Tag-Archiv | Siedlungsbau

Israel verbietet 2 palästinänsische Wohltätigkeitorganisationen / Ägypten weicht Großisrael

Ägypten reißt 2000 Wohnhäuser an der Grenze zu Gaza ab

Sinai-Halbinsel 12. Januar 2015 – (PressTV/IRIB)

Die ägyptische Armee hat mit dem Abriss von über 200 Wohnhäusern auf der Sinai-Halbinsel begonnen, um die  Sicherheitszone an der Grenze zum Gazastreifen zu erweitern.

Ägyptische Medien berichteten am Sonntag, dass die Armee vor einigen Monaten einen 500m breiten Streifen an der Grenze geräumt hatte. Nun breite sie diese Sicherheitszone um weitere 500 Meter aus. Dies ist die zweite Abrissphase, die Kairo nach dem Angriff auf einen Kontrollposten in dieser Krisenregion im vergangenen Oktober, verkündet hatte. In der ersten Phase wurden ca.800 Wohnhäuser und Gebäude abgerissen. Kairo behauptet, dadurch verhindern zu können, dass die Gazabewohner ägyptischen Boden betreten. Seit der Entmachtung von Muhammad Mursi im Juni 2013 wurde die Überwachung der Verbindungstunnel zu Gaza verschärft. Diese Verbindungstunnel sind die einzigen Lebensadern der Palästinenser, die im Gazastreifen unter israelischer Blockade  sind. Die Gazabewohner nutzen diese Tunnel, um ihre Grundbedürfnisse, wie Nahrungsmittel, Medikamente und Energieträger, zu decken.

Tel Aviv billigt den Bau von 300 neuen Wohneinheiten in den Palästinensergebieten

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Israel genehmigt neue völkerrechtswidrige Siedlung – intern. Aufbauhilfe für Gaza verschleppt

Hamas-Kommandant bei israelischen Luftangriffen getötet

Hamas-Kommandant Tayseeral-Samairi Hamas-Kommandant Tayseeral-Samairi

Khan Junis 24. Dezember 2014 – (IRIB)

Bei den israelischen Luftangriffen im Osten von Khan Yunis, südlich von Gaza,  ist am heutigen Mittwoch der  Hamas-Kommandant Tayseeral-Samairi getötet worden.

Al-Jazeera zufolge leitete  al-Samairi  eine Überwachungseinheit der Ezzedin-al-Kassam-Brigaden.

Bei den  Gefechten im Osten von Khan Yunis wurden heute auch ein Palästinenser getötet und ein israelischer Soldat verletzt, beichtete der syrische Fernsehsender Al-Ekhbariya.

Israel bewilligt Hunderte neue Siedlerwohnungen in al-Quds (Jerusalem)

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EU verhängt keine Sanktionen gegen Israel

Anschlag auf Synagoge in Jerusalem: Alle Todesopfer mit doppelter Staatsbürgerschaft

Anschlag auf Synagoge in Jerusalem: Alle Todesopfer mit doppelter Staatsbürgerschaft

STIMME RUSSLANDS Drei der vier Israelis, die am Dienstag bei einem Anschlag auf eine Synagoge in Jerusalem getötet worden sind, hatten neben der israelischen auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft gehabt, berichtet die israelische Polizei. Das vierte Todesopfer hatte einen britischen Pass.

Zwei mit Messern, Äxten und Pistolen bewaffnete Attentäter waren am Dienstagmorgen während des Gebets in die Kehillat Bnei Torah-Synagoge eingedrungen und hatten vier Gläubige getötet. Die Angreifer wurden von der Polizei erschossen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu machte die palästinensische Führung für den Anschlag mitverantwortlich und drohte mit „harter“ Reaktion.

Ein Polizeisprecher teilte dem Sender CNN mit, dass alle Todesopfer eine doppelte Staatsbürgerschaft gehabt hätten. Nach Angaben des Senders Fox News wurden drei Todesopfer als die US-Bürger Aryeh Kupinsky, Kalmen Levin und Moshe Twersky identifiziert. Der getötete Brite hieß Avraham Shmuel Goldberg und war Rabbiner, schreibt die Zeitung Jewish News. Das Außenministerium in London bestätigte, dass am 18. November ein britischer Staatsbürger getötet worden sei.

EU: vorerst keine Sanktionen gegen Israel

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Hamas ruft dritte Intifada gegen Israel aus

Hamas fordert dritte Intifada gegen Israel

Doha 16. November 2014 (Press TV/IRIB)

Die Widerstandsbewegung Hamas hat die Palästinenser zur einer dritten Intifada gegen das Besatzerregime Israels aufgerufen.

Khaled Maschaal, Chef des Hamas-Politbüros, sagte im Gespräch mit der Zeitung Al-Scharq aus Doha: Angesichts des Siedlungsbaus und der Bestrebungen zur Judaisierung von El-Kuds bleibt kein Platz für einen Frieden. Er sagte: Wir werden durch Widerstand und Aufruf zum Aufstand gegen die Besatzer diese Verschwörung vereiteln. Er sagte ferner: Die Verteidigung der Al-Aqsa-Moschee ist die Pflicht aller Muslime. Die arabischen Länder, besonders Saudi Arabien, Ägypten und Jordanien sollten diese heilige Stätte der Muslime verteidigen. Die Moschee befinde sich in ernsthafter Gefahr; er warnte Tel Aviv bezüglich jeder Schändung dieser heiligen Stätte. Das Gelände der Al-Aqsa-Moschee in der alten Stadt „al-Quds(Jerusalem)  wird von Israel kontrolliert. Die Moschee ist nach Kaaba und der Propheten-Moschee die dritt-heilige Stätte der Muslime. Sie gilt für die Juden ebenfalls als heiligste Stätte.

Israel setzt Siedlungsbau in al-Quds fort

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UN fordert von Israel Ende der zionistischen Praxis – Schweden erkennt Palästina an

UN-Menschenrechtsrat wirft Israel Verletzung von Menschenrechten vor

UN-Menschenrechtsrat wirft  Israel Verletzung von  Menschenrechten vor

Genf 30. Oktober 2014 (IRIB)

Laut der französischen Nachrichtenagentur AFP hat der UN-Menschenrechtsrat nach Eskalation der gewaltsamen Zusammenstößen im Osten von al-Quds (Ost-Jerusalem) hat in einem Bericht Israel vergeworfen, übermäßige Gewalt gegen Palästinenser angewandt und damit gegen Menschenrechte verstoßen zu haben.

In diesem Bericht wurde zudem die  Zerstörung palästinensischer Wohnhäuser im Westjordanland, Folter und Misshandlung von Palästinensern, darunter auch Kindern in Gefängnissen, angeprangert. Zudem wurden israelische Regierungsvertreter beschuldigt, Eigentum von Palästinensern beschlagnahmt, sie enteignet, ihren Zugang zu Israel versperrt sowie Menschenrechte verletzt zu haben. Der UN-Menschenrechtsrat forderte von Israel die Fälle von Menschenrechtsverletzungen im Laufe der Militäroperationen im Westjordanland vollständig zu klären. Des Weiteren verlangte die UNO, dass die Verantwortlichen  vor Gericht gestellt werden sollen.

UNO warnt vor neuen Siedlungen in den Palästinensergebieten

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Israel baut 1600 neue Wohnhäuser im besetzten El-Kuds

Israel baut 1600 neue Wohnhäuser im besetzten El-Kuds

Tel Aviv 24. Oktober 2014 (IRIB)

Das Kabinett des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu hat beschlossen, 1600 neue Wohnhäuser für Siedler im besetzten El-kuds zu bauen.

Laut der palästinensischen Nachrichtenseite SAMA schrieb Haaretz, ein Planungs- und Baukomitee in El-Kuds wird unter Aufsicht des Innenministeriums 1600 neue Wohnhäuser im besetzten El-Kuds bauen. Dieses Komitee prüft den Bau der Wohnhäuser in der Stadt Ramat Schlomo im Norden von El-Kuds.

Annektion: Israel begeht größten Landraub seit 30 Jahren

Israel besetzt 400 Hektar im Westjordanland

Israel besetzt 400 Hektar im Westjordanland

STIMME RUSSLANDS Die israelischen Behörden berichten über die Besetzung von 400 Hektar Land im Westjordanland bei Bethlehem und Hebron als Antwort auf die Entführung und den Mord an drei israelischen Jugendlichen.

Dies ist der größte Landraub seitens Israels in den letzten 30 Jahren. Laut den Behörden des Gazastreifens wird die Lage in der Region dadurch nur erschwert.

Ban Ki Moon kritisiert israelische Siedlungsbaupläne

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2013 zerstörte Israel 390 Wohnungen von Palästinensern

7. Feb. 2014New York (IRIB)

Nach einem am Donnerstag veröffentlichten UN-Bericht hat sich die Zahl der durch das israelische Regime zerstörten Wohnungen im Jahr 2013 verdoppelt, und verdoppelt hat sich damit auch die Zahl der obdachlos gewordenen Palästinenser.

Das UN-Büro für humanitäre Hilfe nennt in dem Bericht für 2013 die Zahl von ca. 390 zerstörten Wohnungen im Westjordanland gegenüber 172 Wohnungen im Jahr 2012. Die Zahl der obdachlos Gewordenen erhöhte sich dadurch von 279 auf 600.

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton forderte Israel am Donnerstag auf, seinen jüngsten Plan zum Bau von 558 Wohnhäusern im Ostteil von Al Quds (Jerusalem) zurückzunehmen.

Eilmeldung: israelische Militärs töten Frau und 2 Journalisten bei Angriff auf Demonstration

28. Dez. 2013Ramallah (Press-TV)

Israelische Militärs greifen ein Dorf im Westjordanland

Israelische Militärs haben am Freitagabend die Palästinenser, die sich im Dorf Nabi Saleh im Westjordanland aus Protest gegen israelischen Siedlungsbau versammelt hatten, mit Tränengas, Gummigeschoss und Schallbomben angegriffen.

Dabei wurden Dutzende Menschen verletzt und einige getötet, unter den Todesopfern befinden sich auch zwei Journalisten und eine Frau. Auch am Donnerstag griffen israelische Soldaten einige palästinensische Wohnhäuser im Westjordanland an und nahmen mindestens zehn Menschen fest. Ein israelischer Regierungsvertreter hat am gestrigen Freitag angekündigt, den Bauplan von weiteren 1400 Siedlungen in den besetzten Gebieten im Westjordanland nach der Freilassung einer Gruppe von palästinensischen Gefangenen durchzuführen. Der Fortgang der israelischen Siedlungsbaupolitik ist zum größten Hindernis für den Fortschritt der Friedensverhandlungen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde geworden.

Unfruchtbare Böden bedrohen die Welternährung

Unfruchtbare Böden bedrohen die Welternährung

1. Dez. 2013 – Foto: Flickr.com

STIMME RUSSLANDS Zubetoniert, kontaminiert, fortgespült oder ausgetrocknet: Fruchtbare Böden schwinden weltweit rasant. Experten fürchten um die Ernährung der Weltbevölkerung – und um die Folgen für das Klima.

Raus auf die grüne Wiese: In Städten und Gemeinden überall in Deutschland schießen neue Wohnhäuser und Supermärkte auf ehemaligem Ackerland empor. Ob Siedlungen, Industriegebiete oder Straßen: Allein durch Beton und Asphalt gehen in Deutschland täglich rund 75 Hektar Boden verloren – eine Fläche von mehr als 100 Fußballfeldern.

Viel zu viel, warnen Experten anlässlich des Weltbodentages am 5. Dezember. Die Versiegelung gehört in weiten Teilen Europas zu den dringlichsten Bodenproblemen: Die Erde nimmt dadurch weniger Wasser auf und verliert ihre natürliche Funktion, durch Verdunstung zu kühlen. Andere Weltregionen kämpfen gegen Erosion oder Wüstenbildung.

Gemein ist allen Vorgängen, dass Flächen verschwinden, auf denen Lebensmittel gedeihen könnten. Ein Viertel der globalen Landoberfläche sei bereits zerstört, berichteten kürzlich Experten des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam.

„Derzeit gehen pro Jahr 20 Milliarden Tonnen Boden verloren“, sagt IASS-Exekutivdirektor Klaus Töpfer. Diesen Verlust gelte es innerhalb der nächsten 15 Jahre zu senken. Dafür seien Bodenschutzziele und ein größeres öffentliches Bewusstsein notwendig.

Ende Oktober hatten Experten bei einer internationalen Boden-Konferenz in Berlin derartige Ziele formuliert. Diese sollen, so ihre Forderung, ebenso auf der politischen Agenda stehen wie der Klimaschutz und der Kampf gegen Hunger.

„Denn weltweit gibt es keine Region, die in Bezug auf Böden keine Probleme hat“, betont Töpfer. Die Entscheidung über die Ziele liege letztlich bei den Vereinten Nationen. „Aber natürlich ist es in jeder einzelnen Region nötig zu handeln.“ Die Welt

130 prozentige Zunahme des israelischen Siedlungsbaus in Jahr 2013

29. Nov. 2013 – Tel Aviv (IRIB)

Das israelische Zentralbüro für Statistik hat in einem Bericht bekanntgegeben, dass in diesem Jahr der Siedlungsbau in Quds (Jerusalem) und im Westjordanland einen 130 prozentigen Zuwachs verzeichnet hat.

Diesem Bericht zufolge hat das israelische Regime seit Beginn des laufenden Jahres 32.000 neue Wohnungen in den besetzten Gebieten errichtet.

Währenddessen forderte der Minister für Bau- und Wohnungswesen des zionistischen Regimes, Uri Ariel, am Donnerstag die Fortsetzung und Erweiterung des Siedlungsbaus im Westjordanland und im Osten von Al Quds.