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Mexiko beteiligt sich an neuem Wirtschaftsbündnis MICTA

Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto und sein indonesischer Amtskollege Susilo Bambang Yudhoyono

Bali, Indonesien. Mexiko hat angekündigt gemeinsam mit Indonesien, Südkorea, der Türkei und Australien das neue Wirtschaftsbündnis MICTA zu bilden. Dieser Schritt sei Teil der Annäherungsstrategie an die dynamischen Volkswirtschaften Asiens,so Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto bei einer Pressekonferenz nach dem Gipfeltreffen der Asiatisch-pazifischen wirtschaftlichen Zusammenarbeit (APEC). Der 1989 auf Initiative Australiens gegründeten APECgehören 21  Staaten des Pazifikraums, darunter die beiden größten Volkswirtschaften der Welt, die USA und China an. Ziel ist die Schaffung einer pazifischen Freihandelszone. Das diesjährige Gipfeltreffen fand vom 5. bis 7. Oktober im indonesischen Bali statt.

Er habe sich bei seinem Besuch in Indonesien mit den Staats-und Regierungschefs von Korea, Australien und Indonesien getroffen, um eine wirtschaftliche Annäherung und eine Stärkung der Handelsbeziehungen mit der Region zu erreichen, die aktuell das weltweit höchste Wirtschaftswachstum zu verzeichnen habe, so Peña Nieto. Einigen der Staaten sei “durch Strukturreformen ein signifikanter Aufschwung mit bedeutendem Wachstum“ gelungen.

Mexiko dürfe bei der wirtschaftlichen Dynamik dieser Region nicht außen vor bleiben, sondern müsse eine größere Anbindung und Integration erreichen. Dies werde zu einem höheren Wirtschaftswachstum und zu mehr Arbeitsplätzen durch mehr Investitionen aus dieser Region in Mexiko beitragen. So habe er mit dem Premierminister von Singapur Investitionen in Höhe von einer Milliarde Dollar vereinbart. Diese Summe werde aufgewendet für den Bau von Werften und Ölplattformen für den staatlichen Ölkonzern Pemex. Der Bauauftrag werde,  von einer Gesellschaft aus Singapur gemeinsam mit der größten mexikanischen Baufirma ICA durchgeführt, so Nieto weiterführend.

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