Tag-Archiv | Palästinenser

Israelische Siedler hängen palästinensischen Busfahrer

Hassan Yousef RammouniHassan Yousef Rammouni

Al-Quds 17. November 2014 (IRIB)

Israelische Siedler haben einen palästinensischen Mann in Ost-al-Quds (Jerusalem) in Folge der Brutalität gegen Palästinenser in den besetzten Gebieten gehängt, berichten örtliche Quellen.

Hassan Yousef Rammouni, 32, ein palästinensischer Busfahrer wurde auf seinem Weg von der Arbeit am Sonntag von Israelis in der Nähe von Ras al-Amud entführt und dann gehängt. Berichten zufolge waren Zeichen der Strangulation auf Rammounis Hals, sowie Anzeichen von Gewalt an seinem Körper erkennbar. Die Bewohner protestierten gegen die Ermordung, welches zu Auseinandersetzungen zwischen israelischen Streitkräften und palästinensischen Demonstranten führte. Die Spannungen spitzten sich in Ost al-Quds zu, nachdem israelische Truppen einen jungen Palästinenser in der vergangenen Woche erschossen.

Zionismus Today: grenzenloser Genozid, Anschläge auf Fatah & irakisches Öl

IS- Sklavenmarkt: 4000 jesidische Frauen / Mädchen am teuersten

Jesidische Frauen fliehen aus IS-GefangenschaftJesidische Frauen fliehen aus IS-Gefangenschaft

Bagdad 14. November 2014 (IRIB)

Die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) hält seit Juni rund 4000 Frauen jesidischen Glaubens in ihrer Gewalt.

Wie die jordanische Nachrichtenagentur „Petra“ am Donnerstag unter Berufung auf den Vertreter der Jesiden im irakischen Parlament, „Fiyan Dakhil“ berichtete, nahmen die IS-Terroristen nach Invasion in die nördlichen Teile des Iraks, insbesondere nach Besetzung von Mossul, Tausende jesidische Frauen, die auf die Sandschar-Gebirge geflüchtet waren, gefangen. Sie würden – so der Jesiden-Abgeordnete, auf dem Sklavenmarkt verkauft. „Entesar al-Jaburi“, ein Mitglied des Frauenausschuss im irakischen Parlament, appellierte eindringlich an den irakischen Ministerpräsident, Haidar al-Abadi, sowie an seine Kabinettsmitglieder, alle in ihrer Macht stehenden Mittel einzusetzen, damit diese Frauen freikommen. In jüngster Vergangenheit habe man eine Anzahl von solchen Frauen freigekauft, so al-Jabari weiter.

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Lobby fürchtet Wahrheit über Kriegsverbrechen

kenVon kenFM

Kommentar vom Evelyn Hecht-Galinski

Tatsächlich verschlimmern sich die Zustände in Gaza und in den besetzten Gebieten, sowie für die Palästinenser im „jüdischen Staat“ immer mehr. Aber was passiert in der deutschen Berichterstattung in den „eingebetteten “ Medien? Nichts! Durften wir in einer deutschen Zeitung oder in einer deutschen Radio- oder TV-Station etwas lesen über die erneute Zerstörung von 30 palästinensischen Häusern im Jordan-Tal?

41 Palästinenser, davon 24 Kinder, wurden obdachlos, sie wurden zwangsvertrieben und enteignet aus Häusern, die auch mit unseren humanitären Mitteln erneut aufgebaut worden waren, nach einer vorangegangenen israelischen Zerstörung. Dieses menschliche Leid, das von der israelischen Besatzungsmacht angerichtet wird, geschieht unter den Augen der Weltöffentlichkeit, aber ohne deren Beachtung. Nach internationalem Völkerrecht sind Zerstörungen und Vertreibung illegal, aber was schert das die israelischen Besatzer?

Denn wer zieht sie schon zur Rechenschaft? Zwar stellte die UN fest, dass seit Anfang 2013 mehr als 630 palästinensische Häuser in der C-Zone zerstört wurden, die unter israelischer Besatzung steht. Diese C-Zone betrifft übrigens auch das annektierte Ost-Jerusalem.
Was heißt das für diese vertriebenen palästinensischen Menschen? Es bedeutet, dass erneut 1.035 Palästinenser, davon 526 Kinder, jetzt obdachlos und schutzlos der Kälte ausgesetzt sind. Etwa 80% dieser völkerrechtswidrigen Vertreibungen fanden im Jordan-Tal statt! Der „jüdische Staat“ schafft hier immer neue Tatsachen für die schleichende Annexion des gesamten Jordantals.
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