Tag-Archiv | Massenproteste

Tausende Studenten protestieren in London gegen Sparpolitik

London: Tausende Studenten protestieren gegen Sparpolitik

London 19. November 2014 (FARS/IRIB)

Aus Protest gegen die Sparpolitik der britischen Regierung, das Haushaltsdefizit sowie die hohen Studiengebühren sind gestern in London tausende Studenten auf die Straße gegangen.

Die Demonstranten forderten ein kostenloses und nicht durch Kredite belastetes Studium.

Seit die Koalition von Konservativen und Liberaldemokraten in Großbritannien an der Regierung ist, gibt es  Proteste gegen die Reformen an Universitäten und Schulen.

Die Regierung aus Konservativen und Liberalen verfolgt derzeit im Kampf gegen das hohe Haushaltsdefizit ein striktes Sparprogramm, um die Kreditwürdigkeit des Landes zu wahren. Im Zuge dieser Sparmaßnahmen wurde 2010 der Bildungsetat drastisch reduiert, was u.a. zur Verdreifachung der Studiengebühren für den Bachelor-Studiengang geführt hat. Nachdem vor sechs Wochen außerdem die Zahlungen der Stipendien für Studenten eingestellt wurden, hat eine erneute Protestwelle begonnen.

Jemen: Erneut mindestens 20 Tote bei Zusammenstößen infolge von Massenprotesten

Erneut mindestens 20 Tote bei Zusammenstößen in Jemen

Sanaa 17. September 2014 (IRIB News)

Bei neuen Kämpfen zwischen  Houthi-Kämpfern und Soldaten der jemenitischen Armee  sind heute(Mittwoch) mindestens 20 Menschen getötet worden.

Bei den Gefechten  in dem Dorf Kabil am Nordrand der Hauptstadt Sanaa seien auch Dutzende Menschen verletzt worden, meldeten Mediziner und Augenzeugen.

 Reuters vom Mittwoch aus Sanaa zufolge haben die schiitischen Kämpfer bei diesen Zusammenstößen die Region „Wadi Dhar“ besetzt. Es gab auch Zusammenstöße in der Provinz Al Jauf. Die Gefechte seien ausgebrochen, nachdem am Morgen vier Explosionen das Gebiet erschüttert hatten. Ob es sich um einen Anschlag handelte, konnte ein Sicherheitsbeamter nicht bestätigen.

Seit fünf Wochen demonstrieren Zehntausende Angehörige des schiitischen Volksstammes der Houthi in Sanaa. Sie fordern den Rücktritt der sunnitisch dominierten Regierung und die Rücknahme von Kürzungen der Öl-Subventionen im Land.

Abdollahian: Jementische Regierung trägt Verantwortung für Schutz des Lebens iranischer Diplomaten

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Frankreich/Gazagenozid: Massenproteste – Verbot, Bestrafung & Übergriffe

Antisemitische Krawalle in Sarcelles: Die Regierung in Paris ist besorgtAntisemitische Krawalle in Sarcelles: Die Regierung in Paris ist besorgt

Paris 24. Juli 2014 (IRIB)

Französisches Gericht verurteilt anti-israelische Demonstranten Weiterlesen

Genozid in Gaza – Versorgung Verletzter unterbunden – Massenproteste in Europa

Generalmajor Khalifa Haftar setzt Luftangriffe auf Bengasi fort

Feuerwehrmänner nach einer Explosion in Tripolis (Archiv).Feuerwehrmänner nach einer Explosion in Tripolis (Archiv) – Tripolis 29. Mai 2014 (IRIB)

Nach Angaben lokaler Medien griffen Kampfflugzeuge am Mittwoch Stützpunkte von Milizen in der östlichen Stadt Benghazi (Bengasi) an.

Erst am Dienstag hat Washington wegen der schlechten Sicherheitslage alle US-Bürger aufgefordert, Libyen sofort zu verlassen.

Hinter der Attacken steckt laut Medienberichten der abtrünnige libysche Generalmajor Khalifa Haftar. Vor knapp zwei Wochen startete er in dem nordafrikanischen Land eine eigenmächtige Militäroffensive gegen islamische Brigaden. Schon damals griffen seine Soldaten Milizen in Benghazi an. Eine mit ihm verbündete Brigade stürmte zudem das Parlament in Tripolis. Allein an jenem Wochenende kamen bei den Gefechten mindestens 75 Menschen ums Leben.

Obwohl drei Jahre seit dem Sturz des Regimes von Muammar Al-Gaddafi vergangen sind, herrscht immer noch Unruhe in Libyen. Trotz der Bemühungen der Zentralregierung um Wiederherstellung der Sicherheit, ist es bisher nicht gelungen, die Rebellen zu entwaffnen. Tausende Libyier haben vor kurzem in verschiedenen Städten des Landes gegen die mangelnde Sicherheit protestiert.

antizionistische Massenproteste im Jemen

14. April 2014Sanaa (Press-TV/Irib)

Tausende Menschen haben am gestrigen Sonntag in der Hauptstadt Sanaa demonstriert und dabei den Rücktritt der Regierung gefordert.

Die Demonstranten betonten, die Regierung in den letzen  Jahren die Forderungen der Menschen nicht erfüllen konnte und warfen außerdem vielen Regierungsvertretern Korruption vor.

Die Protestierenden forderten die Regierung auf, die wirtschaftliche Lage des Landes zu verbessern und mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Bei der gestrigen Kundgebung forderten die Demonstranten auch ein Ende von Einmischungen der USA und Saudi Arabiens in innere Angelegenheiten des Jemens. Vor allem verurteilten die Demonstrationen die US-Drohnenangriffe auf Regionen im Jemen, wobei bislang Hunderte Zivilisten ums Leben gekommen sind.

Ähnliche Proteste gegen die Regierung gab es am 2. April in Sanaa, wobei die Demonstranten den Rücktritt des jemenitischen Staatspräsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi forderten.  

Massenproteste in Brüssel – Zehntausende gegen Europas Sparpolitik

Die Mehrheit der Protestierer hat sich friedlich verhalten. Einige Hafenarbeiter warfen jedoch Steine in Richtung Polizei. Die Mehrheit der Protestierer hat sich friedlich verhalten. Einige Hafenarbeiter warfen jedoch Steine in Richtung Polizei.

4. April 2014 Brüssel – (AFP/DPA/IRIB)

Zehntausende Gewerkschafter aus mehreren EU-Ländern haben am Freitag(heute) in Brüssel gegen die europäische Krisenpolitik demonstriert.
Der belgische Rundfunk RTBF sprach von einem „Wald an roten Fahnen“ beim Zug durch das Brüsseler Europaviertel. Die Proteste richteten sich gegen Sparpolitik und Sozialabbau. Am Rande der Demonstration gab es laut RTBF Rangeleien mit der Polizei. Einige Protestierer haben demzufolge Mülleimer auf die Ordnungskräfte geworfen. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein. Bei Auseinandersetzungen mit der Polizei gab es mindestens einen Verletzten aufseiten der Demonstranten.

Spanien: erneute Massenproteste gegen Sparpolitik

Zehntausende Spanier gingen auf die Straße.Zehntausende Spanier gingen auf die Straße.

4. April 2014 Madrid – (ORF/Irib)

In Spanien haben erneut Zehntausende Menschen gegen die Sparpolitik der Regierung protestiert.

Demonstrationen gab es am Donnerstag in der Hauptstadt Madrid und in mehr als 50 anderen Städten. Rund 100 Organisationen und Gewerkschaften hatten zu den Protesten aufgerufen. In der spanischen Hauptstadt zogen mehrere tausend Demonstranten hinter einem großen Transparent durch die Straßen und schwenkten rot-weiße Gewerkschaftsfahnen: „Die Sparpolitik muss enden“, stand auf dem Banner. Grund für die anhaltenden Massenproteste ist die seit Jahren prekäre wirtschaftliche Lage in Spanien, wo mehr als jeder Vierte arbeitslos ist. Ende März wurden bei Ausschreitungen nach einer Großdemonstration unter dem Motto „Marsch der Würde“ in Madrid mehr als hundert Menschen verletzt. Zehntausende Spanier hatten zuvor friedlich demonstriert. Spanien ist die viertgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone. Das Land leidet noch immer unter den Folgen der 2008 geplatzten Immobilienblase und steckt seit Ende 2011 in der Rezession. Das damals von der Regierung auf den Weg gebrachte umfangreiche Sparprogramm, mit dem die Schuldenlast verringert und das Vertrauen in den Bankensektor wiederhergestellt werden sollte, verschärfte die Lage für zahllose Menschen im Land drastisch.

Türkei: Ausschreitungen wegen Unregelmäßigkeiten bei Kommunalwahl

Ein Unterstützer der größten Oppositionspartei, der Republikanische Volkspartei (CHP), bei einer Wahlveranstaltung am Wochenende in IstanbulEin Unterstützer der größten Oppositionspartei, der Republikanische Volkspartei (CHP), bei einer Wahlveranstaltung am Wochenende in Istanbul

1. April 2014Ankara (orf.at/dpa/Irib)

Die Polizei ist heute in der türkischen Hauptstadt Ankara mit Wasserwerfern gegen Tausende Anhänger der Opposition vorgegangen.
Nach Angaben türkischer Medien protestierten die Anhänger der sozialdemokratisch-kemalistischen Oppositionspartei CHP vor dem Gebäude der Wahlbehörde im Zentrum der Hauptstadt den Ablauf jüngsten der Kommunalwahl.
Anhänger der Opposition werfen der Regierungspartei AKP Betrug bei den Kommunalwahlen am Sonntag vor. Sie haben eine Überprüfung von Unregelmäßigkeiten verlangt.
Trotz Korruptionsvorwürfen kam die türkische Regierungspartei AKP nach Auszählung fast aller Stimmen landesweit auf mehr als 45 Prozent. Die oppositionelle CHP kam dagegen nur auf knapp 28 Prozent.

Türkei: Millionen bei Protesten

Der Tod des 15-jährigen Berkin Elvan hat die Demonstrationen gegen Regierungschef Recep Tayyip Erdogan und seine islamisch-konservative Regierung neu angefacht. (Bild: epa)

15. März 2014Ankara (jW/IRIB)

Bei den Demonstrationen zum Gedenken an einen von der Polizei getöteten Jugendlichen sind in der Türkei laut Presseangaben seit Mittwoch rund zwei Millionen Menschen auf die Straßen gegangen.

Insgesamt habe es Proteste in 53 Städten gegeben, darunter Istanbul, Ankara und Izmir, berichtete Hürriyet Daily News. Der 15jährige Berkin Elvan war während der Gezi-Park-Proteste im vergangenen Juni in Istanbul von einer Tränengasgranate der Polizei getroffen worden und lag seither im Koma. Elvans Tod am Dienstag löste eine neue Protestwelle aus. Laut Hürriyet Daily News wurden dabei mehr als 70 Menschen verletzt, darunter 19 Polizisten. 417 Demonstranten wurden festgenommen. Zudem starb ein Polizist an einem Herzinfarkt nach dem Einatmen von Tränengas, ein mutmaßlicher Rechtsextremist starb nach einem bewaffneten Angriff auf linke Demonstranten.

Regierung Ägyptens zurückgetreten

Regierung Ägyptens zurückgetreten

STIMME RUSSLANDS Als Reaktion auf Streiks, die in den vergangenen Wochen zahlreiche Behörden Ägyptens erfasst hatten, hat die Übergangsregierung ihren Rücktritt erklärt, meldet dpa.

Ägypten sei auf dem richtigen Weg in Richtung Demokratie, erklärte der scheidende Ministerpräsident Hasem al-Beblawi. Die Ägypter müssten jedoch noch einige Herausforderungen meistern. dpa

 

Lage in der Ukraine außer Kontrolle – 25 Tote in Kiew

Kiew, mitten im Krieg. (Foto: dpa)

Kiew, mitten im Krieg. (Foto: dpa)

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Über 500.000 Menschen protestieren gegen Homo-Ehen in Paris

Über 500.000 Menschen protestieren gegen Homo-Ehen in Paris

2. Feb. 2014 – Foto: STIMME RUSSLANDS

STIMME RUSSLANDS Mehr als 500.000 Menschen haben am Sonntag in der französischen Hauptstadt gegen Homo-Ehen protestiert, teilen die Organisatoren der Kundgebung mit. Laut Polizeiangaben nehmen 80.000 Menschen an dem Protest teil.

Die Debatte über das Gesetz, das Homo-Ehen legalisiert und homosexuellen Paaren die Adoption von Kindern erlaubt, wurde von massenhaften Protestaktionen begleitet, bei denen in französischen Städten Hunderttausende Menschen auf die Straßen gingen.

Trotz der Proteste wurde das Gesetz vom Parlament verabschiedet, und im Mai 2013 schlossen zwei Männer in Montpellier erstmals die Ehe.

 

Spanien: Schwere Ausschreitungen bei Demonstration in Madrid

In Burgos toben seit einigen Tagen Straßenschlachten gegen ein umstrittenes Bauprojekt. (Foto: dpa)

In Burgos toben seit einigen Tagen Straßenschlachten gegen ein umstrittenes Bauprojekt. (Foto: dpa)

In Madrid ist es am Donnerstag zu schweren Zusammenstößen zwischen der Polizei und Demonstranten gekommen. Die Proteste richteten sich gegen ein umstrittenes Bauprojekt in Burgos. In 46 Städten kam es zu Solidaritäts-Kundgebungen mit den seit einer Woche demonstrierenden Bürgern von Burgos.

17. Januar 2014 –

Frankreich: Tausende demonstrieren gegen Regierung Hollande

In der Bretagne riefen die "Rotmützen" zum Protest gegen die geplante Ökosteuer auf. Etwa 40.000 Menschen versammelten sich in Carhaix, um ihrem Unmut Ausdruck zu verleihen. Auch in Paris kam es zu Massenprotesten gegen die Steuerpolitik der Regierung. (Foto: dpa)In der Bretagne riefen die „Rotmützen“ zum Protest gegen die geplante Ökosteuer auf. Etwa 40.000 Menschen versammelten sich in Carhaix, um ihrem Unmut Ausdruck zu verleihen. Auch in Paris kam es zu Massenprotesten gegen die Steuerpolitik der Regierung. (Foto: dpa)

Protestwelle gegen höhere Steuern

Am Wochenende kam es in Frankreich erneut zu Massenprotesten. In der Bretagne brachten die „Rotmützen“ 40.000 Menschen gegen die geplante Ökosteuer auf die Straße. Zudem blockierten tausende LKW-Fahrer wichtige Verkehrsknotenpunkte im ganzen Land. Und in Paris mobilisierte die Linkspartei 100.000 Franzosen, um gegen die Steuer-Ungerechtigkeit zu protestieren.

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Massenprotest: Thailands Regierungschefin muss vor Demonstranten fliehen

Zehntausende Thailänder fordern den Rücktritt von Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein. (Fotos: dpa)Zehntausende Thailänder fordern den Rücktritt von Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein. (Fotos: dpa)

Thailands Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra musste vor Demonstranten in Sicherheit gebracht werden. Diese stürmten das Gelände, auf dem sich Yingluck aufhielt. Bei den Protesten gegen die Regierung wurden bereits zwei Menschen getötet und Dutzende verletzt. Die Ausschreitungen sind die schwersten seit drei Jahren.

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Moldawien: Proteste gegen EU-Integration

Moldawien: Proteste gegen EU-Integration

23. Nov. 2013 – Foto: RIA Novosti

STIMME RUSSLANDS Über 10.000 Anhänger der oppositionellen Kommunistischen Partei marschieren in Richtung Zentrum Chișinău, um bei einer Kundgebung Rücktritt der Regierung und vorfristige Parlamentswahlen zu verlangen.

Die Protestler schwingen rote Fahnen mit Hammer und Sichel und halten Parolen, die ihre Forderungen widerspiegeln.

Am 3. November führten Parteien der in Moldawien regierenden liberaldemokratischen Allianz eine Kundgebung für die europäische Integration des Landes durch.