Tag-Archiv | Moslems

Irak droht Bürgerkrieg – 73 Tote nach angeblich schiitischem Überfall auf sunnitische Moschee

UNO-Generalsekretär verurteilt Angriff auf eine Moschee im Irak

Im Irak werden Moscheen in Schutt und Asche gelegtIm Irak werden Moscheen in Schutt und Asche gelegt

New York/Bagdad 23. August 2014 (dpa/IRIB)

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den tödlichen Anschlag auf eine Moschee nordöstlich von Bagdad verurteilt.

„Der Generalsekretär ist tief besorgt über die Auswirkungen solcher religiöser Gewalt auf die ohnehin schwierige Sicherheitslage“, teilte ein Sprecher mit. Der designierte irakische Ministerpräsident Haidar al-Abadi rief seine Landsleute zum Zusammenhalt auf, damit die Feinde des Landes keine Chance hätten, einen Bürgerkrieg auszulösen. Bei einem Anschlag auf eine sunnitische Moschee nordöstlich von Bagdad kamen am Freitag mindestens 73 Menschen ums Leben. Das berichteten am Freitag Quellen in einem Krankenhaus der Stadt Mikdadija. Die Angreifer hätten das Gebetshaus gestürmt und das Feuer eröffnet, berichteten Augenzeugen. Mindestens 25 Menschen seien verletzt worden. Die Attacke erschwert die Regierungsbildung im krisengeschüttelten Irak. Die Nachrichtenseite Al-Sumaria News berichtete, die Partei des sunnitischen Parlamentspräsidenten Salim al-Jaburi habe sich aus Protest gegen die Attacke aus den Verhandlungen zurückgezogen. Eine neue Regierung gilt als Voraussetzung, um den Vormarsch der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) in dem Land stoppen zu können.

US gegen IS – eine Schmierenkomödie!

EndCoverjpg15. August 2014 – Elsässers-Blog

Keinen Cent, keine Patrone und keinen Soldaten für Obamas neuen Irak-Krieg! Von Jürgen Elsässer, Chefredakteur von COMPACT-Magazin

Die ganze Bagage ist sich einig, von der Leyen über Steinmeier bis Gysi: Deutschland soll den US-Krieg gegen ISIS unterstützen. Wieder einmal soll Deutschland hineingezogen werden in einen schmutzigen Krieg des Pentagon. Einige Klarstellungen:

1) ISIS ist ein Geschöpf der USA, Saudi-Arabiens und der Türkei – ein Monster, geschaffen zum Sturz der legitimen Assad-Regierung in Syrien. Ein Remake der Schaffung des Qaida-Monsters durch die USA in den 1980er Jahren (s. Cover COMPACT-Spezial Nr.2, Kriegslügen der USA)

2) Humanitäre Argumente der USA (“Schutz der Jesiden”) sind vorgeschoben. Als ISIS die Christen in Syrien und vor allem im Irak abgeschlachtet und die Millionenstadt Mossul christenfrei gemacht hat, hat kein Hahn danach gekräht.

3) Mit der Militärunterstützung für die Kurden verfolgen die USA und Israel das Ziel, einen Vasallen der amerikanisch-zionistischen Macht zu schaffen. Auf diese Weise wird der Irak zerstückelt und in der Perspektive auch die aneren Staaten mit kurdischen Minerheiten (Iran, Syrien, Türkei).

4) Wenn USA, Saudi-Arabien und Türkei keine Unterstützung für ISIS mehr durchlassen, werden die Armeen Syriens und des Irak mit ISIS selbst fertig. (Syrische Truppen haben das bisherige Hauptquartier der ISIS in Aleppo gerade erobert!). Notfalls können Assad und Maliki Militärhilfe der Hisbollah und des Iran anfordern – die machen das gerne.

5) Das linke/grün Gejammere, jetzt müssten wir mhr Flüchtlinge aus der Region aufnehmen, kann man nicht mehr hören. Deutschland soll endlich Syrien unterstützen, damit die Not der Flüchtlinge vor Ort gelindert werden kann. Mit der Grenzöffnung für Flüchtlinge holen wir uns – auch – eine Menge Terroristen ins Land.

(Mehr zum Thema in COMPACT 9/2014 – Versand an Abonnenten Anfang nächster Woche – hier abonnieren)

Israelis benutzten Kinder Gazas als menschlichen Schutzschild – Hilfe blockiert

Israelis benutzten die Kinder Gazas als menschlichen Schutzschild

Gaza 12. August 2014 (IRIBnews)

Die HRW-Europas hat bekanntgegeben, in Besitz von Beweismaterial zu sein, welches zeigt, dass  die israelischen Streitkräfte  bei  ihren jüngsten Angriffen auf den Gazastreifen, Zivilisten und  insbesondere palästinensische Kinder, als menschliche Schutzschilde benutzt haben.

Laut Montagsbericht der IRIBnews gab Human Righs Wath Europa in einer Mitteilung bekannt, dass auf Videoaufnahmen, die die „Mediatavan“ erstellt hat und deren Richtigkeit bestätigt wurde, zu sehen ist, wie die Streitkräfte des zionistischen Regimes  Zivilisten und Kinder als menschlichen Schutzschild einsetzen und sie dann mit Absicht töten.

Diesem Bericht zufolge geschah dies insbesondere in der Stadt Khaza´a, östlich von Khan Yunis (im Süden des Gazastreifens).

Dem Montagsbericht des Fernsehsenders al-Aqsa zufolge, gab das palästinensische Gesundheitsministerium bekannt, dass,  seit Beginn des Angriffs des zionistischen Besatzerregimes  auf den Gazastreifen am 8. Juli, 1941 Personen getötet und 9886 weitere verletzt wurden.

Die Krankenhäuser in Gaza befinden sich wegen der hohen Zahl der Verletzten und Getöteten in einer sehr schwierigen Lage.

Zehntausende Engländer fordern Entsendung von Hospitalschiff nach Gaza

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Gaza-Genozid: entführter Soldat tod / 95% der Israelis für Offensive

Der verschollene israelische Leutnant ist möglicherweise tot

Tel Aviv 3. August 2014 (Freunde Palästinas/IRIB)

Der verschollene israelische Besatzungssoldat ist nach Angaben des israelischen Militärs tot.

Wie die israelische Armee am frühen Sonntagmorgen mitteilte, wurde Goldin am Freitag bei einer israelischen Militäraktion Gazastreifen getötet. Die Familie des Besatzungssoldaten sei unterrichtet worden. Eine Kommission unter Leitung des Chefrabbiners der Streitkräfte habe am späten Samstagabend mitgeteilt, dass der Leutnant tot sei. Israel hatte mit einem massiven Armee-Einsatz nach dem Soldaten gesucht. Ganze Truppenformationen durchkämmten im südlichen Gazastreifen Häuser und verdächtige Orte, unterstützt von massivem Artilleriefeuer. Die Militärangriffe auf den Gazastreifen wurden verstärkt. Dabei wurden in der Folge mehr als hundert Palästinenser ermordet. Die meisten dieser Ziele lagen in der südlichen Stadt Rafah und ihrem Umland. Dort sollten Palästinenser den 23 Jahre Leutnant am Freitagmorgen gefangen genommen haben. Der bewaffnete Arm der Hamas, die Al-Kassam-Brigaden, bestritt am Samstagmorgen, den Soldaten in seine Gewalt gebracht zu haben. Goldin wurde seit Freitag vermisst. Ein israelischer Regierungsbeamter hatte am Samstag nach der mutmaßlichen Gefangenschaft des israelischen Soldaten mitgeteilt, sein Land werde vorerst keine Delegation nach Kairo schicken, um über eine Feuerpause zu sprechen.

Zwei Protestanten im Westjordanland erschossen

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Beispielhafte Zusammenarbeit von Konfessionen auf den Philippinen

Masjid-Salahuddin-Sta.-Barbara-MosqueIm September wurde die Stadt Zamboanga auf den Philippinen durch einen bewaffneten Konflikt zwischen der Bezirksregierung und der Moro National Liberation Front (MNLF) stark beschädigt. Die MLNF ist eine islamische Rebellenarmee, die für die Errichtung eines unabhängigen moslemischen Staates auf den Philippinen kämpft. Diese Auseinandersetzung rief große Spannungen zwischen den örtlichen Christen und den Moslems hervor. Als jedoch die Kämpfe vorüber waren, näherten sich Mitglieder beider Konfessionen wieder, um sich gegenseitig zu helfen, die Stadt wieder aufzubauen. So berichtete es die philippinische Zeitung Inquirer Mindanao.
Vorher: Das beschädigte Minarett der Moschee Salahuddin (Sta. Barbara Moschee) während der Belagerung Zamboanga.
© asiafoundation.org
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Netanjahu verkündet neuen Termin für Angriff gegen Iran

14. July 2013 entnommen von http://www.politaia.org/

netanjahu Netanjahu verkündet neuen Termin für Angriff gegen Iran

Tel Aviv (irdiplomacy) – Der israelische Ministerpräsident Netanjahu will US-Präsident Obama aufrufen, eine konsequente militärische Option gegen Iran aufzustellen.
Laut Farsnews unter Berufung auf die israelische Nachrichtenseite Times will Netanjahu in den nächsten Tagen Obama aufrufen, nochmals die militärischen Optionen gegenüber dem iranischen Atomprogramm klarzustellen.

Der zweite Fernsehkanal in Israel meldete, sollten die Bemühungen Netanjahus nicht fruchten, werde er bis zum Winter eigenständig über einen Angriff gegen iranische Atomanlagen entscheiden. Denn Untersuchungen zufolge werde das iranische Atomprogramm bis zum Winter soweit fortschreiten, dass Angriffe gegen die Anlagen praktisch nutzlos sind.
Netanjahu droht damit wiederholt Iran mit militärischen Angriffen und jedes Mal wird der Termin verschoben.

Die erste Drohung Netanjahus kam 1992, als er noch Parlamentsabgeordneter in Israel war; damals räumte er einen Zeitraum von 3 bis 5 Jahren ein, bis Iran die Atombombe erreiche.

http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/223479-netanjahu-verk%C3%BCndet-neuen-termin-f%C3%BCr-angriff-gegen-iran