Tag-Archiv | Oligarchen

ukrainischer Medienoligarch & Terroristenführer startet fremdsprachigen Propagandakanal

Ukraine Today: Oligarch Kolomojski gründet englischsprachigen TV-Sender

STIMME RUSSLANDS Der Medienkonzern 1+1 Media des ukrainischen Oligarchen Igor Kolomojski will einen auf ausländisches Publikum ausgerichteten Fernsehsender unter dem Namen Ukraine Today auf Sendung bringen.

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Angriff auf Russlands Botschaft in Kiew

Vor der russischen Botschaft in Kiew zerstören Demonstranten Autos. Der Zorn nach dem Abschuss eines Flugzeugs ist großVor der russischen Botschaft in Kiew zerstören Demonstranten Autos. Der Zorn nach dem Abschuss eines Flugzeugs ist groß

15. Juni 2014 Kiew (IRINN/IRIB)

Hunderte regierungsunterstützende Milizen haben am gestrigen Samstag die russische Botschaft in Kiew angegriffen.

Eine Gruppe von Demonstranten versammelte sich vor der russischen Botschaft, sie rissen die russische Flagge nieder und zerstörten anschließend Diplomatenfahrzeuge und bewarfen mehrere Fensterscheiben mit Steinen. Die Demonstranten warfen der Regierung in Moskau vor, die Verantwortung für den Flugzeug-Abschuss in der Ostukraine zu tragen, wobei 49 Menschen ums Leben kamen. Das russische Außenministerium verurteilte die zurückhaltende Reaktion der ukrainischen Sicherheitskräfte gegenüber diesen gewaltsamen Protesten und bezeichnete es als Verstoß gegen die internationale Verpflichtungen. Zudem forderte Russlands Außenministerium die Ukraine auf, für die Sicherheit der Botschaft zu sorgen und weitere rechtswidrige Handlungen der Demonstranten nahe einer diplomatischen Vertretung eines anderen Staates zu verhindern.

Lawrow: Am Angriff auf russische Botschaft in Kiew nahm Bataillon „Asow“ teil Weiterlesen

EU: 11 Milliarden Euro Steuergelder für Ausplünderung der Ukraine bereitgestellt

EU bereit, der Ukraine elf Milliarden Euro bereitzustellen5. März 2014 – Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Der Leiter der Eurokommission, José Manuel Barroso, hat die Bereitschaft Brüssels geäußert, der Ukraine elf Milliarden Euro für die nächsten Jahre bereitzustellen.

„Heute haben wir die Hilfe für die Ukraine festgelegt. Das sind elf Milliarden Euro für die nächsten paar Jahre“, sagte er am Mittwoch auf einer Pressekonferenz zu den Ergebnissen der Sitzung der Eurokommission, die in Brüssel stattfand. Barroso zufolge werden die Geldmittel sowohl aus dem EU-Budget aus auch von europäischen Finanzstrukturen bereitgestellt.

Außerdem ist Brüssel Barroso zufolge bereit, eine Geberkonferenz zur finanziellen Hilfe für die Ukraine durchzuführen.

US-Organisationen finanzierten Sturz von Janukowitsch

US-Diplomatin Viktoria Nuland war eine aktive Unterstützerin der Anti-Janukowitsch-Proteste. (Foto: dpa)

US-Diplomatin Viktoria Nuland war eine aktive Unterstützerin der Anti-Janukowitsch-Proteste. (Foto: dpa)

Ukraine – Regierungs-Gegner ausgebildet

US-Organisationen haben über Jahre hinweg Oppositionelle in der Ukraine ausgebildet. Unter ihnen befanden sich auch Journalisten und Aktivisten, die maßgeblich am Sturz von Janukowitsch beteiligt waren.

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Ken Jebsen: Das falsche Pferd

Das falsche Pferd
Witali Klitschko auf der Münchner Sicherheitskonferenz / Bild: Mueller, MSC

Ukraine ohne Viktor Janukowitsch. Er wurde abgesetzt. Am 25. Mai soll es Neuwahlen geben. Aktuell muss eine „Übergangsregierung“ den Laden zusammenhalten. Wetten dass in diesen Tagen eine Hand voll oligarchenfreundliche Gesetze durchgepeitscht werden?!  Der „Stabilität“ wegen.

Das Bild Ukraine wird wohl in viele kleine Puzzleteile zerschlagen werden. Wenn nur der Westen sie später wieder neu zusammensetzt, wird der Ur-Ukrainer sein Land kaum noch wiedererkennen. Wir kennen das aus der ehemaligen DDR. Auch hier gab es mit der Wende nur einen großen Gewinner. West-Konzerne. West-Konzerne, die schon zu DDR Zeiten das Land der Arbeiter und Bauern auf der Jagd nach Profiten benutzten.

Ziehen wir aktuell Bilanz was NATO Politik 2.0 angeht. Nicht nur in der Ukraine, auch in Syrien. Und formulieren wir eine Wette auf die Zukunft: Die NATO hat wirklich ein Händchen dafür, wenn es darum geht bei einem angeschobenen Regime-Change auf´s  falsche Pferd zu setzen. Aktuell hat sie alles dafür getan, um die Ukraine zu destabilisieren. Indem sie u.a eine CIA-Marionette wie Vitali Klitschko als Oppositionsführer von Kiew verkaufte. Der Mann spricht gebrochen Ukrainisch und wurde via westlicher Boot-Camp-Think-Tanks monatelang auf Führungsrolle gedrillt. – zum Weiterlesen

Gegen den Willen der Bevölkerung: Lettland führt den Euro ein

Der lettische Premier Valdis Dombrovskis freut sich, dass am 1. Januar 2014 nun Euro-Banknoten aus dem Bankomaten kommen. Seine Landsleute zweifeln, dass die Aufgabe der eigenen Währung eine gute Idee war. (Foto: dpa)

Der lettische Premier Valdis Dombrovskis freut sich, dass am 1. Januar 2014 nun Euro-Banknoten aus dem Bankomaten kommen. Seine Landsleute zweifeln, dass die Aufgabe der eigenen Währung eine gute Idee war. (Foto: dpa)

Euro – Politisches Projekt

Lettland ist in der Neujahrsnacht als 18. Staat dem Euro beigetreten. Der amtierende Ministerpräsident Valdis Dombrovskis zog in der Hauptstadt Riga symbolisch den ersten Schein der Gemeinschaftswährung aus einem Geldautomaten. Die Mehrheit der Letten lehnt den Euro ab.

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Kriegs-Interessen der Großmächte holen Zypern aus der Staats-Pleite

Der britische Stützpunkt Akrotiri auf Zypern. Von hier wollten die Amerikaner ihre Cruise Missiles nach Syrien schicken: Die Zyprioten sagten im Gegenzug für eine Umschuldung durch die Russen: Nejt! (Foto: fergusmurraysculpture.com)Der britische Stützpunkt Akrotiri auf Zypern. Von hier wollten die Amerikaner ihre Cruise Missiles nach Syrien schicken: Die Zyprioten sagten im Gegenzug für eine Umschuldung durch die Russen: Nejt! (Foto: fergusmurraysculpture.com)

Russen und Amerikaner buhlen um die Insel – Amerikaner und Briten brauchen Zypern, wenn sie Nordafrika und den Nahen Osten kontrollieren wollen. Am Samstag stimmten die Russen einer Umschuldung seines Milliarden-Kredits an Zypern zu. Daraufhin verweigerten die Zyprioten den Amerikanern die Erlaubnis, von Zypern aus Kampfeinsätze gegen Syrien zu fliegen. Kurz danach machte Obama seinen Rückzieher. Der Insel-Staat profitiert auch wirtschaftlich von den geostrategischen Ambitionen der Großmächte – und spielt die Kontrahenten offenbar geschickt gegeneinander aus. –   | , 01:30 Uhr