Tag-Archiv | Krim

Kiew kündigt Unterdrückung von Russen an / US-Handel mit Russland floriert – EU bezahlt die Zeche

West-Ukraine: Gläubige verjagen „Rechten Sektor“ aus besetzter Kirche
Bild: © REUTERS/Antonio Bronic –

Rund 300 Anhänger der Ukrainischen Kirche des Moskauer Patriarchats haben im Westen der Ukraine eine der beiden Kirchen, die in der vergangenen Woche von Anhängern des Kiewer Patriarchats und Schlägern der Extremistenorganisation „Rechten Sektors“ besetzt worden waren, wieder unter ihre Kontrolle gebracht.

© Verteidigungsministerium – Ostukraine: Artillerieschlag gegen orthodoxe Kirche

Etwa 300 orthodoxe Christen aus den umliegenden Ortschaften haben die Kirche im Dorf Ptitschja am Samstag befreit, teilte Erzpriester Anatoli Bogdanow von der Weißrussisch-orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats mit. Die Angreifer hätten sich mit Tränengas und Feuerlöschern gewehrt, konnten jedoch aus den besetzten Gebäuden verdrängt werden, zitierte ihn das kirchliche Informationsportal Sobor.by. Die Kirchengemeinde bereite eine Gerichtsklage vor.

Anhänger des Kiewer Patriarchats und Extremisten des „Rechten Sektors“ hatten in der Nacht zum 26. Dezember im Gebiet Rowno im Nordwesten der Ukraine zwei Gotteshäuser unter ihre Kontrolle gebracht, die der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats (Teil der Russisch-Orthodoxen Kirche in der Ukraine) gehören. Der Angriff auf eine weitere Kirche konnte von Gemeindemitgliedern abgewehrt werden.

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Ukraine isoliert Krim & lässt CIA Geheimgefängnis betreiben

Ostukraine: Austausch von Gefangenen zwischen Militär und Volkswehr abgeschlossen

– © Sputnik/ Alexei Kudenko

Der in der weißrussischen Hauptstadt Minsk vereinbarte Austausch von Gefangenen zwischen der ukrainischen Armee und der Volkswehr nach der Formel „alle gegen alle“ ist wenige Stunden nach Beginn am Freitagabend abgeschlossen worden. Das berichtete ein RIA-Novosti-Korrespondent vor Ort.

© REUTERS/ Marko Djurica – „Alle gegen alle“: Donbass hofft auf Gefangenenaustausch mit Kiew

35 Kilometer nördlich von Donezk ließ die ukrainische Armee 222 und die Volkswehr 145 Gefangene frei. Ein ukrainischer Soldat wollte im Donbass bleiben. Noch fünf Ukrainer werden am Samstag aus Lugansk gebracht.

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Kohlekrise in der Ukraine – 30 Wärmekraftwerke lahmgelegt

Kiew 23. Dezember 2014 (IRIB/IRNA/RIA Novosti)

Wegen des Steinkohlemangels in der Ukraine sind etwa 30 Wärmekraftwerke stillgelegt worden.

Die Wärmekraftwerke haben gegenwärtig nur noch 1,5 Millionen Tonnen Kohle in Reserve, wie der ukrainische Vize-Energieminister Alexander Swetelik am Montag in Kiew mitteilte. Das sei um zwei Drittel weniger als normal. Nach Angaben des staatlichen Energiekonzerns Ukrenergo reichen die Reserven für höchstens zehn Tage aus.

„Uns mangelt es an Kohle. Normalerweise starten wir mit vier bis fünf Millionen Tonnen in den Winter“, so der Minister weiter.

Die meisten ukrainischen Kohlengruben befinden sich in den östlichen Provinzen Donezk und Lugansk, die nun unter Kontrolle der Separatisten stehen. Die selbsternannte Donezker Volksrepublik teilte am Montag mit, sie sei bereit, Kohle an die Ukraine gegen Vorkasse zu liefern. Unterdessen haben  die ukrainischen Banken ihre Tätigkeit in diesen beiden Provinzen eingestellt.

Seit dem 1. Dezember kommt es in der Ukraine regelmäßig zu Stromabschaltungen. In einigen Gebieten gibt es sogar einen 8-stündigen Stromausfall am Tag, was für öffentliche Proteste gesorgt hat.

Laut russischen Medien hat die Ukraine im November Russland 700 Tausend Tonnen Steinkohle abgekauft. Aus politischen Gründen hat sie jedoch auf den weiteren Kauf verzichtet.

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Donezk: Mehr als 800 Volksmilizen in Gefangenschaft bei ukrainischem Militär
Donezk: Mehr als 800 Volksmilizen in Gefangenschaft bei ukrainischem Militär

STIMME RUSSLANDS Mehr als 800 Volksmilizen von Donezk befinden sich in Gefangenschaft bei der ukrainischen Armee. Die Behörden der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR) möchten alle Gefangenen bis zum Jahreswechsel austauschen, teilte Denis Puschilin, Vizevorsitzender des Parlaments und offizieller DVR-Vertreter bei den Minsker Verhandlungen, mit.

Unter Vermittlung Russlands und der OSZE hatten die Ukraine und die Volkswehr vom Donbass eine Waffenruhe ab 5. September vereinbart. Das Minsker Protokoll vom 5. September fixierte die allgemeinen Vereinbarungen und das Memorandum vom 19. September die Einzelheiten der Waffenruhe. Die Seiten einigten sich auch auf den Gefangenenaustausch im Format „alle gegen alle“.

„Auf der Liste unserer Gefangenen stehen mehr als 800 Personen. In Wirklichkeit ist ihre Zahl viel höher“, sagte Puschilin am Freitag in Donezk.

Er präzisierte auch, dass die Volkswehr von Donezk zurzeit bereit sei, der ukrainischen Seite 152 Gefangene zu übergeben. Seine Liste der Gefangenen legte auch Kiew vor. Sie enthält 223 Personen. „Das sind die Gefangenen, deren Identität und Aufenthaltsort festgestellt und bestätigt wurden“, hieß es weiter.

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Poroschenko unterbreitet Gesetz gegen blockfreien Status der Ukraine

Poroschenko unterbreitet Gesetz gegen blockfreien Status der Ukraine

STIMME RUSSLANDS Der Präsident der Ukraine Pjotr Poroschenko hat am Donnerstag einen Gesetzentwurf in das Parlament eingebracht, der den blockfreien Status des Landes kippt.

„Der blockfreie Status der Ukraine (…) hat sich im Kontext der Sicherheit vor einer äußeren Aggression als uneffektiv erwiesen“, heißt es zur Begründung auf der offiziellen Webseite des ukrainischen Staatschefs. „Der längere Verbleib der Ukraine in einer grauen Pufferzone zwischen den kräftigen Systemen der kollektiven Verteidigung ist eine zusätzliche Herausforderung für die Ukraine.“ Das neue Gesetz solle einen „zusätzlichen Mechanismus für die Gewährleistung von Souveränität, für den Schutz der territorialen Einheit und der Unabhängigkeit der Ukraine“ ins Leben rufen.

Poroschenko hatte sich Ende November für eine Aufgabe des 2010 beschlossenen blockfreien Status der Ukraine und eine Aufrüstung stark gemacht. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sagte das Bündnis könne nicht garantieren, dass die Ukraine blockfrei bleibe.

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Ukrainisches Militär stockt Truppen in Richtung Donezk auf

Ukrainisches Militär stockt Truppen in Richtung Donezk auf

STIMME RUSSLANDS Das ukrainische Militär setzt laut der Volkswehr die Aufstockung seiner Truppen im Gebiet Donezk trotz der Feuereinstellung fort. In Debalzewo ist eine Kolonne mit 30 Panzertransportwagen eingetroffen.

Das Militär stärkt die Feuerstellungen und baut die Minenausrüstungen aus.

Die zwischen Volkswehr und Militär abgestimmte Waffenruhe begann am 9. Dezember. Nach der Feuereinstellung werden neue Verhandlungen der Kontaktgruppe in Minsk erwartet, deren Datum ist jedoch vorerst unklar.

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Jazenjuk: Ukraine kämpft ums Überleben

Jazenjuk: Ukraine kämpft ums Überleben

STIMME RUSSLANDS Trotz milliardenhohen Finanzspritzen von der EU und dem IWF sieht der Premierminister der Ukraine, Arseni Jazenjuk, sein finanziell angeschlagenes Land im kommenden Jahr weiter vor der Überlebensaufgabe. Von einem Wachstum kann laut ihm noch immer keine Rede sein.

„Die Aufgabe für 2015 lautet überleben“, sagte Jazenjuk am Donnerstag in einer Regierungssitzung in Kiew. Er wolle keine populistischen Versprechungen abgeben; im kommenden Jahr „werden alle sozialen Schichten es schwer haben“.

Obwohl die Ukraine in diesem Jahr Finanzhilfen in Höhe von 8,2 Milliarden US-Dollar bekommen hat, erwartet die Regierung einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um fünf bis sieben Prozent. Die Staatsschulden haben sich seit 2010 auf 70 Milliarden US-Dollar vervierfacht. Am heutigen Donnerstag forderte Premier Jazenjuk eine internationale Geberkonferenz, um den drohenden Staatsbankrott abzuwenden.

In der Ukraine war es im Februar 2014 zu einem Umsturz gekommen, bei dem die Opposition die Macht übernahm. Im März teilte Jazenjuk, der neue Regierungschef, in Kiew mit, dass die Ukraine in ihrer tiefsten Krise seit 20 Jahren stecke: Die Staatskasse sei leer und die Gold- und Devisenreserven würden kaum für zwei Monate ausreichen. Dennoch schickte Kiew im April die Armee gegen die östlichen Regionen Donezk und Lugansk, weil diese den Februar-Umsturz und die neue, nationalistisch geprägte Regierung nicht anerkannt hatten. Der Militäreinsatz im Osten kostet die Staatskasse knapp 130 Millionen Dollar im Monat.

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Ostukraine: Volkswehr meldet sieben Verletzungen der Waffenruhe

Ostukraine: Volkswehr meldet sieben Verletzungen der Waffenruhe

STIMME RUSSLANDS Die Volkswehr der selbsternannten „Volksrepublik Donezk“ hat sieben Verletzungen der Waffenruhe seitens der Militärs innerhalb eines Tages registriert, meldet der stellvertretende Befehlshaber Eduard Bassurin.

Am Dienstag begann unter Vermittlung der OSZE die zwischen Volkswehr und Armee abgestimmte Waffenruhe. Auf die Feuereinstellung sollten neue Verhandlungen der Kontaktgruppe in Minsk folgen, jedoch warfen die Seiten schon am Dienstagmorgen einander Schussangriffe vor.

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westlicher Rachefeldzug: Terrorangriff auf Russland – UEFA sperrt Krim-Fussball-Clubs

Terrorangriff auf Grosny: zehn Polizisten getötet, 28 verletzt

Terrorangriff auf Grosny: zehn Polizisten getötet, 28 verletzt

STIMME RUSSLANDS Zehn Sicherheitskräfte sind bei einem Gefecht mit Terroristen getötet worden, die am Donnerstag die tschetschenische Hauptstadt Grosny angegriffen haben. Dies teilte die Anti-Terror-Behörde NAK mit. Weitere 28 Polizisten haben Verletzungen erlitten. Der Anti-terror-Einsatz geht weiter.

Nach Angaben der Behörde hatten die Terroristen Großanschläge in Grosny geplant. Diese Pläne seien nun vereitelt worden. Bewaffnete Angreifer waren in der Nacht zum Donnerstag mit drei Fahrzeugen an einen Polizeiposten herangefahren und mindestens drei Polizisten erschossen. Nach dem Überfall verschanzten sich die Terroristen in einem Verlagshaus und in einer Schule im Zentrum der Stadt. Beim Sturm durch Sicherheitskräfte auf das Verlagshaus wurden sieben Terroristen getötet. Das Gefecht in der Schule geht weiter. In dem Gebäude befinden sich weder Kinder noch Lehrer. FOTOSTRECKE

Waffenstillstand im Waffenstillstand: “Volksrepubliken” in Donbass bestätigen Vereinbarung mit Kiew über Feuerstopp ab 9. Dezember

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Kiew bombardiert Donezk & beginnt Bau von gigantischen Verteidungsanlagen – SS hilft / Sanktionsverschärfungen

Russlands Staatsbanken durch EU-Sanktionen betroffen

Russlands Staatsbanken durch EU-Sanktionen betroffen

STIMME RUSSLANDS Die Europäische Union hat Sanktionen gegen fünf Staatsbanken der Russischen Föderation verhängt, heißt es im offiziellen Dokument der EU. Die Einschränkungen betreffen die Sberbank, die VTB, die Gazprombank, die VEB und die Rosselchosbank.

Die europäischen Banken und Investitionsunternehmen dürfen von nun den russischen Banken aus der schwarzen Liste keine Kredite gewähren sowie ihnen keine Finanzdienstleistungen unterschiedlicher Art erweisen.

Vom Verbot betroffen sind auch die Geschäfte mit neuen Emissionen von Obligationen und anderen Wertpapieren mit einer Laufzeit von mehr als 30 Tagen.

EU weitet Sanktionen gegen Russlands Verteidigungsbranche aus

STIMME RUSSLANDS Die EU hat die Sanktionen gegen die russische Verteidigungsbranche ausgeweitet und es europäischen Unternehmen verboten, neun russischen Unternehmen Doppelzweckwaren zu liefern. Dies geht aus einem Dokument hervor, das im Amtsblatt der EU veröffentlicht wurde.

Unter anderem landeten der Konzern Kalaschnikow, Waffenkonzern Tula, Almas-Antei und der Verein Basalt auf der schwarzen Liste.

Noch 24 Personen in EU-Sanktionsliste

STIMME RUSSLANDS Die EU hat weitere 24 Personen aus Russland und der Ukraine in die Sanktionsliste eingetragen, heißt es im auf der Webseite der Union veröffentlichten Dokument.

Darunter sind der Leiter von „Rostech“ Sergej Tschemesow, der Vizevorsitzende der Staatsduma Wladimir Schirinowski, die Abgeordneten Swetlana Schurowa, Wladimir Lewitschew, Igor Lebedew, Iwan Melnikow und Alexander Babakow sowie der Premier der „Volksrepublik Donezk“ Alexander Sachartschenko. Die Sanktionsliste wurde auf 119 Menschen ausgeweitet.

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US-Außenamt: Keine Angaben über Entsendung russischer Truppen in Ukraine

US-Außenamt: Keine Angaben über Entsendung russischer Truppen in Ukraine

STIMME RUSSLANDS Das US-Außenministerium verfügt über keine Beweise dafür, dass russische Truppen die ukrainische Grenze überquert haben, erklärte die Sprecherin des Amts Jen Psaki.

„Ich glaube, es gibt nichts Neues, was die USA bestätigen könnten“, sagte sie anlässlich der Erklärungen der Kiewer Behörden, laut denen russische Truppen in der Ukraine im Einsatz sind.

Zuvor erklärte der Pressesprecher des US-Verteidigungsministeriums Konteradmiral John Kirby, dass etwa 10.000 russische Militärs an der ukrainischen Grenze stationiert seien und „einige tausend russische Militärs die Separatisten in der Ostukraine unterstützen“.

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Kiew dreht Krim den Hahn ab – Energieversorgung wiederhergestellt

Energieversorgung auf Krim wiederhergestellt

STIMME RUSSLANDS Die Energieversorgung, die in mehreren Städten der Krim in der Nacht zum 1. September eingestellt worden war, ist wiederhergestellt worden. Die Städte Kertsch, Jalta, Sewastopol und Simferopol hatten keinen Strom, weil die ukrainischen Lieferungen um zwei Drittel gekürzt worden waren.

Wie der amtierende Krim-Chef Sergej Axjonow mitteilte, wurde die Energieversorgung hauptsächlich durch eigene Quellen, darunter HKWs sowie Solar- und Windkraftwerke, wiederhergestellt.

Kiew verspricht, die Stromlieferungen bis 20.00 Uhr am Montag fortzusetzen. Die Krim hängt zu etwa 80 Prozent von den Lieferungen aus dem ukrainischen Energiesystem ab.

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Ukrainische Kräfte der Staatsgewalt beschießen weiterhin Städte im Osten des Landes

Ukrainische Kräfte der Staatsgewalt beschießen weiterhin Städte im Osten des Landes

STIMME RUSSLANDS Ukrainische Kräfte der Staatsgewalt beschießen weiterhin Wohnbezirke der Stadt Donezk im Osten des Landes mit Artillerie. Das teilt die RIA Novosti mit.

Die Volksmilizen erwidern den Beschuss aus dem Zentrum der Stadt. Die Anzahl von Opfern und Zerstörungen steht einstweilen noch nicht fest.

Die ukrainische Artillerie hat in der Nacht zum Samstag auch einen Bezirk der Stadt Makejewka der eigenmächtig proklamierten „Volksrepublik Donezk“ beschossen, teilten die Volksmilizen mit.

Durch den Beschusse der ukrainischen Kräfte der Staatsgewalt sind in den letzten Tagen in den Städten des Gebiets Donezk mehr als 20 Personen umgekommen.

Elf Zivilisten bei Beschuss von Donezk tot

STIMME RUSSLANDS Elf Zivilisten sind in den letzten 24 Stunden beim Beschuss von Donezk ums Leben gekommen, weitere acht wurden verletzt, meldet der Stadtrat. Ernsthafte Verluste erlitt auch die Stadt Sugres.

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EU verbietet Import von Waren von der Krim

EU verbietet Import von Waren von der Krim

23. Juni 2014 © Foto: RIA Novosti/Mikhail Voskresenskiy

STIMME RUSSLANDS Die Europäische Union hat am 25. Juni ein Verbot für die Einfuhr von Waren von der Krim und aus Sewastopol verhäng. Dies ist im Kommuniqué des Europarates verzeichnet.

Laut dem Papier sind davon Waren ausgenommen, die ein ukrainisches Zertifikat besitzen.

Die Europäische Union hatte ab dem 23. April die meisten Industrie- und Agrarprodukte aus der Ukraine vollständig oder teilweise vom Zoll befreit. Der Beschluss gilt bis zum 1. November. Bis dahin, so erwartet die EU, tritt das Abkommen über die Assoziierung und den freien Handel zwischen der Ukraine und der EU in Kraft, das am 27. Juni beim Gipfel in Brüssel unterzeichnet werden soll.

Al-CIA-da-Terroristen auf Krim verhaftet

Kämpfer des Rechten Sektors auf Krim festgenommen

STIMME RUSSLANDS Die FSB-Mitarbeiter haben auf der Krim Mitglieder des ukrainischen rechtsextremistischen Rechten Sektors festgenommen, die Terroranschläge in Simferopol, Jalta und Sewastopol geplant hatten, meldet der russischen Inlandsgeheimdienst am Freitag.

Den Kämpfern wurden Sprengstoff, Schusswaffen, Munition, Kanistern mit Brennstoff, Schutzhelme, Mundschutz, Gasmasken, Druckflaschen mit Farben und nationalistische Symbolik beschlagnahmt.

Holocaust: Ukraine sperrt Wasserleitung auf Krim über Nord-Krim-Kanal

Ukraine sperrt Wasserleitung auf Krim über Nord-Krim-Kanal

STIMME RUSSLANDS Die Behörden von Kiew haben die Schleusen des Nord-Krim-Kanals gesperrt, über den das Wasser aus dem Fluss Dnepr auf die Krim-Halbinsel kam.

Die Ukraine versorgt die Krim bis zu 85 Prozent mit Süßwasser über den Nord-Krim-Kanal, der das Flussbett des Dneprs mit der Halbinsel verbindet.

Der Kanal wurde 1961-1971 gebaut. Er fängt im Kachowkaer Stausee an und erreicht Kertsch, seine Länge beträgt 402,6 Kilometer.

8.000 Krim-Militärs wollen russische Pässe bekommen

8.000 Krim-Militärs wollen russische Pässe bekommen

STIMME RUSSLANDS Über 8.000 ukrainische Militärs, die auf der Krim im Wehrdienst sind, haben russische Pässe beantragt, teilte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Freitag mit.

Er unterstrich, dass die meisten Krim-Militärs den Wunsch geäußert hatten, ihren Wehrdienst in den russischen Streitkräften fortzusetzen. Ihm zufolge haben sie nun die Gelegenheit dazu.

„Nun sollte man Voraussetzungen für ihre schnellstmögliche Anpassung an die russische Armee schaffen“, sagte Schoigu.

 

Tausende Ukrainer flüchten auf die Krim

Tausende ukrainische Flüchtlinge treffen auf der Krim ein

STIMME RUSSLANDS Flüchtlinge aus der Ukraine treffen täglich auf der Krim ein, ihre Gesamtzahl hat bereits mehrere tausend erreicht. Auf der Halbinsel erwägt man die Bildung von Flüchtlingslagern. Das teilte der erste Vizepremier der Krim Rustam Temirgalijew mit.

„Ukrainische Bürger kommen täglich über die Grenze mit der Bitte, die russische Bürgerschaft zu bekommen und auf der Krim zu bleiben. Im Schnitt kommen ca. 200 Menschen täglich zu uns“, sagte er.

Aktuelle Nachrichten zum Thema finden Sie in unserer Live-Reportage.

 

G7: Russland aus G8 ausgeschlossen

Westen suspendiert Russlands G8-Mitgliedschaft

STIMME RUSSLANDS Die G8 hat beschlossen, Russlands Mitgliedschaft in der Organisation zu suspendieren, teilte der französische Außenminister Laurent Fabius am Dienstag mit.

„Was die G8, die politische Form des Dialogs von Großmächten, betrifft, haben wir beschlossen, die russische Mitgliedschaft darin zu suspendieren“, sagte Fabius im französischen Rundfunksender Europe 1.

Dabei fügte er hinzu, dass „alle sieben Großmächte am Dienstagabend ohne Russland zusammenkommen werden“. Er gab weder Details noch den Ort des Treffens bekannt.

 

96 Prozent stimmen für Beitritt zu Russland – EU-Beobachter vermelden keinerlei Verstöße bei Krim-Referendum – Beteiligung am Referendum beträgt 70 Prozent

EU-Beobachter registrieren keine Verstöße bei Krim-Referendum

STIMME RUSSLANDS Der polnische Abgeordnete Mateusz Piskorski, der die Delegation europäischer Beobachter beim Referendum auf der Krim leitet, hat betont, dass die Krim-Bewohner ein beispielloses ziviles Engagement an den Tag legen. Weiterlesen

US-Drohnen über der Krim abgeschossen / NATO-Land Rumänien versorgt Ukraine mit Militärinformationen

Medien: US-Drohnen über der Krim abgeschossen / NATO-Land Rumänien versorgt Ukraine mit Militärinformationen
AWACS-Aufklärer beim Start / Mate 3rd Class Jason T. Poplin

Die Kriegsgefahr in der Schwarzmeerregion wächst weiter. Offenbar seit Dienstag überwachen NATO-Aufklärungsmaschinen das Krisengebiet rund um die Krim. Deren Daten könnten über den Umweg Rumänien an die Kiewer Machthaber weitergeleitet werden – NATO und Washington behaupten anschließend, sie wüssten von nichts. Unbestätigten Meldungen zu Folge sollen sogar Drohnen über der Krim abgeschossen worden sein. Das NATO-Land Polen bereitet sich auf ein Luftmanöver in der Ukraine vor – außerhalb des Bündnisgebietes und unmittelbar an der Konfliktzone.

+++ 16.3.: Ukraine-Veranstaltung von COMPACT auf der Leipziger Buchmesse +++

Sollten sich diese Meldungen als zutreffend erweisen, wären es die erste Schüsse zwischen Russland und den USA in der Krimkrise. Zwei US-Drohnen seien über der Krim abgeschossen worden, meldet die Onlinezeitung Krim Nachrichten unter Berufung auf Kosaken auf der Halbinsel. Demnach wurden die unbemannten Flugobjekte entweder von den Krim-Selbstverteidigungseinheiten – hinter denen Beobachter die russische Armee vermuten – oder Berkut-Spezialeinheiten unter Feuer genommen. Aufgegriffen wurde die Meldung bislang unter anderem durch die Belgrader Nachrichtenseite in Serbia und die iranische Nachrichtenagentur FARS. Eine offizielle Reaktion gab es dagegen von keiner der möglicherweise beteiligten Seiten. – zum Weiterlesen

US-Söldner von Blackwater in der Ost-Ukraine im Einsatz?

Schwer bewaffnete Männer in Uniformen ohne Abzeichen wurden in Donezk gesichtet. (Screenshot: Youtube/alekx)

Schwer bewaffnete Männer in Uniformen ohne Abzeichen wurden in Donezk gesichtet. (Screenshot: Youtube/alekx)

Uniformen ohne Abzeichen – Söldner der US-Firma Academi (ehemals Blackwater) sollen in der Ost-Ukraine aktiv sein. Ein russischer Diplomat sagte aus, dass 300 Söldner in Kiew gelandet sind. Sie sollen anschließend in die Süd- und Ostukraine weitergereist sein, wo derzeit vermehrt pro-russische Demonstrationen stattfinden.

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Putin – Krim-Behörden handeln entsprechend dem Völkerrecht

Krim-Behörden handeln entsprechend dem Völkerrecht – Putin

STIMME RUSSLANDS In seinen Telefongesprächen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem britischen Premier David Cameron hat Russlands Präsident darauf hingewiesen, dass die von den Krim-Behörden getroffenen Maßnahmen auf die Bestimmungen des Völkerrechts stützen.

„Putin hob insbesondere hervor, dass die von den legitimen Behörden der Krim unternommenen Schritte auf die Bestimmungen des Völkerrechts stützen und auf die Gewährleistung der legitimen Interessen der Einwohner der Halbinsel gerichtet sind“, heißt es in einer Mitteilung des Kreml-Pressedienstes.

Die Gesprächspartner tauschten ihre Meinungen bezüglich der möglichen Bemühungen der Weltgemeinschaft zur Überwindung der Krise.

 

Krim-Behörden: Ukraine wird verschärbelt

Krim-Behörden werfen Kiew Ausverkauf von Ukraine vor

STIMME RUSSLANDS Die stellvertretende Chefin der Krim-Regierung, Olga Kowitidi, hat die Bedingungen, die Kiew mit dem IWF zu unterzeichnen bereit ist, als Raubbedingungen bezeichnet.

Wie sie mitteilte sieht das von den neuen Behörden der Ukraine unterzeichnete vorläufige Abkommen mit dem IWF vor, dass das ganze ukrainische Gastransportnetz dem US-Unternehmen Chevron übergeben wird. Die Metallkombinate würden zu 50 Prozent dem deutschen Konzern Ruhr zugesprochen. Die Kohleindustrie von Donbass wird die finnische Ruhr-Tochter erhalten.

Außerdem habe Kiew versprochen, in der Ukraine Teile des US-Raketenabwehrschildes und US-Luftstützpunkte stationieren zu lassen.

 

Ukrainische Truppen rücken mit Haubitzen und Panzern Richtung Krim vor

Die ukrainische Armee befindet sich auf dem Weg in Richtung Krim. Auch im Osten der Ukraine werden die Vorbereitungen auf einen Waffengang intensiver. Russische Schützen sollen ein Flugzeug bei einem Patrouillenflug an der Grenze unter Beschuss genommen haben.