Tag-Archiv | Provokation

3427 eingekesselte ukrainische Soldaten gefallen / US-U-Boot aufgebracht

Schwere Verluste für ukrainische Armee: rund 3500 Militärs werden vermisst

Schwere Verluste für ukrainische Armee: rund 3500 Militärs werden vermisst

STIMME RUSSLANDS Rund 3500 ukrainische Militärs, die an der Grenze zwischen dem Gebiet Donezk und Russland eingekesselt worden waren, gelten als vermisst und sind möglicherweise gestorben, wie RIA Novosti von einem ranghohen Mitarbeiter des ukrainischen Verteidigungsministeriums erfuhr.

„3427 Militärs gelten laut unseren Erfassungsunterlagen als vermisst und sind wahrscheinlich tot. Es besteht faktisch keine Hoffnung mehr, dass jemand aus der 72., 24. und 51. Brigade (mot.), der 79. Flugzeugbrigade und dem 3. Regiment der Spezialkräfte am Leben geblieben ist. In den vergangenen zwei Wochen sind nur vier Gruppen von sieben bis 18 Personen aus der Einkesselung ausgebrochen“, so der Gesprächspartner der Agentur.

Der Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums bezweifelte, dass die auf den Gefechtsfeldern zurückgelassen Waffen vernichtet worden seien. „…In der vergangenen Woche haben wir Bewegungen zahlreicher SPz und Panzer mit ukrainischen Symbolen und Dienstnummern in Richtung Donezk und Schachtjorsk beobachtet“. Nach Meinung des Beamten sind die von den Militärs zurückgelassenen Waffen intakt und von den Volksmilizen übernommen worden. RIA Novosti/STIMME RUSSLANDS

Amerikanisches U-Boot wurde aus grenznahem Gewässer Russlands verdrängt

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Provokation: USA verletzt Vertrag von Montreux – russischer Sanktionskonter

Drei Tote bei Artilleriebeschuss in Donezk

Drei Tote bei Artilleriebeschuss in Donezk

STIMME RUSSLANDS Drei Menschen sind beim Artilleriebeschuss in Donezk in der Nacht ums Leben gekommen, fünf wurden verletzt, meldet der Stadtrat.

Bei dem Angriff wurden zehn Häuser, einige Schuppen und eine Garage mit einem Auto zerstört, die Gasleitung wurde beschädigt.

Die Lage in Donezk bleibt angespannt, Einwohner berichten von schwerem Artilleriebeschuss, Explosionen und Gewehrsalven.

Volkswehr: Ukrainische Armee setzt Mehrfachraketenwerfer und Marschflugkörper ein

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Ukraine: Soldaten flüchten / US-Militärberater fallen wie die Fliegen

Die Slavjansker Partisanen, die in der vergangenen Nacht ein Fahrzeug mit ukrainischen Soldaten beim Verlassen der Stadt beschossen haben, dehnten ihre Angriffe auf das Territorium des benachbarten Charkower Bezirks aus. Der erste große Erfolg wurde der Beschuss einer amerikanischen Militärkolonne.

Passiert ist das bei Izjum, etwa 52 Kilometer nordwestlich von Slavjansk. Ein Spähtrupp nahm eine Kolonne amerikanischer Militärberater unter Beschuss. Beim Angriff wurden drei amerikanische Offiziere getötet. Einer davon war zu Lebzeiten wohl weiblich – von dem/der ist nur ein Stück Schädel mit blondierten Haaren übrig geblieben. Ausserdem wurde der amerikanische General Randy Kee verwundet, der die ganze ukrainische ATO praktisch leitet.  Unter Berücksichtigung des am 30. Juli am Strand in Mariupol Erschossenen, sind von den 180, kürzlich in der Ukraine angekommenen, amerikanischen Militärberatern bereits 10 tot. Innerhalb nicht einmal einer Woche….

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OSZE-Beobachter beschossen / Russland richtet Iskandar-Raketen aus

OSZE-Beobachter geraten unter Beschuss

OSZE-Beobachter geraten unter Beschuss

STIMME RUSSLANDS Im Raum der Grenzkontrollstelle Gukowo im Gebiet Rostow ist von der ukrainischen Seite her ein Wurfgranate abgefeuert worden. Wie in der Grenzverwaltung des russischen Geheimdienstes mitgeteilt wurde, haben sich in diesem Augenblick dort Beobachter der OSZE-Mission befunden. Niemand wurde getroffen.

An der Einschlagsstelle der Wurfgranate entstand ein Trichter 40 Zentimeter großer und 20 Zentimeter tiefer Trichter.

Russische Grenzpunkte im Gebiet Rostow wurden wiederholt von der ukrainischen Seite her beschossen. Mitte Juli geriet die Stadt Donezk im Gebiet Rostow unter Sprenggranatenbeschuss. Zwei Granaten tafen Wohnhäuser. Ein Mann kam dabei ums Leben, eine weitere Person wurde verletzt.

Medienzensur in der Ukraine: russische Journalistin wegen Berichtersrattung zu Generalmobilmachungsprotest festgenommen & abgeschoben / Aufzeichnungen vernichtet

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2 russische Soldaten durch ukrainische Artillerie getötet

Massenmedien melden Tod von zwei Militärangehörigen Russlands an Grenze zu Ukraine

STIMME RUSSLANDS Zwei Angehörige der Luftlandetruppen Russlands sind am 14. Juli im Kreis Tarassowski, Gebiet Rostow, während eines Beschusses des Territoriums Russlands von der ukrainischen Seite aus umgekommen, teilen lokale Massenmedien mit.

Die jungen Männer waren Zeitsoldaten. Ihre sterblichen Überreste sind bereits in die Leichenhalle des militärischen Bezirkshospitals des Südlichen Militärbezirkes eingeliefert worden. Offizielle Kommentare in diesem Zusammenhang liegen einstweilen noch nicht vor.

Am 13. Juli schlugen mindestens sieben Granaten, die vom Territorium der Ukraine abgefeuert worden waren, auf dem Gelände der russischen Stadt Donezk im Gebiet Rostow ein. Die Ukraine leugnet die Beschuldigungen.

erneuter Beschuß russischem Territoriums fordert ziviles Todesopfer & Verletzte

Sieben Sprenggranaten schlugen im russischen Donezk ein

13. Juli 2014 – © Foto: RIA Novosti/Jewgeni Bijatow

Sieben Sprenggranaten schlugen im russischen Donezk ein

STIMME RUSSLANDS Im südrussischen Donezk sind sieben ukrainische Sprenggraneten eingeschlagen, teilte der Vizegouverneur des Gebiets Rostow, Wadim Artjomow, mit.

Eine von den Granaten liege laut Artjomow vor einem Privathaus, sei jedoch wahrscheinlich nicht explodiert und werde zurzeit von Pionieren untersucht.

Durch die Granaten seien ein Gasrohr beschädigt und elektrische Leitungen abgerissen worden. Ein Einwohner kam ums Leben, zwei Verletzte sind zu beklagen.

Ukrainische Artillerie feuert erneut auf Flüchtlinge an russischem Grenzposten – Moskau droht mit Konsequenzen

Ukrainische Artillerie beschießt russischen Grenzposten - Moskau warnt vor Folgen

10. Juli 2014 – © Foto: RIA Novosti/Valeriy Melnikov

STIMME RUSSLANDS Das ukrainische Militär hat am Donnerstag erneut einen russischen Kontrollposten an der Grenze zwischen beiden Staaten unter Artilleriebeschuss genommen. Das Außenministerium in Moskau sprach von einem groben Verstoß gegen das Völkerrecht und warnte die Regierung in Kiew vor Konsequenzen.

Die ukrainische Artillerie habe am 10. Juli den Grenzübergang Gukowo beschossen, teilte das Moskau Außenamt mit. Zu dem Zeitpunkt des Beschusses haben sich am Grenzübergang rund 230 Flüchtlinge aus der Ukraine aufgehalten. „Nur durch Zufall wurde niemand verletzt. Die Flüchtlinge wurden in Sicherheit gebracht.“

„Das Vorgehen der ukrainischen Seite ist ein grober Verstoß gegen die Grundsätze des Völkerrechts“, so das russische Außenministerium. Die Behörde äußerte der ukrainischen Seite einen „entschiedenen Protest“ und forderte ein Ende der Angriffe auf das russische Territorium. „Bei einer Wiederholung solcher Vorfälle wird die gesamte Verantwortung für die Folgen bei den Kiewer Behörden liegen.“

Gukowo liegt rund 50 km von der ostukrainischen Protesthochburg Lugansk entfernt, die zwischen der Kiewer Armee und den Volksmilizen hart umkämpft ist. Seit Beginn des ukrainischen Militäreinsatzes gegen Regierungsgegner im Osten des Landes sind bereits mehrere Granaten und Artilleriegeschosse in angrenzenden russischen Gebieten eingeschlagen. Allein im Gebiet Rostow explodierten seit April mindestens 13 ukrainische Geschosse. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Wassili Golubew

Bei Kämpfen in der Ukraine schlugen im Gebiet Rostow 13 Granaten ein

9. Juli 2014 – Foto: RIA Novosti – Wassili Golubew

STIMME RUSSLANDS Der Gouverneur des Gebiets Rostow, Wassili Golubew, hat erklärt, dass durch den Beschuss von der Ukraine aus auf dem Territorium des Gebiets 13 Granaten unterschiedlichen Typs eingeschlagen haben.

Golubews Worten zufolge, gibt es durch Explosionen Betroffene, „darunter unter den Grenzern und Vertretern von Strukturen der Staatsgewalt“.

Auch fügte er hinzu, dass im Osten der Ukraine ein Partisanenkrieg beginnen kann, wenn es den ukrainischen Kräften der Staatsgewalt gelingen sollte, Donezk einzunehmen.

„Wenn die ukrainischen Politiker weiter schauen als ihre Ambitionen, so sollten sie bei den friedlichen Verhandlungen einen Schritt entgegen tun. Die Einnahme einer solchen Millionenstadt wie Donezk droht mit einer Katastrophe“, meint Golubew.

weitere russische Kontrollstelle an Grenze zu Ukraine beschossen

Archivfoto

4. Juli 2014 – © Foto: AP/Evgeniy Maloletka – Archivfoto

STIMME RUSSLANDS An der russisch-ukrainischen Grenze ist die Kontrollstelle „Donezk“ (Gebiet Rostow) beschossen worden, berichtet eine Quelle in den russischen Sicherheitsbehörden.

„Im Raum der Kontrollstelle ‚Donezk’, Gebiet Rostow, kam es zu mehreren Explosionen. Die Granaten sind vom ukrainischen Boden abgefeuert worden“, so die Quelle.

Zuvor wurde mitgeteilt, dass das russische Ermittlungskomitee ein Strafverfahren wegen Beschusses eines Zollpostens im Gebiet Rostow vom ukrainischen Boden aus eingeleitet hatte.

erneuter Beschuss russischen Territoriums aus der Ukraine

Putin meldet Beschuss russischen Territoriums seitens der Ukraine – Putin

22. Juni 2014 © Foto: RIA Novosti/Valeriy Melnikov

STIMME RUSSLANDS Das russische Territorium wurde in der Nacht zum 22. Juni aus der Ukraine beschossen, erklärte Russlands Präsident Wladimir Putin, nachdem er einen Kranz zum Ewigen Feuer am Tag des Gedenkens und der Trauer niedergelegt hat.

„Die Kampfhandlungen hören nicht auf. Ich kann nicht genau sagen, wer das tut – entweder die Armee oder so genannte bewaffnete Formationen der Rechtsradikalen. Aber Angriffe hat es gegeben“, sagte er.

Ranghohes Hamas-Mitglied vom israelischen Geheimdienst entführt

Mahmoud Mohammad Issa TuamaMahmoud Mohammad Issa Tuama – Al-Quds/Jerusalem  30. Mai 2014 (IRIB)

Die israelische Geheimdienstorganisation Schabak hat am Donnerstag ein ranghohes Hamas-Mitglied festgenommen. Laut alresalah.net wurde Mahmud Mohammad Issa Tama in Al-Quds (Jerusalem) nahe der Al-Aqsa-Moschee gefangen genommen und zum Verhör in ein Gefangenenlager gebracht.

Ferner wurde berichtet, dass tausende Palästinenser am Donnerstagabend im Westen von Nablus im Westjordanland demonstrierten, um die Solidarität mit ihren Landsleuten, die in israelischen Gefängnissen in einen Hungerstreik getreten sind, zu zeigen. Die palästinensischen Häftlinge befinden sich in einer sehr prekären Lage, weshalb Palästinensische Autonomiebehörde ihre Bemühungen um Freilassung dieser Gefangenen verstärken müsse, forderten die Demonstranten.

Über 120 palästinensische Häftlinge sind seit dem 24. April 2014 aus Protest gegen ihre Haftbedingungen in einen Hungerstreik getreten. Inzwischen mußten einige von ihnen wegen ihres schlechten Gesundheitszustands ins Krankenhaus eingeliefert werden.    

Israel: willkürliche Hinrichtung von Palästinensern

20. Mai 2014 Ramallah (Freunde Palästinas/IRIB)

Ein Mitglied der PLO-Führung hat die israelische Armee am Dienstag der „willkürlichen Hinrichtung“ von zwei Jugendlichen bezichtigt.

Hanan Aschrawi erklärte unter Verweis auf ein Video, das am Dienstag im Internet publiziert wurde: „Wir verurteilen auf das Schärfste diese willkürliche Hinrichtung zweier Jugendlicher, die vergangene Woche vor dem Ofer-Gefängnis mit scharfer Munition erschossen wurden.“

Leugnen von „Sowjetbesatzung“ ist in Lettland ab sofort strafbar

Leugnen von „Sowjetbesatzung“ wird in Lettland strafbar - Moskau spricht von Geschichtsverdrehung

STIMME RUSSLANDS Als „zynische Geschichtsverdrehung“ hat Russlands Außenministerium das neue Gesetz in Lettland bezeichnet, welches das Leugnen von sowjetischer „Aggression“ zum strafbaren Delikt macht.

Das lettische Parlament hatte am Donnerstag Novellen zum Strafgesetzbuch verabschiedet, die Gefängnisstrafen wegen Verherrlichung, Leugnung, Rechtfertigung oder Bezweiflung der „Sowjet- und Nazi-Okkupation“ einführen.

Diese Entscheidung sei von politischer Konjunktur getragen und empörend, kommentierte der russische Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch am Freitag. Das neue Gesetz sei ein „zynischer und amoralischer Versuch der lettischen Behörden, die Geschichte zu verdrehen und die Sowjetunion, die zum Sieg über den Faschismus den entscheidenden Beitrag beigesteuert hat, mit Hitler-Deutschland gleichzusetzen“. Laut Lukaschewitsch schändet das neue lettische Gesetz das Gedenken an diejenigen, die die Welt unter großen Opfern von der „braunen Pest“ befreit haben.

Das heutige Lettland betrachtet seine Geschichte im Bestand der Sowjetunion (1940 bis 1991) als sowjetische „Besatzung“. Nach Ansicht Russlands hat es keine Besatzung gegeben. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

 

moldawische Provokation zum Russland-Beitritt Transnistriens

Transnistriens Gesuch um Russland-Beitritt nach Moskau geliefert

STIMME RUSSLANDS Der Großteil der Unterschriften für die Eingliederung Transnistriens in Russland ist nach Moskau geliefert worden, sagte der russische Vizepremier Dmitri Rogosin.

Er unterstrich, dass die Provokation von Kischinau ernste Folgen für die russisch-moldauischen Beziehungen haben werde.

Am Vortag entzogen die moldauischen Geheimdienste von Bord des Regierungsflugzeugs, mit dem Rogosin aus Transnistrien nach Moskau zurückkommen sollte, mehrere Kartons mit mehreren hundert Unterschriftenlisten von Transnistriens Einwohnern, die für einen Beitritt der Republik zu Russland sind.

 

Ukraine bezahlt seine Gasrechnung wieder nicht – Schulden betragen nun 3,5 Mil. Dollar

Gazprom bekommt von Ukraine kein Geld für April – Schulden betragen 3,5 Mil. Dollar

STIMME RUSSLANDS Gazprom hat von Naftogaz Ukraine keine Zahlung für die Lieferung von russischem Gas im April bekommen, womit die überfälligen Schulden der Ukraine auf 3,5 Milliarden Dollar angestiegen sind. Dies erklärte am Mittwoch Sergej Kuprijanow, ein Vertreter von Gazprom, gegenüber Journalisten.

Das im April an die Ukraine gelieferte Gas sollte spätestens am 7. Mai bezahlt werden, andernfalls werde Gazprom am 16. Mai eine Vorausrechnung für die Gaslieferungen im Juni stellen, hatte der russische Energieminister Alexander Nowak zuvor mitgeteilt.

US-Söldner von Blackwater in der Ost-Ukraine im Einsatz?

Schwer bewaffnete Männer in Uniformen ohne Abzeichen wurden in Donezk gesichtet. (Screenshot: Youtube/alekx)

Schwer bewaffnete Männer in Uniformen ohne Abzeichen wurden in Donezk gesichtet. (Screenshot: Youtube/alekx)

Uniformen ohne Abzeichen – Söldner der US-Firma Academi (ehemals Blackwater) sollen in der Ost-Ukraine aktiv sein. Ein russischer Diplomat sagte aus, dass 300 Söldner in Kiew gelandet sind. Sie sollen anschließend in die Süd- und Ostukraine weitergereist sein, wo derzeit vermehrt pro-russische Demonstrationen stattfinden.

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Medienzensur: Ukraine verweigert russischen Journalisten die Einreise

Donezk

STIMME RUSSLANDS Die ukrainischen Behörden haben nach Angaben des russischen Außenministeriums mehreren Journalisten aus Russland die Einreise verweigert.

Ein Kamerateam des Nachrichtensenders „Vesti“ sowie Reporter des TV-Senders und anderer russischer Medien seien am Freitag auf dem Flughafen Donezk gestoppt worden, teilte das Außenamt am Samstag mit. Den Reportern sei die Einreise in die Ukraine verweigert worden.

Das Außenministerium bewertete die Absage als einen „groben Verstoß gegen die Pressefreiheit“ und als Medienzensur und forderte von westlichen Massenmedien eine Reaktion.

 

Moskau: Ultimatum an Den Haag wegen Überfalls auf Botschaftsrat

russ botschaft den haag Moskau: Ultimatum an Den Haag wegen Überfalls auf Botschaftsrat

Bildquelle: RIA Nowosti

MOSKAU, 08. Oktober (RIA Novosti).

Das russische Außenministerium will noch heute von den Niederlanden eine erschöpfende Erklärung zu dem Zwischenfall mit dem russischen Diplomaten Dmitri Borodin.

Wie der amtliche Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Lukaschewitsch, am Montag dem Fernsehsender „Rossija 24“ sagte, waren bewaffnete Personen in Tarnkleidung in die Wohnung des russischen Botschaftsrates in den Niederlanden, Dmitri Borodin, in Den Haag eingedrungen und hatten ihn „unter dem vorgetäuschten Vorwand, die eigenen Kinder misshandelt zu haben“, vor deren Augen brutal geschlagen und in Handschellen zur Polizei gebracht. Der Mann wurde erst am Morgen ohne jegliche Entschuldigung bzw. Erläuterung aus dem Polizeirevier entlassen, so Lukaschewitsch.

Die niederländische Seite wird aufgefordert, bis 16:00 Uhr MESZ am Dienstag eine erschöpfende Erklärung zu dem Vorfall abzugeben.

Wie das russische Außenministerium mitteilt, war der niederländische Botschafter Ron an Dartel am Dienstag ins Außenministerium in Moskau zitiert worden, wo ihm eine Protestnote im Zusammenhang mit der „Provokation“ gegen den russischen Botschaftsrat in den Niederlanden überreicht wurde.
Die Handlungen gegen Borodin seien unzulässig und würden „einen himmelschreienden Verstoß“ gegen das Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen darstellen, so das russische Ministerium.

Moskau fordert von den Niederlanden eine unverzügliche Untersuchung, um die schuldigen Personen zu ermitteln. Zudem wollen die russischen Behörden eine offizielle Entschuldigung an den Staat und die Familie von Dmitri Borodin. Die Niederlande sollen außerdem den zugefügten Sachschaden und den immateriellen Schaden ersetzen, hieß es.

Der niederländische Botschafter äußerte dazu, er verstehe den Sinn der russischen Demarche und werde die niederländischen Behörden eiligst informieren. Quellen:

http://de.ria.ru/politics/20131008/267032797.html

http://de.ria.ru/society/20131008/267031914.html

Provokation: Ägyptische Soldaten mit Ghaddafi-Flagge beim Besuch des libyschen Premierministers

13.9.2013 – Bild: civitaslibertatis.wordpress.com

Beim Besuch des libyschen „Premierministers“ Ali Zeidan in der ägyptischen Hauptstadt Kairo haben Angehörige der ägyptischen Armee, die kurz zuvor die Macht übernommen hatte, die grüne Flagge der Jamahiriya, des basisdemokratischen Rätesystems unter Muammar al-Ghaddafi, daß die NATO 2011 mit ihrer Militärintervention beseitigt hatte, gehißt. Zeidan ist ein Marionettenpolitiker des von der NATO eingesetzten pro-westlichen Regimes in Libyen, welches kaum Rückhalt in der Bevölkerung besitzt und hauptsächlich aus neoliberalen Wendehälsen der Ghaddafi-Ära und islamistischen Muslimbrüdern besteht, gilt aber im Vergleich zu den meisten politischen Akteuren in Libyen noch als gemäßigt. (Kay Hanisch)