Tag-Archiv | Milizen

Regierungsbildung in Libyen unter Waffengewalt erzwungen

Dutzende Tote und Verletzte in Libyen
Tripolis 10. Januar 2015 – (IRIB)

Gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen libyscher Armee und Milizen haben neun Tote und 15 Verletzte hinterlassen.

Laut Asharq Al-Awsat sagte ein Kommandant der bewaffneten Gruppe Mujahidin-Rat am Samstag in der Stadt Darna: „Bei den Auseinandersetzungen mit den Kämpfern der Chalifa Haftar in einem Gebiet in Darna kamen fünf Soldaten ums Leben.“ Seinen Angaben zufolge starben insgesamt 15 Menschen. Die Uno berichtete heute über die Zustimmung der Konfliktparteien in Libyen zu einer neuen Verhandlungsrunde mit dem Ziel der Krisenlösung in diesem Land. Die schweren Konflikte in Libyen in der Zeit seit dem Sturz von Diktator Muammar al-Gaddafi sind beispiellos.

Libyen fordert internationale Unterstützung im Kampf gegen den Terrorismus

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Katar versorgt libysche Milizen mit Waffen im Kampf gegen Armee

36 Tote bei Gefechten in Bengasi

Tote bei Gefechten in LibyenTote bei Gefechten in Libyen

Bengasi 2. November 2014 (IRIB)

Bei Gefechten zwischen Armee, die von Einheiten von General Haftar unterstützt werden, und extremistischen Milizen in Bengasi sind in den letzten zwei Tagen 36 Menschen ums Leben gekommen. Weiterlesen

Libyen: nur 630.000 Bürger beteiligen sich an Parlamentswahl

26. Juni 2014 Tripolis (IRIB/APA)

Bei der Parlamentswahl in Libyen hat es nach offiziellen Angaben eine äußerst niedrige Beteiligung gegeben.

Wie die Wahlkommission mitteilte, gaben Schätzungen zufolge 630.000 Menschen die Stimme ab. Wahlberechtigt waren mehr als fünf Mal so viele. Es hatten sich aber ohnehin nur 1,5 Millionen Personen registriert.

Die Wahl des neuen Parlaments wurde von der Furcht vor Attentaten vor allem im Osten des Landes überschattet. In Benghazi wurden nach Angaben von Ärzten drei Soldaten bei Gefechten mit bewaffneten Anti-Regierungsgruppen getötet. Sieben weitere Militärs seien verletzt worden. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen hatten die Milizen im Süden der Stadt einen Armeekonvoi attackiert.

In Libyen hat sich die Lage seit dem Sturz von Machthaber Gaddafi vor knapp drei Jahren nicht wieder beruhigt.

Mexiko: 2.618 Verschwundene (hptsächl. junge Männer & Mädchen) in 10 Monaten

Nach Angaben des Nationalen Registers über verschwundene Personen (Registro Nacional de Personas Desaparecidas) sind in Mexiko in den ersten zehn Monaten der Regierung von Präsident Enrique Peña Nieto 2.618 Personen verschwunden. Demnach werden 1.115 Frauen und 1.502 Männer in 29 der 32 mexikanischen Bundesländer als „desaparecidos“ geführt, als Verschwundene. In den Bundesländern Campeche, Nayarit und Hidalgo werden verschwundene Personen bis heute nicht offiziell registriert. Aus den Daten des Nationalen Registers geht hervor, dass die weiblichen Opfer vor allem zwischen zwölf und 17 Jahre alt sind. Weiterlesen

Libyen im Widerstand gegen die terroristische NATO-Besatzung!

(Die Meldungen ohne Autoren- oder Quellenangabe verfasste Kay Hanisch)

Mehrere Botschaften in Libyen geschlossen

Mehrere  Botschaften in Libyen geschlossen

19. April 2014 – Tripolis (Pars News/Irib)

Mehrere  Botschaften unter anderem die der arabischen Länder haben  diplomatischen Kreisen zufolge ihre Dienste in Tripolis  wegen der mangelnden Sicherheit eingestellt.
 Ausländische Diplomaten in Libyen verließen  wegen des Anstiegs der Gewalt und der mangelnden  Sicherheit die Hauptstadt  Tripolis, hieß es dazu weiter.  Angriff  Bewaffneten auf die portugiesische Botschaft  am  Freitag und Verletzung eines Sicherheitspolizisten sowie Entführung des jordanischen Botschafters waren offenbar Grund für diese Entscheidung. Bewaffnete entführten einen Mitarbeiter der tunesischen Botschaft in Libyen. Bislang liegt kein Bericht über sein Schicksal vor.

Rebellen besetzen Großbritanniens und Kanadas Konsulate in Libyen

Tripolis29. Nov. 2013 – Tripolis – Foto: Flickr.com/Bryn Pinzgauer/cc-by

STIMME RUSSLANDS Die Botschaften von Großbritannien und Kanada in Tripolis haben ihre Arbeit aus Sicherheitsgründen eingestellt.

Das Gebäude in der libyschen Hauptstadt, in dem sich die Konsulatsabteilungen zweier Länder befinden, wird Medien zufolge zurzeit von illegitimen bewaffneten Gruppierungen kontrolliert.

Am Donnerstag forderte die einflussreiche Bewegung „Einsatzzentrale libyscher Revolutionäre“ den Rücktritt der Regierung mit Ali Seidan an der Spitze und die Bildung eines Krisenübergangskabinetts.

Neun Tote bei Gefecht zwischen Armee und Miliz in Bengasi

Ein Armee-Anhänger am Montag in Benghazi. 25. Nov. 2013 – Ein Armee-Anhänger am Montag in Benghazi – Bengasi (dpa/IRIB)

Bei einem mehrstündigen Gefecht zwischen Soldaten und Milizen sind in Libyen neun Menschen getötet worden.

Das berichteten lokale Medien unter Berufung auf das Innenministerium. Die Zahl der Verletzten wurde mit 49 angegeben. Die Sicherheitskräfte forderten die Bewohner der östlichen Hafenstadt Bengasi am Montagmorgen auf, ihre Häuser nicht zu verlassen. Die staatliche Nachrichtenagentur Lana meldete, mehrere «Revolutionäre» aus Bengasi hätten zu den Waffen gegriffen, um die Armee zu unterstützen. Bis zum Mittag hatte sich die Lage wieder beruhigt. In Tripolis hieß es, die Kämpfe zwischen Angehörigen einer Spezialeinheit der Armee und Kämpfern der Miliz Ansar al-Scharia hätten in der Nacht begonnen, nachdem sich die Miliz geweigert habe, ihre Stützpunkte den regulären Truppen zu übergeben. Die Miliz war während des Aufstandes gegen Ex-Diktator Muammar al-Gaddafi als Revolutionsbrigade 2011 gegründet worden. Die Entwaffnung der Milizen ist bislang die größte Hürde für die Übergangsregierung von Ministerpräsident Ali Seidan.

Vier Verletzte bei Explosion in Tripoli Weiterlesen

39 Menschen an einem Tag in Zentralafrikas Hauptstadt getötet

39 Menschen an einem Tag in Zentralafrikas Hauptstadt getötet

7. Dez. 2013 – © Foto: en.wikipedia.org

STIMME RUSSLANDS Mindestens 39 Personen sind am Freitag in der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik den Auseinandersetzungen zwischen den Rebellen der Gruppe Seleka und gegen sie kämpfenden Milizen zum Opfer gefallen, teilte der Erzbischof von Bangui mit.

Dem Kleriker zufolge wurden neun Menschen unweit des Flughafens hingerichtet, 30 weitere Leichen wurden in einer Moschee in einem anderen Bezirk von Bangui entdeckt. Bei den Unruhen am Donnerstag kamen mehr als 100 Menschen ums Leben.

Frankreich entsandte nach Bangui 250 Soldaten, um die Sicherheit zu gewährleisten.