Tag-Archiv | Religionsfreiheit

Provokation: Israel verletzt Religionsfreiheit zu Ostern

Robert SerryRobert Serry

20. April 2014 – New York (Press TV/Irib)

Der UN-Koordinator für den Nahostfrieden, Robert Serry, hat Israel verurteilt, weil es die UN- und EU-Diplomaten daran hinderte, an den Osterzeremonien in der Kirche von Al-Kods(Jerusalem) teilzunehmen.

In einer Erklärung teilte Serry am 19. April mit, dass israelische Militärs mit Verweis auf ihre Befehle italienische, norwegische und holländische Diplomaten ungefähr eine halbe Stunde aufgehalten haben. Diese Diplomaten befanden sich inmitten eines Menschenstroms, der die Barrikaden zu überwinden versuchte, um an der Zeremonie Heiliges Feuer teilnehmen zu können. Serry kritisierte das inakzeptable Verhalten israelischer Sicherheitsverantwortlichen und forderte Tel Aviv auf, das Recht auf Religionsfreiheit zu respektieren. Israelische Sicherheitskräfte haben zudem den Zutritt von palästinensischen Betenden zur Al-Aqhsa-Moschee im Osten von Beitolmoghaddas verhindert. Am 18. April versuchten neun  ältere Palästinenser die Moschee zu betreten, doch Sicherheitskräfte setzten Pfefferspray gegen sie ein.

Koschere und Halal-Schlachtung von Tieren in Dänemark verboten

Koschere und Halal-Schlachtung von Tieren in Dänemark verboten

STIMME RUSSLANDS In Dänemark ist ein Gesetz in Kraft getreten, das das Schlachten von Vieh ohne vorherige elektrische Betäubung verbietet.

Der dänische Minister für Landwirtschaft und Nahrungsmittel-Industrie, Dan Jørgensen, stellte fest, dass die Befreiung der Tiere von Leiden wichtiger als religiöse Bräuche sei.

Der Beamte gab die Tatsache zu, dass es in Dänemark eine Nachfrage für gemäß den Traditionen des jüdischen und muslimischen Glaubens geschlachtete Tiere gibt, versicherte aber, dass er alles tun würde, damit das Gesetz wirksam wird.

Früher war ein ähnliches Gesetz, das das rituelle Schlachten von Tieren ohne deren vorherige Betäubung verbietet, durch die Behörden von Schweden und Norwegen verabschiedet worden.

 

Bahrain: Gericht zwingt zur Auflösung des Rats der schiitischen Geistlichen

29. Jan. 2014Manama (Al-Manar)

Nach einem Gerichtsurteil in Bahrain muß der Rat der schiitischen Geistlichen in diesem Land aufgelöst werden. Zugleich wird dessen gesamtes Vermögen beschlagnahmt.

Dieser Rat gilt in Bahrain als die größte schiitische, von der Regierung unabhängige Institution und hat seit Beginn der Anti-Regierungsbewegung in Bahrain eine wesentliche Rolle bei der Führung der Volksproteste gespielt. Die bahrainische Oppositionsgruppe Al-Wifaq hat dieses Urteil aufs Schärfste verurteilt und es als ein offensichtliches Zeichen für die Friedensunwilligkeit des Herrscherhauses im Verhältnis zur schiitischen Bevölkerugnsmehrheit bezeichnet. Auch viele bahrainische Rechtsanwälte haben dieses Urteil als ungerecht zurückgewiesen.
Das iranische Außenministerium hat den bahrainischen Verantwortlichen empfohlen, Aktionen gegen Volksstämme zu unterlassen und durch Vertrauensbildung die Grundlage zur Verwirklichung von zivilen Forderungen zu schaffen.

Spanier erproben radikale Methode im Kampf gegen Bau von Moscheen

Spanier erproben radikale Methode im Kampf gegen Bau von Moscheen

3. Dez. 2013 – Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Bewohner der spanischen Stadt Sevilla, die gegen den Bau einer weiteren Moschee in ihrer Stadt protestieren, haben erfunden, wie man sich in dieser Situation helfen kann.

Sie begruben ein totes Schwein auf dem Gelände, wo eine Moschee errichtet werden sollte, und gaben allgemein in der Presse ihre „Übeltat“ bekannt.

Die islamischen Gesetze verbieten den Bau der Moschee auf dem „vom Schwein geschändeten Grundstück“. Die muslimische Gemeinschaft hatte keine andere Wahl, als den Bau aufzuheben. Es erübrigten sich also jegliche Proteste und Demonstrationen.

Angola verbietet als erster Staat auf der Welt den Islam: Moscheen werden abgerissen

26. Nov. 2013 – Luanda (Isna/kybeline/DTN)

Angolas Regierung hat erster Staat der Welt den Islam als verboten erklärt.

Der angolanische Kultusminister Rosa Cruz e Silva gestern, dass das Ministerium für Justiz und Menschenrechte  den Islam noch nicht zu den zugelassenen Religionen eingestuft hatte und so werden die Moschee bis auf weiteres geschlossen.

Cruz e Silva sagte auch, dass die Moscheeschließungen der jüngste Schritt in einer Reihe von Maßnahmen sei, die Verbreitung der sogenannten illegalen Sekten zu stoppen.

Angolas Präsident Jose Eduardo dos Santos sagte am Sonntag: „Das ist das endgültige Ende des islamischen Einflusses in unserem Land.“ Auch sollen noch weitere 194 weitere Religions-Gemeinschaften verboten worden sein.

Offenbar wird alles, was mit dem Islam zu tun hat, in Angola für illegal erklärt. Muslime haben in dem Land schon immer ein hartes Leben gehabt. Doch nun sollen sie offiziell verfolgt werden.

Die Zerstörung von Moscheen soll schon im Oktober begonnen haben. Davon sollen insbesondere die Muslime in der Hauptstadt Luanda betroffen gewesen sein, berichtet die türkische Zeitung Habertürk.

Ein anonymer Sprecher der angolanischen Botschaft in Washington soll der Meldung widersprochen haben. Allerdings hat man bereits einen Abriss einer Moschee gesehen.

Alex Vines von der britischen Denkfabrik Chatham House bestätigte,  dass die Meldungen der Wahrheit entsprechen. Er sei selbst Augenzeuge eines Moschee-Abrisses gewesen, sagte er den International Business Times.

In Angola leben 20,4 Millionen Menschen, die in 59 ethnische Gruppen unterteilt sind, berichtet Joshua Project. Etwa 92,4 Prozent sind Christen, 5,7 Prozent gehören ethnischen Religionen an und nur ein Prozent sind Muslime.

Demzufolge leben 240.000 Muslime in Angola. Die Anzahl der Angehörigen der ethnischen Religionen liegt bei 1,16 Millionen.