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Paraguay: Drogenhandel unter Polizeischutz

Paraguays Präsident Horacio Cartes (links) und der Chef der Nationalpolizei, General Francisco Alvarenga

Paraguays Präsident Horacio Cartes (links) und der Chef der Nationalpolizei, General Francisco Alvarenga – Quelle: presidencia.gov.py

Asunción 14.01.2015 – amerika21/

Die massive Verstrickung der paraguayischen Polizei mit dem grenzübergreifenden Drogenhandel nach Brasilien ist publik gemacht worden. Nachdem mehrere Leiter von Polizeidienststellen im Nordosten Paraguays ausgewechselt wurden, hat der Senator der Liberalradikalen Partei, Luis Alberto Wagner, in Zusammenarbeit mit der Tageszeitung ABC Color unlängst eine Dokumentation der Verflechtung der örtlichen Polizei mit dem Drogenhandel vorgelegt. Die Auflistung der einzelnen Kommissariate und lokalen Polizeistellen belegen Schmiergeldzahlungen durch die Drogenmafia in Höhe von bis zu 400 Millionen US-Dollar jährlich.

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Echsen-Invasion in USA

Echsen-Invasion in USA

STIMME RUSSLANDS Die westlichen Bezirke des US-Bundesstaates Florida sind einer massenhaften Invasion großer Schienenechsen (Tejus), die immer in Lateinamerika verbreitet waren, ausgesetzt. Diese Reptile stellen eine große Gefahr für die Ökologie des Bundesstaates dar, denn sie fressen Vögel, Eier, kleine Tiere und Pflanzen.

Es gibt insgesamt sechs Unterarten der Tejus, vier davon wurden in Florida bemerkt, darunter auch die größte Unterart – schwarzweiße Echsen, die bis 1,4 Meter lang und bis fünf Kilogramm schwer sind. Sie sind Allesfresser und können sich nicht nur schnell fortbewegen, sondern auch schwimmen. Die Tejus pflanzen sich im warmen Klima Floridas rasant fort – sie legen bis zu 36 Eier auf einmal.