Tag-Archiv | Menschenhandel

erste IS-Kämpfer üben Rache an Urhebern – Geheimdienstschärgen wüten indes weiter

IS entführt 80 irakische Jugendliche

Tikrit 5. Januar 2015 – (IRIB/Fars/ al-Alam)

Die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) haben 80 Jugendliche aus einem Dorf, östlich von Tikrit, entführt.

Ein Sicherheitsverantwortlicher  der nordirakischen Provinz Salah ad-Din erklärte  am Sonntag in  einem Interview mit dem irakischen Sender Sumariya News, dass dieserJugendlichen dem Stamm al-Obid  angehörten. Diesen Aussagen zufolge stürmten die IS-Terroristen im Dorf al-Baizah (13 km östlich von Tikrit) die Häuser und entführten 80 Jugendliche. Danach sollen diese Jugendlichen an  einen unbekannten Ort gebracht  worden sein.

Vor ca. drei Monaten haben die Dorfbewohner von al-Obid die IS-Terroristen aus ihrem Dorf vertrieben.

5000 jesidische Frauen im Irak von IS verkauft

Die IS-Milizen haben im Irak Hunderte von jungen Jesidinnen entführt und verkauft.Die IS-Milizen haben im Irak Hunderte von jungen Jesidinnen entführt und verkauft.

Sinjar 6. Januar 2015 – (IRIB)

Nach Angaben des irakischen Ministers für Menschenrechte hat die extremistische Terrorgruppe IS mindestens 5000 jesidische Frauen im Nordirak entführt und verkauft. Weiterlesen

Menschenhandel in Mexico: Minderjährige verkauft & prostituiert

Mexiko-Stadt 11. August 2014 – amerika21.de

Wie aus einem von der mexikanischen Ausländerbehörde veröffentlichten Bericht hervorgeht, wurden allein 2013 mehr als 8.000 minderjährige Migranten aus Mexiko ausgewiesen. Die Mehrzahl der Betroffenen stammt aus mittelamerikanischen Ländern. Die meisten reisen illegal nach Mexiko ein und versuchen, bis in die USA vorzudringen. „Viele von ihnen verschwinden, werden entführt und von Verbrecherbanden aufgegriffen“, sagte Ana García de Hernández, Ehefrau des Präsidenten von Honduras.

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Ost-Ukraine: Organraub & -handel im Auftrag der NATO?

gefangene Ostukrainer Moskau 7. Juli 2014 (IRIB/IRNA)

Laut russischen Medien hat es sich infolge der geknackten Internet-Korrespondenz des ehemaligen Anwaltes von Julia Timoschenko herausgestellt, dass dieser am Handel mit den Organen, die bei den in den südlichen und östlichen Gebieten der Ukraine festgenommenen Personen entnommen wurden, scheinbar beteiligt ist.

Wie das Zweite Russisches Fernsehen am Sonntag behauptete, stand Sergej Wlassenko mit der deutschen Ärztin Olga Wieber über die Lieferungen der Organe als Austausch für die materiell-technische Versorgung im Briefwechsel.  Die Korrespondenz zwischen Wieber und Wlassenko soll von einer ukrainischen Gruppe mit dem Namen CyberBerkut geknackt worden sein. “Die Ware”, wie die Organe in der Korrespondenz genannt werden, hat Wlassenko der Kommandeur des Säuberungsbataillons „Donbass“ Semjon Sementschenko geliefert.

Im Süden und Osten der Ukraine herrschen seit dem Sturz von Präsident Janukowitsch zu Beginn des Jahres Unruhen.

Mexiko: 2.618 Verschwundene (hptsächl. junge Männer & Mädchen) in 10 Monaten

Nach Angaben des Nationalen Registers über verschwundene Personen (Registro Nacional de Personas Desaparecidas) sind in Mexiko in den ersten zehn Monaten der Regierung von Präsident Enrique Peña Nieto 2.618 Personen verschwunden. Demnach werden 1.115 Frauen und 1.502 Männer in 29 der 32 mexikanischen Bundesländer als „desaparecidos“ geführt, als Verschwundene. In den Bundesländern Campeche, Nayarit und Hidalgo werden verschwundene Personen bis heute nicht offiziell registriert. Aus den Daten des Nationalen Registers geht hervor, dass die weiblichen Opfer vor allem zwischen zwölf und 17 Jahre alt sind. Weiterlesen

Menschenhandel in Mexiko nimmt enorm zu

20.000 Kinder in Mexiko werden jährlich Opfer von sexueller Ausbeutung

22. März 2014 – Mexiko-Stadt – amerika21.de – 

Der Menschenhandel und die damit verbundene sexuelle Ausbeutung von Frauen und Kindern sind nach offiziellen Angaben der Generalstaatsanwaltschaft von Mexiko-Stadt um 140 Prozent gestiegen. Demnach werden laut Berichten der Drogenbehörde der UNO und des US-Außenministeriums über Menschenhandel jedes Jahr 20.000 Kinder in Mexiko Opfer von sexueller Ausbeutung und allein zwischen 2005 und 2008 wurden dreihundert Fälle von organisiertem Menschenhandel bekannt. Weiterlesen

EU will Menschhandel verstaatlichen – EU-Staaten sollen 6000 Euro pro Flüchtling erhalten/Mittelmeer wird Sicherheitszone

Italian Border Patrols Pick Up Boatloads Of Illegal Immigrants

Die italienische Küstenwache stoppt vor Lampedusa ein Boot mit Immigranten aus Nordafrika (Archivbild) (Foto: Getty Images)

Süddeutsche – EU nach Lampedusa – Wie Europa das Flüchtlingsproblem lösen will

Patrouillen von Zypern bis Spanien, Speicherung von Fingerabdrücken und mehr Geld für Europol: Als Reaktion auf die anhaltende Flüchtlingstragödie schlägt die EU eine Reihe von konkreten Maßnahmen vor. Dabei geht es vor allem um den Schutz der Grenze, weniger um den der Flüchtlinge.

Von Sebastian Gierke – Das Mittelmeer ist ein Massengrab. Anfang Oktober starben bei einem Bootsunglück vor Lampedusa mindestens 360 Menschen. In den vergangenen 25 Jahren sind zwischen 17.000 und 20.000 Flüchtlinge aus Afrika bei dem Versuch umgekommen, die europäische Küste zu erreichen.

Lange hat Europa viel zu wenig dafür getan, dieses gewaltige Problem zu lösen. Doch die öffentliche Empörung nach dem Unglück vor Lampedusa im Oktober war groß. Von Europas Schande war die Rede, der Papst hat sich mit scharfen Worten eingemischt. Und so wurde flugs eine EU-Expertengruppe eingesetzt.

Das Ziel der „Arbeitsgruppe für das Mittelmeer“, die aus Experten aller EU-Länder und der zuständigen EU-Behörden besteht: die richtigen Lehren aus Lampedusa ziehen. – zum Weiterlesen

EU will Bürger mit Drohnen rund um die Uhr überwachen

Im Dezember startet das europäische Überwachungsprogramm Eurosur. Dabei sollen auch Drohnen eingesetzt werden, um illegale Grenzgänger aufzuspüren. (Foto: dpa)Im Dezember startet das europäische Überwachungsprogramm Eurosur. Dabei sollen auch Drohnen eingesetzt werden, um illegale Grenzgänger aufzuspüren. (Foto: dpa)

Politik und Rüstungskonzerne treiben das EU-Drohnenprojekt voran. Es gehe ihnen dabei um den Schutz der Bürger vor Katastrophen und Afrikanern. Tatsächlich sollen die Steuergelder in Milliardenhöhe vor allem dazu eingesetzt werden, die Bürger zu überwachen wie nie zuvor.

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Elf Fälle illegaler Auslieferung von Russen in die USA registriert – Russlands Außenamt

Elf Fälle illegaler Auslieferung von Russen in die USA registriert – Russlands Außenamt

8.Nov. – © Foto: STIMME RUSSLANDS

STIMME RUSSLANDS Russische Bürger, die auf dem Territorium dritter Länder wegen Beschuldigungen seitens der USA angehalten werden, liefert man oft in die USA aus, wo sie selten ein gerechtes Urteil erwartet. Das erklärte der Menschenrechtsbeauftragte des russischen Außenministeriums Konstantin Dolgow bei der Sitzung des Staatsduma-Ressorts für Medien.

Ihm zufolge enden solche Fälle meistens mit schweren politisierten Beschuldigungen und langjährigen Haftstrafen. Als Beispiel nannte er die Fälle von Viktor Bout und Konstantin Jaroschenko.

Das russische Außenamt spricht von elf Fällen des „Schmuggels“ russischer Bürger in die USA, fügte Dolgow hinzu.