Tag-Archiv | Staatsschulden

Insolvenz-Verschleppung: Italien prellt Mittelstand

Italiens Premier Matteo Renzi die Bezahlung der offenen Rechnungen erneut in die Zukunft verschoben. (Foto: dpa)Italiens Premier Matteo Renzi die Bezahlung der offenen Rechnungen erneut in die Zukunft verschoben. (Foto: dpa)

Schuldenkrise – Regierung zahlt ihre Rechnungen nicht

Der italienische Staat kann seine Rechnungen bei den Unternehmen des Landes offenbar nicht mehr bezahlen. Viele von der Regierung geprellte Unternehmen mussten bereits Angestellte entlassen, Standorte schließen oder Konkurs anmelden. Dennoch erhält das Land auf den Finanzmärkten Geld so billig wie niemals zuvor.

Draghi straft deutsche Sparer: EZB senkt Leitzins auf 0,25 Prozent

Der Euro ist nach der Verkündung der Leitzins-Senkung eingebrochen. (Grafik:Bloomberg)Der Euro ist nach der Verkündung der Leitzins-Senkung eingebrochen. (Grafik:Bloomberg)

 

Breaking News – Euro-Kurs sackt ab

Die Lage im Euro-Raum ist offenbar noch schlechter als gedacht: Die EZB senkte den Leitzins am Donnerstag überraschend. Der Euro stürzte ab – offenbar kann die Euro-Zone ohne die Unterstützung von Mario Draghi in der Weltwirtschaft sonst nicht mehr mithalten. Schlechte Nachrichten für die deutschen Sparer.

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Honigmann Nachrichten vom 30. Oktober 2013 – Nr. 210

Themen:

  1. Studien belegen – Sonnenstürme und Magnetstürme beeinflussen das menschliche Gehirn, unser Wetter und vieles mehr.
  2. Antarktis: Ozonloch kleiner als im Durchschnitt der letzten 20 Jahre
  3. Südafrikas Staatsschulden… mit einer Kuh bezahlt
  4. Indische Notenbank erhöht erneut den Leitzins
  5. Größtes Ölfeld der Welt in Australien entdeckt?
  6. Sotschi: Homosexuelle mit Garantie bei Olympia
  7. Lawrow: Befürworter von “Genf-2″-Konferenz erhalten Drohungen
  8. “Genf-2″: Syriens innere Opposition zur Teilnahme bereit
  9. Israelischer Meinungsmacher fordert US-Atomschlag gegen Iran
  10. Kap der Guten Hoffnung – Amerikas Hegemonie ist vorbei
  11. Dirty Wars – Auf den Spuren von Obama’s Todespatrouillen
  12. UNO sagt christliches Brauchtum ist rassistisch
  13. Europa droht erneut Israel
  14. Abhörskandal: Die EU droht ihr Gesicht zu verlieren
  15. EU-Staaten dürfen Energie-Privatisierung verbieten
  16. EU-Verbotwahnsinn: Jetzt geht’s an Küchen und Computer
  17. S&P: Europas Banken haben Finanzierungs-Lücke von 1,3 Billionen Euro
  18. Schulden: EU zweifelt an Österreichs Angaben
  19. Merkel gibt Widerstand auf: Deutsche müssen Europas Banken retten
  20. Das “abgehörte Merkel” ist nur Mittel zum Zweck!
  21. CDU/CSU und SPD planen die Maut: Vignette für alle
  22. Warum parken tausende Neuwagen heimlich in Bayern?
  23. Abgeschrieben
  24. Ein Kindergarten in der freien Natur

Gruß – Der Honigmann

Studie deckt auf: USA haben verdeckte Schulden von 70 Billionen Dollar

09.08.13, 01:28 – DWN

Die US-Regierung der verschleiert ihre eigene Schuldenbilanz. Schon allein die Zinslast stellt die Tragfähigkeit der US-Schulden infrage. Die neue Krankenversicherung treibt die Schulden um über 50 Billionen Dollar in die Höhe. In dieser Summe ist das Ausfallpotenzial durch Studentenkredite noch nicht enthalten.

James Hamilton, Ökonomie-Professor an der UC California, erklärt die Zusammensetzung des US-Defizits. (Screenshot: Fox Business)

James Hamilton, Ökonomie-Professor an der UC California, erklärt die Zusammensetzung des US-Defizits. (Screenshot: Fox Business)

Die USA haben einen Schuldenberg von über 70 Billionen Dollar angehäuft, fast sechs Mal so hoch wie die offizielle Zahl der Regierung. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie von James Hamilton, Wirtschaftsprofessor der University of California in San Diego.

Hamiltons These: Die Regierung ignoriert in ihrer offiziellen Schuldenbilanz zahlreiche Posten, die das Defizit der USA momentan zusätzlich belasten oder in Zukunft belasten werden. Dazu zählen die Unterstützung der Regierung für „den Immobilienmarkt, andere Kreditgarantien, Einlagenversicherungen, Investitionen der Fed und Treuhandfonds“, sagte Hamilton einem Bericht von Russia Today.

Der Anfang der Schuldenexplosion fand 2008 statt, zu Beginn der internationalen Finanzkrise. Schon damals schossen die Schulden von fünf auf 12 Billionen in die Höhe. Allein die Zinslast für diese Basis belastet die Steuerzahler mit 220 Milliarden Dollar pro Jahr. Sollten die Zinsen für neues Geld in ferner Zukunft wieder steigen, werde allein die Zinslast das Budget des US-Militärs bis ins Jahr 2021 übersteigen, so Hamilton.

Der „fiskale Horror”

Spanische Staatsschulden explodieren: 20.000 Euro pro Kopf

 |  19.07.13, 03:08  |  7 Kommentare

Die spanischen Staatsschulden sind völlig außer Kontrolle geraten. Faktisch ist es kaum noch möglich, dass Spanien ohne Schuldenschnitt über die Runden kommt.

Seit dem Amtsantritt von Premier Rajoy vor anderthalb Jahren sind Spaniens Schulden um 200 Milliarden Euro angestiegen. (Foto: Consilium)

Seit dem Amtsantritt von Premier Rajoy vor anderthalb Jahren sind Spaniens Schulden um 200 Milliarden Euro angestiegen. (Foto: Consilium)

Die spanischen Staatsschulden haben erstmals die Marke von 20.000 Euro pro Kopf überstiegen. Das Land befindet sich in der Rezession und schreibt massive Defizite.

Die öffentlichen Schulden sind im Mai auf 937 Milliarden Euro angestiegen, zitiert El País die spanische Zentralbank. Das ist ein neuer Rekord und ergibt eine Schuldenquote von 89,6 Prozent.

Spanien hat 46,7 Millionen Einwohner. Das heißt, jeder Spanier schuldet 20.060 Euro.

Seit die Regierung von Premier Mariano Rajoy vor anderthalb Jahren die Macht übernahm, stiegen die öffentlichen Schulden um circa 200 Milliarden Euro. Das entspricht 20 Prozent des BIP.

Für einen Schuldenanstieg in diesem Umfang benötigte die vorhergehende Regierung unter dem Sozialisten José Luis Rodríguez Zapatero acht Jahre. Allerdings boomte die spanische Wirtschaft während Zapateros erster Amtszeit und der Staat konnte in dieser Zeit sogar Schulden abbauen.

Die Regierung von Rajoy erwartet, dass die Schulden bis zum Jahresende sogar auf 91,4 Prozent des BIP ansteigen werden. Der IWF erwartet eine Schuldenquote von 91,8 Prozent.