Tag-Archiv | Sparmaßnahmen

NWO: Ukraine macht sich mit sozialem Kahlschlag schick für EU & IWF

Russische Journalisten zusammengeschlagen und beraubt bei Fackelumzug des Rechten Sektors in Kiew

Anlässlich des 106. Geburtstags des Nazi-Kollaborateurs Stephan Bandera hat der Rechte Sektor am 1. Januar in der ukrainischen Hauptstadt einen Fackelumzug durchgeführt. Dabei wurden russische Journalisten die über den Aufzug berichteten, angegriffen, geschlagen und beraubt. Der Vorfall ereignete sich direkt vor den Augen der die Demonstration begleitenden Polizeikräfte, die aber nicht eingriffen. Das russische Außenministerium verurteilte den Vorfall scharf und rief die Internationale Gemeinschaft auf, nicht mehr zu den neo-nazistischen Tendenzen in der Ukraine zu schweigen.

Quelle: Ruptly

2. Januar 2014 – RT deutsch – Bild-Quelle: Ruptly

“Unbekannte Teilnehmer des Aufzugs griffen unsere Reporterin Zhanna Karpenko an, sie stürzte und schlug mit ihrem Kopf auf. Dann wurde auf sie eingeschlagen. Zudem wurde ihr Mobiltelefon gestohlen”, so der betroffene Kanal LifeNews zu dem Vorfall. In einer Presseerklärung erläuterten der Kanal zudem, dass auch der sie begleitende Kameramann angegriffen und seine Kamera entwendet und zerstört wurde.

Der Vorfall ereignete sich kurz nachdem die Reporterin live auf Sendung gegangen war.

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Spanien: Neue Protest-Partei nach Umfrage stärkste Kraft

Bei den Europawahlen war die Podemos-Partei mit ihrem Anführer Pablo Iglesias schon erfolgreich. Nun geht es um die nationale Einflussnahme (Foto: dpa)Bei den Europawahlen war die Podemos-Partei mit ihrem Anführer Pablo Iglesias schon erfolgreich. Nun geht es um die nationale Einflussnahme (Foto: dpa)

Spanien – Rajoys Partei stürzt ab

Die spanische Podemos-Partei hat das erste Mal in Umfragen die beiden großen etablierten Parteien geschlagen. Der Unmut vieler Spanier über das Sparprogramm und die massive Korruption kommt der neuen Partei zugute. Im kommenden Jahr wird ein neues Parlament gewählt.

Streik bei Madrider Stadtreinigung: Straßen gleichen Müllhalden

12 Nov. 2013German.iribfoto: reuters/sergio perez

Madrid (dpa) – Nach einem mehr als einwöchigen Streik bei der Madrider Stadtreinigung sehen viele Straßen in der spanischen Hauptstadt aus wie Müllhalden.
Die Bürgersteige sind mit Essensresten, Plastiktütchen mit Hundekot und anderen Abfällen übersät. Die Streikenden, die mit dem Ausstand gegen eine Entlassung von Mitarbeitern protestieren, hatten zahllose Papierkörbe aus den Halterungen gerissen und den Inhalt über das Pflaster verstreut. Sie setzten Dutzende von Altpapier-Containern in Flammen. Die Zeitung «El País» berichtete am Dienstag, bei einem Anhalten des Streiks müsse die Stadtverwaltung einen Gesundheitsalarm auslösen, weil dann die Gefahr der Ausbreitung von Ungeziefer und Krankheiten drohe. Die Straßenfeger hatten Anfang der vorigen Woche einen unbefristeten Streik begonnen, weil die mit der Stadtreinigung beauftragten Firmen 1100 der 6000 Beschäftigten entlassen wollen. Die Unternehmen begründeten die Entlassungen damit, dass die Stadtverwaltung ihr Budget für die Straßenreinigung seit 2011 um 18 Prozent gesenkt habe und weitere Einsparungen vorsehe. Die Firmen schlugen vor, die Zahl der Entlassungen auf die Hälfte zu reduzieren und die Gehälter der Beschäftigten zu kürzen. Die Gewerkschaften wiesen den Vorschlag jedoch scharf zurück.

Niederlande schlittern immer tiefer in die Krise

Premier Rutte muss der EU erklären, warum die Niederlande 2014 erneut das Defizitziel verfehlen. Zuhause muss er den Bürgern das Sparpaket erklären. (Foto: Consilium)Premier Rutte muss der EU erklären, warum die Niederlande 2014 erneut das Defizitziel verfehlen. Zuhause muss er den Bürgern das Sparpaket erklären. (Foto: Consilium)

Rezession – Politische Extreme im Aufwind

Die Zahl der arbeitslosen Niederländer wird im kommenden Jahr weiter wachsen, das Defizit wird auf 3,3 Prozent ansteigen, prognostiziert das staatliche Wirtschaftsinstitut CPB. Premier Rutte hat Mühe, seinen Sparhaushalt durch den Senat zu bringen, wo er keine eigene Mehrheit besitzt.

  | , 10:39 Uhr

Krise fordert Menschenleben: Folgen eines mörderischen Plans

Die finanziellen Folgen für viele Bürger in den südeuropäischen Ländern haben dramatische Auswirkungen. So ist in Italien die Zahl der Selbstmorde im ersten Quartal dieses Jahres um 40 Prozent gestiegen. In Griechenland starb eine Lehrerin, nachdem ihr mitgeteilt wurde, dass sie auf der Liste jener steht, die gekündigt werden müssen.

Für viele Europäer hat die Krise existentielle Folgen. Etliche, die Job und Perspektive verloren haben, sehen keinen Ausweg mehr. (Foto: DWN)Für viele Europäer hat die Krise existentielle Folgen. Etliche, die Job und Perspektive verloren haben, sehen keinen Ausweg mehr. (Foto: DWN)Die Euro-Krise bringt viele Europäer in existentielle Probleme.

Nach Griechen, Iren, Spaniern und Portugiesen bekommen nun die Italiener zu spüren, wie schwierig die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist.

Zwar unterliegt Italien noch keinem Bailout-Programm, doch die Folgen der Rezession sind jetzt schon gravierend. 15 Millionen Italiener sind von akuter Armut bedroht (hier). Diese Situation hat dramatische Auswirkungen, wie der aktuelle Bericht Global Rights 2013 zeigt. Demnach hat ich die Selbstmordrate im ersten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahresquartal um 40 Prozent erhöht.

Veröffentlicht: 04.08.13, 23:19 Zum Weiterlesen: