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Kriegserklärung: Israel tötet iranischen General & will Strafgerichtshof finanziell austrocknen

Israel interveniert in Syrien und tötet iranische und libanesische Militärchefs

Israel hat mit gezielten Luftschlägen direkt in den syrischen Bürgerkrieg eingegriffen. Die israelische Luftwaffe tötete mehrere hochrangige Kommandeure der libanesischen Hisbollah-Miliz, darunter den Chef der Hisbollah-Einheiten in Syrien sowie einen iranischen General.

Quelle: FARS

19. Januar 2015 RT deutsch – Bild-Quelle: FARS

Laut Medienberichten soll es Jerusalem gelungen sein, den hochrangigen Hisbollah-Kommandeur Muhammed Issa, Leiter sämtlicher Hisbollah-Operationen in Syrien, zu töten. Zudem soll Dschihad Moughniyah, Sohn des 2008 getöteten Hisbollah-Militärchefs Imad Mughniyah, den Informationen des arabischsprachigen Nachrichtensenders Al Arabiya zufolge getötet worden sein. Erst eine Woche zuvor trat Dschihad erstmals öffentlich in Erscheinung, um dem geistigen Führer der Hisbollah, Hassan Nasrallah, die Treue zu schwören.

Neben den Hisbollah-Kämpfern wurde auch ein General der iranischen Revolutionsgarden, Mohammad Ali Allahdadi, bei dem Hubschrauberangriff auf syrischem Staatsgebiet ermordet.

Iranische Revolutionsgarde bestätigt Tod von ranghohem General auf syrischen Golanhöhen

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IAEA liefert iranische Atomanlagen und Wissenschaftler ans Messer

Hussein Naghawi Husseini Hussein Naghawi Husseini – Teheran 6. Juli 2014 (IRIB)

Der Sprecher des Parlamentsausschusses für nationale Sicherheit und Außenpolitik hat die Veröffentlichung von iranischen Atominformationen als klaren Verstoß der IAEA bezeichnet.

Hussein Naghawi Husseini kritisierte die Veröffentlichung iranischer Atomverhandlungen in dem neuesten Bericht des IAEA-Generalsekretärs und betonte: Wenn die Berichte Irans nicht über den nötigen Datenschutz verfügen, werden man die Zusammenarbeit mit der IAEA nochmals überdenken. In den Berichten seien Namen iranischer Atomwissenschaftler veröffentlicht worden. Leider sind immer wieder nach den Geheimberichten Irans, die an die IAEA gerichtet waren, die Informationen bei zionistischen Geheimdiensten gelandet; Iran musste dafür teuer bezahlen, wie die Ermordung iranischer Atomwissenschaftler zeigte. Husseini nannte diesen Vertrauensbruch einen klaren Regelverstoß: Dieses Vorgehen widerspricht den Grundsätzen und Zielen der IAEA; es zeigt, dass sie nicht fähig ist, die Daten zu managen und zu schützen. Dem letzten Bericht des IAEA-Generalsekretärs, Yukiya Amano, vom 23.05. 2014 über das iranische Atomprogramm beinhaltet Geheiminformationen über dieses Programm; aus diesem Grunde beantragte Irans unverzügliche Untersuchungen der IAEA über die Veröffentlichung dieser Daten.