Tag-Archiv | Putschversuch

Venezuela: neuer Putschversuch in Abwesenheit von Präsident Maduro gestartet

Opposition ruft zu neuen Protesten auf

Oppositionsführer kündigen neue Demonstrationen an. US-Denkfabrik spricht von „Putschgefahr“. Präsident Maduro zu Besuch in Russland

Ausschreitungen im Bundesstaat Táchira vergangene Woche

Ausschreitungen im Bundesstaat Táchira vergangene Woche – Quelle: aporrea.org

Caracas 17.01.2015 – amerika21/

Mehrere Anführer der venezolanischen Opposition haben neue Proteste gegen die Regierung von Präsident Nicolás Maduro angekündigt. Der ehemalige Präsidentschaftkandidat und Gouverneur des Bundesstaates Miranda, Henrique Capriles Radonski, rief dazu auf, gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung auf die Straße zu gehen. Explizit ermahnte er seine Anhänger, keine Barrikaden zu errichten und auf Gewaltanwendung zu verzichten. Auch der Anführer der rechten Partei Voluntad Popular, Leopoldo López, kündigte Proteste an. López ist seit knapp einem Jahr wegen Aufrufen zu gewaltsamen Ausschreitungen unter dem Motto „Der Ausweg“ (La Salida) inhaftiert, die Anfang 2014 über 40 Todesopfer forderten. In einer Stellungnahme schreibt er nun gemeinsam mit den Oppositionspolitikern María Corina Machado und Antonio Ledezma: „2014 war der Ausweg dringend, 2015 ist er unaufschiebbar.“

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Putschversuch der US-Vasallen im Irak

Maliki: Die Regierung erkennt den vorgeschlagenen Ministerpräsidenten nicht an

Bagdad 12. August 2014 (Tasnim/IRIB)

Maliki: Die Regierung erkennt den vorgeschlagenen Ministerpräsidenten nicht an

Der irakische Ministerpräsident erklärte in einer Liveübertragung am Montag,  die Verletzung der irakischen Verfassung bei den Präsidentschaftswahlen werde  Konsequenzen für Wirtschaft, Politik und  Sicherheit des Landes haben  und die Regierung verweigere die Anerkennung des vorgeschlagenen Ministerpräsidenten.

Der irakische Präsident, Fouad Massoum, beauftragte am Montag, Haider al-Abadi, offiziell mit der Gründung des neuen Kabinetts.

Nouri Maliki hob in diesem Zusammenhang hervor, dass der irakische Präsident  nicht den Kandidaten der mehrheitlichen Fraktion des irakischen Parlaments mit der Gründung des neuen Kabinetts beauftragt haben.

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USAID: junge ausländische Entwicklungshelfer zur Putschvorbereitung in Kuba

Havanna/Washington 10. August 2014 – amerika21.de

US-Organisation nutzt Jugendliche aus Lateinamerika für Umsturzpläne gegen Havanna. Gesundheitsprojekte als Deckmantel. Kritik auch in USA

Nach umfangreichen Recherchen der US-amerikanischen Nachrichtenagentur AP ist erneut eine geheime US-Operation gegen Kuba aufgedeckt worden. Die Aktion richtete sich wieder an junge Menschen in dem sozialistischen Inselstaat.

Nach dem Bericht hat die Regierung von US-Präsident Barack Obama mit Hilfe der staatlichen Hilfsorganisation USAID junge Leute aus Lateinamerika nach Kuba geschickt, um dort unter dem Deckmantel von Gesundheits- und zivilen Programmen einen Systemwechsel zu befördern.

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Libyen: nur 630.000 Bürger beteiligen sich an Parlamentswahl

26. Juni 2014 Tripolis (IRIB/APA)

Bei der Parlamentswahl in Libyen hat es nach offiziellen Angaben eine äußerst niedrige Beteiligung gegeben.

Wie die Wahlkommission mitteilte, gaben Schätzungen zufolge 630.000 Menschen die Stimme ab. Wahlberechtigt waren mehr als fünf Mal so viele. Es hatten sich aber ohnehin nur 1,5 Millionen Personen registriert.

Die Wahl des neuen Parlaments wurde von der Furcht vor Attentaten vor allem im Osten des Landes überschattet. In Benghazi wurden nach Angaben von Ärzten drei Soldaten bei Gefechten mit bewaffneten Anti-Regierungsgruppen getötet. Sieben weitere Militärs seien verletzt worden. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen hatten die Milizen im Süden der Stadt einen Armeekonvoi attackiert.

In Libyen hat sich die Lage seit dem Sturz von Machthaber Gaddafi vor knapp drei Jahren nicht wieder beruhigt.

USA wollten Kubaner übers Internet gegen Regierung aufhetzen

Die USA wollten die kubanische Revolution von 1959 mit einer Twitter-Revolution rückgängig machen. (Foto: dpa)

Die USA wollten die kubanische Revolution von 1959 mit einer Twitter-Revolution rückgängig machen. (Foto: dpa)

Die US-Regierung errichtete ein soziales Netzwerk für Kuba, das die jungen Leute gegen ihre Regierung aufhetzen sollte. Ziel der Geheim-Operation, die über Strohfirmen auf den Cayman-Inseln abgewickelt wurde, war ein Umsturz auf Kuba. Die US-Steuerzahler finanzierten das Projekt mit 1,6 Millionen Dollar.

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Venezuela & die Menschenrechte

Caracas 2. April 2014amerika21.de

Kritik an Desinformation zu Menschenrechten in Venezuela

Menschenrechtsaktivisten aus Venezuela kritisieren in einer detaillierten Studie die „Instrumentalisierung“ des Menschenrechtsthemas. 42 Venezolanerinnen und Venezolaner, die über langjährige Erfahrung in Fragen der Menschenrechte verfügen, haben das Dokument, das amerika21.de vorliegt, namentlich unterzeichnet.

Einleitend warnen sie vor „der Desinformationskampagne, die zahlreiche nationale und internationale Medien“ in Bezug auf die seit Februar andauernden Proteste und Ausschreitungen in Venezuela betrieben. Dabei sei die manipulative Verwendung des Themas der Menschenrechte eine Konstante. Weiterlesen

Venezuela: Generäle wegen Putschversuches verhaftet

26. März 2014/Caracas – amerika21.de

Drei führende Militärs der Luftwaffe sollen Sturz der Regierung geplant haben. Außenminister des Staatenbundes Unasur in Venezuela

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat am gestrigen Dienstag die Verhaftung von drei Generälen der Luftwaffe bekanntgegeben. Die Männer sollen angeblich Pläne für einen Staatsstreich verfolgt und dafür innerhalb der Streitkräfte geworben haben. Dies gab Maduro anlässlich einer Sitzung der Außenminister der Union Südamerikanischer Nationen (Unasur) bekannt, die in Caracas weilen, um den von der Regierung vorgeschlagenen Dialog für den Frieden angesichts fortwährender Proteste im Land zu begleiten. Weiterlesen

Venezuela: Waffen und Sprengstoff bei Razzien sichergestellt – Oppositioneller Bürgermeister der Gewalteskalation überführt

Caracas. Nach der Ermordung von drei Personen durch gewalttätige Gruppen in Venezuela hat der Präsident des südamerikanischen Landes, Nicolás Maduro, die Verhaftung von sechs mutmaßlichen Tätern bekanntgegeben. Bei der Durchsuchung verschiedener Wohnungen in der Stadt Valencia im Staat Carabobo, wo es zu den tödlichen Schüssen gekommen war, seien zahlreiche Waffen und Bomben aus C4-Sprengstoff beschlagnahmt worden, so Maduro weiter. „Die Nationalgarde ist in El Trigal in Valencia eingerückt.“ In dem Stadtteil hätten sich Paramilitärs verschanzt gehabt. „Die Orte, an denen sich diese Banditen versteckt gehalten haben, wurden durchsucht und Waffen beschlagnahmt“, erläuterte der Präsident. Die Regionalregierung von Carabobo und die Justizbehörden beschuldigen den Lokalpolitiker Enzo Scarano sowie den Sekretär der Universität von Carabobo, Pablo Aure, hinter den bewaffneten Strukturen zu stecken. Weiterlesen

Israels Rolle bei den Unruhen in der Ukraine

Israel sueddeutsche17. Feb. 2014 – Kiew (Press TV)

Laut ukrainischen Medien hat ein ehemaliger israelischer Offizier bei den Anti-Regierungsdemonstrationen in der Ukraine eine 20-köpfige Gruppe von Milizen gegen die ukrainische Regierung geleitet.

Die Medien nannten keinen Namen. Jedoch betonten sie, dass weitere vier israelische Soldaten, die zuvor in der israelischen Armee dienten, an den Anti-Regierungsdemonstrationen teilgenommen hätten.

Weiterhin enthüllten ukrainische Medien, dass ein israelischer Kapitalist die Regierungsgegner finanziell unterstützt und dass die Mossad als einer der Hauptursachen für die Unruhen in der Ukraine zählt.

Seit 29. November, als der ukrainische Präsident sich weigerte, ein Handelsvertrag mit der EU zu unterzeichnen, ist dieses Land Schauplatz der Demonstrationen der Gegner.

Staatsstreich im Südsudan vereitelt

Staatsstreich im Südsudan vereitelt

16. Dez. 2013 – Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Der Präsident des Südsudans Salva Kiir hat nach nächtlichen Kämpfen in Juba von der Abwendung eines Staatsstreichs durch Regierungstruppen berichtet.

Das Staatsoberhaupt warf den Staatsstreich seinem ehemaligen Assistenten Riek Machar vor.

Am Vortag hatte der Präsident in Juba den Ausnahmezustand ausgerufen, ihm zufolge ist aber die Situation derzeit unter Kontrolle.

Soldaten auf beiden Seiten des Konflikts kämpften für mehrere Stunden. Es gab Berichte über Todesopfer.

Seit Juli lässt die politische Krise im Südsudan nicht nach, die durch den Rücktritt der Regierung ausgelöst wurde, den Kiir selbst initiierte. Der angebliche Meuterer Machar war Mitglied des entlassenen Ministerkabinetts.

Honigmann Nachrichten vom 30. Sept. 2013 – Nr. 189

Themen:

  1. Die Bedeutung der Darmflora
  2. Warnung vor einem Biowaffen-Einsatz mit dem PEST-Bakterium
  3. Wie im Wettlauf um Afrika im 19. Jahrhundert – AFRICOM
  4. USA: Zum 96. Mal pleite!
  5. Israel: Iran lenkt die Welt mit Atomverhandlungen vom Atomprogramm ab
  6. Iran: Neue Chancen nutzen
  7. Syrien-Resolution unter Dach und Fach
  8. Lawrow: Regimegegner in Syrien besitzen C-Waffen – Beweise häufen sich
  9. Wladimir Putin: Schuld am 2. Weltkrieg tragen die Siegermächte des 1. Weltkrieges!
  10. Rußlands Wirtschaftsminister rechnet mit Anstieg der Arbeitslosigkeit
  11. Bailout für Brüssel: Barroso braucht schon wieder mehr Geld
  12. Nichtmuslime niedriger als Tiere sagen Imame
  13. Fünf Minister gehen – Berlusconi stürzt Italien in Krise
  14. Beppe Grillo: Italien erlebt ein kolossales Fiasko
  15. Schuldenkrise – Putsch-Gefahr: Griechisches Militär fordert Rücktritt der Regierung
  16. Bundesregierung schikaniert deutsche Kläger gegen Griechenland
  17. Deutsche Kinder sind ärmer als britische
  18. Autonome Antifa drohte Kirchen abzufackeln.
  19. Bücherverfälschung
  20. Bundestagswahl: Mehr als 70 Prozent lehnen Merkel ab
  21. 11 Deutsch-Türken ziehen in den Deutschen Bundestag ein
  22. Antwort auf die Behauptung von Türken, sie hätten Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut
  23. Kurkumin stellt Dein Gehirn wieder her

…und hier der neue Honigmann-Shop:    http://www.honigmann-shop.de/

Gruß – Der Honigmann

Nach Putschversuch: Türkisches Gericht verurteilt Regierungskritiker zu hohen Haftstrafen

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  |  Veröffentlicht: 05.08.13, 15:00  |  Aktualisiert: 05.08.13, 15:58  |  30 Kommentare

Die Urteile im Ergenekon-Prozess sind nun gefallen. Nach fünfjährigen Verhandlungen wegen mutmaßlicher Beteiligung an einem Putschversuch gegen die AKP, wurden zahlreiche Angeklagte zu Gefängnisstrafen verurteilt. Der ehemalige General Hurşit Tolon erhielt eine 129-jährige Haftstrafe.

Der frühere Generalstabschef Basbug wurde zu lebenslanger Haft verurteilt (Foto: Screenshot).Der frühere Generalstabschef Basbug wurde zu lebenslanger Haft verurteilt (Foto: Screenshot).Nun wurden die Urteile im fünfjährigen Ergenekon-Prozess gesprochen. Im Gerichtsgebäude von Silivri standen 275 unter Anklage.

Am härtesten urteilte das Gericht gegen den ehemaligen Kommandanten der westtürkischen Ägäis-Armee, Hurşit Tolon. Der erhielt eine erschwerte Haftstrafe von 129 Jahren, berichtet das Nachrichtenportal Haber 7.

Hart traf es auch den Vorsitzenden der linksorientierten Türkischen Arbeiterpartei (İşçi Partisi ) Doğu Perinçek. Perinçek erhielt eine Haftstrafe von 117 Jahren. Auch der pensionierte türkischer Brigadegeneral, Veli Küçük, wird den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen müssen. Der ehemalige Generalstabschef der türkischen Streitkräfte, İlker Başbuğ, erhält ebenfalls eine lebenslange Haftstrafe.

Der türkische Ministerpräsident Erdoğan sagt, dass die Zeiten der Putsch-Versuche vor seien. (Foto: http://www.akparti.org.tr)Nur 21 Personen von den insgesamt 275 Angeklagten wurden freigesprochen. Die Urteile lösten einen Sturm der Entrüstung bei den Zuschauern im Gericht aus. Es fielen Parolen wie zum Beispiel „Seite an Seite gegen den Faschismus“, „Wir sind Mustafa Kemals Soldaten“ oder „Nieder mit Tayyips Diktatur.“

Der türkische Ministerpräsident Erdoğan sagt, dass die Zeiten der Putsch-Versuche vor seien. (Foto: http://www.akparti.org.tr)

 

Guineas Präsident kämpft gegen israelischen Bergbaukonzern

8.7.2013. Der seit 2010 als Staatspräsident Guineas amtierende linke Sozialdemokrat Prof. Alpha Condé, der u.a. mit dem Versprechen, die ausländischen Bergbaukonzerne zu höheren Abgaben zu zwingen, gewählt wurde, kämpft schwer gegen die „Beny Steinmetz Group“ (BSGR) des gleichnamigen israelischen Milliardärs, die ein System der Korruption in Guinea aufgebaut und ihre Position im Staat dadurch gefestigt hat – allerdings sind andere ausländische Minenkonzerne in dem rohstoffreichen Land auch nicht durch rechtsstaatliches Geschäftsgebahren aufgefallen. Condé hatte einen Putschversuch zu überstehen, seine als unbestechlich geltende Schatzmeisterin wurde auf offener Straße erschossen und sein Amtsvorgänger, der als Hoffnungsträger gefeierte junge Putschist Moussa Dadis Camara, der ebenfalls die ausländischen Konzerne stärker zur Kasse bitten wollte, wurde nach einem knappen Jahr entmachtet und durch einen Anschlag schwer verletzt. (Kay Hanisch)