Tag-Archiv | Latain-Amerika

Kiew beraubt Ostukrainer ihrer Bankvermögen! & inziniert Zivildrama! / Polen fliegt Angehörige aus!

Ost-Ukraine: Rakete trifft Bus – zehn Tote

© Foto: Facebook / Vyacheslav Abroskin

In der Ostukraine sind am Dienstag zehn Menschen, größtenteils Zivilisten, nach Angaben der Kiewer Behörden getötet und 13 weitere verletzt worden. Die Menschen seien in einem Bus unterwegs gewesen, der von einer Rakete getroffen worden sei, teilte der Sprecher des Innenministeriums, Wjatscheslaw Ambroskin, via Facebook mit.

Der Sprecher machte die Donezker Milizen für den Beschuss verantwortlich. Die Aufständischen sollen aus Dokutschajewsk (20 km südwestlich von Donezk) „mit Mehrfachraketenwerfern Grad einen Artillerieangriff“ auf einen ukrainischen Kontrollposten im Raum Wolnowacha (40 km südwestlich von Donezk) verübt haben. Die Volkswehr der selbsterklärten „Donezker Volksrepublik“ (DVR) wies den Vorwurf zurück. „Niemand hat dorthin geschossen“, sagte Volkswehr-Kommandeur Eduard Bassurin. Die Volkswehr suche Kontakt mit Kiew, um die Umstände des Vorfalls zu klären. Der stellvertretende DVR-Volksratschef, Denis Puschilin, sagte seinerseits, dass es in der Region keine Zusammenstöße gegeben habe.

© Sputnik/ Mikhail Parkhomenko – Waffenruhe in Ukraine: Donezk unter heftigem Beschuss

Der militärische Konflikt in der Ost-Ukraine war kurz nach dem Umsturz in Kiew Anfang 2014 ausgebrochen. Nach der Entmachtung von Präsident Viktor Janukowitsch schickte die neue Regierung Truppen gegen die östlichen Kohlebergbau-Gebiete Donezk und Lugansk, weil diese den nationalistisch geprägten Machtwechsel nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Bei den Gefechten zwischen Militär und Volksmilizen sind laut UN-Angaben mehr als 4700 Zivilisten ums Leben gekommen. Ab dem 9. Dezember vereinbarten die Konfliktgegner unter Vermittlung der OSZE eine Waffenruhe. Am 9. Januar eskalierte die Situation wieder.

Donezker Volkswehr hat mit Beschuss von Linienbus nichts zu tun

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USA verhindern Reise iranischer Parlamentsdelegation nach Lateinamerika

USA verhindern Reise iranischer Parlamentsdelegation nach Lateinamerika

02. März 2014 – Teheran (IRNA)

Der Vorsitzende der Kommission für nationale Sicherheit und Außenpolitik, Alaeddin Boroudjerdi, sagte am Sonntag: Diese Delegation sollte planmäßig nach Venezuela und Kuba reisen, doch die USA haben dem Flugzeug der russischen Aeroflot-Gesellschaft keine Überflugrechte gegeben.

Boroudjerdi sagte: Ein neuer Termin steht noch nicht fest, man bemüht sich aber, einen anderen Weg für die Reise zu finden.

Ungleichheit in Lateinamerika weiter reduziert

Oxford/Havanna. Lateinamerika ist die einzige Weltregion, die im vergangenen Jahrzehnt die Ungleichheit in der Einkommensverteilung reduzieren konnte. Dies geht aus dem jährlichen Verteilungsbericht der Entwicklungsorganisation Oxfam hervor. Demnach weisen heute 14 der 17 untersuchten Länder auf dem Kontinent eine ausgewogenere Verteilung auf als vor zehn Jahren. Dies steht in Kontrast zur weltweiten Entwicklung, für die Oxfam insbesondere seit Beginn der Weltwirtschaftskrise im Jahr 2007 eine massive Zunahme der Einkommensunterschiede konstatiert. Weiterlesen

Mediennetzwerke sozialer Bewegungen wollen sich zusammenschließen. Positive Bilanz des Treffens in Quito

Lateinamerika: Basismedien planen Integration

Quito. Vertreter alternativer, kommunitärer Redaktionen und Mediennetzwerke sowie sozialer Organisationen und Bewegungen haben eine positive Bilanz eines Treffens des „Lateinamerikanischen Forums der Kommunikation für die Integration“ in der Hauptstadt Ecuadors gezogen.

Veranstaltet wurde das Treffen von der lateinamerikanischen Nachrichtenagentur ALAI – einem Kooperationspartner von amerika21.de – und dem lateinamerikanischen Radio-Bildungsnetzwerk ALFR. Unter dem Motto „Wege zur Demokratisierung der Kommunikationsmedien bei der Integration der Bürger“, formulierten die Teilnehmer gemeinsame Interessen für mehr gesellschaftliche Integration. Ziel sei, vor allem auf regionaler Ebene organisierter zusammenzuarbeiten.

Unter anderem unterstützen die Teilnehmer den Aufbau öffentlicher Medien als Garant der Meinungsvielfalt. „Freie öffentliche Räume zu schaffen, ist ein bedeutender Schritt bei der Herstellung gesellschaftlicher Beteiligung“, heißt es in einer Pressemitteilung. Wichtig sei es, dass die einzelnen Medienakteure einen Austausch mit Regierungen und Organismen anstreben, die sich für die Integration Lateinamerikas einsetzen. Die Arbeit mit neuen Akteuren wie öffentlichen und alternativen Medien und Organisationen, müsse ausgeweitet und vertieft werden. Schließlich gehe es auch um die Bildung und Stärkung der unabhängig agierenden Gruppen. Das Engagement für die Demokratisierung der Kultur, für Bildung sowie Informations- und Kommunikationsfreiheit stelle einen unabdingbaren Bestandteil der gemeinsamen Arbeit dar.

Weiter heißt es in der Abschlusserklärung, die Stärkung der Integration der sozialen Organisationen, der alternativen Medien und des akademischen Bereichs seien notwendig, um eine aktive regionale Politik zu gewährleisten.

Außerdem fordern die Teilnehmer „eine Einrichtung zur Medienbeobachtung zu schaffen, die es ermöglicht, eine Überprüfung öffentlicher Ausgaben in allen Bereichen durchzuführen, in denen soziale, bürgerliche und akademische Bewegungen eine aktive Rolle spielen“. Einigkeit bestand darin, dass eine gemeinsame Haltung zu Frieden und Lebensgestaltung in Lateinamerika und Militarismus entwickelt werden müsse. Weitere drängende Themen seien die Blockade gegen Kuba, der Schutz der natürlichen Ressourcen und der Umwelt, die Demokratisierung der Medien, die Entkolonialisierung Lateinamerikas und die Militärpräsenz lateinamerikanischer Staaten in Haiti.

Die Teilnehmer schlugen vor, einen Dialog mit Staaten zu initiieren, um eine öffentliche Politik voranzutreiben, die die gesellschaftlichen Medien unterstützt und unter anderem die gerechte Verteilung der staatlichen Werberichtlinien und öffentlicher Projektgelder herstellt, ohne dass dies eine Verminderung ihrer medialen und politischen Unabhängigkeit bedeutet.