Tag-Archiv | Opfer

Ukraine verbietet Gastransit / 150 Überläufer / MH-17-Experten abgereist

Russland wirft Ukraine Verstoß gegen UN-Resolution vor

Russland wirft Ukraine Verstoß gegen UN-Resolution vor

Moskau 9. August 2014 (dpa/IRIB)

Russland hat die Aufhebung der Waffenruhe am Trümmerfeld des malaysischen Passagierflugzeugs als Verstoß gegen eine UN-Resolution kritisiert.

Die Entscheidung der ukrainischen Regierung sei ein «Alarmsignal», teilte das Außenministerium in Moskau am Freitag mit. Die Resolution 2166 verlange, schnell die Kämpfe rund um die Absturzstelle einzustellen, hieß es weiter. Die Regierung in Kiew hatte das Ende der Waffenruhe damit begründet, die internationalen Experten in der Ostukraine zu schützen. Im von prorussischen Separatisten gehaltenen Donezk wurde derweil weiter gekämpft. Der Stadtrat sprach am Abend von Explosionen am Flughafen.

Boeing-Crash: Experten reisen aus der Ukraine ab

Boeing-Crash: Experten reisen aus der Ukraine ab

STIMME RUSSLANDS Am Donnerstag ist eine internationale Expertengruppe, die zur Ermittlung des Boeing-Absturzes im Gebiet Donezk in der Ukraine eingetroffen war, abgereist. Damit wurde „die erste Etappe der Bergung“ beendet, heißt es in einer offiziellen Mitteilung, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Freitag.

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Gaza-Offensive: zionistisches Regime verschleiert eigene Opfer/Schäden

Hamas: 91 israelische Militärs getötetHamas: 91 israelische Militärs getötet

Gaza 28. Juli 2014 – (Anatolia/IRIB)

Nach Angaben der Hamas sind seit Beginn des Gaza-Kriegs 91 israelische Militärs getötet worden.

Der Vorsitzende der israelischen Arbeitspartei, Jitzchak Herzog hat heute bei einer Rede in der Universität Tel Aviv gesagt, dass die Regierung von Netanyahu verfälschte Nachrichten über Raketenangriffe der Hamas verbreite. Er betonte, dass die Raketen von Hamas wichtige Ziele in Israel treffen und Opfer hinterlassen, die allerdings von der israelischen Regierung verschwiegen werden. Bei einem Raketenangriff der Hamas seien neun Menschen getötet worden, Netanyahu zwinge jedoch die Medien, von nur zwei Verletzten zu sprechen, sagte Herzog weiter.

Gaza-Krieg: Anrainer sprachen von Verwüstungen wie nach einem "Erdbeben der Stärke zehn"

Paris/Tel Aviv/Gaza 27. Juli 2014 (dpa/afp/IRIB)

Gaza-Krieg: Anrainer sprachen von Verwüstungen wie nach einem „Erdbeben der Stärke zehn“

Die Waffenruhe im Gazastreifen hat den Blick auf die verheerenden Zerstörungen gelenkt, die die israelische Gaza-Offensive bisher verursacht hat.

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Der Papst und der Homo-Hass

papstwahl-2013-vorbereitungenDavid Berger

Als verwundetes, reuevolles Opfer mit schlechtem Gewissen, das auf Mitleid und Barmherzigkeit wartet, kann der Papst die Homosexuellen akzeptieren. Wo sie aber schlicht gleiche Rechte wie Heterosexuelle fordern, zeigt sich der oberste Katholik als unnachgiebiger Hardliner

„Fortiter in re, suaviter in modo“ war die Devise, die Claudio Aquaviva, einer der berühmtesten Jesuiten in der Gegenreformation ausgab. „Hart in der Sache, aber milde im Ton“ könnte man das übersetzen. Mit diesem Motto ist man auch zugleich mitten in dem Dilemma, vor das uns der erste Jesuit auf dem Stuhl Petri stellt, besonders deutlich mit seinen großen Interviews für die Medien – und nun durch eine bekannt gewordene Aussprache mit dem Weihbischof von Malta, in der er die Homo-Ehe als „anthropologischen Rückschritt“ bezeichnet. Weiterlesen

Haitianer verklagen UNO

serveImageCholera von Blauhelmsoldaten eingeschleppt: Opfer wollen Entschädigung

Von Volker Hermsdorf

Im Namen haitianischer Cholera-Opfer und von deren Angehörigen hat die internationale Juristenorganisation Institute for Justice and Democracy in Haiti (IJDH) die Vereinten Nationen auf Entschädigung verklagt. Eine unabhängige Untersuchung der Ursachen für die 2010 ausgebrochene Epidemie hatte ergeben, daß die gefährliche Brechdurchfallerkrankung von UN-Blauhelmsoldaten eingeschleppt worden war. Die Rechtsanwälte des IJDH haben die Klage am Mittwoch (Ortszeit) beim Bundesbezirksgericht in Manhattan (New York) eingereicht. Sie wollen die UNO damit zwingen, sich der Verantwortung für den Tod von fast 8300 Menschen infolge des Choleraausbruchs zu stellen.
 
weiter unter: http://www.jungewelt.de/2013/10-11/006.php

Honigmann Nachrichten vom 4. Sept. 2013 – Nr. 171

Themen:

Schon Babys zeigen Mitgefühl für Opfer von Angriffen

Ein sich selbst aufblähendes Schuldensystem

Dem Aktienmarkt droht ein Desaster

Edelgasmotor kurz vor Fertigstellung vom FBI beschlagnahmt!

Quebec will Bürgern Tragen religiöser Symbole in öffentlichen Einrichtungen verbieten

Noam Chomsky: Ein möglicher Angriff auf Syrien wäre Kriegsverbrechen

Den Krieg verkaufen: Weißes Haus sagt, daß der Angriff ‘Israel schützen’ wird

Sprecher beider Kammern des US-Kongresses befürworten Schläge gegen Syrien

Nicolás Maduro: Friedensbrief an Obama (kl. Ausschnitt)

Rußland entsendet Docklandungsschiff “Nowotscherkassk” in’s Mittelmeer

USA verletzten offenbar Österreichs Luftraum für Vorbereitung der Syrien-Intervention

Syrien-Konflikt – Frankreich: Sozialisten wollen Abstimmung über Syrien unterbinden

Italien – Beppe Grillo: “Unsere Schulden fressen uns auf”

Slowenien – Banken-Misere nimmt kein Ende

Streik gegen Tagelöhnerei

Schäuble zu Griechenland: “Wir haben ein Problem”

Brüderle: “ESM hat Deutschland 22 Milliarden in Cash gekostet”

Konzentrationslagergeld

Duden zum “Sprachpanscher” erklärt

Kinder WEGGENOMMEN in schockierendem Sondereinsatz

Philosophieren mit Kindern ist ein spannendes Abenteuer

 

Richterurteil nach Vergewaltigung – “…Das Mädchen sei eigentlich älter gewesen als ihr biologisches Alter vorgebe”.

Lehrer wegen Vergewaltigung in Haft – ein Monat

Skandalurteil in den USA: Ein Lehrer, der eine 14-Jährige vergewaltigt hatte, wird zu einem Monat Haft verurteilt. Die Begründung des Richters: “Das Mädchen war älter als sein biologisches Alter.”

Von Michael Remke – 31. August 2013 – beim Honigmann zu lesen

Stacey-RamboldWer in Amerika mit größeren Mengen Marihuana handelt und dabei erwischt wird, geht schnell für einige Jahre ins Gefängnis. Tut er es öfter, stiehlt dabei vielleicht noch ein Auto oder überfällt einen Laden, um an Bargeld zu kommen, läuft er in vielen Bundesstaaten schnell Gefahr, gleich für immer hinter Gittern zu verschwinden. “Three Strikes and You’re Out” heißt das Gesetz, das selbst kleine Kriminelle nach drei Vergehen lebenslänglich ins Gefängnis bringt.

Amerikas Richter sind bekannt für ihre harten Urteile selbst bei Bagatelldelikten und vor allem bei “Sexualstraftaten”. In Florida zum Beispiel drohen aktuell der 19 Jahre alten Kaitlyn Hunt 15 Jahre Gefängnis, weil sie eine unerlaubte, gleichgeschlechtliche Beziehung zu einem minderjährigen Mädchen führt.

Umso schockierender ist jetzt ein Urteil, das aus Billings im Bundesstaat Montana gemeldet wird. Dort hat ein Richter den 54-jährigen Lehrer Stacey Rambold nach einer vom Gesetz her verbotenen Affäre mit einer 14 Jahre alten Schülerin wegen Vergewaltigung nur zu “einem Monat Gefängnis” verurteilt.

Die Begründung von Bezirksrichter G. Todd Baugh: “Das Mädchen sei eigentlich älter gewesen als ihr biologisches Alter vorgebe”. Außerdem habe sie “die Situation unter Kontrolle gehabt”. Selbst die Tatsache, dass die Minderjährige offenbar in Folge dieser Beziehung Selbstmord begangen hatte, schien den 71-jährigen Baugh wenig beeindruckt zu haben.

“Dieses Urteil ist ein Witz”

“Ich verlange Gerechtigkeit für meine Tochter”, protestierte Auliea Hanlon, die Mutter der 14 Jahre alten Cherice Moralez nach dem umstrittenen Urteil. Wie könne der Richter nur sagen, dass sie alles unter Kontrolle gehabt habe. “Meine Tochter war noch nicht einmal alt genug, einen Führerschein zu machen.” In einer schriftlichen Erklärung ergänzte die empörte Mutter später: “Dieses Urteil ist ein Witz. Ich habe den Glauben an unser Rechtssystem verloren.”

Der Fall, der die Gemüter nicht nur in Montana, sondern mittlerweile landesweit empört, begann bereits im Oktober 2008. Damals wurde der High School Lehrer Rambold nach einer Affäre mit der 14-jährigen Cherice Moralez verhaftet, sofort vom Schuldienst suspendiert und wegen Vergewaltigung angeklagt. Fast zwei Jahre zog sich das Verfahren hin, bis dann im Februar 2010 das zu diesem Zeitpunkt 16-jährige Mädchen Selbstmord beging. Die Mutter machte damals Rambold für den Tod ihrer Tochter verantwortlich.

Als der Prozess ohne die Hauptbelastungszeugin zu platzen drohte, einigten sich Verteidigung und Anklage im Juli 2010 auf einen Deal. Wenn Rambold eine Therapie für Sexualstraftäter mache, würde man das Verfahren für drei Jahre aussetzen und Rambold auf Bewährung freilassen. Danach wollte man entscheiden, ob der Angeklagte weiterhin eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstelle.

Therapie-Sitzungen geschwänzt

Mehr als zwei Jahre schien sich Rambold an die Auflagen des Gerichts zu halten. Doch als er im November 2012 mehrere Therapie-Sitzungen schwänzte und sich trotz eines richterlichen Verbotes mit seinen minderjährigen Nichten und Cousinen traf, wurde seine Bewährung aufgehoben. Im April begann erneut der Prozess gegen den Sexualstraftäter.

“Stecken sie ihn endlich ins Gefängnis”, hatte damals Mutter Hanlon gefordert. “Er ist Schuld am Tod meiner Tochter.” Die Staatsanwaltschaft forderte 20 Jahre Haft, wollte aber zehn Jahre davon auf Bewährung aussetzen. Rambolds Verteidigung dagegen hoffte auf ein mildes Urteil. “Mein Mandant hat seine Karriere verloren, seine Frau, sein Haus”, sagte Anwalt Jay Lansing. “Er hat genug gelitten.”

Richter Baugh folgte offenbar während der Verhandlungen der Verteidigung. Er verurteilte Rambold zwar zunächst zu 15 Jahren Haft, erließ ihm aber bis auf 30 Tage fast die gesamte Strafe. Ein Skandalurteil, das sofort einen Proteststurm auslöste. Vor dem Bezirksgericht von Yellowstone County ist eine Demonstration angekündigt. Die Teilnehmer verlangen nicht nur das Urteil gegen Rambold zu korrigieren. In einer Petition, die bisher mehr als 22.000 Menschen unterschrieben haben, fordern sie auch den Rücktritt von Richter Baugh.

“Ich bin ein geschwätziger Idiot”

Der hat sich mittlerweile auf Druck der Öffentlichkeit für seine Begründung entschuldigt, das Urteil selbst aber nicht in Frage gestellt. “Ich bin ein geschwätziger Idiot”, sagte Baugh. “Und ich muss mich für mein Verhalten bei allen entschuldigen.” Er habe aber “nicht die Absicht zurückzutreten”.

Marian Bradley von der Frauenorganistation “Montana National Organization for Women” reicht das nicht. “Es stimmt etwas mit unserem Rechtssystem nicht, wenn dieses Urteil bestand hat”, sagt Bradley. “Wenn wir jetzt nicht dagegen vorgehen, werden unsere Kinder keine sichere Zukunft haben.”

Entsetzt zeigte sich auch Sheena Rice, eine der Organisatoren der Demonstration. “Was mich am meisten erzürnt, ist der Spruch des Richters, dass das Opfer ja eigentlich älter war, als ihr biologisches Alter.” Es interessiere sie nicht, ob das Mädchen Make-up oder provozierende Kleider getragen habe. “Dieses Mädchen war 14 Jahre alt”, so Rice. “Sie hatte keine Macht, die hatte nur der Mann.”

gefunden bei: http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article119530586/Lehrer-wegen-Vergewaltigung-in-Haft-ein-Monat.html

…danke an TA KI – Gruß an die Opfer des Wahnsinns – Der Honigmann

Nach Folter: Bradley Manning „entschuldigt“ sich

16.8.2013. Nach Medienberichten hat sich der Wikileaks-Informant und US-Obergefreite Bradley Manning, der zahlreiche Kriegsverbrechen der US-Armee im Irak aufgedeckt hat, bei seinen „Opfern“, dem US-Regime und seinen Söldnern „entschuldigt“ – er habe ihnen nicht schaden wollen. Das absurde „Geständnis“, das Manning bei seinem „Prozeß“ ablegte und das wohl auch auf Anraten seiner Anwälte fabriziert wurde, reiht sich nahtlos an die Berichte über Folter und sexuelle Nötigung und Belästigung an, welche die Kerkermeister der US-Armee an Manning begangen haben – der junge Mann wurde gebrochen! (Kay Hanisch)

Geheimbericht: US-Drohnen töteten 94 Kinder in Pakistan

Einem geleakten Bericht der pakistanischen Regierung zufolge starben bei US-amerikanischen Drohnen-Angriffen innerhalb von drei Jahren 94 Kinder. Schon vor der Ausweitung der Angriffe unter Friedensnobelpreisträger Obama kamen hunderte Zivilisten ums Leben.

Bei US-amerikanischen Drohnenangriffen in Pakistan kamen seit 2004 hunderte Zivilisten ums Leben. (Foto: US Air Force)

Bei US-amerikanischen Drohnenangriffen in Pakistan kamen seit 2004 hunderte Zivilisten ums Leben. (Foto: US Air Force)

Zwischen Januar 2006 und Oktober 2009 starben in Pakistan 94 Kinder bei Drohnen-Angriffen der US-Regierung. Insgesamt kamen 746 Menschen ums Leben, davon mindestens 147 Zivilisten.

Das geht aus einem ursprünglich unter Verschluss gehaltenen Bericht der pakistanischen Regierung hervor. Das Papier mit dem Titel „Details of Attacks by NATO Forces/Predators in FATA“ wurde vom Bureau of Investigative Journalism veröffentlicht.

Die darin enthaltenen Opferzahlen basieren auf offiziellen Statistiken der regionalen Verwaltungsbehörden. Von den insgesamt 746 durch Drohnen-Angriffe getöteten Personen werden 147 als Zivilisten geführt. Schockierend ist vor allem, dass sich unter ihnen 94 Kinder befunden haben sollen.

 24.07.13, 00:21 Zum Weiterlesen: