Tag-Archiv | Menschenrechtsverletzungen

IS: 1500 Dollar pro Rekrut – Genozid an türkischer Grenze? AI klagt an

300 Indonesier kämpfen auf Seiten des „Islamischen Staats“ in Syrien und im Irak

300 Indonesier kämpfen auf Seiten des "Islamischen Staats" in Syrien und im Irak

Java 20. November 2014 (IRNA/IRIB)

Mindestens 300 Indonesier kämpfen für den „Islamischen Staat“ in Syrien und im Irak. Das berichtete Wawan Poranto, ein Mitglied der indonesischen Terrorbekämpfungsorganisation, bei einer Versammlung in der Universität Malang im Osten von Java.

Wie es auf der Webseite der Zeitung „Jakarta Globe“ heißt, handelt es sich um Männer zwischen 17 und 25 Jahren, die vom IS über Kuala Lumpur und Singapur nach Syrien gebracht werden.Ost-Java soll der ideale Ort für den IS und dessen Schulungen in Indonesien sein. Für die Schulung und Rekrutierung jedes Indonesiers und seiner Entsendung nach Syrien investiere der IS 1500 Dollar.Der Generalsekretär der Kommission zum Schutz der indonesischen Kinder gab zuvor schon an, dass Terroristen bei der Rekrutierung von Schülern aktiv sind.

50 französische Terroristen in Syrien getötet

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neue Verhaftungswelle gegen Regimekritiker in Bahrain

Schwere Haftstrafen für 320 Oppositionelle in Bahrain

Schwere Haftstrafen für 320 Oppositionelle in Bahrain

Manama 1. November 2014 (IRIB)

Das bahrainische Regime hat seit Juli 320 Oppositionelle verhaftet, darunter fünf Frauen und 30 Kinder, teilt die größte bahrainische Oppositionsgruppe Al-Wefaq.
Al-Wefaq hat die verschärfte Unterdrückung der Protestierenden durch das bahrainische Regime verurteilt und erklärt, dass diese Strafen für 320 Personen, denen Anti-Regierungsaktivitäten vorgeworfen werden, ausgestellt worden sind. In diesem Zeitraum haben das Regime zudem mindesten 600 Häuser landesweit gestürmt und 18 Personen wurde wegen politischer Vorwürfe die Staatsangehörigkeit entzogen, so al-Wefaq. Diese Oppositionsgruppe fügte hinzu, dass auch Berichte über 100 Fälle von Folter und Misshandlung der Opponenten durch das bahrainische Regime vorliegen.

Bahrain: 4000 politische Gefangene – unter ihnen Frauen & Kinder

13. April 2014Manama (Tasnim/Irib)

In Bahrain werden zurzeit nach Angaben der Bewegung „Islamische Loyalität“ rund 4000 politische Gefangene in den Gefängnissen Bahrains festgehalten.

Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf die Internetseite Merat al-Bahrain erklärte die Bewegung, dass etwa 3500 bis 4000 politische Gefangene in Bahrain inhaftiert sind, darunter befinden sich Frauen, Kinder und Senioren. Sie werden gefoltert und willkürlich und unter fingierten Vorwänden verurteilt. Die Geständnisse der Verantwortlichen bezüglich ausländischer Sicherheitskräfte u.a. aus Jordanien und den VAE und ihre Militär- und Sicherheitseinsätze kommen einem Geständnis des Gesetzbruches nach Menschenrechten und internationalen Gesetzen gleich. Der UN-Sondergesandter für Folterfälle Juan E. Mendez hatte berichtet, dass aus Bahrain nach wie vor Berichte über neue Verhaftungen, Misshandlungen in Gefängnissen, Folter und unverhältnismäßige Gewaltanwendung eingehen.

gewaltsame Niederschlagung der wiederaufgeflammten Proteste in Bahrain

12. April 2014Manama (ISNA/Al-Mayadeen/Irib)

Bahrainische Sicherheitskräfte haben erneut Anti-Regierungsproteste in verschiedenen Regionen des Landes gewaltsam niedergeschlagen.

Am gestrigen Freitag gab es in den Regionen Abu Siba, Al Qadam und Al-Moqsha Demonstrationen. Die Demonstranten riefen Parolen gegen das herrschende Ale Khalifa Regime und forderten politische Reformen und ein Ende des autoritären Vorgehens der Regierung. Die Demonstranten in Manama forderten die Freilassung von politischen Gefangenen, insbesondere des Oppositionellen Hassan Al-Mashima, der sich in einer gesundheitlich kritischen Lage befindet. Die bahrainische Oppositionsgruppe Al-Wifaq verurteilte die Niederschlagung der Proteste durch die Regierung.

Folter und Missachtung der Menschenwürde – Tausende amerikanische Häftlinge im Hungerstreik

10. März 2014 – Washington (IRIB)

Tausende Häftlinge sind in den Gefängnissen von Washington in Hungerstreik getreten.

Laut IRIB unter Berufung auf den Fernsehsender Al-Akhbarya Syrien sind amerikanische Häftlinge in den Hungerstreik getreten, um ihren Protest gegen das brutale Verhalten von Gefängnisaufsehern zu zeigen. Zahlreiche Menschenrechtler in den USA haben ihre Sorge über die Lage von amerikanischen Häftlingen zum Ausdruck gebracht. Diese Aktivisten haben vor Maßnahmen von Justizvollzugsbeamten in Washington aus Rache an den hungerstreikenden Häftlingen gewarnt. Die United States Immigration and Customs Enforcement (ICE) hat über den Hungerstreik von 750 Häftlingen in den Gefängnissen, die dieser Organisation unterstehen, berichtet. Die Amnesty Interanational hat oftmals den Verstoß gegen die Rechte der Häftlinge und das Foltern in den US-Gefängnissen kritisiert.

US-Multi Cargill: Wann endet deren tolerierte Kinderarbeit?

palmen

Wenn Sie das nächste Mal den Zapfhahn an der Bio-Dieselsäule einer Tankstelle in den Stutzen Ihres Autos stecken, bedenken Sie dabei, daß durchaus auch Kinderhände nicht unbeteiligt mitwirkten, damit Sie in den Genuß freier Fahrt gelangen.

Denn der US-Multi Cargill hat keinerlei Probleme damit, seinen Palmöl-Lieferanten, den malaysischen Konzern Kuala Lumpur Kepong (KLK) dahingehend zu unterstützen, dessen Tochterfirma illegale Brandrohdung anwenden zu lassen sowie der KLK Kinder- und Sklavenarbeit zu gestatten. Wann endet deren tolerierte Kinderarbeit?

Was schon Ramaproduzent Unilever sich an Menschenrechtsverletzungen leistete, dem steht Cargill in nichts Nahe. Während solche Konzerne unbeeindruckt ihre Geschäftspraktiken nonchalant fortfahren, selbst wenn „Rettet den Regenwald e.V.“ mit dieser beherzten Protestaktion die Öffentlichkeit wachzurütteln versucht, so ist es eben auch den kontinuierlichen Recherchen von E. Benjamin Skinner zu verdanken, der in diesem Artikel eindringlich auf die Mißstände aufmerksam machte und darüber hinaus zuvor in seinem  2008 erschienenem Buch „A crime so monstrous“ den weltweiten Menschenhandel thematisierte.

Es offenbart sich ein anhaltender Wirtschaftslobbyismus, der weder Rücksicht auf die Umwelt noch auf Kinder- oder Menschenrechte nimmt, Hauptsache der ungezügelte Profit sorgt für immerwährenden Nachschub.

Ihr Lotar Martin Kamm

Artikelbildquelle: hero.2006  / www.pixelio.de

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