Tag-Archiv | Studenten

mexikanisches Militär für Verschwinden der 42 Studenten verantwortlich?

Rolle der mexikanischen Armee wird immer undurchsichtiger. Angehörige der verschwundenen Studenten versuchen, sie auf Militärgelände zu finden

Eltern der verschwundenen Studenten suchen ihre Kinder in den Kasernen der mexikanischen Armee

Eltern der verschwundenen Studenten suchen ihre Kinder in den Kasernen der mexikanischen Armee – Quelle: tlachinollan.org

Mexiko-Stadt 14.01.2015 – amerika21/

Im Zuge der fortgesetzten Suche nach den verschwundenen Studenten haben Eltern, Kommilitonen und Mitglieder verschiedener politischer Organisationen am Montag erneut vor mehreren mexikanischen Militärstützpunkten protestiert.

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Ägypten: neue Militär-Junta hebt Urteil gegen Ex-Diktator Mubarak auf & schlägt neue Proteste gewaltsam nieder

1Toter und 1 Verletzter bei Demonstrationen gegen Al-Sisi

Demonstranten in Kairo liefern sich schwere Auseinandersetzungen mit der Polizei. (Archivbild)Demonstranten in Kairo liefern sich schwere Auseinandersetzungen mit der Polizei. (Archivbild)

Kairo 10. Januar 2015 – (IRIB)

Die gestrige Demonstration der Gegner des ägyptischen Staatspräsidenten Abd al-Fattah as-Sisis und Anhänger des gestürzten Präsidenten Mohammad Mursi wurde niedergeschlagen.

Informierte Quellen berichteten am Samstag, dass bei der Demonstration ein 17-jähriger junger Mann namens „Mohammad Jome“ durch Schüsse der ägyptischen Polizei getötet und eine weitere Person schwer verletzt wurde. Augenzeugen berichteten, dass die Demonstranten im Bezirk „al-Hiram“ von den Sicherheitskräften umzingelt und mindestens fünf Menschen verhaftet wurden.

Ägypten: Gericht hebt Urteil gegen Mubarak auf

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mexikanisches Regime schlägt Massen-Proteste gewaltsam nieder & verschleppt erneut Studenten

Demonstranten in Mexiko wegen schwerster Delikte angeklagt

Demonstranten am Abend des 20. November auf dem zentralen Platz der Hauptstadt, dem Zócalo

Demonstranten am Abend des 20. November auf dem zentralen Platz der Hauptstadt, dem Zócalo – Quelle: ninja.oximity.com

Mexiko-Stadt 25. November 2014 – amerika21

Am internationalen Aktionstag für die verschwundenen Studenten von Ayotzinapa hat die Polizei in der mexikanischen Hauptstadt im Zuge der massiven Proteste rund 30 Personen verhaftet. Einige von ihnen sollen wegen schwerster Delikte angeklagt werden. Nach Zusammenstößen zwischen kleinen Gruppen der rund 100.000 Demonstranten und vor dem Nationalpalast positionierten Hundertschaften der Polizei war der zentrale Platz der Hauptstadt, auf dem sich noch Tausende friedliche Demonstranten befanden, gewaltsam geräumt worden. Dies stieß auf massive Kritik von Menschenrechtsorganisationen.

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Tausende Studenten protestieren in London gegen Sparpolitik

London: Tausende Studenten protestieren gegen Sparpolitik

London 19. November 2014 (FARS/IRIB)

Aus Protest gegen die Sparpolitik der britischen Regierung, das Haushaltsdefizit sowie die hohen Studiengebühren sind gestern in London tausende Studenten auf die Straße gegangen.

Die Demonstranten forderten ein kostenloses und nicht durch Kredite belastetes Studium.

Seit die Koalition von Konservativen und Liberaldemokraten in Großbritannien an der Regierung ist, gibt es  Proteste gegen die Reformen an Universitäten und Schulen.

Die Regierung aus Konservativen und Liberalen verfolgt derzeit im Kampf gegen das hohe Haushaltsdefizit ein striktes Sparprogramm, um die Kreditwürdigkeit des Landes zu wahren. Im Zuge dieser Sparmaßnahmen wurde 2010 der Bildungsetat drastisch reduiert, was u.a. zur Verdreifachung der Studiengebühren für den Bachelor-Studiengang geführt hat. Nachdem vor sechs Wochen außerdem die Zahlungen der Stipendien für Studenten eingestellt wurden, hat eine erneute Protestwelle begonnen.

hundertausende protestieren in Mexiko wegen Studentenverschleppung & gegen Regierung

Demonstrant mit Totenkopfmaske und Transparent: "Ayotzinapa - Staatsterrorismus"

Demonstrant am Samstag in Mexiko-Stadt: „Ayotzinapa – Staatsterrorismus“

Quelle: Amaranta Marentes – Lizenz: CC by-nc 4.0

Mexiko-Stadt 12. November 2014 – amerika21

Die Proteste in Mexiko gegen die Regierung von Präsident Enrique Peña Nieto und ihr Verhalten im Fall der 43 verschwundenen Studenten in Ayotzinapa haben weiter zugenommen.

Hauptauslöser war die Pressekonferenz von Generalstaatsanwalt Jesús Murillo Karam am vergangenen Freitag. Er verkündete, die Studenten seien mit höchster Wahrscheinlichkeit hingerichtet und in einer Mülldeponie Cocula verbrannt worden. Ihre Asche sei in Plastiksäcken verpackt in einen nahe gelegenen Fluss geworfen worden. Er berief sich hierbei auf Videos und Aussagen von drei angeblichen Tätern aus den Reihen der Drogenbande „Guerreros Unidos“ (a21 berichtete).

Die Eltern der 43 Studenten haben die Erklärung von Murillo Karam verworfen und konkrete Beweise verlangt. Außerdem solle die Regierung das Zehn-Punkte-Abkommen, das Peña Nieto bei dem gemeinsamen Treffen mit ihnen unterzeichnet hatte, einhalten. Darin hatte sich der Präsident unter anderem verpflichtet, die Suche nach den Verschwunden zu intensivieren.

Noch am Freitag gingen Hunderttausende in Mexiko-Stadt auf die Straße.

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Mexiko: Massengräber nach Studentenverschleppung durch Polizei entdeckt

Bilder der verschwundenen Studenten

Bilder der verschwundenen Studenten – Quelle: noticaribe.com.mx

Iguala, Mexiko 6. Oktober 2014 – amerika21.de

Der Generalstaatsanwalt von Guerrero, Iñaky Blanco, hat am Samstag die Entdeckung von mehreren Massengräbern in Iguala im Bundesstaat Guerrero bestätigt. Dort sind vor einer Woche 43 Studenten nach ihrer Festnahme durch die Polizei verschwunden. Mitarbeiter der Nationalen Kommission für Menschenrechte, der Gerichtsmedizin sowie der Leiter der Staatlichen Kommission für Menschenrechte, Ramón Navarrete Magdaleno, sind am Fundort eingetroffen. Es werde nun ermittelt, ob es sich bei den Leichen um die Studenten handele, so Blanco.

Am 26. September hatte die Polizei protestierende Studenten der pädagogischen Hochschule „Raúl Isidro Burgos“ angegriffen (amerika21 berichtete). An dem Vorgehen sollen nach ersten Untersuchungen auch lokale Mafiamitglieder beteiligt gewesen sein. Zwei junge Studierende wurden erschossen, einer starb an den Folgen von Folterungen, zwei weitere wurden schwer verletzt und befinden sich in Lebensgefahr. Drei Unbeteiligte kamen ums Leben, ein Dutzend Verletzte werden im Krankenhaus behandelt. 43 Studenten wurden festgenommen und sind seitdem spurlos verschwunden. Nichtregierungsorganisationen und die Staatsanwaltschaft von Guerrero befürchten, dass diese nach ihrer Verhaftung durch die Polizei in Mafiahände übergeben wurden. Die jetzt entdeckten Gräber befinden sich etwa 15 Kilometer entfernt vom Ort des Angriffes auf die Studenten.

Am Samstag riefen die Familien der Verschwundenen zu einer Demonstration für den kommenden Mittwoch auf, um gegen den schleppenden Fortgang der Ermittlungen zu protestieren und zu fordern, dass die Vermissten „lebendig wieder auftauchen“. tsur

USA: 60 Billionen Dollar Schulden – mehr als 1/4 der Weltverschuldung

US-Präsident Obama bei einer Rede an der Universität von Kalifornien. Ausfallgefährdete Studentenkredite machen einen Großteil der US-Verschuldung aus. (Foto: dpa)US-Präsident Obama bei einer Rede an der Universität von Kalifornien. Ausfallgefährdete Studentenkredite machen einen Großteil der US-Verschuldung aus. (Foto: dpa)

Finanzsystem – Leben auf Pump

Die US-Verschuldung erreicht mit 60 Billionen Dollar einen neuen Höchststand. Die USA tragen damit mehr als ein Viertel der weltweiten Schuldenlast. Neben den ausufernden Staatsschulden haben auch Studentenkredite, Hypotheken und Kreditkartenschulden signifikant zugenommen.

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1700 irakische Studenten von ISIS-Terroristen hingerichtet

15. Juni 2014 Bagdad (IRIB)

Die Terrorgruppe Islamischer Staat im Irak und Syrien, ISIS, hat 1700 irakische Studenten hingerichtet.

Das meldete IRNA unter Berufung auf al-mada Press. Die ISIS verkündete am Sonntag, 1700 Studenten der Luftwaffen-Fakultät in einem Stützpunkt in Tikrit hingerichtet zu haben. Die ISIS veröffentlichte Fotos zu den Massenhinrichtungen. Fünf Personen in Militäruniform schießen mit Maschinengehwehren auf die Studenten. Bevor entsprechende Seiten gesperrt werden, haben irakische Forennutzer Fotos von dutzenden Personen aus Tikrit veröffentlicht, die eingekesselt von bewaffneten Personen an einen unbekannten Ort gebracht worden. Die ISIS-Terroristen haben letzte Woche mit Unterstützung ihrer ausländischen Verbündeten die Stadt Musel angegriffen und sie eingenommen.

Bank of America sperrt Konten iranischer Studenten

17. Mai 2014 New York (Huffington Post/Tehran Times/Irib)

Völlig überraschend und ohne jede Vorwarnung hat die Bank of America landesweit Iranern und Amerikanern iranischer Abstammung ihre Konten gesperrt, berichtet die amerikanische Online-Zeitung „Huffington Post“.

Auf der Suche nach einer Erklärung, weshalb sie plötzlich keine Zugang zu ihren Konten mehr haben, erhalten die Betroffenen meistens keine Auskunft und werden wie in einem Roman von Kafka von einer Stelle an die nächste verwiesen, heißt es in der Huffington Post. Sie bezieht sich dabei auf Informationen des National Iranian American Councils. Weiterlesen

demokratischer Genozid in Ägypten: erneute Massenzwangsexmatrikulationen und langjahrige Haftstrafen ausgesprochen

SymbolbildSymbolbild – 1. Mai 2014Kairo (IRIB)

Die Universität Kairo hat 170 Studenten exmatrikuliert, weil sie an Demonstrationen teilgenommen haben.

Laut dem katarschen Fernsehsender Al-Jazeera am Donnerstag beschloss die Uni, 170 Studenten, die an Demonstrationen gegen den Putsch teilgenommen hatten, zu exmatrikulieren und sie von den Prüfungen auszuschließen. Laut dem Universitätspräsidenten fiel die Entscheidung hauptsächlich aus dem Grund, weil sie an gewalttätigen Aktionen und anderen verbotenen Aktionen  teilgenommen hatten. 38 Studenten dürfen nach einem Verhör doch an Prüfungen teilnehmen.

Mehr als 100 Anhänger des gestürzten Präsidenten Mursi wurden mit je 10 Jahren Gefängnishaft bestraft

STIMME RUSSLANDS Ein Gericht in Kairo hat 102 Anhänger des im vergangenen Sommer gestürzten Präsidenten, Muhammed Mursi, zu jeweils 10 Jahren Gefängnishaft verurteilt, teilen arabische Massenmedien mit.

Die ägyptische Regierung, die von dem Militär an die Macht gebracht worden war, nahm seit Juli 2013 Tausende von Mursis Anhängern fest.

In der vergangenen Woche wurden 683 Personen, darunter einer der Anführer der radikalen Gruppierung der Muslimbrüder, Mohammed Badi, vom Gericht zur Todesstrafe verurteilt.

Venezuela: Geheimdienstler nach Toten bei Protesten festgenommen

In Venezuela ist laut der örtlichen Tageszeitung Últimas Noticias am Samstag ein Funktionär des Inlandsgeheimdienstes SEBIN festgenommen worden. Die Zeitung beruft sich dabei auf inoffizielle Angaben aus Militärkreisen. Weiterlesen

54 Mitglieder der Muslimbruderschaft festgenommen

Anhänger der Muslimbrüder und dem unter Arrest stehenden Mohamed Mursi. Foto: REUTERSAnhänger der Muslimbrüder und dem unter Arrest stehenden Mohamed Mursi. Foto: REUTERS

28. Dez. 2013Kairo (dpa/jW/IRIB)

Nach der Einstufung der Muslimbruderschaft als Terrorvereinigung sind in Ägypten mindestens 54 Mitglieder der Organisation festgenommen worden.

Dies berichtete die Tageszeitung Al-Ahram am Freitag. Unter den Verhafteten sei auch ein ehemaliger Parlamentsabgeordneter der Partei Freiheit und Gerechtigkeit, des politischen Arms der Bruderschaft, aus der Metropole Alexandria, hieß es in Medienberichten. Die Festnahmen am Donnerstag erfolgten wegen »Zugehörigkeit zu einer terroristischen Vereinigung«. Unter derselben Anschuldigung wurden allein in der Provinz Al-Scharkija 16 Mitglieder der Bruderschaft verhaftet. Die Bruderschaft rief ihre Anhänger zu einer »Woche des Zorns« von Freitag an auf, um gegen den Regierungsbeschluss zu protestieren. Bei Zusammenstößen zwischen studentischen Anhängern der verbotenen Muslimbruderschaft und deren Gegnern wurde indes in Kairo ein Student getötet. Zu den Krawallen kam es in der Nacht zum Freitag, als die Studenten die Straße vor ihrem Wohnheim im Außenbezirk Nasr City mit Barrikaden absperrten und empörte Anwohner mit Schrotgewehren auf sie losgingen, berichtete das staatliche Fernsehen.

Ausschreitungen in Mailand: Studenten gegen Schulsystem

Hunderte Mailänder Studenten lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei. (Foto: dpa)Hunderte Mailänder Studenten lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei. (Foto: dpa)

Studenten der Mailänder Universität lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei. Sie protestieren gegen Kürzungen an den staatlichen Universitäten. Als einige Studenten in den Regierungssitz der Lombardei eindrangen, musste eine Sitzung des Regionalrates unterbrochen werden.

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Angst vor Protest: Polizei sperrt für Nestlé-Chef die Uni Basel ab

Wegen Nestlé-CEO Paul Bulcke wurde die Uni Basel gesperrt. Studenten wollten den Konzern wegen zahlreicher getöteter Mitarbeiter in Kolumbien kritisierten. Dank dem massivem Polizeiaufgebot blieb Bulcke diese Unannehmlichkeit erspart. (Foto: dpa)Wegen Nestlé-CEO Paul Bulcke wurde die Uni Basel gesperrt. Studenten wollten den Konzern wegen zahlreicher getöteter Mitarbeiter in Kolumbien kritisierten. Dank dem massivem Polizeiaufgebot blieb Bulcke diese Unannehmlichkeit erspart. (Foto: dpa)

Bürgerrechte – Umstrittener Konzern

Der CEO von Nestlé konnte an der Universität Basel einen Vortrag nur unter Polizeischutz halten. Die Polizei umstellte das Gebäude wie einen Hochsicherheitstrakt. Studenten wurden nur vereinzelt durchgelassen, andere gleich des Platzes verwiesen. Der Grund: Hinweise auf mögliche Proteste.

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Unruhen in Bulgarien: Studenten besetzen Universitäten

Seit einigen Wochen protestieren die Studenten gegen die Regierung. Nun haben sie die Universität in Sofia blockiert. (Foto: dpa)Seit einigen Wochen protestieren die Studenten gegen die Regierung. Nun haben sie die Universität in Sofia blockiert. (Foto: dpa)

Proteste Rücktritt und Reformen

Die Proteste der Studenten gegen die bulgarische Regierung verschärfen sich. Landesweit sind mehr als 15 Universitäten besetzt. In der Hauptstadt Sofia haben die Studenten die Universität blockiert. Sie fordern den Rücktritt der Regierung und Neuwahlen.

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Nach Tod eines Aktivisten: Erneuter Ausbruch von Gewalt in der Türkei

TÜRKEI – Weitere Proteste angekündigt

Israel setzt Studenten für Social Media-Propaganda ein!

Jerusalem16. August 2013 von Bürgender
Die israelische Regierung will hunderte Studenten einsetzen, die in Sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter pro-israelische Beiträge verbreiten und israelfeindliche Beiträge kommentieren sollen. Die Studenten erhalten dafür im Gegenzug volle Stipendien.

Israel, al-Quds / Jerusalem
Bild: Wikipedia
Israel wird Studenten rekrutieren, die auf Facebook, Twitter oder Youtube pro-israelische Beiträge verfassen, ohne ihre Zusammenarbeit mit der Regierung preiszugeben. Ca. 550 Studenten mit Fremdsprachenkenntnissen aus sieben verschiedenen Universitäten sollen dafür eingesetzt werden und das Büro von Präsident Benjamin Netanjahu wird 3 Millionen Schekel (630’000 Euro) dafür bereitstellen, wie die israelische TageszeitungHa’aretz meldet (kostenpflichtiger Artikel, Tipp: via Google reinklicken).
Den rekrutierten Studenten werden im Gegenzug volle Stipendien gewährt. Weiter schreibt die Zeitung in Berufung auf Regierungsquellen, dass es dabei primär um diplomatische und sicherheitspolitische Fragen, den Boykott israelischer Produkte, Antisemitismus, die demokratischen Werte Israels, Religionsfreiheit, Pluralismus Weiterlesen