Tag-Archiv | OPCW

Israel droht Schweiz wegen Austragung der Palästina-Konferenz

toter palästinensischer Minister: Autopsie beweist Israels Schuld

Palästinensischer Minister tot: Autopsie beweist Israels Schuld

STIMME RUSSLANDS Israel trägt einer palästinensischen Autopsie zufolge die Schuld am Tod des palästinensischen Ministers Siad Abu Ain (55).

Hussein al-Scheich, palästinensischer Minister für zivile Angelegenheiten, sagte dem Radiosender „Voice of Palestine“ am Donnerstag, eine Autopsie, die Mittwochnacht durchgeführt worden war, habe ergeben, dass Abu Ain durch Schläge und die Inhalation von Tränengas starb. Damit trage Israel „die volle Verantwortung für seinen Tod“, sagte Al-Scheich. Abu Ain leitete die Abteilung, die sich mit Israels Siedlungspolitik befasst. Am Mittwoch war er mit einer Gruppe von Demonstranten in der Nähe des Dorfes Turmus Aja unterwegs, um gegen einen nahe gelegenen Siedlungs-Außenposten zu demonstrieren. Als Protest gegen Landenteignungen durch Israel pflanzten die Demonstranten Olivenbäume. Die genauen Umstände seines Todes waren zunächst unklar. dpa

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Syrien hat alle Chemiewaffen außer Landes gebracht

Im Einsatz zur Entsorgung syrischer Chemiewaffen stehen die Marineeinheiten Dänemarks und Norwegens. (Bild: Keystone) Im Einsatz zur Entsorgung syrischer Chemiewaffen stehen die Marineeinheiten Dänemarks und Norwegens. (Bild: Keystone) – 23. Juni 2014 Den Haag (orf/IRIB)

Die letzten Bestände chemischer Kampfstoffe in Syrien sind nach Angaben der internationalen Chemiewaffeninspektoren außer Landes gebracht worden.

Ein Frachter mit den C-Waffen an Bord habe am Montag den Hafen von Latakia verlassen, sagte der Chef der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) , Ahmet Üzümcü, bei einer Pressekonferenz in Den Haag. Die letzte Ladung entsprach laut OPCW etwa acht Prozent der deklarierten C-Waffen-Bestände, die übrigen 92 Prozent der Chemiewaffen in Syrien wurden bereits zuvor außer Landes geschafft.