Tag-Archiv | Schwarze

landesweite Proteste: Polizist aus Ferguson schoss Schwarzen Teenager ohne Grund in den Rücken

Polizist aus Ferguson schoss dem Halbwüchsigen wegen Spaziergangs auf der Fahrbahn in den Rücken

STIMME RUSSLANDS Die Staatsanwaltschaft des Bezirkes St. Luis entschuldigte sich dafür, dass sie nicht alle Unterlagen, die mit der Tötung des Afroamerikaners in Ferguson durch einen Polizisten zusammenhängen, veröffentlicht hatte. Heute wurde die Aussage eines Freundes des Getöteten veröffentlicht, die zuvor aus der Strafsache entfernt worden war.

Laut dieser Aussage hat Darren Wilson Michael Brown in den Rücken geschossen.

Den Worten Browns Freundes zufolge, sei es zu einem Zusammenstoss mit dem Polizisten nur deshalb gekommen, weil die Halbwüchsigen auf der Fahrbahn gelaufen waren. Vom Zigarillo-Diebstahl habe Wilson nichts gewusst. Der Polizist erklärte, dass sein Schießen eine Reaktion auf Weigerung des Halbwüchsigen zurückzuführen war, sich unterzuordnen.

Am 24. November sprach die Jury der Geschworenen Wilson frei. Das hat denn auch Proteste in einer Reihe von Städten der USA provoziert.

Afroamerikaner können in Amerika nicht mehr atmen

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erneut ein Schwarzer Opfer der Polizeigewalt in den USA – Zerschlagung der Proteste & Massen-Festnahme in New York

Demonstranten bei einem "Die-in" in Boston in der Nacht auf Donnerstag.Demonstranten bei einem „Die-in“ in Boston in der Nacht auf Donnerstag.

Los Angeles 5. Dezember 2014 – (IRNA/IRIB)

Die US-Polizei im Bundesstaat Arizona hat einen unbewaffneten Schwarzen getötet.

AFP berichtete heute aus Los Angeles, dass der 34-jährige Romin Brisbone am Freitag in Phönix von einem weißen Polizeioffizier getötet wurde. Der Offizier nahm an, Brisbone wolle eine Waffe ziehen, so erschoss er ihn mit zwei Kugeln. Es stellte sich heraus, der das Opfer keine Waffe trug. In Missouri hatte ein Polizeioffizier am 9. August den schwarzen Micheal Brown in der Stadt Ferguson getötet. Vor zehn Tagen hat eine Jury den Polizisten freigesprochen, er dürfe seine Arbeit wieder aufnehmen. Es folgten Proteste gegen Rassismus und Ungerechtigkeit in Amerika.

Vierte Nach der Anti-Rassismus-Proteste in Amerika in Folge

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UN kritisiert Rassendiskriminierung in den USA

Enthüllt: Freisprechung in Ferguson war nach US-Recht verfassungswidrig

Steht der Prozess gegen den Polizisten Darren Wilson vor der Revision? Wie jetzt bekannt wurde, erfolgte die Freisprechung von Wilson durch die „Grand Jury“ auf der Basis eines Gesetzes, dass bereits 1985 vom Obersten Gerichtshofes als verfassungswidrig erklärt wurden war. Es war aber genau dieser Gesetzestext, der als Schlüsseldokument und Entscheidungsgrundlage der Geschworenen für die Freispruchs-Argumentation diente.

Quelle: Ruptly

28. November 2104 – RT deutsch – Quelle: Ruptly

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Kopie dieses Gesetzes den Geschworenen vorgelegt und aber mit keinem Wort erwähnt, dass dieses Gesetz seit fast 20 Jahren keine legale Relevanz mehr hatte.

Auf der Basis dieses Gesetzes, dass den Waffeneinsatz von Polizisten regelte, war es in fast allen US-Bundesstaaten Polizeibeamten erlaubt, einen flüchtenden Verdächtigen zu erschießen, einfach nur weil er flüchte. 1985 entschied dann der Oberste Gerichtshof der USA, dass diese Gesetzesregelung verfassungswidrig sei.

UN-Anti-Folter-Komitee kritisiert Rassendiskriminierung in den USA

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USA: Ausnahmezustand in Ferguson – schwere Unruhen & landesweite Proteste

Polizeigewalt

Von Polizisten in USA verletzter Junge gestorben

Alle 28 Stunden wird in den USA ein Afro-Amerikaner erschossen. Beim letzten Opfer handelt es sich um einen zwölfjährigen Junge der von der Polizei angeschossen wurde. Grund: Er hielt eine Spielzeugpistole in seinen Händen.

Von Polizisten in USA verletzter Junge gestorben

STIMME RUSSLANDS Der zwölfjährige Junge, der von einem Polizisten angeschossen worden war, ist in der Stadt Cleveland (US-Bundesstaat Ohio) trotz der Bemühungen der Ärzte gestorben.

Nach Urteil in Ferguson: Proteste in New York und Los Angeles

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Brasilien: 9 Tote durch Racheakt nach Polizistenmord

Polizeieinheiten in Guamá am Mittwoch

Polizeieinheiten in Guamá am Mittwoch – Quelle: Rodolfo Oliveira/ AG. PARÁ – Lizenz: CC BY-NC 2.0

Belém 9.11.2014 – amerika21Nach einer Welle der Gewalt in der nordbrasilianischen Stadt Belém hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International „eine schnelle und unabhängige Aufklärung der Vorfälle“ gefordert. Am vergangenen Dienstagabend war der 43-jährige Polizist Antônio Marcos da Silva Figueiredo vor seinem Haus im Stadtteil Guamá von drei Unbekannten erschossen worden. Kurz darauf starben neun junge Männer in der Peripherie der Stadt. Weiterlesen

erneute Proteste in den USA nach wiederholter Hinrichtung eines Schwarzen durch Polizei

50 Demonstranten in Ferguson festgenommen

Demonstrieren gegen Polizeigewalt in St. Louis, Missouri.  Demonstrieren gegen Polizeigewalt in St. Louis, Missouri.

St.Louis 14. Oktober 2014 (IRIB)

Bei Demonstrationen gegen Polizeigewalt sind in Ferguson, im St. Louis County im US-Bundestaat Missouri, 50 Personen festgenommen worden.

Antirassistische Demonstration gegen US-Polizei

Antirassistische Demonstration gegen US-Polizei

St. Louis 12. Oktober 2014 (IRIB)

Tausende Bürger der Stadt St.Louis im Bundesstaat Missouri haben gegen die Gewalt und das rassistische Vorgehen der Polizei demonstriert. Unter Berufung auf AFP wird berichtet, dass die Demonstranten dem schwarzen Jugendlichen in Ferguson gedachten, der von einem weißen Polizisten im vergangenen August ermordet wurde, und der Polizei Gewalt und Misshandlung von Schwarzen sowie rassistisches Vorgehen vorwarfen. Auf Transparenten standen Parolen wie „Gerechtigkeit für alle“ und „Da Leben der Schwarzen muss auch respektiert werden“. Es nahmen rund 5000 Menschen an der Demonstration teil. Ähnliche Veranstaltungen haben seit Freitag als „Woche des Widerstandes“ und „Oktober in Ferguson“ begonnen und dauern vier Tage. Die Demonstranten marschierten die 19 km lange Strecke von Ferguson nach St. Louis.

Einem Bericht von IRIB zufolge forderten die Demonstranten die Festnahme des Polizisten, der den afroamerikanischen Schüler Michael Brown erschossen hat. Sie versuchten die Öffentlichkeit in den USA und in der Welt auf die brutale Vorgehensweise der US-Polizei gegen Schwarze aufmerksam zu machen. Die Demonstranten, die Gerechtigkeit für Michael Brown forderten, versammelten sich vor der Polizeiwache in St.Louis. Die Polizei griff ein und nahm 50 Menschen fest. Trotz heftigen Regens harrten die Demonstranten vor der Polizeiwache aus und besetzten ein großes Hotel in der Stadt.

Letzte Woche wurde erneut ein schwarzer Teenager in einem Vorort von St. Louis von einem weißen Polizisten erschossen, was noch mehr Empörung in der Region auslöste. Der Vorfall ereignete sich wenige Kilometer unweit von Ferguson. Ein 32-jähriger Polizist schoss 17 mal auf den 18-Jährigen Vonderrick Myers.