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Saudi-Arabien: Frauen wegen Autofahrt vor „Terror-Gericht“

SymbolbildSymbolbild – Riad 25. Dezember 2014 – (APA/IRIB)

Lujain Hathlul, eine saudische Fahrerin, ist laut Aktivisten an ein Sondertribunal für Terrorismus überwiesen worden.

Die Entscheidung fiel bei einer Gerichtsanhörung in al-Ahsa in der Östlichen Provinz, wie Aktivisten heute mitteilten. In Saudi-Arabien ist Frauen das Autofahren verboten. Die genauen Anschuldigungen waren zunächst nicht bekannt. Hathlul, sitzt seit dem 1. Dezember in Haft, nachdem sie versucht hatte, mit dem Auto aus den benachbarten Vereinigten Arabischen Emiraten nach Saudi-Arabien zu fahren. Die zweite Angeklagte, die Journalistin Maisaa Alamudi aus den Emiraten, wurde festgenommen, als sie zur Unterstützung Hathluls an die Grenze kam.

tolle Freunde: erneute Verhaftungen wegen Kritik am saudischen Regime – mitlerweile über 30.000 Menschenrechtsaktivisten eingekerkert

Mindestens zehn politische Aktivisten in Saudi Arabien verhaftet

12. April 2014 – Riad (Press TV/Irib)

Saudische Sicherheitskräfte haben am Freitag mindestens zehn Personen wegen auf YouTube veröffentlichten Reden gegen die Regierung verhaftet.

Nach Angaben aus Oppositionskreisen befinden sich derzeit mehr als 30.000 politische Gefangene in den saudischen Gefängnissen. Amnesty International (AI) kritisierte im Oktober 2013 die saudische Regierung wegen der katastrophalen Menschenrechtslage in diesem Land. Diese Organisation händigte der UN einen Bericht über eine neue Welle der Unterdrückung gegen die saudische Zivilgesellschaft in den vergangenen zwei Jahren aus. Seit November 2011 und zeitgleich mit dem gewaltsamen Vorgehen saudischer Sicherheitskräfte gegen Demonstranten in Qutaif, wobei fünf Personen getötet und Dutzende verletzt wurden, haben die Proteste gegen die Regierung zugenommen.

al-Qaida bekommt Geld aus Saudi Arabien

al-Qaida bekommt Geld aus Saudi Arabien

STIMME RUSSLANDS Die Gruppierung Islamischer Staat im Irak und der Levante erhält finanzielle Unterstützung von Saudi Arabien. Dies gestand ein Mitglied dieser Organisation ein, das von irakischen Sicherheitskräften festgenommen worden war, berichten lokale Medien.

Die Gruppe soll von den saudischen Behörden 150 Millionen US-Dollar für die Organisation einer bewaffneten Meuterei in der Provinz Anbar erhalten haben.

Islamischer Staat im Irak und der Levante gilt als eine der wichtigsten regionalen Al-Qaida-Filialen. Neben dem Irak ist sie auch im benachbarten Syrien aktiv. Es wurde berichtet, dass die Kämpfer über schwere Waffen verfügen, die auf geländegängigen Fahrzeugen stationiert sind.

 

 

diplomatischer Eklat: Saudi-Arabien steckt hinter Anschlag auf die iranische Botschaft in Beirut

Al Alam: Saudischer Informationsminister und Drahtzieher des Anschlags auf iranische Botschaft standen im engen Kontakt

3. Jan. 2014Beirut (Al Alam)

Der Drahtzieher des Anschlags auf die iranische Botschaft in Beirut, Madsched Al Madsched, hat offenbar von dem saudi-arabischen Informationsminister, Bandar Ben Sultan, Befehle erteilt bekommen. Weiterlesen

Bahrain – 13 Demonstranten zu Haftstrafen verurteilt

Bahrain - 13 Demonstranten zu Haftstrafen verurteilt 25. Nov. 2013 – Manama (Press TV)

Während die Niederschlagung  der Opposition durch das Ale Khalifa-Regime weiter geht, wurden 13 Demonstranten wegen des Verdachtes  in einem Ort in der Nähe der Hauptstadt Manama  einen Polizisten töten zu wollen, zu Gefängnisstrafen verurteilt.

Am gestrigen Sonntag hat das Gericht 12 dieser Personen  zu 10 Jahren Haft und einen anderen zu 3 Jahren Haft verurteilt. Diese Bahrainer haben an Anti-Regime-Protesten teilgenommen.

Ein weiteres Gericht in Manama hat einen Polizisten, der letztes Jahr  wegen der Tötung eines Demonstranten verurteilt worden war, aus Mangel an Beweisen freigesprochen.

Laut der al-Wefaq Gesellschaft, der wichtigsten Oppositionspartei in Bahrain, hat das Ale Khalifa-Regime das gewaltsame Vorgehen gegenüber den Pro-Demokratie-Aktivisten verschärft.

Bahrain ist seit Mitte Februar 2011 Schauplatz massiver Proteste. Die Bahrainer forderten zunächst politische Reformen und die Achtung der Grundgesetze, eine Forderung die sich später aufgrund der weit verbreiteten Unterdrückung der Proteste, in die Forderung nach einem Sturz der Ale Khalifa-Dynastie wandelte.