Tag-Archiv | Marionetten

US-Kolonialist gewinnt erste Wahlrunde in Kolumbien bei 40%iger Wahlbeteiligung – Friedensverhandlungen vor aus

Die erste Runde der Präsidentschaftswahlen in Kolumbien hat mit 29,25 Prozent der Stimmen der Kandidat der ultrarechten Partei Demokratisches Zentrum (CD), Óscar Iván Zuluaga, für sich entschieden. Um 458.000 Stimmen überholt er damit den aktuellen Präsidenten Juan Manuel Santos, der  25,69 Prozent der Stimmen erhielt. Die Umfragen hatten ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen beiden Kandidaten vorausgesagt. Santos verlor, verglichen mit dem Wahlergebnis von 2010, deutlich an Stimmen. 2010 konnte er noch 46,57 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen. Da keiner der beiden Kandidaten mehr als 50 Prozent der Stimmen erhielt, werden die beiden Hauptkandidaten am 15. Juni in einer Stichwahl gegeneinander antreten. Weiterlesen

Ken Jebsen: Das falsche Pferd

Das falsche Pferd
Witali Klitschko auf der Münchner Sicherheitskonferenz / Bild: Mueller, MSC

Ukraine ohne Viktor Janukowitsch. Er wurde abgesetzt. Am 25. Mai soll es Neuwahlen geben. Aktuell muss eine „Übergangsregierung“ den Laden zusammenhalten. Wetten dass in diesen Tagen eine Hand voll oligarchenfreundliche Gesetze durchgepeitscht werden?!  Der „Stabilität“ wegen.

Das Bild Ukraine wird wohl in viele kleine Puzzleteile zerschlagen werden. Wenn nur der Westen sie später wieder neu zusammensetzt, wird der Ur-Ukrainer sein Land kaum noch wiedererkennen. Wir kennen das aus der ehemaligen DDR. Auch hier gab es mit der Wende nur einen großen Gewinner. West-Konzerne. West-Konzerne, die schon zu DDR Zeiten das Land der Arbeiter und Bauern auf der Jagd nach Profiten benutzten.

Ziehen wir aktuell Bilanz was NATO Politik 2.0 angeht. Nicht nur in der Ukraine, auch in Syrien. Und formulieren wir eine Wette auf die Zukunft: Die NATO hat wirklich ein Händchen dafür, wenn es darum geht bei einem angeschobenen Regime-Change auf´s  falsche Pferd zu setzen. Aktuell hat sie alles dafür getan, um die Ukraine zu destabilisieren. Indem sie u.a eine CIA-Marionette wie Vitali Klitschko als Oppositionsführer von Kiew verkaufte. Der Mann spricht gebrochen Ukrainisch und wurde via westlicher Boot-Camp-Think-Tanks monatelang auf Führungsrolle gedrillt. – zum Weiterlesen

Klitschko ruft Westen zur Militärintervention auf

Klitschko ruft Westen zur Militärintervention auf

STIMME RUSSLANDS Vitali Klitschko hat die EU-Länder zu einer Militärintervention aufgerufen. Diese Nachricht wurde im „Tagesspiegel“ veröffentlicht.

Klitschko erklärte gegenüber deutschen Journalisten: „Die Regierung hat bewusst eine Provokation organisiert, um den Unabhängigkeitsplatz mit Blut und Gewalt auseinanderzujagen, und die Proteste und die Aktivisten zu vernichten.“

Der Chef der Partei Udar warf Janukowitsch unter anderem Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor.

In Kiew fordert Klitschko nach wie vor Verhandlungen mit Präsident Viktor Janukowitsch, besteht jedoch im Westen auf der Notwendigkeit eines Eingreifens in der Ukraine.

 

Lage in der Ukraine außer Kontrolle – 25 Tote in Kiew

Kiew, mitten im Krieg. (Foto: dpa)

Kiew, mitten im Krieg. (Foto: dpa)

  |

Gefahr für Grundwasser: EU erlaubt umstrittenes Fracking

Kraft FrackingNRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft reiste vergangenes Jahr nach Kanada, um eine Fracking-Bohrstelle zu besichtigen. Dabei wird Gas aus tieferen Gesteinsmassen mit Druck und Chemie herausgelöst. Jetzt ist das Verfahren auch in der EU erlaubt. (Foto: dpa)

Die EU-Kommission hat mit der Veröffentlichung der neuen Klimaziele dem Fracking in Europa Tür und Tor geöffnet. Umweltschützer kritisieren, die Regeln zur umstrittenen Schiefergasförderung kämen einem „Kniefall vor der Öl- und Gaslobby“ gleich.

24. Januar 2014 –

Aufruf zum Boykott des Verfassungsreferendums in Ägypten

15. Dez. 2013 – Kairo (IRIB)

Die Bewegung „Anwälte gegen Putsch“ in Ägypten hat die Bürger  zum Boykott des Verfassungsreferendums in diesem Land aufgerufen.

Laut der Internetseite Al-Schaab Al-Jadid in Ägypten hat die Bewegung heute in einer Erklärung die Fortsetzung der Revolution vom 25. Januar bis zur Absetzung der Militärregierung und Rückkehr der Legitimität betont. Sie protestierte gegen die Entscheidung der Putschisten zur Abhaltung eines Verfassungsreferendums und bezeichneten es als Verschwendung öffentlicher Gelder, ganz besonders,  da die starke Wirtschaftsflaute im Land dem Putsch zu verdanken sei. Die neue Verfassung des Landes, die von den Putschisten vorgelegt wird, widerspricht legitimen  Vorgaben, und alle Maßnahmen zur Abhaltung des Referendums seien ebenfalls gesetzeswidrig. Die Anwälte gegen Putsch betonten, dass sie alle rechtlichen und gesetzlichen Wege einschlagen werden, um das Referendum zu verhindern. Der Interimspräsident Adli Mansur kündigte das Referendum für den 14. und 15. Januar an. Anschließend sind Parlamentswahlen geplant.