Tag-Archiv | Kundgebung

auch US-Senat nickt Waffenlieferungen in Ukraine ab / Russlands Außenamt kündigt Reaktion an!

Winniza: Protestierende fordern Freilassung ihres Anhängers

Winniza: Protestierende fordern Freilassung ihres Anhängers

STIMME RUSSLANDS In Winniza haben die Kundgebungsteilnehmer eine Entschließung angenommen, in der sie die Freilassung ihres Anhängers fordern, der während der Protestaktionen am 6. Dezember dafür festgenommen worden ist, dass er das Porträt des Präsidenten der Ukraine, Pjotr Poroschenko, zerrissen hat. Das teilen die dortigen Massenmedien mit.

Aktivisten haben verlangt, die politische Verfolgung ihrer Anhänger einzustellen, und zwar Juri Hort, der wärend der Kundgebung in Winniza am 6. Dezember dafür festgenommen wurde, dass er das Porträt des Präsidenten der Ukraine zerrissen hatte, und Januarij Schostak, nach dem die Miliz seit der gleichen Kundgebung fahndet.

Vor einer Woche fanden in Winniza Protestaktionen statt, bei denen die Lustration der Gebietsbeamten gefordert wurde. Die Protestierenden unternahmen einen Versuch, das Gebäude des Gebietsrates zu stürmen.

Kundgebung gegen den Terrorismus in Grosnyj

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landesweite Proteste: Polizist aus Ferguson schoss Schwarzen Teenager ohne Grund in den Rücken

Polizist aus Ferguson schoss dem Halbwüchsigen wegen Spaziergangs auf der Fahrbahn in den Rücken

STIMME RUSSLANDS Die Staatsanwaltschaft des Bezirkes St. Luis entschuldigte sich dafür, dass sie nicht alle Unterlagen, die mit der Tötung des Afroamerikaners in Ferguson durch einen Polizisten zusammenhängen, veröffentlicht hatte. Heute wurde die Aussage eines Freundes des Getöteten veröffentlicht, die zuvor aus der Strafsache entfernt worden war.

Laut dieser Aussage hat Darren Wilson Michael Brown in den Rücken geschossen.

Den Worten Browns Freundes zufolge, sei es zu einem Zusammenstoss mit dem Polizisten nur deshalb gekommen, weil die Halbwüchsigen auf der Fahrbahn gelaufen waren. Vom Zigarillo-Diebstahl habe Wilson nichts gewusst. Der Polizist erklärte, dass sein Schießen eine Reaktion auf Weigerung des Halbwüchsigen zurückzuführen war, sich unterzuordnen.

Am 24. November sprach die Jury der Geschworenen Wilson frei. Das hat denn auch Proteste in einer Reihe von Städten der USA provoziert.

Afroamerikaner können in Amerika nicht mehr atmen

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erneut ein Schwarzer Opfer der Polizeigewalt in den USA – Zerschlagung der Proteste & Massen-Festnahme in New York

Demonstranten bei einem "Die-in" in Boston in der Nacht auf Donnerstag.Demonstranten bei einem „Die-in“ in Boston in der Nacht auf Donnerstag.

Los Angeles 5. Dezember 2014 – (IRNA/IRIB)

Die US-Polizei im Bundesstaat Arizona hat einen unbewaffneten Schwarzen getötet.

AFP berichtete heute aus Los Angeles, dass der 34-jährige Romin Brisbone am Freitag in Phönix von einem weißen Polizeioffizier getötet wurde. Der Offizier nahm an, Brisbone wolle eine Waffe ziehen, so erschoss er ihn mit zwei Kugeln. Es stellte sich heraus, der das Opfer keine Waffe trug. In Missouri hatte ein Polizeioffizier am 9. August den schwarzen Micheal Brown in der Stadt Ferguson getötet. Vor zehn Tagen hat eine Jury den Polizisten freigesprochen, er dürfe seine Arbeit wieder aufnehmen. Es folgten Proteste gegen Rassismus und Ungerechtigkeit in Amerika.

Vierte Nach der Anti-Rassismus-Proteste in Amerika in Folge

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USA: Ausnahmezustand in Ferguson – schwere Unruhen & landesweite Proteste

Polizeigewalt

Von Polizisten in USA verletzter Junge gestorben

Alle 28 Stunden wird in den USA ein Afro-Amerikaner erschossen. Beim letzten Opfer handelt es sich um einen zwölfjährigen Junge der von der Polizei angeschossen wurde. Grund: Er hielt eine Spielzeugpistole in seinen Händen.

Von Polizisten in USA verletzter Junge gestorben

STIMME RUSSLANDS Der zwölfjährige Junge, der von einem Polizisten angeschossen worden war, ist in der Stadt Cleveland (US-Bundesstaat Ohio) trotz der Bemühungen der Ärzte gestorben.

Nach Urteil in Ferguson: Proteste in New York und Los Angeles

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USA & Mainstream forcieren Putsch-Gelüste in Ungarn & Tschechien

Proteste in Ungarn: „Orbán, hau ab!“

Proteste in Ungarn: "Orbán, hau ab!"

STIMME RUSSLANDS Ungarns Premier Orbán führt sein Land schrittweise aus der Demokratie in Richtung Autoritarismus – allerdings nicht ohne Widerstand: In mehr als 20 Städten sind nun Zehntausende Menschen auf die Straße gegangen.

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Beratungen in Burkina Faso über zivile Übergangsregierung

Beratungen in Burkina Faso über zivile Übergangsregierung

STIMME RUSSLANDS Nach dem Sturz von Präsident Compaoré in Burkina Faso haben die Konfliktparteien über die Einsetzung einer zivilen Übergangsregierung beraten, meldet der Deutschlandfunk.

An den Gesprächen in der Haupstadt Ouagadougou nahmen Vertreter der Armee, der Opposition und der Zivilgesellschaft teil. Die Präsidenten von Ghana, Nigeria und dem Senegal versuchten zu vermitteln. Eine Einigung, wer eine Übergangsregierung führen solle, kam bei dem Treffen aber nicht zustande. In Burkina Faso hatte das Militär die Macht übernommen, nachdem Compaoré am vergangenen Freitag unter dem Druck von Massenprotesten zurückgetreten war.

massive Zunahme von Anschlägen im Irak – Ebolaverbreitung durch IS?

IS richtet 85 Stammesmitglieder unter ihnen Frauen & Kinder im Irak hin

IS richtet 85 Stammesmitglieder im Irak hin

Bagdad 1. November 2014 (IRNA/IRIB)

Die Terrorgruppe IS hat in einem weiteren Verbrechen im Irak 85 Stammesmitglieder hingerichtet.

Ziel ist es, die Menschen einzuschüchtern. Reuters zufolge aus Bagdad gab der Stammesführer Scheich Naim Al-Kaud bekannt, IS-Terroristen hätten 85 Mitglieder des Stammes Albu-Nimr, die Widerstand gegen sie geleistet hatten, hingerichtet. Al-Kaud sagte zu Reuters: Der IS ermordete am Freitag 50 Mitglieder des Stammes. Dieser Stamm leistet seit Wochen in der Provinz Al-Anbar im Westen Bagdads Widerstand, er ist umstellt vom IS und ihm gehen Munition, Treibstoff und Nahrung aus.

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19 Tage Rückschau auf den Ukraine-Konflikt inkl. UN- & OSZE-Berichte

Stadtrat: Vier Einwohner von Donezk bei Beschuss am Montag getötet

Stadtrat: Vier Einwohner von Donezk bei Beschuss am Montag getötet

STIMME RUSSLANDS Vier zivile Einwohner von Donezk sind am Montag bei einem Beschuss der Stadt ums Leben gekommen, wie auf der Webseite des Donezker Stadtrates am Dienstag mitgeteilt wird.

In einem neunstöckigen Wohnhaus lösten einschlagende Geschosse mehrere Brände aus.

„Am Dienstag morgen war die Situation in der Stadt stabil angespannt“, teilte der Stadtrat mit.

Zuvor hatte die Volkswehr den Tod von zwei zivilen Einwohnern und eines Milizen in der Ostukraine an einem Tag mitgeteilt. Das Pressezentrum der Kiewer Armee gab den Tod eines ukrainischen Soldaten bekannt.

Drei Zivilisten bei Beschuss von Donezk am Mittwoch getötet

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Kurden-Proteste & -Hilfe in Türkei unterdrückt, zensiert & gerächt – Reporter getötet bzw. festgenommen

Türkische Luftwaffe griff PKK-Stellungen an

Türkischer F16-Kampfjet während einer Übung  |  © ReutersTürkischer F16-Kampfjet während einer Übung | © Reuters

Ankara/Kobane 14. Oktober 2014 (Spiegel online/IRIB)

Türkische Kampfflugzeuge haben im Südosten des Landes Stellungen der Kurdischen Arbeiterpartei PKK angegriffen.

Die hatte zuvor wegen der zögerlichen Haltung Ankaras gegenüber der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) mit Bürgerkrieg gedroht. Zum ersten Mal seit dem Waffenstillstand zwischen der PKK und dem türkischen Staat Ende 2012 Friedensprozesses haben türkische Kampfflugzeuge der Typen F-16 und F-4 Stellungen der Extremisten im Bezirk Dağlıca (Provinz Diyarbakır) bombardiert; zuvor hatten diese mehrere Militärposten im Südosten der Türkei angegriffen. Die Beziehungen zwischen der PKK und der türkischen Regierung hatten sich in den vergangenen Wochen massiv verschlechtert. Grund ist die Belagerung der von Kurden bewohnten Stadt Kobane im Norden Syriens an der Grenze zur Türkei durch die IS-Terroristen. Die Kurden werfen der Türkei unter anderem vor, trotz eines drohenden Massakers nicht einzugreifen, weil die Kämpfer in Kobane Verbindungen zur PKK haben sollen. Schon am Wochenende hatte der PKK-Vize Cemil Bayik gedroht, die Friedensgespräche abzubrechen und zum bewaffneten Kampf zurückzukehren. Er ist faktisch der Chef der Organisation und hat sein Hauptquartier in den Kandilbergen im irakischen Kurdistan aufgeschlagen.

Erdogan droht mit Schließung des PKK-Büros in Ankara im Falle von kurdischer Unterstützung Kobanes

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Gaza-Genozid: entführter Soldat tod / 95% der Israelis für Offensive

Der verschollene israelische Leutnant ist möglicherweise tot

Tel Aviv 3. August 2014 (Freunde Palästinas/IRIB)

Der verschollene israelische Besatzungssoldat ist nach Angaben des israelischen Militärs tot.

Wie die israelische Armee am frühen Sonntagmorgen mitteilte, wurde Goldin am Freitag bei einer israelischen Militäraktion Gazastreifen getötet. Die Familie des Besatzungssoldaten sei unterrichtet worden. Eine Kommission unter Leitung des Chefrabbiners der Streitkräfte habe am späten Samstagabend mitgeteilt, dass der Leutnant tot sei. Israel hatte mit einem massiven Armee-Einsatz nach dem Soldaten gesucht. Ganze Truppenformationen durchkämmten im südlichen Gazastreifen Häuser und verdächtige Orte, unterstützt von massivem Artilleriefeuer. Die Militärangriffe auf den Gazastreifen wurden verstärkt. Dabei wurden in der Folge mehr als hundert Palästinenser ermordet. Die meisten dieser Ziele lagen in der südlichen Stadt Rafah und ihrem Umland. Dort sollten Palästinenser den 23 Jahre Leutnant am Freitagmorgen gefangen genommen haben. Der bewaffnete Arm der Hamas, die Al-Kassam-Brigaden, bestritt am Samstagmorgen, den Soldaten in seine Gewalt gebracht zu haben. Goldin wurde seit Freitag vermisst. Ein israelischer Regierungsbeamter hatte am Samstag nach der mutmaßlichen Gefangenschaft des israelischen Soldaten mitgeteilt, sein Land werde vorerst keine Delegation nach Kairo schicken, um über eine Feuerpause zu sprechen.

Zwei Protestanten im Westjordanland erschossen

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Putin warnt vor Isolation – US-Nazi-Führer wirft Steine im Glashaus

Harsche Reaktion auf neue SanktionenRussland warnt: Jetzt wird der Ukraine-Konflikt eine Gefahr für den Weltfrieden

Weltfrieden, Putin, Russland, Sanktionen, Ukraine

dpa/str Landminen vor einem Panzer der prorussischen Militanten.

26. Juli 2014 – Focus online

Moskau bezeichnet die neue Einreiseverbote und Konten-Sperrungen der EU als „unverantwortlich“. Und sieht den gemeinsamen Kampf gegen den Terror gefährdet. Extremisten in der ganzen Welt würden die Strafmaßnahmen „enthusiastisch begrüßen“.

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Genozid in Gaza – Versorgung Verletzter unterbunden – Massenproteste in Europa

ukrainische SEK-Truppen schlagen sich auf die Seite der Anti-NATO-Putsch-Proteste

Ukraine: SEK-Truppen wechseln zur Seite der Protestler

STIMME RUSSLANDS Die Mitarbeiter des SEK-Kommandos (ehemaliger Berkut), die in Donezk zu Verhandlungen mit den Protestlern eingetroffen sind, behaupten, sie unterstützen die Anforderungen der Demonstranten, und weigern sich, den Auftrag von Kiew zu erfüllen.

Laut Medienberichten wollen die Kämpfer auch nicht aus Donezk nach Slowjansk fahren, wo die Protestler die Verwaltungsgebäude besetzt haben.

„Wir werden die friedlichen Demonstranten nicht auseinandertreiben, denn wir wollen nicht, dass es uns ergeht wie auf dem Maidan“, sagte einer der Mitarbeiter. „Wir werden uns Kiew nicht fügen, weil wir nicht begreifen können, wer dort legitim ist.“

 

Al-CIA-da-Terror: CIA-Chef in Kiew – Rechtssektor nach Jarosch-Aufruf zur Protestniederschlagung in Slowjansk eingetroffen

CIA-Chef führt geheime Treffen in Kiew durch

Rechtssektor zum Einsatz in Slowjansk eingetroffen

13. April 2014 – Foto: RIA Novosti

STIMME RUSSLANDS Etwa 150 Rebellen der radikalen ukrainischen Bewegung „Rechtssektor“ sind in die Stadt Slowjansk zur Teilnahme am Einsatz gegen die Anhänger der Föderalisierung eingetroffen, berichten Medien.

Am Vortag rief der Leiter des Rechtssektor Dmitri Jarosch wegen der Proteste im Südosten der Ukraine totale Mobilmachung aller Strukturen der Organisation aus.

Charkiw: Tausende demonstrieren für Föderalisierung der Ukraine

Charkiw: Tausende demonstrieren für Föderalisierung der Ukraine

STIMME RUSSLANDS Mehrere Tausend Menschen sind am Sonntag im ostukrainischen Charkiw auf die Straße gegangen, um eine Föderalisierung der Ukraine und ein Referendum über den Status ihrer Region zu fordern.

Die Kundgebung auf dem Freiheits-Platz im Stadtkern dauerte rund eine Stunde, wie ein Korrespondent der RIA Novosti vor Ort berichtet. Die Demonstranten hielten russische, weißrussische und sowjetische Fahnen hoch. Nach der Kundgebung begaben sich die Demonstranten zum Untersuchungsgefängnis, um Solidarität mit den festgenommenen Aktivisten zu zeigen. Auf dem Weg kam es zu einem Handgemenge mit Anhängern der pro-westlichen Regierung in Kiew, die unweit ihre Kundgebung abhielten. Ein Mensch wurde verletzt. 

Die ukrainischen Sicherheitskräfte hatten in der Nacht zum Dienstag bei einem „Anti-Terror-Einsatz“ in Charkiw das Gebäude der Gebietsverwaltung von pro-russischen Demonstranten befreit und mehr als 60 Menschen verhaftet. RIA Novosti

 

Gründung der Volksrepublik Donezk und Anschluss an Russland nach Referendum am 11.5. geplant – russische Friedenstruppen angefordert

Donezk: Regionalrat kündigt Gründung der Volksrepublik Donezk an

STIMME RUSSLANDS Die Abgeordneten des Donezker Regionalrats haben die Gründung der Volksrepublik Donezk angekündigt, berichten lokale Medien.

Momentan findet in der Regionalverwaltung eine Sitzung statt, bei der die Abgeordneten die Möglichkeit eines Referendums über die Eingliederung in Russland erörtern.

Vor dem Gebäude findet eine prorussische Kundgebung statt. Die russische Flagge über dem Verwaltungsgebäude wurde durch eine Größere ersetzt.

Zuvor erklärte die Präsidentschaftskandidatin Julia Timoschenko, sie sei auf dem Weg nach Donezk. Sie sei sicher, dass der Grund der Geschehnisse in dieser Stadt der Russland-Beitritt der Krim sei, fügte sie hinzu.

Volksrat von Donezk plant bis 11. Mai ein Referendum über Russland-Beitritt Weiterlesen

USA: Proteste gegen Polizeigewalt in Albuquerque

USA: Proteste gegen Polizeigewalt in Albuquerque

STIMME RUSSLANDS Die Einwohner der Stadt Albuquerque, die im US-Bundesstaat New Mexiko liegt, haben eine Protestaktion gegen die Brutalität der lokalen Polizei durchgeführt. Die Polizei jagte die Demonstranten mit Tränengas auseinander.

Zuvor tauchte ein Video im Internet auf, auf dem man sehen kann, wie ein Polizist auf einen Obdachlosen schießt.

Die Hacker-Gruppe Anonymous erklärte sich bereit, sich für den Mord an dem Obdachlosen zu rächen und attackierte die Webseite der städtischen Polizei.

Nach Angaben der Zeitung „Albuquerque Journal“ schossen Polizisten seit 2010 37 Mal auf Verdächtigte, 24 Menschen wurden dabei getötet.

Ukrainische SA kontrolliert Parlamentarier

Rechter Sektor sagt Sturm auf Oberste Rada ab

STIMME RUSSLANDS Vor der Oberste Rada in Kiew stehen mehrere Dutzend Radikale des rechtsextremistischen Rechten Sektors. Sie lassen die Abgeordneten nach Überprüfung der Dienstausweise ins Gebäude hinein.

Den Sturm der Rada haben die Demonstranten laut Massenmedien abgesagt.

Laut Igor Masur, Leiter der Kiewer Zweigstelle des Rechten Sektors, werden die Demonstranten das Parlament unabhängig von dessen Abstimmung zu Awakows Rücktritt nicht stürmen.

Zuvor hatten sich die Anhänger des Rechten Sektors vor der Obersten Rada versammelt, um für den Rücktritt von Awakow zu demonstrieren, dem sie den Mord an Alexander Musytschko (Saschko Bilyj) vorwerfen.

Madrid: Massenproteste und Straßenschlachten

23. März 2014 – © Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Eine Protestaktion gegen strenge Sparmaßnahmen, die in der spanischen Hauptstadt Madrid stattgefunden hat und an der Zehntausende Menschen teilgenommen haben, ist in Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizisten ausgeartet.

Die Demonstranten bewarfen Polizisten mit Feuerwerkskörpern, und die Polizei setzte Knüppel und Tränengas ein. 24 Menschen wurden festgenommen, 88 (darunter 55 Polizisten) wurden verletzt.

Laut Polizeiangaben nahmen mindestens 36.000 Menschen an der Aktion teil, 2.000 davon kamen zu Fuß aus entlegenen Regionen im Süden und im Norden des Landes. Die Protestaktion fand unter der Losung „Marsch für ein würdiges Leben“ statt.

Klitschko ruft Westen zur Militärintervention auf

Klitschko ruft Westen zur Militärintervention auf

STIMME RUSSLANDS Vitali Klitschko hat die EU-Länder zu einer Militärintervention aufgerufen. Diese Nachricht wurde im „Tagesspiegel“ veröffentlicht.

Klitschko erklärte gegenüber deutschen Journalisten: „Die Regierung hat bewusst eine Provokation organisiert, um den Unabhängigkeitsplatz mit Blut und Gewalt auseinanderzujagen, und die Proteste und die Aktivisten zu vernichten.“

Der Chef der Partei Udar warf Janukowitsch unter anderem Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor.

In Kiew fordert Klitschko nach wie vor Verhandlungen mit Präsident Viktor Janukowitsch, besteht jedoch im Westen auf der Notwendigkeit eines Eingreifens in der Ukraine.

 

Kiew: Rechter Sektor ruft Schusswaffen-Besitzer zum Maidan

Kiew: Rechter Sektor ruft Schusswaffen-Besitzer zum Maidan

STIMME RUSSLANDS Ein dringender Appell der Zentrale des Rechten Sektors ist auf der Seite der Organisation im Sozialnetz Vk.com veröffentlicht worden.

„Sehr wahrscheinlich wird der Maidan mit Panzertechnik und Schusswaffen auseinandergtrieben. Darüber gibt es bestätigte Informationen“, heißt es in der Mitteilung. „Wir rufen in diesem Zusammenhang alle Besitzer von Schusswaffen auf, sich auf dem Maidan zu versammeln und Trupps zum Schutz vor den Schergen der kriminellen Macht zu bilden.“

Der Chef der Freiheitspartei Oleg Tjagnibok verkündete eine allgemeine Mobilmachung und forderte alle Männer auf, unverzüglich nach Kiew zu kommen.

 

Ukraine: Opposition ruft Kiewer auf, sich Baseballschläger zuzulegen

Juri Luzenko

STIMME RUSSLANDS Der ehemalige Innenminister Juri Luzenko, einer der ukrainischen Oppositionsanführer, hat die Einwohner von Kiew aufgerufen, sich mit Baseballschlägern zu bewaffnen und bereit zu sein, auf den Unabhängigkeitsplatz zu kommen, um den Polizei-SEKs gegenüberzustehen.

Es handle sich um eine Aufstockung der Selbstverteidigungsverbände, die von der Opposition gegründet wurden, so Luzenko.

„Legt einen Schutzhelm und einen Baseballschläger gegen in den Kofferraum und seid bereit, uns auf dem Euromaidan zur Seite zu stehen“, sagte Luzenko.

Die Selbstverteidigungsverbände werden in allen Bezirken von Kiew eingesetzt, sagte der Abgeordnete der nationalistischen Oppositionspartei Swoboda, Igor Miroschnitschenko, in dem von Oppositionellen besetzten Bürgermeisteramt.

 

348 Verletzte bei massenhaften Krawallen in Bosnien

STIMME RUSSLANDS Seit 5. Februar dauern Protestaktionen in Bosnien und Herzegowina an. Die Protestler fordern einen Machtwechsel, die Lösung der politischen Krise und Senkung der Arbeitslosenrat, die mittlerweile bei 40 Prozent liegt.

Alle Teilnehmer an massenhaften Krawallen, die früher festgenommen worden waren, wurden auf Forderung der Demonstranten in Sarajevo freigelassen. 

Im Laufe der Protestaktionen, die in Sarajevo in Krawalle ausarteten, steckten die Demonstranten den Präsidentenpalast in Brand. Auch in anderen Regionen des Landes wurden Staatsbehörden angegriffen. Innerhalb von fünf Tagen der Zusammenstöße wurden insgesamt 348 Menschen (187 Polizisten und 161 Demonstranten) verletzt.

Nach Protesten traten die Bürgermeister der Kantone Sarajevo, Tuzla und Zenica zurück. Die Demonstranten wollen ihre Aktionen fortsetzen.

 

Janukowitsch: Bewaffnete Ausländer machen Kiew unsicher

Janukowitsch: Bewaffnete Ausländer machen Kiew unsicher

STIMME RUSSLANDS An den Unruhen in Kiew beteiligen sich Ausländer mit Kampferfahrung, sagte heute der Präsident der Ukraine Viktor Janukowitsch während eines Treffens mit den Leitern der Kirchen und Religionsgemeinschaften des Landes.

Laut dem Präsidenten stehen einige von diesen Ausländern auf der internationalen Fahndungsliste. „Sie alle verstecken sich in besetzten Gebäuden. Wir wissen, dass es dort Schusswaffen gibt“, betonte der Präsident.

Dessen ungeachtet gab Janukowitsch das Engagement der ukrainischen Behörden zur Suche nach einem Kompromiss mit der Opposition bekannt, um einen Ausweg aus der politischen Krise zu finden. „Ich werde alles tun, um die Gewalt zu beenden“, fügte er hinzu.

Terror: Menschen in Kiew werden aus Jagdwaffen getötet – Asarow

Menschen in Kiew werden aus Jagdwaffen getötet - Asarow

STIMME RUSSLANDS Nach vorläufigen Angaben sind bei Ausschreitungen in Kiew zwei Menschen an Schusswunden gestorben, die bei der Schießerei aus glattrohrigen Jagdwaffen mit selbstgebastelten Patronen zugefügt wurden, erklärte der ukrainische Premierminister Nikolaj Asarow am Donnerstag .

Er fügte hinzu, dass keine derartigen Waffen in der Bewaffnung der ukrainischen Sicherheitskräfte stehen. Asarow schlug die Einrichtung einer bilateralen Kommission vor, die eine umfassende Ermittlung dieses Verbrechens einleiten soll.

Der Premier schloss selbst einen Regierungsrücktritt nicht aus, wenn das Parlament dafür abstimmen sollte.