Tag-Archiv | Nahrungsmittel

Außer Kontrolle: Tepco flutet Fukushima „irrtümlich“ mit radioaktivem Wasser

In Block 4 konnten bereits einige ungenützte Brennstäbe geborgen werden. Schlimmer ist die Lage in den Blöcken 1 bis 3, wo eine Kernschmelze stattfand. (Foto: dpa)In Block 4 konnten bereits einige ungenützte Brennstäbe geborgen werden. Schlimmer ist die Lage in den Blöcken 1 bis 3, wo eine Kernschmelze stattfand. (Foto: dpa)

In Fukushima überfluten 200 Tonnen radioaktives Wasser den Keller des Kraftwerks. Pumpen, die gar nicht in Gebrauch sein sollten, wurden irrtümlich eingeschaltet. Das Wasser ist hochgradig radioaktiv, so die Betreiberfirma Tepco. Denn es wurde zum Kühlen der Brennstäbe verwendet, aber noch nicht gefiltert.

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Tokio: Hoch radioaktiver Fallout verseucht und tötet die Bevölkerung

Der deutsche Physiker und Atomkraft-Experte Sebastian Pflugbeil hat äußert beunruhigende radioaktive Phänomene in der Millionenstadt Tokio beobachtet. (Foto: dpa)

Der deutsche Physiker und Atomkraft-Experte Sebastian Pflugbeil hat äußert beunruhigende radioaktive Phänomene in der Millionenstadt Tokio beobachtet. (Foto: dpa)

Der deutsche Physiker Sebastian Pflugbeil hat in Japan alarmierende Beobachtungen nach der Katastrophe von Fukushima gemacht. So habe er in der Haupstadt Tokio Phänomene beobachtet, die er noch nie gesehen habe: Radioaktiver Staub, der von der Kernschmelze stammen dürfte, sei auf den Straßen der Hauptstadt gefunden worden.

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China schockiert: Ackerland ist massiv verseucht

Chinas Böden sind stark belastet. Eine Fläche von der Größe Belgiens darf gar nicht mehr zu landwirtschaftlichen Zwecken genutzt werden. (Foto: dpa)

Chinas Böden sind stark belastet. Eine Fläche von der Größe Belgiens darf gar nicht mehr zu landwirtschaftlichen Zwecken genutzt werden. (Foto: dpa)

China – Folgen des Wachstums

Mehr als 3,3 Millionen Hektar chinesischer Boden ist für die Landwirtschaft verseucht. In der Sperrzone dürfen keine Lebensmittel mehr angebaut werden. Die chinesische Regierung will Milliarden Yuen investieren, um Ackerland zu retten. Rund 70 Prozent des chinesischen Bodens ist belastet.

18. Januar 2014 –

Genozid: Lebensmittelgigant Nestle treibt Manipulation des menschlichen Organismus durch Nahrung voran

Nestlé-Chef Peter Brabeck sieht im Verkauf von medizinischem Essen den Markt der Zukunft. (Foto: dpa)

Nestlé-Chef Peter Brabeck sieht im Verkauf von medizinischem Essen den Markt der Zukunft. (Foto: dpa)

Lebensmittel – Essen und Medikament in Einem

Nestlé will über Stammzellen menschliche Defekte und Sehnsüchte entdecken

 Der Nahrungsmittel-Konzern Nestlé forscht an Gehirn- und Leberzellen. Er will Lebensmittel entwickeln, die Krankheiten heilen können. Nestlé sieht eine Chance, dass der Pharma- und der Lebensmittel-Markt verschmelzen. Auf diesem Weg kann die Industrie auf Defekte und Sehnsüchte des menschlichen Organismus reagieren.

9. Januar 2014 –

Angriff auf Kritiker von Monsanto in Argentinien

Córdoba. In der argentinischen Provinz Córdoba sind Bewohner und Umweltschützer, die sich gegen den Bau einer Anlage des US-amerikanischen Saatgutunternehmen Monsanto wehren, von Schlägertrupps angegriffen worden. Die Demonstranten hatten seit zwei Monaten gegenüber der Baustelle in der Gemeinde Malvinas zwölf Kilometer östlich von der Provinzhauptstadt Córdoba ein Camp eingerichtet. Hier soll die größte lateinamerikanische Produktionsanlage für genetisch verändertes Saatgut entstehen.

Die Bewohner der Gemeinde Malvinas fordern, selbst über den Bau der Anlage abzustimmen. Außerdem soll eine unabhängige Bewertung der Umweltbelastungen durch die mit 27 Hektar und 260 Silos dann größten Produktionsanlage für Gen-Mais in Lateinamerika durchgeführt werden.

Am Morgen des 28. November wurden die Umweltaktivisten in ihrem Camp von rund 60 Männern mit Knüppeln und Steinen angegriffen. Die Schläger kamen nach Angaben der Aktivisten mit mehreren LKWs, verletzten zwanzig Menschen, verwüsteten das Lager, legten Feuer und stahlen persönliche Gegenstände und Mobiltelefone. Weiterlesen

Fukushima: „Die Wahrscheinlichkeit, dass die Rettung gelingt, geht gegen Null“

Das Kernkraftwerk von Fukushima: Viele Lügen, und wenig Aussicht auf Erfolg bei der Verhinderung einer Katastrophe. (Foto: TBS News)Das Kernkraftwerk von Fukushima: Viele Lügen, und wenig Aussicht auf Erfolg bei der Verhinderung einer Katastrophe. (Foto: TBS News)

Atom-Katastrophe Folgen für die Menschheit

Der deutsche Physiker Sebastian Pfugbeil ist äußerst pessimistisch, dass eine elementare Katastrophe in Fukushima abgewendet werden kann. Die Folgen würden die gesamte Nordhalbkugel der Erde zu spüren bekommen. Pflugbeil: „Die Menschheit könnte bei Scheitern der Versuche, die gebrauchten Brennelemente des KKW Fukushima zu bergen, in einer bisher nicht gekannten Weise durch Strahlen geschädigt werden.“

  | , 03:37 Uhr

Der Fluch der EU-Subventionen: Biodiesel treibt Lebensmittel-Preise

Die Ackerflächen, die für den von der EU subventionierten Raps-Anbau verwendet werden, fehlen für reale Lebensmittel. (Foto: Flickr/ Susanne Nilson) 

Nahrungsmittel – Öl könnte die Hälfte kosten

Die Ackerflächen, die für den von der EU subventionierten Raps-Anbau verwendet werden, fehlen für reale Lebensmittel. (Foto: Flickr/ Susanne Nilson)

Die EU-Kommission hat in einer Studie erkannt, dass sie mit der Subventionierung von Biodiesel offenbar einen schweren Fehler gemacht hat. Die hemmungslose Unterstützung des Anbaus von Getreide für die Energie-Gewinnung treibt die Lebensmittel-Preise in die Höhe. Die EU weiß jedoch nicht, wie sie aus dem Teufelskreis aussteigen soll.

  | , 01:17 Uhr

Gentechnik-Weizen in Fertignudeln?

Ist gentechnisch veränderter Weizen in importierten Fertigprodukten nach Europa gelangt? In einem Londoner Supermarkt wurden Verpackungen von Nudeln mit Käse des Kraft-Konzerns fotografiert. Im Kleingedruckten, unter den Nährwertangaben, steht dort: „Hergestellt aus gentechnisch verändertem Weizen (kann GVO enthalten).“ Woher der Aufdruck stammt,gentechnik_frei ist noch nicht klar. Transgener Weizen darf bislang nirgendwo auf der Welt kommerziell angebaut werden.
Eine britische Studentin hatte die Fotos von „Kraft Mac & Cheese“ aufgenommen und im Internet verbreitet. Der Blog „Food Babe“ berichtete bereits vor einigen Tagen, gestern schrieb auch die New York Times zu dem Vorfall. Eine Kraft-Sprecherin sagte der Zeitung: „Jeder, der andeutet, Kraft Mac and Cheese oder irgendeines unserer Produkte enthalte GV-Weizen, täuscht sich.“ Wie der Gentechnik-Warnhinweis auf die Verpackungen im Londoner Tesco kamen, könne sie sich nicht erklären.
Das Einzelhandelsunternehmen Tesco, mit Filialen in ganz Großbritannien, wies die Verantwortung ebenfalls zurück. Tesco vermutet, dass der Lieferant, die britische Firma „Innovative Bites“, die Aufkleber am Produkt anbrachte. Innovative Bites war für eine Stellungnahme nicht erreichbar, berichtet die New York Times.
Gentechnisch veränderter Weizen hat weder in der EU noch in den USA, woher das Kraft-Produkt stammt, eine Zulassung. Vor kurzem war auf einem Feld im US-Bundesstaat Oregon jedoch eben diese Pflanze entdeckt worden. Wichtige Abnehmerländer wie Japan und Südkorea setzten die US-Importe aus, bis alle Weizen-Lieferungen überprüft sind. Der Saatguthersteller Monsanto hatte mehrere Jahre lang Freilandexperimente mit transgenem Weizen durchgeführt. Im Jahr 2004 wurden diese eingestellt. Monsanto erklärte, Weiterlesen