Tag-Archiv | Slawajnsk

19 Tage Rückschau auf den Ukraine-Konflikt inkl. UN- & OSZE-Berichte

Stadtrat: Vier Einwohner von Donezk bei Beschuss am Montag getötet

Stadtrat: Vier Einwohner von Donezk bei Beschuss am Montag getötet

STIMME RUSSLANDS Vier zivile Einwohner von Donezk sind am Montag bei einem Beschuss der Stadt ums Leben gekommen, wie auf der Webseite des Donezker Stadtrates am Dienstag mitgeteilt wird.

In einem neunstöckigen Wohnhaus lösten einschlagende Geschosse mehrere Brände aus.

„Am Dienstag morgen war die Situation in der Stadt stabil angespannt“, teilte der Stadtrat mit.

Zuvor hatte die Volkswehr den Tod von zwei zivilen Einwohnern und eines Milizen in der Ostukraine an einem Tag mitgeteilt. Das Pressezentrum der Kiewer Armee gab den Tod eines ukrainischen Soldaten bekannt.

Drei Zivilisten bei Beschuss von Donezk am Mittwoch getötet

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Plan zur humanitären Austrocknung von Lugansk und Donezk bewilligt

Befreiungsplan für Lugansk und Donezk bewilligt

8. Juli 2014 – Foto: AP/Evgeniy Maloletka

STIMME RUSSLANDS Gegen Donezk und Lugansk wird eine Blockade verhängt, um die Separatisten zum Ergeben zu bringen. Dieses Konzept wurde nach der Beratung zwischen dem Präsidenten und den Milizen bewilligt.

Zuvor musste sich die Volkswehr in Richtung Donezk und Lugansk aus Slawjansk, Kramatorsk, Artjomowsk und Druschkowka zurückziehen, um die Zivilbevölkerung vor dem Feuer zu schützen.

Ukrainische Regierungstruppen melden Einnahme von Slawjansk und Kramatorsk

Ukrainische Regierungstruppen melden Einnahme von Slawjansk und Kramatorsk

6. Juli 2014 – Foto: RIA Novosti/Maks Vetrov

STIMME RUSSLANDS Ukrainische Militärs haben Slawjansk und Kramatorsk vollständig unter ihre Kontrolle genommen, meldet der Pressedienst des Antiterrorzentrums.

„Im Auftrag des Präsidenten wird in diesen Gebieten die Infrastruktur wiederhergestellt, es werden Lebensmittel, Trinkwasser und andere Humanitärgüter geliefert“, hieß es.

Zuvor hatte das ukrainische Innenministerium berichetet, dass jeder Polizist in Slawjansk überprüft werden soll. Ziel der Ermittlung sei es, festzustellen, ob die Polizei dem „Eid ans ukrainische Volk“ treu geblieben sei.

Seperatisten flüchten von Slawjansk nach Kramatorsk

Ukrainisches Militär zwischen Slawjansk und Kramatorsk. Archivfoto

5. Juli 2014 – © Foto: RIA Novosti/Maks Vetrov – Ukrainisches Militär zwischen Slawjansk und Kramatorsk. Archivfoto

STIMME RUSSLANDS Eine Panzerwagen-Kolonne der Volkswehr hat sich über das von den Milizen abgesperrte Slawjansk nach Kramatorsk durchgeschlagen, melden ukrainische Medien unter Berufung auf Augenzeugen.

Twitter-Nutzer berichten von 50 Militärfahrzeugen, die nicht über Wege, sondern über Felder zum lokalen Volkswehrstab nach Kramatorsk gekommen waren. Die ukrainischen Militärs gaben gegen die Kolonnen ununterbrochen Feuer ab.

Inzwischen haben die Milizen den Stab der „Volksrepublik Donezk“ in der Stadt Artjomowsk zerstört, teilt der ukrainische Innenminister Arsen Awakow am Samstag mit.

Kiew kontrolliert zwei Drittel des Gebiets Donezk – Parubi Weiterlesen

Zensur in der Ukraine: russlands Journalisten erneut Zielscheibe

Russlands Journalisten in der Ukraine erneut unter Beschuss

3. Juli 2014 – Foto: RIA Novosti/ Andrey Stenin

STIMME RUSSLANDS In der ukrainischen Stadt Slawjansk geriet das Hotel, in dem ein Aufnahmeteam des Ersten Kanals abgestiegen war, unter Beschuss. Das teilt die Site des Fernsehkanals mit. „In diesem Augenblick war das Aufnahmeteam dabei, seine nächste Reportage zu drehen, und im Moment der Explosion ist die Fernsehkamera eingeschaltet gewesen“, heißt es in der Mitteilung.

Niemand von den Mitarbeitern des Kanals wurde betroffen.

In der Nacht zum Montag geriet der Kameramann des Ersten Kanals, der 68jährige Anatoli Kljan, in der Nähe von Donezk ins Kugelfeuer und kam um. Er wurde somit zum dritten Journalisten aus Russland, der in der Ukraine gefallen ist. Zuvor verabschiedete man sich in Moskau von den am 17. Juni dort umgekommenen Kollegen, dem Korrespondenten von „Westi“, Igor Korneljuk, und dem Videoingenieur von WGTRK, Anton Woloschin.

Kiew macht Internierungregionen winterfest – Heizkraftwerk zerstört

Ostukraine: Wärmekraftwerk von Slawjansk bei Kämpfen stark beschädigt

4. Juli 2014 – © Foto: AP/Dmitry Lovetsky

STIMME RUSSLANDS Das Wärmekraftwerk der ostukrainischen Stadt Slawjansk ist am Donnerstag beim Beschuss ernsthaft beschädigt worden. Wie die Stromgesellschaft Donbassenergo auf ihrer Webseite mitteilt, ist in der Region „eine kritische Situation“ entstanden.

Beschädigt wurden zwei Transformatoren, das Hauptgebäude des Kraftwerks sowie der Heizölbehälter für 2.000 Tonnen Heizöl. Mehrere Überlandleitungen sind außer Betrieb. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

ukrainische Armee zerstört Kinderheim in Slawjansk

Russland-Beauftragter für Kinderrechte: Ukrainische Armee zerstört Kinderheim in Slawjansk

3. Juli 2014 – Foto: RIA Novosti/Andrey Stenin

STIMME RUSSLANDS Der Russland-Beauftragte für Kinderrechte, Pawel Astachow, hat angegeben, dass die ukrainische Armee ein Vorschulkinderheim in Slawjansk zerstört hat.

„Die ukrainische Armee hat das Kinderheim ‚Topoljok‘ in Slawjansk zerstört. Ruhm den Helden“, schrieb Astachow am Mittwoch auf seinem Instagram.

Im Juni hatten Mitarbeiter eines Kinderheims in Kramatorsk bekanntgegeben, dass sie die Kinder nicht in Sicherheit bringen können, und die Konfliktseiten gebeten, keine militärischen Handlungen im Raum des Kinderheimes zu führen, die der Gesundheit der Kinder schaden und ihr Leben gefährden könnten. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Ukraine: Kleinkind mit Granatwerfer getötet – 16 weitere Verletzte

Ukrainische Miliz bestätigt Tod eines Kindes im Gebiet Lugansk

25. Juni 2014 – © Foto: AP/Evgeniy Maloletka

STIMME RUSSLANDS In der Stadt Antrazit im Gebiet Lugansk ist ein Kind ums Leben gekommen. Dies wurde im Innenministerium der Ukraine mitgeteilt.

Nach vorläufigen Angaben wurde das Kleinkind aus einem Unterlauf-Granatwerfer in die Brust getroffen. Am Unglücksort sind Sprengstoffexperten im Einsatz. Die Umstände werden geklärt.

Es wurde Klage wegen vorsätzlicher Tötung erhoben.

Bei Beschuss von Slawjansk 16 Verletzte unter Zivilisten Weiterlesen

Holocaust: Poroschenkos „Fluchtkorridore“ eine Erfindung

Ukraine-Krise: Slawjansk weiß nichts von Poroschenkos „Fluchtkorridoren“

STIMME RUSSLANDS Einwohner der von der Kiewer Armee belagerten ostukrainischen Stadt Slawjansk haben nichts von den von Präsident Pjotr Poroschenko angekündigten „Fluchtkorridoren“ gehört. Das teilte die Pressesprecherin des „Volksbürgermeisters“, Stela Choroschewa, am Mittwoch gegenüber Journalisten mit.

Zuvor hatte Poroschenko die Streitkräfte angewiesen, Fluchtkorridore für friedliche Einwohner einzurichten, die die Stadt verlassen wollen. Medienberichten zufolge bleiben in Slawjansk derzeit nur noch sechs Prozent der Bevölkerung, größtenteils ältere Leute. Die Hälfte der Häuser sei zerstört.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hatte am Dienstag gesagt, Moskau rechne damit, dass Poroschenkos Pläne, Fluchtkorridore für Zivilisten einzurichten, mit konkreten Taten untermauert würden. 

„Ich weiß, dass ein Bus aus Artjomowsk (Gebiet Donezk) zu uns unterwegs war, um Kinder abzuholen“, fuhr Choroschewa fort. „Er wurde an einem Checkpoint der Nationalgarde gestoppt und beschossen. Wenn Poroschenko humanitäre Korridore ankündigt, bedeutet das, dass wir auf weitere Kämpfe gefasst sein müssen“, sagte die Sprecherin. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Mädchen & Rentner sterben bei Artilleriebeschuss von Slawjansk – erhebliche Zerstörungen zu verzeichnen

Beschuss von Slawjansk: erhebliche Zerstörungen, Todesopfer zu beklagen

9. Juni 2014 – © Foto: RIA Novosti/Andrej Stenin

STIMME RUSSLANDS Slawjansk, wo die Konfrontation der ukrainischen Armee und der Volkswehrangehörigen der VRD den zweiten Monat fortdauert, hat durch den Artilleriebeschuss am Vortag ernsthafte Schäden hinnehmen müssen. Erstmalig wurden Schießereien im Weichbild der Stadt ausgetragen.

Sowohl die Randgebiete von Slawjansk als auch das Stadtzentrum waren den Schlägen ausgesetzt. Die ukrainische Armee setzte intensiv das Geschosswerfersystem „Grad“ (Hagel)ein.

Nach vorläufigen Angaben sind mindestens fünf Volkswehrangehörige und Zivilisten, darunter ein kleines Mädchen und ein älterer Mann, umgekommen. Darüber hinaus sind nach dem Beschuss zahlreiche Verletzte zu beklagen. Die Zivilisten verstecken sich in Kellerräumen und Luftschutzbunkern. Flüchtlinge verlassen weiterhin die Stadt.

Slawjansk: Volkswehr zerstört 20 ukrainische Panzertechnikeinheiten

Wjatscheslaw Ponomarjow

(© Foto: RIA Novosti/Mikhail Voskresenskiy) Wjatscheslaw Ponomarjow 7. Juni 2014

STIMME RUSSLANDS Die Volkswehr von Slawjansk hat im Laufe der letzten 24 Stunden 20 von 80 Panzertechnikeinheiten der ukrainischen Armee, die am Stadtrand stationiert wurden, vernichtet, teilt der Volksbürgermeister der Stadt Wjatscheslaw Ponomarjow mit.

Er bestätigte die Information, laut der das Flugzeug der ukrainischen Streifkräfte An-30 abgeschossen wurde.

Beim Beschuss der Stadt kam eine Frau ums Leben.