Tag-Archiv | Pestizide

USA: 23% der Bienen im Winter 2013/2014 verschwunden

Das weltweite Bienen-Sterben fügt den Volkswirtschaften erhebliche Schäden zu. (Foto: dpa)Das weltweite Bienen-Sterben fügt den Volkswirtschaften erhebliche Schäden zu. (Foto: dpa)

Weltweites Phänomen

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Bauernproteste: Domenikanische Republik will Saatgut privatisieren

Ein Gesetz zur erleichterten Privatisierung von bäuerlichem Saatgut hat in der Dominikanischen Republik fast ohne öffentliche Debatte den Senat passiert. Nachdem der Entwurf Ende April binnen weniger als einer Woche im Senat beschlossen wurde, muss nun die Abgeordnetenkammer darüber abstimmen. Weiterlesen

Bienen-Sterben in Europa ist alarmierend – Pestizide Auslöser?

Wenig Bienen in NRWÜber die Pollen gelangen die Pestizide in den Bienenstock. Innerhalb von zwei Tagen stirbt das ganze BIenenvolk, wenn es dem giftigen Stoff einmal ausgesetz war. (Foto: Roland Weihrauch/dpa)

Sterben die Bienen weiterhin so schnell wie in den vergangenen zehn Jahren, wird es einige Lebensmittel bald nicht mehr geben. Der wirtschaftliche Schaden geht in die Milliarden. Wechselwirkungen zwischen Pestiziden und Pilzschutzmitteln sind vermutlich für das Massensterben der Bienenvölker verantwortlich.

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Dumm durch Chemikalien? Forscher warnen vor schleichender Vergiftung von Kindern durch Umweltgifte

mathekindm

Lancet / Harvard University, 18.02.2014 – NPO – Scinexx.de

Neurowissenschaftler schlagen Alarm: Eine schleichende Vergiftung mit Chemikalien könnte schuld daran sein, dass immer mehr Kinder unter Verhaltens- und Entwicklungsstörungen leiden. In ihrer Studie belegen die Forscher eine hirnschädigende Wirkung für elf verbreitete Chemikalien, gehen aber vielen weiteren unerkannten Giftstoffen aus. Dieser globalen, stillen Pandemie der schleichenden Vergiftung von Kindern müsse Einhalt geboten werden, warnen sie eindringlich im Fachmagazin “Lancet Neurology” Weiterlesen

Pestizid-Hersteller belügen die Öffentlichkeit

Für die Pestizid-Hersteller ist jedes verkaufte Produkt wertvoll, da spielt man auch gern die Giftigkeit der Stoffe herunter. (Foto: dpa)

Für die Pestizid-Hersteller ist jedes verkaufte Produkt wertvoll, da spielt man auch gern die Giftigkeit der Stoffe herunter. (Foto: dpa)

Gesundheit – Gefährliche Zusatzstoffe

Hersteller von Pestiziden müssen nur die Giftigkeit des Hauptbestandteils ihres Produktes angeben. Doch auch etliche Zusatzstoffe sind gefährlich. Teilweise sind sie sogar deutlich giftiger als die Hauptkomponenten.

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Gentechnik: Super-Unkraut resistent gegen Vernichtungsmittel

Zahlreiche US-Bauern stehen vor dem Problem, nichts mehr gegen Unkraut auf ihren Feldern ausrichten zu können. Die Pflanzen sind resistent gegen das Vernichtungsmittel Roundup von Monsanto. Millionen Hektar sind betroffen. Die Industrie setzt nun auf ältere Vernichtungsmittel, die jedoch noch gesundheitsgefährdender sein sollen.

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Studie: Ackerland weltweit durch Pestizide zerstört, Hungersnöte drohen

Die in der Landwirtschaft eingesetzten Düngemittel zerstören wichtige Bodenorganismen. Weltweite Hungersnöte sind die Folge. (Foto: dpa)

Die in der Landwirtschaft eingesetzten Düngemittel zerstören wichtige Bodenorganismen. Weltweite Hungersnöte sind die Folge. (Foto: dpa)

Lebensmittel – Ökosystem aus dem Gleichgewicht

Der massive Einsatz von Pestiziden hat die Ackerflächen weltweit schwer geschädigt. Eine Studie zeigt, dass das Ökosystem der Erde durch Insektengifte bereits schwer geschädigt ist. Jedes Jahr geht ein Prozent der weltweiten Anbauflächen durch Erosion verloren. Hungersnöte drohen – für die Schwellenländer und den reichen Westen.

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Angriff auf Kritiker von Monsanto in Argentinien

Córdoba. In der argentinischen Provinz Córdoba sind Bewohner und Umweltschützer, die sich gegen den Bau einer Anlage des US-amerikanischen Saatgutunternehmen Monsanto wehren, von Schlägertrupps angegriffen worden. Die Demonstranten hatten seit zwei Monaten gegenüber der Baustelle in der Gemeinde Malvinas zwölf Kilometer östlich von der Provinzhauptstadt Córdoba ein Camp eingerichtet. Hier soll die größte lateinamerikanische Produktionsanlage für genetisch verändertes Saatgut entstehen.

Die Bewohner der Gemeinde Malvinas fordern, selbst über den Bau der Anlage abzustimmen. Außerdem soll eine unabhängige Bewertung der Umweltbelastungen durch die mit 27 Hektar und 260 Silos dann größten Produktionsanlage für Gen-Mais in Lateinamerika durchgeführt werden.

Am Morgen des 28. November wurden die Umweltaktivisten in ihrem Camp von rund 60 Männern mit Knüppeln und Steinen angegriffen. Die Schläger kamen nach Angaben der Aktivisten mit mehreren LKWs, verletzten zwanzig Menschen, verwüsteten das Lager, legten Feuer und stahlen persönliche Gegenstände und Mobiltelefone. Weiterlesen

Sorge um Gift auf Soja-Feldern in Argentinien

Buenos Aires/Berlin. Der Einsatz des Herbizids Glyphosat in der argentinischen Landwirtschaft sorgt zunehmend für Kritik. Nun hat das Thema sogar Deutschland erreicht: In einer schriftlichen Frage an die Bundesregierung hat sich der Bundestagsabgeordnete der Grünen, Harald Ebner, nach zwei Reisen von Regierungsvertretern nach Buenos Aires erkundigt. Die bekannten Gefahren beim Einsatz von Glyphosat wurden dabei jedoch nicht thematisiert, heißt es in den Antworten der Bundesregierung, die amerika21.de vorliegen. Deutschland gehört zu den Importstaaten für argentinische Soja-Bohnen. Weiterlesen

Der Urzeit Code — 20 Jahre später

19. November 2013Politaia

Wieder einmal etwas zum Aufwärmen. Danke Solist für den Link.

Der Urzeit Code – Die ökologische Alternative zur umstrittenen Gen-Technologie

Lässt sich das globale Ernährungsproblem endlich lösen — ohne Gen-Technologie? Dieser Beitrag lüftet das Geheimnis einer sensationellen biologischen Entdeckung beim Pharmariesen Ciba (Novartis): In Laborexperimenten hatten Forscher dort Getreide und Fischeier einem »elektrostatischen Feld« ausgesetzt — also einem simplen Hochspannungsfeld, in dem kein Strom fliesst. Resultat: Wachstum und Ertrag konnten auf diese Weise massiv gesteigert werden! Gleichzeitig wuchsen so völlig überraschend »Urzeitformen« heran, die längst ausgestorben sind. Der Pharmakonzern patentierte das revolutionäre Verfahren — und unterband die Forschung. Warum? Weil »Urgetreide« aus dem Elektrofeld im Gegensatz zu modernen Saatgut-Züchtungen kaum Pestizide benötigt — also Pflanzenschutzmittel, wie sie Ciba damals vorrangig vertrieb.

Die Entdeckung geriet in Vergessenheit – ohne dass die Wissenschaftsgemeinde von ihr Notiz nahm. Gemeinsam mit Daniel Ebner, einem Sohn des mittlerweile verstorbenen Forscher Guido Ebner, legt der schweizer Autor Luc Bürgin das detaillierte Wirkungsprinzip des revolutionären Experiments nun endlich offen.
Die Elektrofeld-Technologie ist die ökologische Alternative zum umstrittenen Gentech-Saatgut. Im Grossversuch soll sie nun Bauern in Afrika kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Sehen und Staunen Sie über den folgenden Beitrag der Sendung Service Aktuell Natur vom 30.9.07 auf ARD 1Plus. Darin enthalten sind Ausschnitte aus der Schweizer Fernsehsendung von 1988 mit Kurt Felix.

Der Urzeit-Code 1/2 – Genmanipulation Elektrofelder (17.12.1988 Schweiz)

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Die Elektrofeld-Technologie als ökologische Alternative zur umstrittenen Gen-Technologie

Erstmals wird das Geheimnis sensationeller Experimente beim Pharmariesen Ciba gelüftet. Forschern gelang es Wachstum und Ertrag von Pflanzen und Fischen massiv zu steigern – nur mit einem Elektrofeld. Auf diese Weise wuchsen Urzeitformen heran, wie beispielsweise ausgestorbene Riesenforellen oder »Urgetreide«, das kaum Pestizide benötigt! Ciba unterband sofort die weitere Forschung mit der Elektrofeld- Technologie. Denn Ciba lebt vom Verkauf von Pestiziden …
gebunden, 263 Seiten, zahlreiche Abbildungen

Gift im Essen – Glyphosat – Das tägliche Gift – ZDFzoom 13.11.2013

Veröffentlicht am 13.11.2013

Wie groß ist die Pestizid-Gefahr wirklich? Gibt es einen Zusammenhang zwischen der immer häufigen Verwendung von Glyphosat und dem Anheben der gesetzlichen Grenzwerte in Lebensmitteln?

Zur Sendung:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitra…

Weiterführende Informationen:
http://www.zdf.de/ZDFzoom/Das-t%C3%A4…

Ein Film von Renate Werner

Quelle: ZDF

Mysteriöses Bienen-Sterben in Kalifornien

Die industrielle Lebensmittel-Produktion in Kalifornien überfordert die Bienen. Die Sterblichkeit liegt 10 Prozent über den historischen Höchstwerten. (Foto: dpa)Die industrielle Lebensmittel-Produktion in Kalifornien überfordert die Bienen. Die Sterblichkeit liegt 10 Prozent über den historischen Höchstwerten. (Foto: dpa)

Lebensmittel Pestizide und Reise-Stress

In Kalifornien sorgen sich die Imker um die Mandel-Ernte: Die Sterblichkeit der Bienen ist aus unerklärlichen Gründen dramatisch angestiegen. Die Todesrate ist über 30 Prozent gestiegen – so hoch wie noch nie. Die Produktion von Mandel-Milch hat zu einer deutlichen Ausweitung der Anbauflächen geführt. Die Bienen können den industriellen Anforderungen offenbar nicht gerecht werden.

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″Lebenswasser″ könnte GenTech-Saatgut und Pestizide überflüssig machen

magisches-Wasser

Publiziert am 25 Oktober, 2013 bei Gute Nachrichten

Irische Wissenschaftler von der Limerick University unter der Leitung von Prof. Austin Darragh und Dr. Leary entwickelten eine bereits ausführlich und erfolgreich getestete Technologie, die für die Landwirtschaft eine Art von Revolution darstellt. Gentechnisch verändertes Saatgut und Pestizide könnten damit in Zukunft überflüssig werden.

″Magisches Wasser″ im Einsatz
Bild-Quelle: treditube (Video screen captures) Weiterlesen

Chemie-Firma will Pestizid-Einsatz in EU per Gericht erzwingen

Wie früher soll es mit dem großzügigen Einsatz von Pestiziden weitergehen, das will zumindest Syngenta durchsetzen (Foto: Flickr/USDAgov).Wie früher soll es mit dem großzügigen Einsatz von Pestiziden weitergehen, das will zumindest Syngenta durchsetzen (Foto: Flickr/USDAgov).

Verfahren sei fehlerhaft gewesen

Die Schweizer Chemie-Firma Syngenta wehrt sich gegen das europaweite Pestizid-Verbot zum Schutz der Bienen. Die Prüfungen, die zu diesem Verbot geführt hatten, seien unvollständig gewesen, so das Unternehmen. Es habe ein fehlerhaftes Verfahren gegeben.

  | , 10:42 Uhr

Mord in Raten: Wenn Pestizide in Wirklichkeit zerstörerisch wirken

pestizide

Einfach verdrängen, wegducken und sich ablenken lassen, wird schon nicht so tragisch sein, was da gewisse „Ökofuzzis“ anmahnend verkünden. Wir Menschen können viel vertragen und überhaupt, wen interessiert’s denn dermaßen ausführlich, zumal Ärzte noch zur Stelle, die notgedrungen uns zur Hilfe eilen.

Allerdings könnte vielleicht ein Stückweit dran sein, am Mord in Raten, wenn Pestizide in Wirklichkeit zerstörerisch wirken? Was verhindert eigentlich ein messerscharf analytischer Blick, der vielen verloren gegangen? Zuviel Ablenkung oder Beruhigung seitens einer clever inszenierten Wirtschaftspolitik, bei der alles unternommen wird, um kritischen Fragen geschickt auszuweichen, sie obendrein zu verharmlosen!

Keinerlei Rücksicht trotz des „Stummen Frühlings“