Tag-Archiv | Schuldenkrise

EZB senkt Leitzins auf 0,05 Prozent

EU-Testballon: Spanien Teilenteignet alle privaten Konten!

Spanien machen den Anfang in Europa: Die Regierung besteuert die Sparguthaben – und das sogar rückwirkend. (Foto: dpa)

Spanien machen den Anfang in Europa: Die Regierung besteuert die Sparguthaben – und das sogar rückwirkend. (Foto: dpa)

EU macht ernst: Spanien erhebt Zwangsabgabe auf Spar-Guthaben

Spanien macht in Europa den Anfang und erhebt eine Steuer auf Bankguthaben. Ab sofort müssen alle Sparer eine Zwangsabgabe von 0,03 Prozent ihres Kontoguthabens entrichten. Bemerkenswert: Die Steuer wird rückwirkend eingeführt.

UniCredit verbucht 14 Milliarden Euro Verlust

CEO Federico Ghizzoni muss mit der UniCredit 14 Milliarden Euro Verlust schreiben. (Foto: dpa)

CEO Federico Ghizzoni muss mit der UniCredit 14 Milliarden Euro Verlust schreiben. (Foto: dpa)

In Italien geht die Angst um: Die UniCredit meldet 14 Milliarden Verlust und sorgt für Entsetzen bei Anlegern und Analysten. Das ganze italienische Banken-System steht offenkundig auf einem sehr brüchigen Fundament.

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Konservative wollen alle europäischen Länder zeitnahe in der EU vereinahmen – Eil-Anschluß der Ukraine geplannt

Beim EU-Rat am Donnerstag in Brüssel haben die konservativen Regierungschefs den Ukrainer Arseni Jatseniuk herzlich in ihrem Kreis aufgenommen. Ihn verbindet mit José Barroso, dass er nicht vom Volk gewählt wurde. (Foto: dpa)

Beim EU-Rat am Donnerstag in Brüssel haben die konservativen Regierungschefs den Ukrainer Arseni Jatseniuk herzlich in ihrem Kreis aufgenommen. Ihn verbindet mit José Barroso, dass er nicht vom Volk gewählt wurde. (Foto: dpa)

Auf der Tagung der konservativen Parteien Europas in Dublin soll eine Erklärung verabschiedet werden, der zufolge die Ukraine einen Antrag auf EU-Beitritt stellen soll. Damit kommt auf die europäischen Steuerzahler ein gigantisches Transfer-Volumen zu.

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Portugal verlost Luxus-Autos an ehrliche Steuerzahler

Portugals Präsiden Anibal Cavaco Silva verschenkt Luxus-Autos an Steuerzahler. Rund 60 Portugiesen werden dieses Jahr einen Wagen im Wert von 90.000 Euro gewinnen. (Foto: dpa)

Portugals Präsiden Anibal Cavaco Silva verschenkt Luxus-Autos an Steuerzahler. Rund 60 Portugiesen werden dieses Jahr einen Wagen im Wert von 90.000 Euro gewinnen. (Foto: dpa)

Die portugiesische Regierung verwandelt Rechnungen mit Steuernummer ab sofort in Lotterie-Lose. In Cafés, Restaurants oder beim Mechaniker sollen Kunden ab sofort eine Rechnung verlangen. Die Regierung verlost dann ab April jede Woche Luxus-Autos, um die ehrliche Steuerzahler zu belohnen.

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162 Milliarden Dollar Korruptionsschäden für Europa

4. Feb. 2014 – Brüssel (Tasnim)

Die EU-Kommission hat in einem offiziellen Bericht mitgeteilt, die Korruptionsschäden für die europäischen Länder beliefen sich auf 162, 19 Milliarden Dollar.

Diesem Bericht zufolge weisen Griechenland, Italien, Kroatien und Zypern den höchsten Stand an Korruption in Europa auf, hieß es in der österreichischen Zeitung „Standard“. Zu diesen Korruptionsschäden sei es  unter anderem bei  staatlichen Schein -Verträgen, geheimer Finanzierung von politischen Parteien, Bestechung für medizinische Pflege und Bauprojekte gekommen, sagte EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström. Die Brüsseler Behörde veröffentlichte zudem eine von ihr in Auftrag gegebene Umfrage unter EU-Bürgern zum Thema Korruption in ihrem Heimatland. Darin heißt es, durchschnittlich seien 76 Prozent der Europäer der Meinung, dass die Korruption in der EU generell zugenommen habe. Über die Hälfte der europäischen Bürger seien der Auffassung, dass die Korruption in staatlichen Sektoren, Steuerzahlung bzw. in der Handelsbranche seit drei Jahren stark zugenommen habe.

Dänemark: Volksanteile der Energieversorgung an Goldman Sachs verhökert – Linke kündigen Regierungskoalition

Die dänische Regierungschefin Helle Thorning-Schmidt bei einer hastig einberufenen Pressekonferenz am Donnerstag, nachdem die Linke wegen eines umstrittenen Verkaufs des Energieversorgers Dong an Goldman-Sachs die Regierungskoalition aufkündigte. (Foto: dpa)

Die dänische Regierungschefin Helle Thorning-Schmidt bei einer hastig einberufenen Pressekonferenz am Donnerstag, nachdem die Linke wegen eines umstrittenen Verkaufs des Energieversorgers Dong an Goldman-Sachs die Regierungskoalition aufkündigte. (Foto: dpa)

Ausverkauf – Regierung zerbricht wegen Deal

Goldman Sachs greift nach Energie-Versorgung in Dänemark

Das dänische Parlament hat am Donnerstag einen umstrittenen Verkauf eines Anteils des Energieversorgers Dong genehmigt. Zuvor waren die Linken aus Protest gegen die Deal aus der Koalition ausgestiegen. Hunderttausende Dänen hatten eine Petition gegen den Deal unterschrieben, der Goldman weitgehende Kontrollrechte an der dänischen Energieversorgung einräumt.

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85 Reichste besitzen so viel wie arme Hälfte der Welt

20. Jan. 2014Oxford (shortnews.de/orf.at)

Eine aktuelle Studie der Entwicklungshilfeorganisation Oxfam zeigt, wie ungerecht der Reichtum auf der Welt verteilt ist. Die 85 reichsten Menschen der Welt würden die Hälfte des gesamten Reichtums von 110 Billionen US-Dollar besitzen, heißt es in dem am Montag veröffentlichten Bericht. Weiterlesen

UN-Studie: Arbeitslosigkeit steigt auf 206 Millionen

Junge Spanier protestieren in Madrid gegen die hohe Arbeitslosigkeit in ihrem Land. (Foto: dpa)Junge Spanier protestieren in Madrid gegen die hohe Arbeitslosigkeit in ihrem Land. (Foto: dpa)

Dieses Jahr erreicht die Arbeitslosigkeit weltweit 206 Millionen Menschen, so eine UN-Studie. Die Wirtschaft sei zu schwach, um die steigende Zahl der Arbeitslosen zu bremsen. Am meisten betroffen sind Jugendliche.

20. Januar 2014 –

Bürger von Burgos zwingen Bürgermeister in die Knie

Die Stadtverwaltung von Burgos gibt auf und zieht nach schweren Ausschreitungen ein umstrittenes Bauprojekt zurück. (Foto: dpa)

Die Stadtverwaltung von Burgos gibt auf und zieht nach schweren Ausschreitungen ein umstrittenes Bauprojekt zurück. (Foto: dpa)

Die Massendemonstrationen in Burgos haben zum Erfolg geführt: Am Freitag gab der Bürgermeister dem Druck der Straße nach – ein umstrittenes Bauprojekt ist gestoppt, „um des sozialen Friedens willen“, wie der Bürgermeister sagt.

17. Januar 2014 –

Spanien: Schwere Ausschreitungen bei Demonstration in Madrid

In Burgos toben seit einigen Tagen Straßenschlachten gegen ein umstrittenes Bauprojekt. (Foto: dpa)

In Burgos toben seit einigen Tagen Straßenschlachten gegen ein umstrittenes Bauprojekt. (Foto: dpa)

In Madrid ist es am Donnerstag zu schweren Zusammenstößen zwischen der Polizei und Demonstranten gekommen. Die Proteste richteten sich gegen ein umstrittenes Bauprojekt in Burgos. In 46 Städten kam es zu Solidaritäts-Kundgebungen mit den seit einer Woche demonstrierenden Bürgern von Burgos.

17. Januar 2014 –

Spanien: Drakonische Strafen für Demonstrationen und Beamten-Beleidigung

Die spanische Regierung will verhindern, dass die Proteste gegen die Sparpolitik sich ausweiten. (Foto: dpa)

Die spanische Regierung will verhindern, dass die Proteste gegen die Sparpolitik sich ausweiten. (Foto: dpa)

Bürgerrechte – Rückkehr der Franco-Gesetze

Wer spontan vor dem spanischen Parlament demonstriert, muss künftig mit einer Geldstrafe von 600.000 Euro rechnen. Harte Strafen drohen auch, wenn man Polizisten bei ihrer Arbeit filmt oder Fotos des Königs verbrennt. Das gegen Politik und Banken aufgebrachte Volk soll eingeschüchtert werden.

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Crash: Hypo Alpe Adria kann Österreich 26 Milliarden Euro kosten

Das Bank-Desaster hat mittlerweile Folgen für die gesamte Republik Österreich. Der volkswirtschaftliche Schaden einer Hypo-Pleite wäre immens. (Foto: dpa)Das Bank-Desaster hat mittlerweile Folgen für die gesamte Republik Österreich. Der volkswirtschaftliche Schaden einer Hypo-Pleite wäre immens. (Foto: dpa) Der Krimi um die marode Kärntner Hypo Alpe Adria geht weiter: Die EU genehmigte nun milliardenschwere Hilfen vom Staat. An anderer Front kämpft die Bank noch immer gegen ihre einstige Mutter BayernLB. EPA/BARBARA GINDL (zu dpa-Text «EU genehmigt milliardenschwere Staatshilfen für Hypo Alpe Adria» vom 03.09.2013) +++(c) dpa – Bildfunk+++

Banken-Rettung – Hypo-Desaster schadet Volkswirtschaft

Der Chef der Oesterreichischen Nationalbank warnt in einer geheimen Mail die Regierung vor den Folgekosten einer möglichen Hypo-Pleite. 26 Milliarden Euro Schaden entspricht den gesamten österreichischen Lohnsteuer-Einnahmen eines Jahres. Wenige Tage nach dem Schreiben stellte die Politik der Bank erneut Staatshilfen in Höhe von einer Milliarde Euro zur Verfügung.

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Ausschreitungen in Mailand: Studenten gegen Schulsystem

Hunderte Mailänder Studenten lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei. (Foto: dpa)Hunderte Mailänder Studenten lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei. (Foto: dpa)

Studenten der Mailänder Universität lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei. Sie protestieren gegen Kürzungen an den staatlichen Universitäten. Als einige Studenten in den Regierungssitz der Lombardei eindrangen, musste eine Sitzung des Regionalrates unterbrochen werden.

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Italien: Jugendarbeitslosigkeit 41,2 Prozent

Italiens Arbeitsminister Enrico Giovannini: Die neuen Arbeitslosenzahlen sind für ihn "nicht überraschend". (Foto:dpa)Italiens Arbeitsminister Enrico Giovannini: Die neuen Arbeitslosenzahlen sind für ihn „nicht überraschend“. (Foto:dpa)

Arbeitsmarkt – 2 Millionen Menschen geben auf

Die Jugendarbeitslosigkeit in Italien explodiert. Die Krise ist noch nicht vorüber. Daran kann auch die stabile Arbeitslosigkeit in der Gesamtbevölkerung nicht hinwegtäuschen. Die Wirtschaft kann keine Arbeitsplätze generieren – und der Staat ist mit der Verwaltung seines Haushaltes überfordert.

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Ukraine verkauft – Zuschlag an Tempelton – Gasimport aus Russland gestoppt

Ukraine stellt Gaskauf in Russland ein

Ukraine stellt Gaskauf in Russland ein

11.Nov. – Foto: RIA Novosti

STIMME RUSSLANDS Das Unternehmen Naftogaz der Ukraine hat den Gaserwerb beim russischen Konzern Gazprom ausgesetzt. Dies berichtet die Agentur Interfax unter Berufung auf Angaben der Zentralen Dispatcher-Abteilung des ukrainischen Brennstoff- und Energiekomplexes.

Nach Angaben der Behörde erhielt das ukrainische Staatsunternehmen im Oktober 3,2 Milliarden Kubikmeter des russischen Brennstoffes, was durchschnittlich 104 Millionen Kubikmeter pro Tag ausmacht. Am 6.und 7. November sank der Gaskauf auf neun Millionen Kubikmeter pro Tag und seit dem 8. November wurde er ganz eingestellt.

Gazprom und Naftogaz haben diese Meldung der Nachrichtenagentur bisher nicht kommentiert.

US-Unternehmen (Franklin Templeton Investments) kauft ein Fünftel ukrainischer Staatsschulden ab

US-Unternehmen kauft ein Fünftel ukrainischer Staatsschulden ab

11.Nov. – Collage: STIMME RUSSLANDS

STIMME RUSSLANDS Das Investitionsunternehmen Franklin Templeton Investments hat etwa 20 Prozent der ukrainischen Staatsschulden eingelöst. Darüber berichtet die Financial Times. Der Gesamtwert der vom Unternehmen erhaltenen ukrainischen Wertpapiere betrug bis Ende August rund fünf Milliarden US-Dollar. Franklin Templeton Investments kommentiert diese Angaben nicht.

Am 8. November stufte die Agentur Fitch die Kreditwürdigkeit der Ukraine auf „B-“ mit negativem Ausblick herab, was einem extrem tiefen Niveau entspricht. Im September senkte Moody’s das Rating des Landes auf „Caa1“, ebenfalls mit negativer Prognose. Investoren schätzen die Wahrscheinlichkeit eines Verzichts seitens Kiews auf seine Schulden auf zehn Prozent ein.

Streik bei Madrider Stadtreinigung: Straßen gleichen Müllhalden

12 Nov. 2013German.iribfoto: reuters/sergio perez

Madrid (dpa) – Nach einem mehr als einwöchigen Streik bei der Madrider Stadtreinigung sehen viele Straßen in der spanischen Hauptstadt aus wie Müllhalden.
Die Bürgersteige sind mit Essensresten, Plastiktütchen mit Hundekot und anderen Abfällen übersät. Die Streikenden, die mit dem Ausstand gegen eine Entlassung von Mitarbeitern protestieren, hatten zahllose Papierkörbe aus den Halterungen gerissen und den Inhalt über das Pflaster verstreut. Sie setzten Dutzende von Altpapier-Containern in Flammen. Die Zeitung «El País» berichtete am Dienstag, bei einem Anhalten des Streiks müsse die Stadtverwaltung einen Gesundheitsalarm auslösen, weil dann die Gefahr der Ausbreitung von Ungeziefer und Krankheiten drohe. Die Straßenfeger hatten Anfang der vorigen Woche einen unbefristeten Streik begonnen, weil die mit der Stadtreinigung beauftragten Firmen 1100 der 6000 Beschäftigten entlassen wollen. Die Unternehmen begründeten die Entlassungen damit, dass die Stadtverwaltung ihr Budget für die Straßenreinigung seit 2011 um 18 Prozent gesenkt habe und weitere Einsparungen vorsehe. Die Firmen schlugen vor, die Zahl der Entlassungen auf die Hälfte zu reduzieren und die Gehälter der Beschäftigten zu kürzen. Die Gewerkschaften wiesen den Vorschlag jedoch scharf zurück.

Falsche Zahlen vom IWF: Troika gesteht falsche Prognosen

Die Fehlprognosen der Troika haben zu katastrophalen Entscheidungen beigetragen, unter denen die Griechen leiden. Die Polizei muss die Men in Black am Dienstag vor der wütenden Bevölkerung schützen. (Foto: dpa)Die Fehlprognosen der Troika haben zu katastrophalen Entscheidungen beigetragen, unter denen die Griechen leiden. Die Polizei muss die Men in Black am Dienstag vor der wütenden Bevölkerung schützen. (Foto: dpa)

Euro-Rettung – Oops!

Die Troika räumt erstmals ein, falsche Prognosen für Griechenland erstellt zu haben. Man habe sich auf die Angaben des IWF verlassen, aber auch die Griechen hätten falsche Zahlen geliefert. Das ist sehr peinlich für die Spar-Kommissare.

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Die große Plünderung nach der Pleite: Detroit fällt an die Gläubiger

Es war einmal in Amerika: Schulden-Gouverneur Rick Snyder bei seiner Wahlparty im Westin Cadillac Hotel vor drei Jahren. Nun wird Detroit verwertet. (Foto: dpa)Es war einmal in Amerika: Schulden-Gouverneur Rick Snyder bei seiner Wahlparty im Westin Cadillac Hotel vor drei Jahren. Nun wird Detroit verwertet. (Foto: dpa)

Schuldenkrise – Das Ende der Schulden-Politik

Der Fall Detroits zeigt: Bei der Pleite einer Kommune kommt es ganz dick. Die Banken mussten als Gläubiger abgesichert werden, um einen System-Zusammenbruch der öffentlichen Finanzen zu verhindern. Sie werden aus der Insolvenz-Masse bevorzugt bedient – damit an den Finanz-Märkten keine Panik ausbricht. Rentner und Bürger müssen sehen, was für sie übrig bleibt. Ein Lehrstück der globalen Schulden-Falle.

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IWF-Zwangsabgabe: Der Plan zur großen Enteignung geht auf

Beste Freundinnen Angela Merkel und IWF-Chefin Christine Lagarde. Es wäre naiv, wenn die Deutschen glauben, dass ausgerechnet sie von einer Zwangsabgabe zum Schulden-Abbau ausgenommen werden. Sie sind die besten Sparer. (Foto: dpa)Beste Freundinnen Angela Merkel und IWF-Chefin Christine Lagarde. Es wäre naiv, wenn die Deutschen glauben, dass ausgerechnet sie von einer Zwangsabgabe zum Schulden-Abbau ausgenommen werden. Sie sind die besten Sparer. (Foto: dpa)

Schulden-Krise 10 Prozent auf Spar-Guthaben

Die Strategie des IWF zur großen Enteignung geht auf: Mit dem Vorschlag, auf die Vermögen aller europäischen Haushalte eine Schulden-Steuer von 10 Prozent zu erheben, wurde ein Stein ins Wasser geworfen – um auszuloten, wie groß der Widerstand der Bürger sein wird. Experten behaupten, das Ganze werde nicht so heiß gegessen. Doch Vorsicht: Die giftige Suppe kocht bereits auf dem Herd. Wird sie ausgeschenkt, werden die Deutschen ebenfalls zur Kasse gebeten.

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Mordanschlag auf Funktionäre EU-kritischer Partei

Der Abgeordnete der Goldenen Morgenröte, Giorgos Geremnis, telefoniert aus dem Büro der Partei in einem nördlichen Vorort von Athen. Hier waren am Abend zwei Männer erschossen worden. (Foto: dpa)

Griechenland: Mord an zwei Rechtsextremen in Athen

Der Abgeordnete der Goldenen Morgenröte, Giorgos Geremnis, telefoniert aus dem Büro der Partei in einem nördlichen Vorort von Athen. Hier waren am Abend zwei Männer erschossen worden. (Foto: dpa)

Griechenland – Vom Motorrad aus erschossen

Die Lage in Athen könnte sich in den kommenden Stunden zuspitzen: Am Freitagabend wurden zwei Mitglieder der Partei Goldene Morgenröte vor einem lokalen Partei-Büro ermordet. Ein dritter Mann schwebt in Lebensgefahr. Es ist nicht abzusehen, wie die Anhänger der Partei reagieren werden.

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In Rekordzeit: EU-Beitritt stürzt Kroatien in Wirtschafts-Krise

Kroatischer Notenbankchef Vujcic feiert EU-BeitrittSeit drei Monaten ist Kroatien Mitglied der EU – und schlittert in eine tiefe Wirtschaftskrise. Die Exporte brechen ein: Minus 20 Prozent allein im August. Das Wunder bleibt aus, im Gegenteil. Hier reift der nächste Bailout-Kandidat heran.

Kroatiens Exporte brechen weg: Wie die Tageszeitung Poslovni dnevnik berichtet, handele es sich um eine erste Hochrechnung der Regierung, nachzulesen aufPresseurop.eu. Das Exportvolumen soll alleine im August um 19 Prozent geschrumpft sein. In den ersten acht Monaten des Jahres sind die Exportzahlen im Vergleich zu 2012 um 6,3 Prozent gesunken.

weiter unter: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

Das Ende einer Weltmacht: China ruft Obama zur Ordnung

Der chinesische Premier Li Keqiang fordert von den Amerikaner die pünktliche Bezahlung der Schulden. China ist der größte Gläubiger der USA – und führt den Schulden-Präsidenten nun regelrecht vor. (Foto: dpa)Der chinesische Premier Li Keqiang fordert von den Amerikaner die pünktliche Bezahlung der Schulden. China ist der größte Gläubiger der USA – und führt den Schulden-Präsidenten nun regelrecht vor. (Foto: dpa)

USA müssen Schulden zahlen

Der chinesische Premier Li Keqiang hat den Amerikanern die gelbe Karte gezeigt: Die Amerikaner müssen ihre Schulden an China pünktlich bezahlen. Das ist eine diplomatische Ohrfeige für Barack Obama, der plötzlich so klein erscheint wie die griechischen Kaninchen vor der Schlange der Finanz-Eliten. Die großen Schlachten werden symbolisch geschlagen. Der Gesichtsverlust für die USA ist die Höchststrafe, die China zu vergeben hat.

Früherer EU Kommissar Bolkestein fordert Währungsreform in Europa

Desillusioniert: Der Niederländer Frits Bolkestein, einer der Architekten der gemeinsamen Währung in Europa, hält das Projekt für gescheitert. (Foto: consilium)Desillusioniert: Der Niederländer Frits Bolkestein, einer der Architekten der gemeinsamen Währung in Europa, hält das Projekt für gescheitert. (Foto: consilium)

Eurovisionen – Der Euro – eine Illusion

Der ehemaliger EU-Kommissar Frits Bolkestein hält die Währungsunion für „gescheitert“. Die wirtschaftliche Schere in Europa ist zu weit geöffnet. Die Staaten der Euro-Zone sollten eine zweite Währung einführen. Nur so kann der vollständige Zerfall der gemeinsamen Währung verhindert werden.

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Politik kapituliert vor Finanz-Eliten: Steuerzahler müssen Banken retten

Finance ministers meeting