Tag-Archiv | Odessa

Zensur um Ukraine: Täter des Odessa-Massaker identifizierte Karrieristen des NATO-Junta-Regimes

Waffenruhe in Ukraine: Donezk unter heftigem Beschuss

© Sputnik/Mikhail Parkhomenko

Die ostukrainische Industriemetropole Donezk steht am Sonntag wieder unter heftigem Beschuss. Die Stadtleitung berichtet von Artilleriesalven.

„Die Situation in Donezk ist um 17:30 Uhr angespannt. Schüsse aus schweren Waffen sind in vielen Stadtteilen zu hören“, teilte die Stadtverwaltung mit. Ob es Opfer gebe, sei unklar. Im Südwesten der Stadt seien vier Umspannwerke beschädigt worden, drei von ihnen konnten schnell repariert werden.

Ein Sprecher der Donezker Volkswehr teilte der Nachrichtenagentur Ria Novosti mit, dass die ukrainische Artillerie nördliche und südwestliche Stadtteile von Donezk unter Beschuss genommen und einen Zivilisten verletzt habe. Das ukrainische Militär berichtete seinerseits von einer Zuspitzung der Lage in Donezk. Das Pressezentrum der ukrainischen „Anti-Terror-Operation“ beschuldigte in einer Mitteilung auf Facebook die Milizen, die Stellungen des Militärs aus Handfeuerwaffen, Mörsern und Panzern beschossen zu haben.

In den vergangenen Tagen haben das ukrainische Militär und die Volksmilizen sich gegenseitig vorgeworfen, die seit Anfang Dezember geltende Waffenruhe gebrochen zu haben.

Der militärische Konflikt in der Ost-Ukraine war kurz nach dem Februar-Umsturz in Kiew ausgebrochen. Nach der Entmachtung von Präsident Viktor Janukowitsch schickte die neue Regierung Truppen gegen die östlichen Kohlebergbau-Gebiete Donezk und Lugansk, weil diese den nationalistisch geprägten Machtwechsel nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Bei den Gefechten zwischen Militär und Volksmilizen sind laut UN-Angaben bislang mehr als 4700 Zivilisten ums Leben gekommen.

Am 5. September einigten sich die ukrainische Regierung und die Führungen der abtrünnigen Regionen bei Friedensgesprächen in Minsk unter Vermittlung Russlands auf einen Waffenstillstand, Gefangenenaustausch und weitere Schritte zu einer friedlichen Konfliktlösung. Die Waffenruhe wurde jedoch immer wieder von beiden Seiten gebrochen. Insbesondere nach den Wahlen in den „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk, die Kiew nicht anerkannt hat, wurden die Kämpfe intensiviert. Ab dem 9. Dezember wurde erneut ein Waffenstillstand vereinbart.

Poroschenko informiert über militärische Hilfe aus Westen

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UNO: Kiew kooperiert nicht bei Untersuchung des Holocaustes in Odessa

Uno: Ukraine hilft nicht bei Untersuchung der Ereignisse in Odessa

18. Juni 2014 – Foto: REUTERS/Yevgeny Volokin

STIMME RUSSLANDS Die Beobachtermission des Büros des Hohen Kommissars für Menschenrechte der UN hat erklärt, dass das Außenministerium und der Sicherheitsdienst der Ukraine bei der Aufklärung der Tragödie in Odessa nicht mit den Experten der Weltorganisation zusammenarbeiten.

So steht es im dritten Bericht der Mission.

Dort heißt es, dass seit Beginn der Gewaltoperation der ukrainischen Armee in den Gebieten Donezk und Lugansk 386 Menschen ums Leben gekommen sind.

Der vorangegangene Bericht der Uno zur Ukraine war vom russischen Ministerium als politisch motiviert eingeschätzt worden, um Kiew reinzuwaschen.

Details, Bilder & Videos zum Odessa-Pogrom

„Bild“ hat am 04.05.2014 einen Beitrag zu den Ereignissen in Odessa am 02.05.2014 veröffentlicht. Der Inhalt des Bild-Artikels ist unzulässig verlogen.
5. Mai 2014 – Hier ist die Übersetzung aus LivejournalУже понятно, что в Доме Профсоюзов в Одессе было убито много более 42 человек. Провокаторы увлекли людей в здание, где их можно было убивать безнаказанно, с наслаждением и без свидетелей. Пожара внутри здания не было – была постановка пожара, чтобы списать на него массовое уничтожение граждан Украины.Es ist klar, dass im Gewerkschaftshaus in Odessa mehr als 42 Menschen ermordet wurden. Provokateure lockten die Menschen in das Gebäude ein, wo sie unbestraft getötet werden konnten – mit Genuss und ohne Zeugen. Einen Brand im Gebäude gab es noch nicht – es gab dessen Vorbereitung, um diesem die Massenvernichtung von Bürgern zuzurechnen.

Сначала поджог палаток на площади и организация значительного по площади открытого пламени на фоне здания. Людей увлекают под защиту массивных дверей Дома Профсоюзов. У сторонников федерализма на площади не было заранее заготовленных бутылок с зажигательной смесью. Откуда же возник пожар внутри здания?

Zuerst gab es die Anzündung von Zelten auf dem Platz und die Organisation von wesentlich großen Flammen vor dem Gebäude. Die Menschen werden unter den Schutz der massiven Türe des Gewerkschaftshaus eingelockt. Die Föderalismus-Anhänger auf dem Platz hatten keine im Voraus vorbereiteten Flaschen mit „Molotov-Cocktails“. Wie konnte denn der Brand im Inneren des Gebäudes entstehen? Weiterlesen

Gewalt in Odessa: Juden bereiten sich auf Exodus vor

Gewalt in Odessa

Nach den blutigen Ausschreitungen in Odessa bereitet sich die örtliche Judengemeinde auf eine Evakuierung vor. Für den Fall, dass die Gewalt eskaliert, stehen 70 Busse parat, wie die Zeitung „The Jerusalem Post“ berichtet. Weiterlesen

Odessa: aufgebrachte Menschenmenge stürmt Polizeistation und befreit Mitbürger

Rund 1.000 Menschen versammeln sich vor Polizeibehörde in Odessa

STIMME RUSSLANDS In Odessa haben sich rund 1.000 Menschen vor der Polizeibehörde zu einer Kundgebung versammelt, wo die Menschen gehalten werden, die nach den Zusammenstößen am Freitag festgenommen wurden.

Die Menschen fordern, die Föderalisierungsanhänger, die von den dortigen Ordnungshütern nach den tragischen Ereignissen am Haus der Gewerkschaften verhaftet worden sind, auf freien Fuß zu setzen.

Dutzende Menschen wurden bei einem Brand im Gewerkschaftshaus in Odessa beim lebendigen Leibe verbrannt. Der Brand wurde von Kämpfern des rechtsextremistischen Rechten Sektors gestiftet.

Nach Zusammenstößen in Odessa: Polizei lässt viele Festgenommene frei

NATO-Nazi Julia Timoschenko legitimiert Pogrom in Odessa

3. Mai 2014Kiew(RIA Novosti/IRIB)

Die ukrainische Ex-Regierungschefin und Präsidentenkandidatin Julia Timoschenko hat die Verbrennung von Menschen in Odessa als „Schutz administrativer Gebäude“ und den Überfall der Radikalen auf ein Anti-Maidan-Lager als „friedliche Demonstration“ bezeichnet.

„In Odessa konnten wir durchhalten und uns verteidigen, weil Stadtbewohner uns halfen, als eine friedliche proukrainische Demonstration überfallen worden war. Wir konnten auch administrative Gebäude schützen“, sagte Timoschenko am Samstag nach Angaben ihrer Vaterlandspartei. Die bei einem Brand im Gewerkschaftshaus ums Leben gekommenen friedlichen Menschen bezeichnete sie als „Angehörige von Diversionstruppen, die gekommen waren, um Einwohner von Odessa zu töten“.

Am Freitagabend hatten die Radikalen aus dem sogenannten Rechten Sektor einige Dutzend Anhänger der Föderalisierung in der Ukraine im Gewerkschaftshaus von Odessa blockiert und mit Molotow-Cocktails beworfen. Rund 40 Menschen starben in den Flammen oder beim Sprung aus dem Gebäude. Insgesamt kamen bei den Ausschreitungen in Odessa 46 Menschen ums Leben.