Tag-Archiv | Staatsanleihen

Insolvenz-Verschleppung: Italien prellt Mittelstand

Italiens Premier Matteo Renzi die Bezahlung der offenen Rechnungen erneut in die Zukunft verschoben. (Foto: dpa)Italiens Premier Matteo Renzi die Bezahlung der offenen Rechnungen erneut in die Zukunft verschoben. (Foto: dpa)

Schuldenkrise – Regierung zahlt ihre Rechnungen nicht

Der italienische Staat kann seine Rechnungen bei den Unternehmen des Landes offenbar nicht mehr bezahlen. Viele von der Regierung geprellte Unternehmen mussten bereits Angestellte entlassen, Standorte schließen oder Konkurs anmelden. Dennoch erhält das Land auf den Finanzmärkten Geld so billig wie niemals zuvor.

Freihandel: Der große Turbo für das globale Lohn-Dumping

Global operierende Unternehmen suchen sich die gewerkschaftsfeindlichsten und unsozialsten Standorte, um ihre Profite zu maximieren, wie etwa in China. (Foto: dpa)Global operierende Unternehmen suchen sich die gewerkschaftsfeindlichsten und unsozialsten Standorte, um ihre Profite zu maximieren, wie etwa in China. (Foto: dpa)

Globalisierung – Auf Kosten von Sozial-Standards

Die Idee des Freihandels lebt von der Illusion, dass immer beide Seiten gewinnen. Doch seit die großen Containerschiffe im Einsatz sind, seit der billige Luftfrachtverkehr aufgekommen ist und seit die Logistik zwischen Lieferanten und Abnehmern global und per Internet funktioniert, sind die Transportgrenzen weggeschoben worden und entscheiden vor allem die niedrigsten Sozialstandards über die Produktionsstandorte und die Verteilung zwischen Überschuss- und Defizitländern.

  |

Staaten verkaufen US-Anleihen für 100 Milliarden Dollar & Russen ziehen Milliarden von westlichen Banken ab

Wert der Schatzbriefe, die bei der Fed für ausländische offizielle Konten aufbewahrt werden. (Grafik: Zero Hedge/Fed)

Wert der Schatzbriefe, die bei der Fed für ausländische offizielle Konten aufbewahrt werden. (Grafik: Zero Hedge/Fed)

Der Krim-Konflikt geht an die finanzielle Substanz der USA. Die Staaten stoßen im großen Stil US-Staatsanleihen ab. Nachdem China bereits im Dezember Anleihen für 48 Milliarden Euro verkauft hatte, stießen Staaten allein diese Woche weitere US-Anleihen für über 100 Milliarden Dollar ab.

  |

Zwei Frauen mit Russland-Fahnen sitzen am Samstag auf dem Lenin-Platz in Simferopol, Ukraine. Am Sonntag sind mehr als 1,8 Millionen Krim-Bewohner aufgerufen, in einem Referendum über den Anschluss an Russland abzustimmen. Russische Firmen bringen vorsorglich ihr Geld in Sicherheit. (Foto: dpa)Zwei Frauen mit Russland-Fahnen sitzen am Samstag auf dem Lenin-Platz in Simferopol, Ukraine. Am Sonntag sind mehr als 1,8 Millionen Krim-Bewohner aufgerufen, in einem Referendum über den Anschluss an Russland abzustimmen. Russische Firmen bringen vorsorglich ihr Geld in Sicherheit. (Foto: dpa)

Nach dem Scheitern der Gespräche zwischen dem russischen Außenminister Lawrow und US-Aussenminister Kerry haben russische Banken und Unternehmen begonnen, ihr Kapital aus dem Westen abzuziehen. Sie fürchten die Enteignung nach dem Referendum auf der Krim.

  |

Der brutalste Raubzug aller Zeiten: Wie die Banken den Crash planen

Vor jedem Crash gibt es ein vermeintlich unvorhergesehenes Ereignis. Man spricht dann vom Schwarzen Schwan. Im Welt-Finanzsystem wird er auf Befehl erscheinen. Und einige werden unvorstellbare Profite machen. (Foto: dpa)

Vor jedem Crash gibt es ein vermeintlich unvorhergesehenes Ereignis. Man spricht dann vom Schwarzen Schwan. Im Welt-Finanzsystem wird er auf Befehl erscheinen. Und einige werden unvorstellbare Profite machen. (Foto: dpa)

DIE GROSSE KRISE – Der schwarze Schwan

Am Dienstag werden die EU-Finanzminister die nächsten Schritte für eine Banken-Union beschließen. Damit ist der Weg frei für die große Selbstzerstörung des Welt-Finanzsystems. Die internationalen Großbanken werden in unvorstellbarer Weise vom Crash profitieren. Bezahlt wird alles von den Bank-Kunden und den Steuerzahlern. Das Unglaubliche dabei: Die weitreichende Enteignung wird vollständig legal erfolgen.

Das Ende einer Weltmacht: China ruft Obama zur Ordnung

Der chinesische Premier Li Keqiang fordert von den Amerikaner die pünktliche Bezahlung der Schulden. China ist der größte Gläubiger der USA – und führt den Schulden-Präsidenten nun regelrecht vor. (Foto: dpa)Der chinesische Premier Li Keqiang fordert von den Amerikaner die pünktliche Bezahlung der Schulden. China ist der größte Gläubiger der USA – und führt den Schulden-Präsidenten nun regelrecht vor. (Foto: dpa)

USA müssen Schulden zahlen

Der chinesische Premier Li Keqiang hat den Amerikanern die gelbe Karte gezeigt: Die Amerikaner müssen ihre Schulden an China pünktlich bezahlen. Das ist eine diplomatische Ohrfeige für Barack Obama, der plötzlich so klein erscheint wie die griechischen Kaninchen vor der Schlange der Finanz-Eliten. Die großen Schlachten werden symbolisch geschlagen. Der Gesichtsverlust für die USA ist die Höchststrafe, die China zu vergeben hat.

Marc Faber warnt vor Inflation: „Alles ist massiv aufgeblasen!“

„Wir haben eine Phase gewaltiger Inflation bei Aktien, Anleihen, Rohstoffen und Immobilien“, sagt der US-Investor Marc Faber. Der Crash sei unvermeidlich. (Foto: dpa)„Wir haben eine Phase gewaltiger Inflation bei Aktien, Anleihen, Rohstoffen und Immobilien“, sagt der US-Investor Marc Faber. Der Crash sei unvermeidlich. (Foto: dpa)

Kreditblase wird platzen – Das Finanzsystem sei überschuldet wie niemals zuvor, sagt der Schweizer Investor Marc Faber. Daher werde der Crash verheerende Folgen haben. Anzeichen für ein Platzen der Kredit-Blase gebe es bereits. Die US-Regierung muss massiv Kredite aufnehmen, um ihre Zinsen zu zahlen. Das kann nicht gutgehen.

  | , 00:23 Uhr

BIZ: Die mächtigste Bank der Welt kündigt den Crash an

Der Spanier Jaime Caruana ist der Chef der geheimnisumwitterten Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Die BIZ fürchtet, dass die Zentralbanken nicht mehr in der Lage sind, den Crash in der globalen Schuldenkrise abzuwenden. Ben Bernanke hat am Mittwoch den Beweis geliefert. (Foto: dpa)Der Spanier Jaime Caruana ist der Chef der geheimnisumwitterten Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Die BIZ fürchtet, dass die Zentralbanken nicht mehr in der Lage sind, den Crash in der globalen Schuldenkrise abzuwenden. Ben Bernanke hat am Mittwoch den Beweis geliefert. (Foto: dpa)Geldsystem US-Notenbank ist gescheitert

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) bezeichnet die aktuelle Lage auf den Finanzmärkten als noch schlechter als vor der Lehman-Insolvenz. Die Warnung der BIZ könnte der Grund sein, warum die US-Notenbank entschied, weiter unbegrenzt Geld zu drucken: Die Zentralbanken haben die Kontrolle über die Schulden-Flut verloren und geben auf.

  | , 02:09 Uhr

lesen Sie auch:

Kein Problem gelöst: Schulden explodieren weltweit

Faule Kredite in Spaniens Banken erreichen neuen Rekordstand

US-Notenbank beschließt weiteres, massives Gelddrucken

Verizon: Die größte Schuldenlast aller Zeiten

Der massive Anstieg der Schulden hat die Kreditausfallversicherungen (CDS) für Verizon-Anleihen in die Höhe getrieben. (Grafik: Zero Hedge)Der massive Anstieg der Schulden hat die Kreditausfallversicherungen (CDS) für Verizon-Anleihen in die Höhe getrieben. (Grafik: Zero Hedge)

Schulden – Furcht vor steigenden Zinsen

Der US-Telefon-Konzern Verizon gibt Anleihen im Umfang von 49 Milliarden Dollar aus. Das Unternehmen fürchtet offenbar, dass die Zinssätze noch steigen könnten und will den Deal sofort über die Bühne bringen. Noch nie hat ein Unternehmen auf einmal so viele neue Schulden aufgenommen.

  | , 01:23 Uhr

Schulden explodieren: Polen konfisziert private Renten-Fonds

Der polnische Premier Tusk erklärt Bundeskanzlerin Angela Merkel, wie er die Schuldenkrise löst: Er verstaatlicht die Staats-Schulden und kann dann wieder massiv neue Schulden aufnehmen. (Foto: Consilium)Der polnische Premier Tusk erklärt Bundeskanzlerin Angela Merkel, wie er die Schuldenkrise löst: Er verstaatlicht die Staats-Schulden und kann dann wieder massiv neue Schulden aufnehmen. (Foto: Consilium)

Schuldenkrise – Regierung ergreift Notmaßnahme

Polen hat alle Staatsanleihen im Besitz der privaten Rentenfonds beschlagnahmt. Dadurch sinkt die Schuldenquote Polens, sodass die Regierung nun wieder mehr Schulden aufnehmen kann. Doch das private Rentensystem droht zusammenzubrechen.

  |

US-Blase: Kosten für die Staatsschulden stiegen deutlich

Kein schönes Bild: Die Zinsen für US-Staatsanleihen steigen. (Grafik: zerohedge)Kein schönes Bild: Die Zinsen für US-Staatsanleihen steigen. (Grafik: zerohedge)

Die Zinsen auf US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren nähern sich der Drei-Prozent-Marke. Das hat gravierende Auswirkungen. Experten warnen, dass die größte Blase in der Geschichte der Welt bald platzen könnte, mit unabsehbaren Folgen für die Weltwirtschaft.

  | , 02:11 Uhr

Goldman rät zum Verkauf von Gold – und kauft selbst in großem Stil

Goldman Sachs wettet gegen den Markt - auch bei Gold. (Grafik: Zero Hedge)Goldman Sachs wettet gegen den Markt – auch bei Gold. (Grafik: Zero Hedge)

Eine neue Episode der Muppet-Show – Die Zahlen aus dem zweiten Quartal belegen, dass Goldman Sachs wieder einmal gegen den Markt gewettet hat. Zu einem Zeitpunkt, an dem die Banker ihren Kunden zum Verkauf des Edelmetalls geraten haben, kaufte Goldman Gold-Anteile in Rekordhöhe. Den eigenen Kunden empfahl man US-Staatsanleihen, die man selbst gewinnbringend abgestoßen hat. –   | , 10:11 Uhr

Kapitulation: Nigeria übergibt Staatsfonds an Goldman Sachs

Der riesige Kontinent mit seinen massiven Ressourcen bietet auch der Finanzindustrie enorme Potentiale. (Grafik: Goldman Sachs)

Nigeria kapituliert vor den internationalen Banken – und überträgt 20 Prozent seines milliardenschweren Staatsfonds zur Verwaltung an die Großbanken Goldman Sachs, UBS und Credit Suisse. Die Banken werden mit dem Geld spekulieren, Schulden machen, Wachstum anheizen – und in jedem Fall gewinnen.

  | , 04:06 Uhr

Zentralbanken geben Startschuss zum Zünden der Derivate-Bombe

Die EZB und der chinesischen Zentralbank haben entschieden, auch minderwertige Wertpapiere als Sicherheiten für Kredite zu akzeptieren. Damit beflügeln sie den Trend der Banken, sich immer stärker am Derivate-Markt zu engagieren. Schon jetzt ist der Derivate-Markt über 700 Billionen Dollar schwer – ein Impuls kann die Bombe zünden. Das Problem: Was für ein Impuls dies sein könnte, ist nicht vorhersehbar.

Für Ex-Goldman-Banker ist der Derivate-Markt ein bekanntes Pflaster. Draghi und Monti kennen sich damit bestens aus. (Foto: Consilium)

Für Ex-Goldman-Banker ist der Derivate-Markt ein bekanntes Pflaster. Draghi und Monti kennen sich damit bestens aus. (Foto: Consilium)

Im Zuge der weltweiten wirtschaftlichen Abschwächung und den großen Problemen, denen sich Europa, die USA und auch China gegenüber sehen, ist die Macht der Zentralbanken immer größer geworden. Eine Äußerung eines Zentralbankers wie Draghi oder Bernanke kann Aktienkurse in die Höhe schießen oder immens nach unten fallen lassen. Umso gefährlicher ist die neuerlicher Entwicklung der Geldpolitik. Sie betrifft nämlich indirekt auch den riesigen Derivate-Markt. Ein Markt, wie er undurchsichtiger kaum sein kann. Und wenn hier die Bombe platzt, droht der finanzielle Kollaps.

Vergangene Woche entschied die EZB, nun auch minderwertige Papiere, Asset Backed Sevurities (ABS) als Sicherheiten für neue Kredite zuzulassen (hier). Papiere mit schlechterem Rating als die bisher geforderten Wertpapiere mit Triple A. Schuldtitel, hinter denen theoretisch irgendwann in der Kette einmal Unternehmensanteile, Autos oder auch Immobilien stehe. In China entschied man sich sogar, die Beschränkung für gefährliche Papiere gänzlich aufzuheben. So dass große Banken hier nun noch mehr giftige Papiere ins System pumpen können.

Diese Lockerung bei den für neue Kredite verlangten Sicherheiten spielt direkt den großen Banken zu. Es beflügelt sie, noch stärker am Derivate-Markt teilzunehmen. Ein Markt mit immensen, systemischen Risiken. Risiken, die ganz hinten in den Bilanzen der Banken stecken, die jedoch schon jetzt ein Ausmaß von über 700 Billionen Dollar haben.

Auch die Banken in der EU zocken heftig mit. Ihr Anteil an den globalen Derivateprodukten beträgt rund 219 Billionen Dollar. Platzt die Blase, ist ein Systemkollaps vorprogrammiert.

21.07.13, 00:34 Zum Weiterlesen:

16% Inflation! – Fed dreht am Rad –

Währungskrieg: US-Notenbank fordert mehr Inflation

Die offizielle Inflationsrate von nur 1 Prozent müsse auf circa 2 Prozent erhöht werden, so Fed-Chef Bernanke. Daher will er die extrem lockere Geldpolitik fortsetzen. Doch die tatsächliche Inflation liegt schon jetzt bei mindestens 8 Prozent.

BU: Wenn die US Statistik-Behörde dieselben Methoden wie 1980 verwenden würde, müsste sie heute 8 Prozent Inflation verkünden. (Grafik: shadowstats.com)BU: Wenn die US Statistik-Behörde dieselben Methoden wie 1980 verwenden würde, müsste sie heute 8 Prozent Inflation verkünden. (Grafik: shadowstats.com)

Die von den Behörden geschönte Inflationsstatistik dient nicht nur dazu, die verheerenden Folgen der US-Geldpolitik zu verschleiern. Die niedrigen offiziellen Inflationsraten werden auch als Argumente für eine fortgesetzte extreme Geldpolitik der US-Zentralbank Federal Reserve (Fed) in Anschlag gebracht.

Fed-Chef Ben Bernanke sagte am Mittwoch, die Inflation in den USA müsse erhöht werden. Die Zentralbank werde zumindest einige Maßnahmen ihrer lockeren Geldpolitik „in absehbarer Zukunft“ beibehalten, zitiert ihn USA Today. Denn einerseits sei die Arbeitslosigkeit noch zu hoch und andererseits die Inflation zu niedrig. Beide Seiten sprächen für eine lockere Geldpolitik, so Bernanke.

14.07.13, 01:17 Zum Weiterlesen: