Tag-Archiv | Strom

Karies: Bohren beim Zahnarzt bald überflüssig?

Durch die neue Technologie britischer Forscher können schmerzhafte Behandlungen bei Karies oder Zahnhohlräumen verhindert werden. (Foto:dpa)Durch die neue Technologie britischer Forscher können schmerzhafte Behandlungen bei Karies oder Zahnhohlräumen verhindert werden. (Foto:dpa)

Forschung Technologie

Eine neue Technologie hilft ungesunden Zähnen mittels elektrischen Strömen sich selbst zu heilen. Karies und Zahnfüllungen von kleineren Hohlräumen könnten somit bald der Vergangenheit angehören. Die Behandlungsmethode ist schmerzfrei und könnte schon in drei Jahren in britischen Zahnpraxen Realität werden.

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15-Jährige entwickelt von Körpertemperatur gespeiste Taschenlampe

hollow-flashlight-annPubliziert am 15 Juli, 2013 Gute Nachrichten

Vom Schlafsack, der Elektrogeräte über Nacht auflädt, bis hin zu Gebäuden, die durch Körperwärme beheizt werden, möchten Forscher in Zukunft die Körperwärme der Menschen als erneuerbare Energiequelle nutzen. Aber die neueste Entwicklung der thermoelektrischen Energiegewinnung kommt nicht etwa aus einem Hochtechnologie-Labor des Massachusetts Institut of Technology (MIT) in Boston, sondern sie kommt von Ann Makosinski, einer 15 Jahre alte Kanadierin. Sie entwickelte eine Taschenlampe, die durch die Temperatur der menschlichen Hand mit Strom versorgt wird.

Ann Makosinski hatte sich zum Ziel gesetzt, den Verbrauch von Batterien zu reduzieren, die nach dem Gebrauch auf Mülldeponien landen. Da die Taschenlampe billig entwickelt werden kann, eignet sie sich somit für Menschen, die sich keine Elektrizität leisten können, um ihre Wohnungen zu beleuchten.

Um die thermoelektrischen Lampe zu entwickeln, benützte Makosinski so genannte Peltierplatten, die Elektrizität produzieren, wenn zwischen beiden Seiten der Platten ein Temperaturunterschied besteht. Der konstruktive Aufbau der Lampe sieht folgendermaßen aus: eine Aluminiumröhre befindet sich innerhalb einer PVC-Röhre, die eine Öffnung hat, damit die Hand des Benutzers in Kontakt mit den Peltierplatten kommen kann. Die Kanadierin erklärt: “Mein Design ist ergonomisch, thermodynamisch effizient und man braucht nur einen Temperaturunterschied von fünf Grad um zu funktionieren und um bis zu 5,4 Milliwatt Leistung zu erzeugen.”

Die Peltierplatten wandeln Körperwärme in Leistung um, damit eine LED-Lampe hell genug leuchtet, um in einer Taschenlampe verwendet zu werden. Da der Peltier-Effekt auf Temperaturunterschiede basiert, leuchtet die Lampe umso heller, je kälter die Außentemperatur ist.

Ann Makosinski sieht in ihrer Entwicklung nicht nur einen interessante Neuigkeit, sondern auch eine Möglichkeit, Batterien zu sparen, die Probleme bei der Entsorgung machen können und Menschen mit Elektrizität zu versorgen, die bisher keinen Zugang dazu haben.

Die 15-Jährige war kürzlich unter den 15 Finalisten bei der Google Science Fair. Belohnt dafür wurde sie mit einem Besuch im Hauptquartier von Google in Mountain View in Kalifornien.

Ann Makosinski ist ein weiterer junger Mensch, der das, was er im Physikunterricht hört, konsequent in die Praxis umsetzt und dabei die Mensch und Umwelt im Vordergrund hat. Stark! 🙂

 

Quelle: inhabitat.comGute Nachrichten

16% Inflation! – Fed dreht am Rad –

Währungskrieg: US-Notenbank fordert mehr Inflation

Die offizielle Inflationsrate von nur 1 Prozent müsse auf circa 2 Prozent erhöht werden, so Fed-Chef Bernanke. Daher will er die extrem lockere Geldpolitik fortsetzen. Doch die tatsächliche Inflation liegt schon jetzt bei mindestens 8 Prozent.

BU: Wenn die US Statistik-Behörde dieselben Methoden wie 1980 verwenden würde, müsste sie heute 8 Prozent Inflation verkünden. (Grafik: shadowstats.com)BU: Wenn die US Statistik-Behörde dieselben Methoden wie 1980 verwenden würde, müsste sie heute 8 Prozent Inflation verkünden. (Grafik: shadowstats.com)

Die von den Behörden geschönte Inflationsstatistik dient nicht nur dazu, die verheerenden Folgen der US-Geldpolitik zu verschleiern. Die niedrigen offiziellen Inflationsraten werden auch als Argumente für eine fortgesetzte extreme Geldpolitik der US-Zentralbank Federal Reserve (Fed) in Anschlag gebracht.

Fed-Chef Ben Bernanke sagte am Mittwoch, die Inflation in den USA müsse erhöht werden. Die Zentralbank werde zumindest einige Maßnahmen ihrer lockeren Geldpolitik „in absehbarer Zukunft“ beibehalten, zitiert ihn USA Today. Denn einerseits sei die Arbeitslosigkeit noch zu hoch und andererseits die Inflation zu niedrig. Beide Seiten sprächen für eine lockere Geldpolitik, so Bernanke.

14.07.13, 01:17 Zum Weiterlesen: