Dr. Walter Veith (OFF11) – Die Neue Weltordnung

14. August 2013 – http://www.politaia.org/

Nach hegelianischem Prinzip lässt sich die Welt verändern durch Verschmelzung zweier gegensätzlicher Pole zu einer neuen Ordnung. Aus dem Spannungsfeld von »These und Antithese« entsteht so die neue Lösung, die »Synthese«. Gemäß diesem Prinzip soll nach dem Wunsch der Mächtigen auch die »neue Weltordnung« entstehen. Freier Kapitalismus und Kommunismus sollen beseitigt und durch die alte mittelalterlich-kirchliche Zwei-Klassen-Gesellschaft ersetzt werden, wo einige wenige Reiche herrschen und die große Masse niedrig gehalten wird. Dazu ist es notwendig, dass das Volk entmachtet und verarmt wird.

Diese Politik wird seit dem Fall der Sowjetunion 1989, der die USA als einzige Supermacht übrig ließ, konsequent verfolgt. Dr. Veith beleuchtet dazu die Ereignisse um den 11. September 2001, als mehrere Passagier-Flugzeuge gegen amerikanische Ziele gelenkt wurden, und zeigt, wie unglaubwürdig die offizielle Erklärung ist. Statt die Freiheit zu schützen, wurde der so genannte »Krieg gegen den Terror« zum übermächtigen Argument, bis zum heutigen die bürgerlichen Freiheiten immer drastischer zu beschneiden.
Der Vortrag deckt außerdem die in griechischer Philosophie verwurzelte katholische Wirtschaftslehre auf, die auf die Entmachtung protestantischen Reichtums abzielt und gegen Gottes Gebot »Du sollst nicht stehlen« verstößt. Dennoch wird sie in immer mehr Staaten in geltendes Recht umgesetzt. Die Folge ist u. a. eine beängstigende soziale Destabilisierung.

• Castro, Clinton und der Papst
• Die Europäische Union und der neue Turmbau zu Babel
• Wer steht hinter islamischen Terror-Organisationen?
• Die endlose Riege von Freimaurern und Illuminaten unter den Mächtigen der Welt
• Der Fall Saddam Hussein
• Terror und die Entmachtung des Volkes
• Timothy McVeigh und der Oklahoma-Anschlag
• Was geschah wirklich am 11. September 2001?
• Der eigenartige Brief eines CIA-Mannes aus Kanada
• Südafrika als Beispiel katholischer Wirtschaftspolitik
• Papst Leos XIII. Enzyklika »Rerum novarum« und die Folgen
• Die vielfachen Rufe nach einer neuen Weltordnung
• Päpstlicher Führungsanspruch

3. Weltkrieg unter dem Deckmantel eines Slogans: “Verantwortung zum Schützen” wurde im “Krieg gegen den Terror” zum “Recht zum Schützen”

31. Juli 2013 von beim Honigmann zu lesen

Kurzfassung: Im Jahr 2005 haben alle Staaten der Welt das Papier, “Die Verantwortung zum Schützen”, unterzeichnet. Unter diesem edlen Deckmantel ist die Welt unter dem gängigen Namen “Krieg gegen den Terror” (schon lange der 3. Weltkrieg benannt) schleichend auf dem Wege in die Schlussphase des 3. Weltkriegs.

R2P basiert auf 1. der Pflicht eines jeden Staates, vor Kriegsverbrechen zu schützen, 2. einer  Verpflichtung der internationalen Gemeinschaft, den Staaten zu verhelfen,  ihrer Verantwortung nachzukommen, und 3. der Vorbereitung der Länder, gemeinsame Massnahmen im Rahmen der UN-Charta zu ergreifen, wenn ein Staat offensichtlich versäumt, seine Bevölkerung zu schützen. Für militärisches Eingreifen ist Folgendes erforderlich: 1) Richtige Befugnis: Die UN. Wenn die Vereinten Nationen versagt, ihrer Verantwortung in Gewissens-schockierenden Situationen gerecht zu werden, können betroffene Staaten nicht ausschließen, andere Mittel zu nutzen. 2) Schwelle der gerechten Sache: A. groß angelegte Verletzung des Lebens, Tatsächliche oder Befürchtete. B. “Ethnische Säuberungen, Vertreibung, Terror oder Vergewaltigung. (3) Richtige Absicht: menschliches Leid zu stoppen oder zu verhindern. (4) Letzter Ausweg (5) Verhältnismäßigkeit der Mittel. (6) Begründete Aussicht auf Erfolg. Bereitschaft zum Wiederaufbau.

Ein Vorreiter der R2P war der NATO-Überfall 1999 auf Rest-Jugoslawien, mit nachgewiesenen masslosen Lügengeschichten – besonders des deutschen Verteidigungsministers, Scharping, über serbischen Völkermord an den kultur-zerstörerischen muslimischen, Al Kaida-gestützten Eindringlingen im Kosovo als Auslöserinnen. Die NATO war mit den Al Kaida-Rebellen in ständiger Verbindung.

Nun, stärkere Kräfte drängten ihn: die NATO. Präs. Clinton sagte im Jahr 1993: “Krieg mit der UNO wenn möglich – ohne wenn nötig. Die NATO ist gehalten, Entscheidungskriterien für die UN zu erstellen – nicht umgekehrt”.
Im Jahr 2008 zwang die NATO den Generalsekretär der Vereinten Nationen, den schwachen Ban Ki-moon, zu einer Vereinbarung, dass die NATO der künftige militäre Arm der UN sein sollte.

Kosovo war nur der Anfang der zukünftigen Kriege. Der Oberbefehlshaber der NATO in Europa während des Kosovo-Krieges, Wesley Clark, erfuhr vor dem 11. Sept, die USA beabsichtige 7 Regierungen zu stürzen: Syrien, den Libanon, dem Irak, Libyen, Sudan Erytrea und den Iran.

Allmählich entwickelte sich die R2P in das „Recht zum Schützen“ – wenn es im Interesse der NATO/USA ist.

Zwei Illuminaten, Madeleine Albright, ehemalige US Aussenministerin, und Richard Williamson, haben in Zusammenarbeit mit der US-Regierung die R2P unter die Lupe genommen und finden sie wichtig für die Führerrolle der USA in der Welt. Obwohl die R2P das Image der US schwer beschädigt hat, müsse die US der Welt als Kämpe der Gerechtigkeit erscheinen – wenn es im geostrategischen Interesse der US sei.

Präs. Obama hat nun einen Vorstand zum Verbeugen von Greueltaten mit Teilnahme des nationalen Sicherheitsrates im Weissen Haus eingerichtet. Dieser Rat wird dann entscheiden wo und wann R2P-Fälle vorkommen – und ob Eingriff erfolgen solle.

Dieser Vorstand übergibt dem Präsidenten eine regelmässig revidierte Todesliste – und der Präsident entscheidet dann, wer still und leise durch z.B. einen Drohnenangriff oder anderswie ums Leben gebracht werden soll – in den USA und im Ausland.

Nachweis