Tag-Archiv | Spaltung

Syrien: 400 US-Soldaten für Terrorausbildung – Mohamed Karikaturen sollen Muslime aufhetzen

Niger: Vier Tote bei Demonstrationen gegen Schmäh-Karikatur bei Charlie Hebdo

Zinder 17. Januar 2015 – (IRNA/IRIB)

Bei Demonstrationen gegen die Veröffentlichung einer neuen beleidigenden Karikatur vom geehrten Propheten Mohammad (s.a.) wurden in der nigerischen Stadt Zinder vier Menschen getötet und 45 weitere verletzt.

Bei den Todesopfern handele es sich um drei Zivilisten und einen Polizisten, so Innenminister Massaoudou Hassoumi. Zudem seien 22 Polizisten und 23 Demonstranten verletzt worden, fuhr er fort. Wie die Website des Nachrichtensenders France 24 am Freitag meldete, kam es zu gewaltsamen Protesten gegen die neue Charlie-Hebdo-Ausgabe, wobei die Demonstranten ein französisches Kulturzentrum in Brand steckten. Auf Protestplakaten war zu lesen: „Ich bin Mohammed, nicht Charlie“. Auch in Jordanien, Pakistan, im Sudan, im Libanon sowie im Osten von al-Quds (Ost-Jerusalem) kam es am Freitag zu Demonstrationen gegen die Beleidigung des geehrten Propheten des Islam in der französischen Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo.

al-Abadi: Meinungsfreiheit erlaubt nicht die Beleidigung anderer

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Zionismus Today: grenzenloser Genozid, Anschläge auf Fatah & irakisches Öl

IS- Sklavenmarkt: 4000 jesidische Frauen / Mädchen am teuersten

Jesidische Frauen fliehen aus IS-GefangenschaftJesidische Frauen fliehen aus IS-Gefangenschaft

Bagdad 14. November 2014 (IRIB)

Die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) hält seit Juni rund 4000 Frauen jesidischen Glaubens in ihrer Gewalt.

Wie die jordanische Nachrichtenagentur „Petra“ am Donnerstag unter Berufung auf den Vertreter der Jesiden im irakischen Parlament, „Fiyan Dakhil“ berichtete, nahmen die IS-Terroristen nach Invasion in die nördlichen Teile des Iraks, insbesondere nach Besetzung von Mossul, Tausende jesidische Frauen, die auf die Sandschar-Gebirge geflüchtet waren, gefangen. Sie würden – so der Jesiden-Abgeordnete, auf dem Sklavenmarkt verkauft. „Entesar al-Jaburi“, ein Mitglied des Frauenausschuss im irakischen Parlament, appellierte eindringlich an den irakischen Ministerpräsident, Haidar al-Abadi, sowie an seine Kabinettsmitglieder, alle in ihrer Macht stehenden Mittel einzusetzen, damit diese Frauen freikommen. In jüngster Vergangenheit habe man eine Anzahl von solchen Frauen freigekauft, so al-Jabari weiter.

Bagdad und die irakische Kurdenregion einigen sich über den Erdölexport

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ISIS-Terrorschwadrone vergewaltigen 20.000 Mädchen und Frauen

3. Juli 2014 – Bagdad (IRIB)

Die UNO hat sich in ihrem jüngsten Bericht zur Lage im Irak besorgt wegen der katastrophalen Situation der Frauen geäußert, insbesondere zu Entführungen und Vergewaltigungen durch Mitglieder der ISIS-Terrorgruppe. Dies sei für viele Iraker ein Grund, aus dem Land zu fliehen.

UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Ann Amos fügte unter Hinweis auf den Anstieg von Selbstmorden unter irakischer Frauen in den vergangenen Tagen hinzu: „Viele Iraker sind Zeuge von Vergewaltigungen ihrer Frauen und Töchter geworden, was für das ganze Land auch noch nach Ende der gewaltsamen Auseinandersetzungen katastrophale Folgen haben wird.“ Amos verurteilte diese unmenschlichen Verbrechen und forderte alle irakischen Gruppen auf, Frauen und Mädchen zu beschützen.

Laut diesem Bericht sind im Irak 20.000 Frauen und Mädchen von ISIS-Terroristen missbraucht worden. Einige UN-Experten kritisierten ihre eigene Organisation, dass sie zu diesen Verbrechen schweige, während bis jetzt schon mehr als zwanzig Sitzungen zur Krise in der Ukraine stattgefunden hätten.

Präsident Karsai lehnt Treffen mit Obama bei seinem Überraschungsbesuch in Afghanistan ab

26. Mai 2014 Kabul (IRIB/AFP/IRNA)

Der afghanische Präsident, Hamid Karsai, habe den Vorschlag des US-Präsidenten, Barak Obama, zu einem Zweiergespräch  auf dem Luftstützpunkt „Bagram“  abgelehnt, so ein Vertreter der US-Regierung.

Dieser Vertreter erklärte,  die US-Regierung  sei über diese Reaktion des afghanischen Präsidenten nichtüberrascht worden.

Der US-Präsident traf am Sonntagabend überraschend auf dem US- Stützpunkt Bagram, 40 km nördlich von Kabul,  ein.

 Obama betonte bei seiner Rede gestern Abend die Notwendigkeit zur schnellen Unterzeichnung des amerikanisch-afghanischen  Sicherheitsabkommens  und sagte: Der zukünftige Präsident Afghanistans wird dieses Sicherheitsabkommen unterzeichnen.

Zuvor lehnte der amtierende afghanische Präsident ab,  das Abkommen zu unterzeichnen, und machte dies von der Annahme der Bedingungen Kabuls abhängig.

Karsai machte unter anderem einen Stopp aller Angriffe auf Wohnhäuser zur Bedingung für seine Unterschrift. Er fordert von den USA außerdem die sofortige Einleitung eines Friedensprozesses mit den Taliban.“Wenn die USA das bilaterale Sicherheitsabkommen unterzeichnet haben wollen, dann sollten sie unsere Bedingungen akzeptieren“, sagte er. „Wenn nicht, dann können sie jederzeit gehen,“ bekräftigte Karsai kürzlich.

Süd-Sudan & die Folgen westlicher Sezessionspolitik

südsudan

14.05.2014 JUBA/BERLIN – GFPgerman-foreign-policy.com

Ein aktueller UNO-Bericht bilanziert die Massenverbrechen im neu entflammten Bürgerkrieg im Südsudan, einem Produkt deutsch-amerikanischer Sezessionspolitik. Wie der Bericht bestätigt, haben südsudanesische Milizen seit Beginn der Kämpfe am 15. Dezember 2013 zahllose Massaker begangen; die Gesamtzahl der Todesopfer wird auf weit über 10.000, die Zahl der Flüchtlinge auf mehr als eine Million geschätzt. Auch der jüngste Waffenstillstand ist inzwischen wieder gebrochen worden. Washington und Berlin hatten die Abspaltung des Südsudan über Jahre hin systematisch forciert – aus geostrategischen Gründen: Ziel war es, das arabisch dominierte Khartum im Rahmen des Großkonflikts zwischen dem Westen und widerspenstigen Teilen der arabischen Welt zu schwächen. Beobachter hatten noch unmittelbar vor der Proklamation der Republik Südsudan am 9. Juli 2011 gewarnt, das Land verfüge nicht über die notwendigen politischen, ökonomischen und sozialen Voraussetzungen für ein funktionierendes Gemeinwesen und drohe im Falle seiner Abspaltung ins Chaos abzugleiten. Washington und Berlin ließen sich nicht von der riskanten, für sie jedoch vorteilhaften Sezessionsförderung abhalten. Die blutigen Folgen trägt nun die Bevölkerung des Südsudan. Weiterlesen

Versöhnung zwischen Hamas und Fatah – USA & Israel schäumen vor Wut

Hamas und Fatah planen Einheitsregierung binnen fünf Wochen

Azzam Al-Ahmed, Fatah-Vertreter, mit Hamas-Führer Ismail Haniyya und dem palästinensischen Parlamentssprecher Ahmed Bahar in Gaza (v.l.n.r.).   (Foto:  REUTERS)  Azzam Al-Ahmed, Fatah-Vertreter, mit Hamas-Führer Ismail Haniyya und dem palästinensischen Parlamentssprecher Ahmed Bahar in Gaza (v.l.n.r.). (Foto: REUTERS)

23. April 2014 Gaza (dpa/IRIB)

Die  Palästinenserorganisationen Hamas und Fatah haben sich auf die Bildung einer gemeinsamen Übergangsregierung und Neuwahlen geeinigt.

Mustafa Barguti, Mitglied einer Delegation der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO, sagte am Mittwoch vor Journalisten in Gaza, die Regierung solle binnen fünf Wochen gebildet werden. Präsidenten- und Parlamentswahlen sollten binnen sechs Monaten abgehalten werden, teilten am Mittwoch laut Agenturberichten Mitglieder einer Fatah-Delegation mit, die in Gaza mit der Führung der islamistischen Hamas-Organisation verhandelte. Nach Medienberichten ist die Bildung einer Regierung unabhängiger Experten geplant. Seit Dienstag hält sich eine Delegation der Fatah-Organisation von Präsident Mahmud Abbas zu Verhandlungen in Gaza auf.  Ähnliche Vereinbarungen zwischen der Hamas und der Fatah in den Jahren 2011 und 2012 wurden allerdings nie umgesetzt. Beide Seiten konnten sich nicht auf die Einzelheiten wie beispielsweise einen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten einigen. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu übt Druck aus: Er  stellte dem Chef der palästinensischen Autonomiebörde Mahmud Abbas (Fatah) am Mittwoch ein Ultimatum. «Er muss sich entscheiden, will er eine Versöhnung mit der Hamas oder einen Frieden mit Israel? Er kann nur eines von beiden erreichen», sagte Netanjahu während eines Treffens mit dem österreichischen Außenminister Sebastian Kurz. Die Palästinensische Autonomiebehörde unter Leitung von Abbas regiert nur im Westjordanland. Im Gazastreifen hat die Hamas nach einem blutigen Bruderkrieg mit der Fatah 2007 die alleinige Kontrolle übernommen.

USA & Israel unzufrieden mit der Einigung zwischen Hamas und Fatah Weiterlesen

NATO-Terror: Scharfschützen in Kiew wurden von Leitern des Maidan angestellt

Scharfschützen in Kiew wurden von Leitern des Maidan angestellt

STIMME RUSSLANDS Die Aufnahme eines Gesprächs zwischen der Hohen Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Catherine Ashton und dem estnischen Außenminister Urmas Paet, über die der ukrainische Sicherheitsdienst verfügte, ist im Internet veröffentlicht worden.

Beide Politiker tauschen Eindrücke über die Situation in der Ukraine aus. Paet erwähnt, dass die Scharfschützen, die auf Menschen in Kiew geschossen hatten, von Leitern des Maidan angestellt worden waren. Alle Indizien, die man ihm gezeigt hatte, zeugen ihm zufolge davon, dass sowohl die Protestler als auch die Mitarbeiter der Sicherheitsorgane von ein- und denselben Scharfschützen getötet wurden.

„Nun wird immer offensichtlicher, dass hinter diesen Scharfschützen nicht Janukowitsch, sondern jemand aus der neuen Koalition steckt“, erzählte er.

Estland bestätigt Authentizität des Gesprächs über Scharfschützen auf Maidan

Estland bestätigt Authentizität des Gesprächs über Scharfschützen auf Maidan

STIMME RUSSLANDS Das estnische Außenministerium hat das Telefongespräch des Außenministers Urmas Paet mit der Hohen Vertreterin der EU für Außenpolitik Catherine Ashton bestätigt. Das Gespräch handelte unter anderem von den Scharfschützen, die bei den Protestaktionen auf dem Maidan aktiv waren.

„Äußerst bedauernswert ist, dass es so ein Abhören überhaupt gegeben hatte“, sagte Paet. Ausführlicherer Kommentare enthielt er sich.

Die Aufnahme des Gesprächs wurde am Mittwoch auf YouTube veröffentlicht.

Paet zufolge wurden sowohl Protestler als auch Mitarbeiter der Sicherheitskräfte, die den Protesten erlagen, von ein- und denselben Scharfschützen getötet, die von Leitern des Maidan angestellt worden waren.

Ukraine: Protestler schänden Weihnachtsbaum auf dem Unabhängigkeitsplatz

Kiewer Behörden wollen auf dem Maidan eine Eislaufbahn einrichten

10. Dez. 2013 – Foto: EPA

Kiewer Behörden wollen auf dem Maidan eine Eislaufbahn einrichten

STIMME RUSSLANDS Die Kiewer Behörden haben beschlossen, auf dem Unabhängigkeitsplatz, wo seit dem 21. November zahlreiche Protestaktionen stattfinden, eine Eislaufbahn unter freiem Himmel aufzubauen.

Laut einer Verordnung der Stadtverwaltung sollen die Eislaufbahnen von 2013 bis 2016 im Zeitraum vom 15. Dezember des laufenden Jahres bis zum 15. März des nächsten Jahres eingerichtet werden. Auf der Eislaufbahn sind Schlittschuhlaufen sowie Sport- und Unterhaltungsveranstaltungen geplant.

Zuvor war ein auf dem Platz aufgestellter Weihnachtsbaum von den Demonstranten für Barrikaden demontiert worden.

Sitzung des Friedenskomitees des Weltforums für Annährung islamischer Glaubensrichtungen in Istanbul

 Sitzung des Friedenskomitees des Weltforums für Annährung islamischer Glaubensrichtungen in Istanbul29. Nov. 2013 – Istanbul (IRIB/IRNA)
Die zweite Sitzung des Friedenskomitees des Weltforums für Annäherung der islamischen Glaubensrichtungen hat am Donnerstag in seinem Schlusskommunique die Spaltung der islamischen Länder und Einmischung ausländischer Mächte in den Syrienkonflikt verurteilt. In dieser Erklärung werden die Geistlichen und Gelehrten aufgefordert, sich für die islamische Einigung und die Zusammenarbeit der islamischen Glaubensgemeinschaften einzusetzen.  Die Teilnehmer der Istanbuler Konferenz forderten außerdem alle muslimischen Geistlichen auf, den Aufrufen einiger Geistlicher vor allem Extremisten, die die islamische Welt spalten wollen, entgegenzuwirken. Die Schlusserklärung dieser Sitzung verurteilt außerdem die Einmischung ausländischer Mächte in Syrien und fordert die Rückgabe der besetzten palästinensischen Gebiete.

Blutiger Sonntag im Irak

Archivbild17. Nov. 2013 – Archivbild – Bagdad (APA/IRIB)

Bei Attentaten und Angriffen im Irak sind am Sonntag mindestens 24 Menschen getötet und 49 verletzt worden.

Die meisten Opfer gab es nach Angaben von Polizei und Augenzeugen, als in der Hauptstadt Bagdad an mehreren Orten Autobomben explodierten, mindestens 15 Menschen kamen ums Leben.

Tote gab es nach Polizeiangaben auch südlich von Bagdad bei einem Feuergefecht mit Mitgliedern einer regierungsfreundlichen Miliz. Dort starben vier der Angreifer.

In Mossul im Norden des Landes starben Sicherheitskräften zufolge zwei Soldaten bei einem Bombenangriff.

In Bakuba im Nordosten von Bagdad ging auf einem Marktplatz eine Bombe hoch, laut Polizei starben drei Menschen.

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind im Irak allein im vergangenen Oktober 979 Menschen getötet worden.

Schulden-Staaten wollen Steuer auf Junk-Food erheben

Das meiste, was man an diesem Stand in Mexiko kaufen kann, ist alles andere als gesund. (Foto: Flickr/ Omar Omar)

Das meiste, was man an diesem Stand in Mexiko kaufen kann, ist alles andere als gesund. (Foto: Flickr/ Omar Omar)