Tag-Archiv | Ökosystem

Menschgemacht: Forscher warnen vor größtem Tiersterben in der Geschichte des Planeten

Bienen spielen, wie andere Spezies, eine entscheidende Rolle im Öko-System des Planeten. Tausende Tierarten sind vom Aussterben bedroht. (Foto: dpa)Bienen spielen, wie andere Spezies, eine entscheidende Rolle im Öko-System des Planeten. Tausende Tierarten sind vom Aussterben bedroht. (Foto: dpa)

Forscher warnen vor einem massenhaften Tiersterben durch den verantwortungslosen Umgang der Menschen mit der Natur. Mehr als tausend Arten sind akut bedroht. In der Geschichte des Planeten wurden Tierarten sonst nur durch große Naturkatastrophen derart schnell ausgelöscht.

USA: Nestlé zapft Grundwasser von Indianer-Reservaten ab

Nestlé-Chef Paul Bulcke will keine Stellungnahme abgeben. Doch sein Unternehmen bedient sich am Grundwasser der Morongo-Indianer in Kalifornien. (Foto: dpa)

Nestlé-Chef Paul Bulcke will keine Stellungnahme abgeben. Doch sein Unternehmen bedient sich am Grundwasser der Morongo-Indianer in Kalifornien. (Foto: dpa)

Ressourcen – Abgefüllt und verkauft

Der Nahrungsmittel-Konzern Nestlé zapft Indianern in einem US-Reservat das Grundwasser ab. Das Wasser wird anschließend in Flaschen abgefüllt und verkauft. Durch diese Praxis könnte das ohnehin trockene Gebiet komplett verdorren.

Außer Kontrolle: Tepco flutet Fukushima „irrtümlich“ mit radioaktivem Wasser

In Block 4 konnten bereits einige ungenützte Brennstäbe geborgen werden. Schlimmer ist die Lage in den Blöcken 1 bis 3, wo eine Kernschmelze stattfand. (Foto: dpa)In Block 4 konnten bereits einige ungenützte Brennstäbe geborgen werden. Schlimmer ist die Lage in den Blöcken 1 bis 3, wo eine Kernschmelze stattfand. (Foto: dpa)

In Fukushima überfluten 200 Tonnen radioaktives Wasser den Keller des Kraftwerks. Pumpen, die gar nicht in Gebrauch sein sollten, wurden irrtümlich eingeschaltet. Das Wasser ist hochgradig radioaktiv, so die Betreiberfirma Tepco. Denn es wurde zum Kühlen der Brennstäbe verwendet, aber noch nicht gefiltert.

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Tokio: Hoch radioaktiver Fallout verseucht und tötet die Bevölkerung

Der deutsche Physiker und Atomkraft-Experte Sebastian Pflugbeil hat äußert beunruhigende radioaktive Phänomene in der Millionenstadt Tokio beobachtet. (Foto: dpa)

Der deutsche Physiker und Atomkraft-Experte Sebastian Pflugbeil hat äußert beunruhigende radioaktive Phänomene in der Millionenstadt Tokio beobachtet. (Foto: dpa)

Der deutsche Physiker Sebastian Pflugbeil hat in Japan alarmierende Beobachtungen nach der Katastrophe von Fukushima gemacht. So habe er in der Haupstadt Tokio Phänomene beobachtet, die er noch nie gesehen habe: Radioaktiver Staub, der von der Kernschmelze stammen dürfte, sei auf den Straßen der Hauptstadt gefunden worden.

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Mysteriös: Millionen toter Seesterne an der Westküste der USA angeschwemmt

Gesunde Seestern-Arten sind wichtig für das Ökosystem der Meere. (Foto: dpa)

Gesunde Seestern-Arten sind wichtig für das Ökosystem der Meere. (Foto: dpa)

Umwelt – Eine Folge von Fukushima?

Von Nordalaska bis Südkalifornien werden Millionen toter Seesterne an der US-Westküste angespült. Einige Seesternarten seien binnen kürzester Zeit ausgestorben. Forscher rätseln über die Begründung. Ein Zusammenhang mit der Atomkatastrophe von Fukushima wird nicht ausgeschlossen.

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Studie: Ackerland weltweit durch Pestizide zerstört, Hungersnöte drohen

Die in der Landwirtschaft eingesetzten Düngemittel zerstören wichtige Bodenorganismen. Weltweite Hungersnöte sind die Folge. (Foto: dpa)

Die in der Landwirtschaft eingesetzten Düngemittel zerstören wichtige Bodenorganismen. Weltweite Hungersnöte sind die Folge. (Foto: dpa)

Lebensmittel – Ökosystem aus dem Gleichgewicht

Der massive Einsatz von Pestiziden hat die Ackerflächen weltweit schwer geschädigt. Eine Studie zeigt, dass das Ökosystem der Erde durch Insektengifte bereits schwer geschädigt ist. Jedes Jahr geht ein Prozent der weltweiten Anbauflächen durch Erosion verloren. Hungersnöte drohen – für die Schwellenländer und den reichen Westen.

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Gundersen warnt vor Erdbeben: Atomkraft-Werke sind weltweit gefährdet

Fukushima, 21. März 2011. Der Atom-Unfall war der schwerste Unfall der Industrie-Geschichte. Bis zum heutigen Tag gibt es keine Lösung für das Problem - und schauen weg. Die Folgen für die Welt sind unabsehbar. (Foto: dpa)Fukushima, 21. März 2011. Der Atom-Unfall war der schwerste Unfall der Industrie-Geschichte. Bis zum heutigen Tag gibt es keine Lösung für das Problem – und schauen weg. Die Folgen für die Welt sind unabsehbar. (Foto: dpa)

Interview – Atom-Experte Arnie Gundersen

Nuklear-Experte Arnold Gundersen hat keinen Zweifel: Die mehrfache Kernschmelze von Fukushima ist der schlimmste Industrie-Unfall, den die Menschheit je gesehen hat. Der Pazifik müsse gerettet werden, um eine Zerstörung des globalen Ökosystems zu verhindern. Doch die größte Gefahr sind Gundersen in der Tatsache, dass weltweit AKW des selben Typs betrieben werden. Diese seien alle gefährdet – doch die Atom-Lobby versucht, die Gefahren zu vertuschen.

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