Tag-Archiv | Leck

Fukushima: erneut 100.000 Liter hochradioaktives Wasser ausgetreten

100 Tonnen verseuchtes Wasser fließen am AKW Fukushima 1 aus

STIMME RUSSLANDS 100 Tonnen hochgiftiges Wasser sind aus einem Wassersbehälter im AKW Fukushima 1 ausgeflossen. Das Wasser wurde zur Kühlung der havarierten Reaktoren verwendet.

Der Inhalt von Isotopen mit Beta-Strahlung beträgt darin 230 Millionen Beсquerel pro Liter.

Die Ursache des Vorfalls könnte auf die Überfüllung des Speichers zurückgeführt werden. Der Ausfluss des verseuchten Wassers aus den Speichern erfolgt im havarierten AKW seit August 2013. Das ist eines der akutesten Probleme von Fukushima 1.

Notstand in USA wegen Fluss-Verseuchung

Notstand in USA wegen Fluss-Verseuchung

 STIMME RUSSLANDS In neun Bezirken des US-Staats West Virginia ist wegen des Ausstoßes von Chemikalien in den Fluss Elk der Notstand ausgerufen worden. Das Leck bildete sich in einem der Unternehmen des Konzerns Freedom Industries, die Ursache bleibt bisher unklar.

Nach Anordnung der Behörden dürfen über 100.000 Einwohner des Staates Wasser aus der Wasserleitung vorerst nicht zum Waschen, Trinken oder Kochen, sondern nur noch zu technischen Zwecken verwenden.

In einer Reihe von Städten und Dörfern ist der Schulunterricht ausgefallen. In Läden stehen lange Menschenschlangen nach Trinkwasser an.

 

 

Fukushima: Japan sendet Hilfe-Ruf an die Welt-Gemeinschaft

Japans Premierminister Shinzo Abe ruft nun doch die Weltgemeinschaft um Hilfe an: Seine Regierung und die Betreiberfirma Tepco sind mit der Lage in Fukushima hoffnungslos überfordert. (Foto: dpa)Japans Premierminister Shinzo Abe ruft nun doch die Weltgemeinschaft um Hilfe an: Seine Regierung und die Betreiberfirma Tepco sind mit der Lage in Fukushima hoffnungslos überfordert. (Foto: dpa)

Lage äußerst gefährlich – Der japanische Premier Shinzo Abe hat am Sonntag die Weltgemeinschaft um Hilfe bei der Reaktor-Katastrophe von Fukushima gebeten. Die Betreiber-Firma Tepco kann die Ruine nicht mehr aus eigenen Kräften sichern. Experten sprechen von „systemischen Problemen“. Offenbar hat der jüngste Besuch in Fukushima den japanischen Premier aufgeschreckt: In wenigen Monaten müssen die beschädigten Brenn-Elemente entfernt werden. Gelingt das nicht, kann die Lage außer Kontrolle geraten.

  | , 20:39 Uhr

Angst in Fukushima: Reaktor-Dampf gelangt in die Atmosphäre

Über einem Reaktorgebäude in der AKW-Ruine von Fukushima ist eine Dampfwolke ausgetreten. Die Ursache dafür ist noch unklar. Zudem spitzt sich die Verseuchung des Grundwassers weiter zu. Die Betreiber-Firma Tepco behauptet, die Lage in Fukushima sei "stabil". (Foto: dpa)

Über einem Reaktorgebäude in der AKW-Ruine von Fukushima ist eine Dampfwolke ausgetreten. Die Ursache dafür ist noch unklar. Zudem spitzt sich die Verseuchung des Grundwassers weiter zu. Die Betreiber-Firma Tepco behauptet, die Lage in Fukushima sei „stabil“. (Foto: dpa)