Tag-Archiv | Medikamente

Ice Bucket Challenge: Unterstützen Sie grauenvolle und sinnlose Tierversuche

Ärzteverein warnt vor Unterstützung grausamer Tierversuche der ALS-Forschung

Promis, Politiker und auch ganz normale Leute – alle schütten sich derzeit Eiswasser über den Kopf und spenden für eine Organisation in den USA, die die Erforschung einer seltenen Nervenkrankheit unterstützt. Den wenigsten dürfte bekannt sein, dass sie damit grausame und sinnlose Tierversuche finanzieren. Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche bittet alle Eiswassernominierten, nicht an die ALS Association zu spenden.

Bis vor wenigen Tagen den meisten Menschen sicherlich noch völlig unbekannt, ist die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) dank des originellen und sich lauffeuerartig im Netz verbreitenden Spendenaufrufs derzeit in aller Munde. Ist man nominiert, muss man sich entweder einen Eimer Eiswasser über den Kopf schütten oder an die ALS Association spenden. Viele Promis lassen sich nicht lumpen und tun beides – für den vermeintlich guten Zweck. Mittlerweile sind 80 Millionen Dollar Spendengelder zusammen gekommen, und täglich werden es mehr.

Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche mit ihren rund 1.400 Mitgliedern warnt, dass mit der gut gemeinten Aktion grausame und sinnlose Tierversuche finanziert werden.

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Sierra Leone macht US-Biowaffenfirma für Ebola-Ausbruch verantwortlich

Der Ebola-Virus in der Darstellung des CDC-Mikrobiologen Frederick A. Murphy. Die WHO hat am Freitag eingeräumt, dass sie die Kontrolle über die Seuche in Afrika verloren hat. (Foto: dpa)Der Ebola-Virus in der Darstellung des CDC-Mikrobiologen Frederick A. Murphy. Die WHO hat am Freitag eingeräumt, dass sie die Kontrolle über die Seuche in Afrika verloren hat. (Foto: dpa)

Neue These: Ebola-Virus kann mit Vitamin C bekämpft werden

Besonders in den USA greift derzeit die Panik wegen Ebola um sich. Ein Arzt, der anonym bleiben möchte, hat aber jetzt behauptet, dass das tödliche Virus einfach mit Vitamin C besiegt werden kann. Unterdessen werden bereits Amerikaner als Versuchspersonen von bisher ungetesteten Medikamenten genutzt. Die US-Gesundheitsbehörden suchen unterdessen weiter nach einem Impfstoff und haben am Mittwoch zunächst ein vom Militär entwickeltes Diagnose-Verfahren genehmigt.

Kiew verweigert humanitäre Hilfe für Ostukrainer aus Russland

Moskau will Ostukraine humanitäre Hilfe erweisen – Kiew schlägt Bitte ab

STIMME RUSSLANDS Das Außenministerium der Ukraine hat die Bitte Russlands nach einer Genehmigung für die Erweisung humanitärer Hilfe für die östlichen Regionen der Ukraine abgeschlagen. Diese Bitte sei nichts anderes als ein weiteres Propagandaelement, teilte das Außenamt am Donnerstag in Kiew mit.

In seiner Note hatte Moskau Kiew auf Bitten von Bürgern und Organisationen im Osten der Ukraine nach humanitärer Hilfe hingewiesen. Akut mangele es vor allem an Medikamenten. Russland sei bereit, die nötige Hilfe zu erweisen, und schlage Kiew vor, die Lieferung der Hilfsgüter zu organisieren.

„In der Ukraine gibt es keine Probleme mit Medikamenten. Wir haben ein Problem mit terroristischen Gruppen“, sagte Außenamtssprecher Jewgeni Perebijnis zu der russischen Note. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Oxford-Studie: Ein Apfel am Tag kann Herzinfarkt verhindern

Der gute alte Apfel hält auch neuesten Studien stand und erweist sich als Wunderwaffe. (Foto: dpa)

Der gute alte Apfel hält auch neuesten Studien stand und erweist sich als Wunderwaffe. (Foto: dpa)

Lebensmittel  Äpfel können Leben retten 

Ocimum Sanctum: Basilikum schützt vor Radioaktivität

Das Indische Basilikum gilt als neues Mittel zum Schutz vor Strahlung. (Foto: Flickr/{ pranav })Das Indische Basilikum gilt als neues Mittel zum Schutz vor Strahlung. (Foto: Flickr/{ pranav })

Gesundheit – Schutz aus der Natur

Forscher arbeiten an einem Medikament auf Basis des Indischen Basilikums (Ocimum Sanctum). Studien belegen die schützende und unterstützende Wirkung der Pflanze bei radioaktiver Strahlung. Kleine Kapseln mit dem Extrakt der Pflanze können auch Patienten helfen, die mit Bestrahlung therapiert werden.

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Neue Methode: Menschen werden über Chips in Medikamenten kontrolliert

Vorher - nachher: Der Mensch kann durch Chips in Pillen gesteuert werden. (Fotos: dpa)Vorher – nachher: Der Mensch kann durch Chips in Pillen gesteuert werden. (Fotos: dpa)

Big Brother Ärzte überwachen Patienten

Forscher in den USA haben eine neue Methode der Patienten-Überwachung entwickelt: Mikrochips in Tabletten, die auf Verdauungssäfte reagieren, senden Informationen über das Smartphone an die Ärzte. Kritiker sprechen von Big Brother und warnen vor einer Ausweitung der Anwendung. Tatsächlich steckt in der Technik die bisher umfassendste Überwachungs-Möglichkeit der Menschheit.

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Chemotherapie: Das falsche Versprechen der Heilung vom Krebs

Viele sehen in der Chemotherapie die einzige Möglichkeit, den Krebs doch noch zu besiegen. Haarausfall ist dabei nur eine der Folgen einer solchen Behandlung. (Foto: dpa)

Viele sehen in der Chemotherapie die einzige Möglichkeit, den Krebs doch noch zu besiegen. Haarausfall ist dabei nur eine der Folgen einer solchen Behandlung. (Foto: dpa)

US-Studie: Ärzte sind käuflich

 |  19.08.13, 11:14  |  2 Kommentare

Ärzte, die Geld von den Pharmakonzernen erhalten, verschreiben auch doppelt so oft deren Produkte. Schon geringere finanzielle Leistungen wie Einladungen zum Essen oder zu Vorträgen zeigen Wirkung.

BU: Wenn Ärzte von den Pharmakonzernen Zuwendungen erhalten, dann verschreiben sie viel mehr von deren Medikamenten. (Foto: Flickr/e-MagineArt.com)

BU: Wenn Ärzte von den Pharmakonzernen Zuwendungen erhalten, dann verschreiben sie viel mehr von deren Medikamenten. (Foto: Flickr/e-MagineArt.com)

Wenn Ärzte von Pharmaunternehmen Geld oder andere Leistungen erhalten werden, dann verschreiben sie deutlich öfter auch deren Produkte.

Ein typischer Arzt in der Studie verschrieb die Medikamente zwölf führender Pharmakonzerne mit einer Wahrscheinlichkeit von 13 Prozent. Diese Wahrscheinlichkeit stieg jedoch auf 30 Prozent, wenn der Arzt Einladungen zum Essen oder zu Vorträgen, Beratung oder andere Leistungen von den Konzernen erhielt.

Die Studie der Universität von Kalifornien und der Universität von Washington zeigt, dass auch äußerliche Einflüsse eine Rolle spielen, wenn man zum Arzt geht. Die Forscher analysierten die öffentlichen Daten über von Ärzten angenommene Leistungen. Diese verglichen sie mit den Verschreibungen derselben Ärzte, die sie beim staatlichen Gesundheitssystem Medicare einreichten.

Pharmakonzerne geben jedes Jahr Milliarden Dollar für Marketing aus. So laden sie Ärzte zum Essen ein, um ihnen dabei Informationen über ihre Medikamente zu geben. Sie bezahlen sie für Vorträge und finanzieren Forschungsprojekte. Einige medizinische Spezialisten, sogenannte entscheidende Meinungsführer, erhalten jährlich hunderttausende Dollar.

Der durchschnittliche Arzt erhält zwar nur 1.700 Dollar im Jahr. Doch schon diese bescheideneren Leistungen können offenkundig die Entscheidungen von Ärzten beeinflussen. In der Studie verschrieben sie die Produkte der zwölf untersuchten Pharmakonzerne um 7 bis 9 Prozent häufiger.

Die Forscher fanden außerdem heraus, dass männliche Ärzte empfänglicher für den Einfluss der Pharmakonzerne sind als weibliche.

Antidepressiva -Ceramid : hemmt die Bildung neuer Nervenzellen im Bereich des Hippocampus

depressivVerblüffendes Ergebnis: Wie Antidepressiva wirklich wirken

Ein von Deutschen geleitetes Forscherteam nimmt Medikamente gegen Depressionen unter die Lupe und entdeckt überraschendes: Viele Antidepressiva zeigen eine bislang unbekannte Wirkweise.

Wissenschaftler haben einen neuen Ansatz zur Behandlung von Depressionen entdeckt: Ein Begleiteffekt vieler gängiger Antidepressiva könnte für eine der Hauptwirkungen verantwortlich sein. Viele gängige Medikamente gegen Depressionen mindern nebenbei auch den Gehalt des fettähnlichen Stoffes Ceramid in Nervenzellen, wie ein Team unter Leitung deutscher Mediziner beobachtet hat. “Doch genau dieser Effekt Weiterlesen