Tag-Archiv | Landraub

Kolumbien: kolonialistische Unterdrückung zählt bereits 6,8 Millionen Opfer

Traurige Bürgerkriegsbilanz in Kolumbien: Vertreibungen, Entführungen und Morde: Bewaffneter Konflikt in Kolumbien forderte 6,8 Millionen Opfer. Menschenrechtsaktivisten weiter bedroht

Vertriebene bei einer Demonstration "Für Land, das Leben und den Frieden"

Vertriebene bei einer Demonstration „Für Land, das Leben und den Frieden“ – Quelle: flickr.com – Lizenz: CC by-nc-sa 2.0

Bogotá 1. Januar 2015 – amerika21

6,8 Millionen Menschen sind Opfer des internen bewaffneten Konflikts in Kolumbien geworden. Dies geht aus einem jüngst veröffentlichen Bericht der Regierung hervor. Demnach wurden 86 Prozent der Betroffenen aus ihren Gemeinden vertrieben. Die übrigen 14 Prozent wurden Opfer von Morden, Entführungen, gewaltsamem Verschwindenlassen, Folter und Vergewaltigung.

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Israels Außenminister Liebermann will Palästinenser mittels Bestechung los werden

Italienischer Aktivist von israelischen Soldaten angeschossen

Palästinenser bringen den verletzten Italiener in Sicherheit. Palästinenser bringen den verletzten Italiener in Sicherheit.

Nablus 29. November 2014 (IRNA/IRIB)

Ein pro-palästinensischer Aktivist mit italienischer Staatsangehörigkeit ist am Freitag durch Schüsse israelischer Soldaten schwer verletzt worden.

Einem Bericht von afp zufolge sagten Vertreter der palästinensischen Sicherheitskräfte, dass der 30-jährige Patrick Corsi, Mitglied der pro-palästinensischen Organisation International Solidarity Movement (ISM), am Freitag während einer wöchentlichen Protestaktion bei Kafr Kaddum nahe Nablus von israelischen Soldaten angeschossen worden sei. Laut Augenzeugenberichten filmte Corsi für einen Dokumentarfilm die Proteste bei Kafr Kaddum, bei der Palästinenser gegen die israelische Enteignung palästinensischen Landes protestieren. Er wurde in ein Krankenhaus in Ramallah verlegt, so palästinensische Ärzte. In einer Erklärung teilte die ISM mit, das der Italiener in die Brust getroffen worden sei. Sein Zustand habe sich aber stabilisiert.

In Gaza wurde der Notstand ausgerufen

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Israel finanziert IS-Ableger / Palästinenser bauen Befreiungsarmee auf

Israel stationiert 2000 Sicherheitskräfte in al-Quds(Jerusalem)

Israel stationiert 2000  Sicherheitskräfte in al-Quds(Jerusalem)

El-Quds 21. November 2014 (Tabnak/IRIB)

Aus Furcht vor Zusammenstößen mit den Palästinensern hat Israel heute , am  “ Freitag des Zorns“,  rund  2000 iSicherheitskräfte  in verschiedenen Stadtteilen von Ea-Quds stationiert.

Dem Fernsehsender al-Alam zufolge rief die palästinensische Widerstandsorganisation „Der Islamische Widerstand Palästinas“ für heute  zum   „Freitags des Zorns“ in allen Städten und Dörfern nach dem Freitagsgebet auf. Andererseits  forderte  die Armee des israelischen Regimes, zwei palästinensische Familien im Ostteil von al-Quds,auf,  ihre Wohnhäuser binnen 48 Stunden zu verlassen. Sie sollen dann zerstört werden. Israels Ministerpräsident, Benjamin Netanjahu,  hatten vor einigen Tagen die Zerstörung des Wohnhauses  der Märtyrerfamilie Abdul Rahman al-Schalhudi in al-Quds angeordnet.

Human Rights Watch: Zerstörung Palästinenser Wohnhäuser ist Kriegsverbrechen

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Israel annektiert erneut riesige Ackerflächen & will Bürger bewaffnen

Palästinensischer Minister: Israel hat 10.000 Kinder festgenommen

Palästinensischer Minister: Israel hat 10.000 Kinder festgenommen

Ramallah 19. November 2014 (trt/IRIB)

Israel hat  laut den palästinensischen Quellen 10.000  palästinensische Kinder in den vergangenen 14 Jahren festgenommen.

Der  palästinensische Minister für Gefangenenfragen, Issa Karake veröffentlichte am Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention  eine Erklärung, in der er Israel vorwirft,  minderjährige Palästinenser festzunehmen  und durch Erniedrigung und Folter gegen die UN-Kinderrechtskonvention zu verstoßen. Laut Karake finden auch keine gerechten Gerichtsprozesse statt.

Seit dem vergangenen Juni seien circa drei Tausend Palästinenser festgenommen worden.

95 Prozent der inhaftierten palästinensischen Kinder würden gefoltert. Haftanstalten seien immer noch 300 palästinensische Kinder.

Israel gab keine Stellungnahme  zum Thema ab.

Israels Inlandgeheimdienstschef: Abbas hetzt nicht zur Gewalt

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Israel annektiert erneut Teil Palästinas & fercht Anwohner ein

Generalstreik in Besetzten Gebieten Palästinensergebieten

Generalstreik in Besetzten Gebieten Palästinensergebieten

Ramallah 9. November 2014 (IRIB)

Palästinenser in den besetzten Gebieten von 1948 treten in einen Streik.

IRNA zufolge wurde im Dorf Kofr Kana in Al-Dschalil im Norden der Besetzten Gebiete der Palästinenser Kheyr Lotfi Hamdan von israelischen Sicherheitsleuten erschossen, daraufhin haben aufgebrachte  Bewohner des Dorfes und das hohe Komitee für Angelegenheiten der Araber in den besetzten Gebieten von 1948 für den heutigen Sonntag einen Streik ausgerufen. Videoaufnahmen zeigen, dass Hamdan sich von einem Polizeifahrzeug entfernte, dennoch der Beamte erschoss ihn. Augenzeugen berichteten, der Polizist hätte den Jugendlichen auch festnehmen können. Der arabische Vertreter in der  Knesset(Israelisches Parlament) Mohamamd Berkeh warf der Polizei Mord an den Palästinenser vor.

Israel beschlagnahmt weiteres Gebiet der Palästinenser

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Brasilien: Vertreibung der Guarani – Kinder sterben, Anführer werden ermordet

Indianer7. November 2014 – Netzfrauen

Wir Netzfrauen sind in tiefer Trauer. Wie wir von unseren Freunden Survival erfahren haben, wurde die 27-jährige Marinalva Manoel tot auf gefunden. Sie hat sich für die Rückgabe des angestammten Landes ihres Volkes eingesetzt.

“Alle Flüsse, alle Wasservorkommen sind tot. Dort, wo früher Wälder wuchsen, gibt es heute
nur noch Soja-Plantagen. Alles ist vergiftet, was überwiegend auf den massiven Einsatz von Agrochemikalien zurückzuführen ist. Zugleich wurden die indigenen Gemeinschaften, die seit jeher in den Atlantischen Regenwäldern gelebt haben, vertrieben. Besonders betroffen sind die Guarani’I m’gba’.”
Elias Diaz Pena, Sobrevivencia, Paraguay. Aus unserem Beitag: Vergiftetes Südamerika – Soja-Anbau für Europa.

Brasilien: Verzweiflung über Mord an Guarani-Anführerin

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Brief an Netanjahu: Israels Ex-Generäle fordern Zwei-Staaten-Lösung

UNO nach Schändung der al-Aqsa-Moschee zum Handeln gegen Israel aufgefordert

Israelische Grenzpolizei mit Blick auf den Felsendom. Foto: dpaIsraelische Grenzpolizei mit Blick auf den Felsendom. Foto: dpa

New York/Ramallah/Amman 6. November 2014 (Freunde Palästinas/IRIB)

Nach gewaltsamen Vorgehen der israelischen Sicherheitskräfte im Ostteil von al-Quds (Jerusalem) haben die Palästinenser die Vereinten Nationen aufgefordert, Israel zu Maßnahmen zur Entschärfung der Spannungen zu drängen.

Der UN-Sicherheitsrat müsse die israelische Regierung dazu auffordern, „alle provokativen und aufwiegelnden Aktivitäten zu stoppen“, sagte der palästinensische UN-Botschafter Rijad Mansur am Mittwoch am Sitz der UNO. Am Mittwoch hatten israelische Extremisten erneut die al-Aqsa-Moschee gestürmt und Auseinandersetzungen mit Palästinensern provoziert. Israel wolle damit einen religiösen Widerstand ausläsen, sagte Mansur am gleichen Tag vor der Presse. Er hatte sich zuvor mit seinem australischen Kollegen Gary Quinlan getroffen, dessen Land derzeit den Vorsitz in dem UN-Gremium innehat. Auch Jordanien protestierte am Mittwoch in einem Schreiben an den UN-Sicherheitsrat gegen den Vorfall. Die jordanische UN-Botschafterin Dina Kawar hielt den israelischen Sicherheitskräften vor, Muslimen den Zugang zum Gelände verweigert und stattdessen religiöse und politische Extremisten durchgelassen zu haben. Wegen des unrechtmäßigen Anwendens von Gewalt sei es zu Schäden am Gebäude gekommen. Jordanien zog bereits aus Protest gegen die Polizeiaktion seinen Botschafter aus Israel ab. Die Palästinenserführung will noch im November dem UN-Sicherheitsrat eine Resolution mit der Forderung nach einem Ende der israelischen Besatzung vorlegen. Das zu erwartende Veto der USA werde nichts an dem Vorhaben ändern, sagte am Dienstag Wassel Abu Jussef, ein ranghoher Vertreter Palästinensischer Befreiungsorganisation (PLO) . „Von den USA wurde keine andere Lösung vorgeschlagen“, ergänzte er. Stattdessen dränge Washington auf die Wiederaufnahme der seit April auf Eis liegenden und seit Jahren ergebnislosen Friedensverhandlungen.

Tote beim Zusammenstößen auf dem Tempelberg

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Ab sofort 20 Jahre Haft für palästinensische Steinewerfer

Jerusalem: Ein Jugendlicher wirft in einem arabischen Viertel mit Steinen nach PolizistenJerusalem: Ein Jugendlicher wirft in einem arabischen Viertel mit Steinen nach Polizisten

Tel Aviv 2. November 2014 (ORF/IRIB)

Israel wird künftig palästinensische Steinewerfer  mit hohen Haftstrafen belegen.

Das Kabinett beschloss heute ein Änderungsgesetz, demzufolge der Wurf von Steinen und Molotow-Cocktails auf Fahrzeuge künftig mit bis zu 20 Jahren Haft bestraft werden kann. Hingegen haben radikale Israelis bei ihrem Vorgehen gegen die Palästinenser freie Hand.

Autos von Juden ebenso wie die durch al-Quds(Jerusalem) führende Straßenbahn waren in den vergangenen Monaten immer wieder mit Steinen und Brandsätzen attackiert worden.

Ministerpräsident  Benjamin Netanjahu erklärte, die Behörden würden mit harter Hand gegen Randalierer vorgehen, sich gleichzeitig aber weiter um eine Beruhigung der Lage bemühen. Zugleich bekräftigte Netanjahu, die Behauptung sei falsch, er wolle Juden das Beten auf dem Tempelberg erlauben.

Dieses Gerücht gilt als eine der Triebfedern der jüngsten Unruhen. Das Areal rund um die al-Aqsa-Moschee, das die Juden Tempelberg nennen, ist die drittheiligste Stätte des Islam und die heiligste im Judentum. Am Sonntag schloss Israel zudem seine Grenze zum Gaza-Streifen, angeblich nachdem es zuletzt wieder von dort aus beschossen worden war.

Israel genehmigt den Bau von weiteren Wohnsiedlungen in Jerusalem

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UN fordert von Israel Ende der zionistischen Praxis – Schweden erkennt Palästina an

UN-Menschenrechtsrat wirft Israel Verletzung von Menschenrechten vor

UN-Menschenrechtsrat wirft  Israel Verletzung von  Menschenrechten vor

Genf 30. Oktober 2014 (IRIB)

Laut der französischen Nachrichtenagentur AFP hat der UN-Menschenrechtsrat nach Eskalation der gewaltsamen Zusammenstößen im Osten von al-Quds (Ost-Jerusalem) hat in einem Bericht Israel vergeworfen, übermäßige Gewalt gegen Palästinenser angewandt und damit gegen Menschenrechte verstoßen zu haben.

In diesem Bericht wurde zudem die  Zerstörung palästinensischer Wohnhäuser im Westjordanland, Folter und Misshandlung von Palästinensern, darunter auch Kindern in Gefängnissen, angeprangert. Zudem wurden israelische Regierungsvertreter beschuldigt, Eigentum von Palästinensern beschlagnahmt, sie enteignet, ihren Zugang zu Israel versperrt sowie Menschenrechte verletzt zu haben. Der UN-Menschenrechtsrat forderte von Israel die Fälle von Menschenrechtsverletzungen im Laufe der Militäroperationen im Westjordanland vollständig zu klären. Des Weiteren verlangte die UNO, dass die Verantwortlichen  vor Gericht gestellt werden sollen.

UNO warnt vor neuen Siedlungen in den Palästinensergebieten

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Israel baut 1600 neue Wohnhäuser im besetzten El-Kuds

Israel baut 1600 neue Wohnhäuser im besetzten El-Kuds

Tel Aviv 24. Oktober 2014 (IRIB)

Das Kabinett des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu hat beschlossen, 1600 neue Wohnhäuser für Siedler im besetzten El-kuds zu bauen.

Laut der palästinensischen Nachrichtenseite SAMA schrieb Haaretz, ein Planungs- und Baukomitee in El-Kuds wird unter Aufsicht des Innenministeriums 1600 neue Wohnhäuser im besetzten El-Kuds bauen. Dieses Komitee prüft den Bau der Wohnhäuser in der Stadt Ramat Schlomo im Norden von El-Kuds.

israelische Elitesoldaten lehnen Beteiligung an zionistischen Einsätzen ab

Israelische Elitesoldaten erstürmen das Gebäude einer Palästinenserorganisation (Archivbild) Israelische Elitesoldaten erstürmen das Gebäude einer Palästinenserorganisation (Archivbild)

Al Quds/Gaza 13. September 2014 (IRIB/APA)

43 Elite-Aufklärer aus einer Geheimdiensteinheit prangern Israel als Besatzungsregime an.

Es ist eine harsche Abrechnung und ein mutiger Schritt. Sie lehnen es ab, sich weiter an Einsätzen zu beteiligen, die sich gegen die Palästinenser richten. Die Informationen der Einheit würden benutzt, um unschuldigen Zivilisten zu schaden, schrieben die Soldaten in einem Brief an Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Moshe Yaalon. Sie ermöglichten politische Verfolgung und spalteten die palästinensische Gesellschaft durch das Anwerben von Informanten. Der Brief wurde am Freitag auf der israelischen Nachrichtenseite Ynet veröffentlicht. Er wurde neben anderen von einem Major, zwei Hauptleuten und einem Leutnant unterzeichnet. Seit 47 Jahren besetzt Israel nun das Westjordanland und „das Militärregime verweigert den Palästinensern dort Grundrechte“, wie es in dem Brief heißt. Die dort geschaffene Realität, in der für jüdische Siedler und palästinensische Anwohner zwei unterschiedliche Rechtssysteme gelten, die einem Teil – den Siedlern – Rechte zubilligen, die sie dem anderen Teil – den Palästinensern – verweigern, sei „kein unausweichliches Ergebnis einer notwendigen Selbstverteidigung“. Diese Realität sehe so aus, weil die israelischen Regierungen sie sukzessive so gewählt hätten.

Einsatz geächteter Waffen bei Gaza-Offensive bestätigt – 1/3 aller israel. Siedler wollen weg

New York Times: Hamas-Führung nicht am Mord israelischer Teenager beteiligt

New York Times: Hamas-Führung nicht am Mord israelischer Teenager beteiligt

Tel Aviv 5. September 2014 (dpa/IRIB)

Im Fall der drei im Juni im Westjordanland ermordeten israelischen Jugendlichen gibt es offenbar keinen Hinweis auf eine Verstrickung der Hamas-Führung.

Die „New York Times“ veröffentlichte am Freitag Dokumente zur Anklage des Drahtziehers Hussam Kawasme, die am Vortag vor einem israelischen Militärgericht erhoben worden war. Demnach gebe es bisher keinen Beweis, dass die Führungsriege der im Gazastreifen herrschenden Hamas die Entführung befohlen oder vorab von ihr gewusst hätte. Die Tat sei zwar mit Geldern aus Gaza finanziert, aber von einer lokalen Zelle der Hamas im Westjordanland geplant und ausgeführt worden. Die Teenager waren Mitte Juni im Westjordanland entführt und später tot aufgefunden worden. Israel hatte unmittelbar nach der Entführung Hamas beschuldigt, hinter der Entführung zu stehen. Zahlreiche Mitglieder der Palästinenserorganisation waren daraufhin verhaftet worden. Gaza wurde aus der Luft, vom Boden und zu Wasser angegriffen, wobei mehr als 2200 Palästinenser getötet, über 11000 weiter verletzt und hunderttausende in die Flucht getrieben wurden. In einem Interview Ende August hatte Hamas-Politbürochef Khaled Maschaal zwar zugegeben, dass Angehörige der Organisation an der Tat beteiligt gewesen seien. Ranghohe Hamas-Mitglieder seien aber nicht involviert gewesen.

UNO: Über 100.000 Palästinenser im Gazastreifen sind obdachlos

Annektion: Israel begeht größten Landraub seit 30 Jahren

Israel besetzt 400 Hektar im Westjordanland

Israel besetzt 400 Hektar im Westjordanland

STIMME RUSSLANDS Die israelischen Behörden berichten über die Besetzung von 400 Hektar Land im Westjordanland bei Bethlehem und Hebron als Antwort auf die Entführung und den Mord an drei israelischen Jugendlichen.

Dies ist der größte Landraub seitens Israels in den letzten 30 Jahren. Laut den Behörden des Gazastreifens wird die Lage in der Region dadurch nur erschwert.

Ban Ki Moon kritisiert israelische Siedlungsbaupläne

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Honduras: Bauernaktivistin nach behördlich ignorierten Morddrohungen ermordet

In Villanueva nahe der Stadt San Pedro Sula im Nordwesten von Honduras wurde ein Attentat auf eine der bekanntesten Vertreterinnen der honduranischen Widerstandsbewegung verübt. Margarita Murillo arbeitete auf einem Stück Land ihrer Bauerngemeinschaft, als eine Gruppe schwerbewaffneter und vermummter Männer sie am Morgen des 27. August erschoss. Die Interamerikanische Kommission hatte zuvor vergeblich von der Regierung von Honduras Maßnahmen zum Schutz von Murillo gefordert, da diese seit dem Putsch vom 28. Juni 2009 immer wieder das Ziel von Bedrohungen geworden war.

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HRW & AI dürfen nicht nach Gaza / Westmächte unterbinden IGH-Untersuchung

Israel lässt AI und HRW nicht nach Gaza

Tel Aviv 19. August 2014 (Press TV/IRIB)

Das zionistische Besatzerregime hat den Vertretern der amnesty international  und der Human Rights Watch das Betreten des Gazastreifens zwecks  Nachforschungen über die Verbrechen dieses Regimes verboten. Weiterlesen

Gaza-Genozid: entführter Soldat tod / 95% der Israelis für Offensive

Der verschollene israelische Leutnant ist möglicherweise tot

Tel Aviv 3. August 2014 (Freunde Palästinas/IRIB)

Der verschollene israelische Besatzungssoldat ist nach Angaben des israelischen Militärs tot.

Wie die israelische Armee am frühen Sonntagmorgen mitteilte, wurde Goldin am Freitag bei einer israelischen Militäraktion Gazastreifen getötet. Die Familie des Besatzungssoldaten sei unterrichtet worden. Eine Kommission unter Leitung des Chefrabbiners der Streitkräfte habe am späten Samstagabend mitgeteilt, dass der Leutnant tot sei. Israel hatte mit einem massiven Armee-Einsatz nach dem Soldaten gesucht. Ganze Truppenformationen durchkämmten im südlichen Gazastreifen Häuser und verdächtige Orte, unterstützt von massivem Artilleriefeuer. Die Militärangriffe auf den Gazastreifen wurden verstärkt. Dabei wurden in der Folge mehr als hundert Palästinenser ermordet. Die meisten dieser Ziele lagen in der südlichen Stadt Rafah und ihrem Umland. Dort sollten Palästinenser den 23 Jahre Leutnant am Freitagmorgen gefangen genommen haben. Der bewaffnete Arm der Hamas, die Al-Kassam-Brigaden, bestritt am Samstagmorgen, den Soldaten in seine Gewalt gebracht zu haben. Goldin wurde seit Freitag vermisst. Ein israelischer Regierungsbeamter hatte am Samstag nach der mutmaßlichen Gefangenschaft des israelischen Soldaten mitgeteilt, sein Land werde vorerst keine Delegation nach Kairo schicken, um über eine Feuerpause zu sprechen.

Zwei Protestanten im Westjordanland erschossen

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Palästina-KZ: Israel verbietet alle palästinensischen Bauprojekte im Westjordanland

28. April 2014Ramallah (Freunde Palästinas/IRIB)

Israel hat am Montag bestätigt, dass in großen Teilen des besetzten Westjordanlandes ab sofort palästinensische Bauprojekte nicht mehr erlaubt werden.

Dieser Sanktionsbeschluss betrifft auch von westlichen Ländern finanzierte Entwicklungsprojekte. „Die von jetzt an angewendete Strafmaßnahme war Anfang des Monats beschlossen worden, nachdem die Palästinenser den Beitritt zu 15 internationalen Konventionen und Verträgen beantragten und damit gegen ihre zuvor eingegangenen Verpflichtungen verstießen“, erklärte ein Sprecher der israelischen Besatzungsverwaltung.

zionistischer Holocaust: Israel besetzt Territorium im Libanon und kztiert Einwohner

10. April 2014Beirut (IRIB)

Das zionistische Regime hat das besetzte südibanesische Gebiet Ghadschar gestern zur geschlossenen Militärzone erklärt.
Mit der Erklärung zur Militärzone ist es den Einwohnern des Dorfes Ghadschar nicht mehr gestattet, das Gebiet zu verlassen bzw. in dieses zurückzukehren, wenn sie zu diesem Zeitpunkt ortsabwesend waren.Die Artillerie des israelischen Regimes hat gestern die besetzten Felder im Libanon unter Beschuss genommen. Gleichzeitig mit diesem Angriff des israelischen Regimes haben Spionagedrohnen mehrere Stunden Kafarshuba im Süden Libanons überflogen. Auch israelische Kampfjets haben am gestrigen Mittwoch die Lufthoheit Libanons verletzt indem sie weite Gebiete überflogen.

EU bereit zu Entschädigungszahlungen an Palästinenser, die auf ihr Rückkehrrecht verzichten

26. März 2014Tel Aviv (Times of Israel/Irib)

Die Europäische Union hat ihre Bereitschaft bekundet, im Falle eines Friedensvertrages mit Israel allen Palästinensern, die auf ihr Rückkehrrecht verzichten, eine Entschädigung zu zahlen.

Dabei handele es sich um einen Betrag zur Stabilisierung Palästinas und zur Befriedung der Region, sagte der EU-Botschafter in Israel. Nie zuvor hat ein EU-Vertreter sich in dieser Weise geäußert.

Von einem israelischen Diplomaten wurde dieser Vorschlag umgehend zurückgewiesen. Kein Palästinenser würde so etwas akzeptieren, sagte er.

2013 zerstörte Israel 390 Wohnungen von Palästinensern

7. Feb. 2014New York (IRIB)

Nach einem am Donnerstag veröffentlichten UN-Bericht hat sich die Zahl der durch das israelische Regime zerstörten Wohnungen im Jahr 2013 verdoppelt, und verdoppelt hat sich damit auch die Zahl der obdachlos gewordenen Palästinenser.

Das UN-Büro für humanitäre Hilfe nennt in dem Bericht für 2013 die Zahl von ca. 390 zerstörten Wohnungen im Westjordanland gegenüber 172 Wohnungen im Jahr 2012. Die Zahl der obdachlos Gewordenen erhöhte sich dadurch von 279 auf 600.

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton forderte Israel am Donnerstag auf, seinen jüngsten Plan zum Bau von 558 Wohnhäusern im Ostteil von Al Quds (Jerusalem) zurückzunehmen.

Knesset will Gesetz gegen linke Menschenrechtsgruppen

17. Dez. 2013 – Ramallah (Freunde Israels)

Ein Teil des israelischen Kabinetts hat ein Gesetzvorschlag gegen linke Menschenrechtsgruppen auf den Weg gebracht, die Boykottaufrufe gegen Israel oder Klagen gegen israelische Besatzungssoldaten wegen Kriegsverbrechen unterstützen.

Die Rechtsaußen-Partei „Jüdisches Heim“ teilte am Sonntag mit, der Ministerausschuss für Gesetzgebungsinitiativen habe das Vorhaben gebilligt. Nun solle es dem gesamten Kabinett und schließlich dem Parlament vorgelegt werden. Organisationen, die gegen die Bestimmungen verstoßen, sollen mit Geldstrafen belegt werden. Jüdisches Heim will mit dem Gesetzesvorschlag insbesondere erreichen, dass israelische Besatzungssoldaten von „vom Ausland finanzierten, bösartigen Klagen“ verschont bleiben. Den Angaben zufolge würden Gruppen, die Finanzmittel aus dem Ausland erhalten, mit einer 45-prozentigen Steuer belegt.

130 prozentige Zunahme des israelischen Siedlungsbaus in Jahr 2013

29. Nov. 2013 – Tel Aviv (IRIB)

Das israelische Zentralbüro für Statistik hat in einem Bericht bekanntgegeben, dass in diesem Jahr der Siedlungsbau in Quds (Jerusalem) und im Westjordanland einen 130 prozentigen Zuwachs verzeichnet hat.

Diesem Bericht zufolge hat das israelische Regime seit Beginn des laufenden Jahres 32.000 neue Wohnungen in den besetzten Gebieten errichtet.

Währenddessen forderte der Minister für Bau- und Wohnungswesen des zionistischen Regimes, Uri Ariel, am Donnerstag die Fortsetzung und Erweiterung des Siedlungsbaus im Westjordanland und im Osten von Al Quds.

Israel genehmigt Bau neuer Wohneinheiten im Westjordanland

26. Nov. 2013 – Elkuds (AFP/jW)

Israel hat nach Informationen einer Nichtregierungsorganisation den Bau von 829 Wohneinheiten im Westjordanland genehmigt.

Eine Kommission der für das palästinensische Gebiet zuständigen Militärverwaltung habe kürzlich grünes Licht für die Ausweitung mehrerer Siedlungen im Westjordanland gegeben, sagte ein Mitarbeiter der Menschenrechtsorganisation Peace Now (Frieden jetzt) am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Betroffen seien Giwat Seew im Norden von Elkuds (Jerusalem) sowie vier weitere Siedlungen.

Israelische Bulldozer zerstören erneut palästinensisches Beduinendorf

21. Nov. 2013 – Al-Araqib (Shortnews/worldbulletin.net)

In der Negev-Wüste haben israelische Bulldozer innerhalb von drei Jahren zum 61. Mal ein palästinensisches Beduinendorf zerstört.

Am Mittwochmorgen rückten sieben Bulldozer an, die durch ein großes Kontingent von israelischer Polizei begleitet wurden, um unter anderem die Häuser in Al-Araqib zu zerstören.

Ibrahim al-Wakili vom Regionalrat der Beduinen sagte, „Wir werden sofort mit dem Wiederaufbau unseres Dorfes beginnen“.
Das israelische Regime erkennt etwa 40 Dörfer in der Negev-Wüste, die von Palästinensern bewohnt werden, nicht an.

Israel erteilt Abrissverfügungen im Jordantal

19. Nov. 2013 – Ramallah (Freunde Palästinas/IRIB)

Am Montag (gestern) haben israelische Behörden sechs Familien in einem palästinensischen Siedlungsgebiet des Jordantales die Abrissverfügungen übergeben.

Sie bekamen bis zum 1. Dezember diesen Jahres Zeit, um ehemalige Stallungen und Scheunen – die teilweise als Wohnraum genutzt werden – abzureißen oder man würde das in der üblichen und effektiven Weise selber besorgen. Gleichzeitig mit den Bescheiden wurde auch jede weitere Bautätigkeit seitens der Palästinenser in der Region untersagt!