Tag-Archiv | Nahrungskette

Außer Kontrolle: Tepco flutet Fukushima „irrtümlich“ mit radioaktivem Wasser

In Block 4 konnten bereits einige ungenützte Brennstäbe geborgen werden. Schlimmer ist die Lage in den Blöcken 1 bis 3, wo eine Kernschmelze stattfand. (Foto: dpa)In Block 4 konnten bereits einige ungenützte Brennstäbe geborgen werden. Schlimmer ist die Lage in den Blöcken 1 bis 3, wo eine Kernschmelze stattfand. (Foto: dpa)

In Fukushima überfluten 200 Tonnen radioaktives Wasser den Keller des Kraftwerks. Pumpen, die gar nicht in Gebrauch sein sollten, wurden irrtümlich eingeschaltet. Das Wasser ist hochgradig radioaktiv, so die Betreiberfirma Tepco. Denn es wurde zum Kühlen der Brennstäbe verwendet, aber noch nicht gefiltert.

  |

Tokio: Hoch radioaktiver Fallout verseucht und tötet die Bevölkerung

Der deutsche Physiker und Atomkraft-Experte Sebastian Pflugbeil hat äußert beunruhigende radioaktive Phänomene in der Millionenstadt Tokio beobachtet. (Foto: dpa)

Der deutsche Physiker und Atomkraft-Experte Sebastian Pflugbeil hat äußert beunruhigende radioaktive Phänomene in der Millionenstadt Tokio beobachtet. (Foto: dpa)

Der deutsche Physiker Sebastian Pflugbeil hat in Japan alarmierende Beobachtungen nach der Katastrophe von Fukushima gemacht. So habe er in der Haupstadt Tokio Phänomene beobachtet, die er noch nie gesehen habe: Radioaktiver Staub, der von der Kernschmelze stammen dürfte, sei auf den Straßen der Hauptstadt gefunden worden.

  |

Fukushima: Gefährlichste Aktion in der Geschichte der Atomkraft beginnt

Am Montag beginnt in Fukushima die hoch riskante Entfernung der Brenn-Elemente aus der Atom-Ruine. Eine solche Operation hat es in der Geschichte der Atomkraft noch nie gegeben. (Screenshot: Tepco-Video)Am Montag beginnt in Fukushima die hoch riskante Entfernung der Brenn-Elemente aus der Atom-Ruine. Eine solche Operation hat es in der Geschichte der Atomkraft noch nie gegeben. (Screenshot: Tepco-Video)

Atom-Katastrophe Kein Fehler erlaubt

Am Montag will Tepco mit der Entfernung der Brenn-Elemente aus der Atom-Ruine von Fukushima beginnen. Der Nuklear-Ingenieur Arnie Gundersen warnt: Die Skandal-Firma ist nicht in der Lage, die riskante Operation durchzuführen. Er habe Informationen, dass eine wichtige Dichtungs-Chemikalie zerstört sei. Ein Fehler kann zu einer verheerenden Katastrophe führen.

  |

Fukushima: „Die Wahrscheinlichkeit, dass die Rettung gelingt, geht gegen Null“

Das Kernkraftwerk von Fukushima: Viele Lügen, und wenig Aussicht auf Erfolg bei der Verhinderung einer Katastrophe. (Foto: TBS News)Das Kernkraftwerk von Fukushima: Viele Lügen, und wenig Aussicht auf Erfolg bei der Verhinderung einer Katastrophe. (Foto: TBS News)

Atom-Katastrophe Folgen für die Menschheit

Der deutsche Physiker Sebastian Pfugbeil ist äußerst pessimistisch, dass eine elementare Katastrophe in Fukushima abgewendet werden kann. Die Folgen würden die gesamte Nordhalbkugel der Erde zu spüren bekommen. Pflugbeil: „Die Menschheit könnte bei Scheitern der Versuche, die gebrauchten Brennelemente des KKW Fukushima zu bergen, in einer bisher nicht gekannten Weise durch Strahlen geschädigt werden.“

  | , 03:37 Uhr