Tag-Archiv | Suniten

Israel & seine al-Nusra-Terroristen üben Vergeltung an Syrien & Libanon

Israelische Luftangriffe auf Ziele nahe Damaskus

Israel hat wohl Kampfflugzeuge gegen Ziele in Syrien geschickt (Quelle: dpa)Israel hat wohl Kampfflugzeuge gegen Ziele in Syrien geschickt (Quelle: dpa)

Damaskus 8. Dezember 2014 (IRIB/IRNA)

Israelische Kampfflugzeuge haben am Sonntagnachmittag zwei  sichere Gebiete in der Nähe der syrischen Hauptstadt Damaskus angegriffen.

Wie das syrische Staatsfernsehen berichtete, handelte es sich dabei um die Gegend von Dimas und die Gegend um den internationalen Flughafen von Damaskus. Bei den israelischen Luftangriffen sei niemand  verletzt worden, hieß es weiter.

Nach den Angriffen gab das syrische Armeekommando in einer Mitteilung bekannt, dass Israel mit diesen Angriffen den bewaffneten Terrorgruppen, vor allem der Al-Nusra-Front helfen wollte. Laut der Mitteilung gab es Schäden an lebenswichtigen Einrichtungen. Das syrische Armeekommando bezeichnete diese israelischen Angriffe als Verletzung der Souveränität Syriens und bekräftigte, dass man durch derartige Aggressionen den Kampf der syrischen Armee gegen die Terroristen in Syrien nicht verhindern kann.

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Mindestens 22 Zivlisten bei US-geführten Luftangriffen in Syrien getötet

Bei Luftangriffen in Syrien sollen auch Zivilisten unter den Opfern sein.Bei Luftangriffen in Syrien sollen auch Zivilisten unter den Opfern sein.

Damaskus 29. September 2014 (IRIB/IRNA)

Bei den Luftangriffen der USA und ihrer Verbündeten in Syrien, die angeblich dem Kampf gegen die IS-Terroristen dienen sollen, sind nach Angaben von Menschenrechtlern mindestens 22 Zivilisten getötet worden.

Wie AP am Sonntag unter Berufung auf die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London berichtete, wurden vor kurzem sechs Arbeiter der Ölraffinerie in al-Hasakah im Nordosten des Irak bei nächtlichen US-Angriffen getötet.

Auch bei einem weiteren US-geführten Luftangriff auf den Nordwesten Syriens seien nach Angaben von Menschenrechtlern sieben Zivilisten ums Leben gekommen, berichtete AFP.

Mindestens neun weitere Menschen, zwei Männer, zwei Frauen und fünf Kinder, seien bei einem US-Raketenangriff auf ein Dorf in der nordsyrischen Provinz Idlib am letzten Dienstag getötet worden, meldete Human Rights Watch (HRW) am Sonntag unter Berufung auf Augenzeugen.

Zur Bekämpfung der IS fliegen die USA Angriffe auf die Stellungen dieser Terrorgruppe in Syrien.

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Jemen nach Friedenspakt: Selbsmordanschlag auf Houthi-Stützpunkt mit 40 Toten

Nach den Gefechten zwischen Huthi-Rebellen und Regierungstruppen sind viele Häuser in Sanaa schwer beschädigt.  Nach den Gefechten zwischen Huthi-Rebellen und Regierungstruppen sind viele Häuser in Sanaa schwer beschädigt.

Sanaa 29. September 2014 (dradio.de/IRIB)

Bei einem Selbstmordanschlag in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind am Sonntag mindestens 40 Menschen getötet  und 50 weitere verletzt worden.

Der Attentäter habe ein mit Sprengstoff beladenes Auto in ein Gebäude in der Provinz Marib östlich der Hauptstadt Sanaa gefahren. Dort sei es explodiert. Das Gebäude wird von  den Huthis als Stützpunkt genutzt.

Zu dem Anschlag bekannte sich die Terrorgruppe Ansar al-Scharia, die dem al-Kaida-Netzwerk nahesteht.

Vor einer Woche hatten sich die Huthis und Vertreter der verschiedenen politischen Fraktionen auf die Bildung einer gemeinsamen Regierung verständigt.

Kissinger: schiitische Einigkeit gefährlicher als IS

UNO: 1.8 Mio. Flüchtlinge im Irak

UNO: 1.8 Mio. Flüchtlinge im Irak

Bagdad 7. September 2014 (Mehrnews/IRIB)

Die Zahl der Flüchtlinge im Irak liegt nach Angaben der Vereinten Nationen bei  1.8 Millionen. Laut Mehrnews unter Berufung auf Al-Masalah gab eine UN-Delegation im Irak heute bekannt,

dass die Gewalt in diesem Land dazu führte, dass 1.8 Mio. Menschen die Flucht ergriffen haben. Diese Zahl sei seit dem Januar 2014 entstanden, die Hälfte der Flüchtlinge besteht aus Kindern. Diese Menschen haben kein Obdach und sind daher gefährdet. Sie brauchen humanitäre Hilfe. Sie sind auf 1500 Stellen  im Irak verstreut. Ihre Lage sei schlimm. Die UNO gab bekannt, dass die Einheit der irakischen Nation und die Einberufung einer nationalen und umfassenden Regierung, die alle irakischen Gruppen einbezieht, sofortigen Hilfeleistungen sehr dienlich sein kann.

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UNO: ISIS ermordete im Juli mindestens 1.200 Iraker

UNO: Mehr als 1700 Tote im Juli im Irak/Dutzende IS-Kämpfer getötet oder verletzt

IS-Kämpfer werden bei ihrem Vormarsch im Irak aufgehalten. Foto: afpIS-Kämpfer werden bei ihrem Vormarsch im Irak aufgehalten. Foto: afp

Bagdad 1. August 2014 (dpa/IRIB)

Bei Anschlägen und Kämpfen im Irak sind im vergangenen Monat mehr als 1700 Menschen ums Leben gekommen und fast 2000 verletzt worden.

Beinahe 1200 der Toten seien Zivilisten gewesen, darunter Frauen und Kinder, teilte die UN-Mission im Irak (Unami) am Freitag mit. Die tatsächliche Zahl der Opfer dürfte noch höher liegen, da Unami nicht aus allen Teilen des Landes Zahlen bekommen konnte. In Bagdad wurden am Freitag bei einer neuen Anschlagsserie mindestens 17 Menschen getötet, wie die Nachrichtenseite al-Sumeria berichtete. Eine Autobombe sei vor einem Restaurant im Stadtteil Sadr City explodiert. Dabei starben demnach 13 Menschen, 22 wurden verletzt. Eine neue Gruppe mit dem Namen «Brigade der Revolutionäre von Mossul» tötete und verletzte bei Zusammenstößen Dutzende Kämpfer der IS-Terrorgruppe, wie die irakische Nachrichtenseite al-Sumeria heute meldete. Über Opfer aufseiten der Widerstandsgruppe wurde nichts berichtet. Der Widerstand hatte sich gebildet, nachdem die Extremisten in den vergangenen Wochen mehrere bedeutende Moscheen und Grabmäler zerstört sowie sämtliche Christen aus Mossul vertrieben hatten. Die Terrorgruppe IS(Islamischer Staat) kontrolliert die Stadt rund 400 Kilometer nördlich von Bagdad seit Anfang Juni.

53 gefesselte & ermordete Zivilisten südlich von Bagdad entdeckt

Irakische Sicherheitskräfte fanden in dem Dorf Chamissija 53 Leichen, die offenbar hingerichtet wurdenIrakische Sicherheitskräfte fanden in dem Dorf Chamissija 53 Leichen, die offenbar hingerichtet wurden – Hilla 10. Juli 2014 (Reuters/APA/IRIB)

Irakische Sicherheitskräfte haben südlich von Bagdad die Leichen von 53 gefesselten Menschen entdeckt.

Die Opfer in Zivilkleidung seien seien in dem Dorf Chamissija in der Nähe der Stadt Hilla erschossen worden, hieß es am Mittwoch aus irakischen Sicherheitskreisen. Die Identität der Toten sei unbekannt. Das Dorf wird überwiegend von Schiiten bewohnt und liegt rund 25 Kilometer südöstlich von Hilla an der wichtigsten Verbindungsstraße zwischen Bagdad und den Provinzen im Süden.Die Opfer seien offenbar gezielt ermordet wurden. Sie alle hätten Schusswunden in Kopf oder Brust aufgewiesen, hieß es von der Polizei am Mittwoch. Ein Mitarbeiter einer Leichenhalle sagte, die Männer seien alle vor mindestens einer Woche getötet worden.Seit Beginn des Vormarsches der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS), vormals unter dem Namen „Islamischer Staat im Irak und Syrien“ (ISIS) bekannt, Anfang Juni leidet der Irak unter massiver Gewalt, der immer wieder auch Zivilisten zum Opfer fallen. IS-Milizen sind nach Erkenntnissen der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch für mehrere Massenexekutionen verantwortlich.

Über 1400 Terroristen binnen zwei Wochen im Irak getötet

18. Jan. 2014Bagdad (Mehr News)

Laut einem irakischen Sicherheitsverantwortlichen sind über 1400 Terroristen in den vergangenen zwei Wochen beim Anti-Terror-Kampf in Mosul getötet worden.

Unter den Toten soll sich auch Wahid al-Tunesi, einer der wichtigsten Anführer der Terroristen befinden, ergänzte der Kommandeur der dritten irakischen Polizeidivision, Mahdi al-Qarawi, am heutigen Samstag.
Die Terroristen, auch Wahid al-Tunesi, wären über Syrien in die Provinz Ninive eingedrungen. Zudem seien weitere sieben gefährliche Terroristen, unter anderem einer aus Tschetschenien getötet worden und eine große Anzahl von ihnen sei in der Provinz Salaheddin verletzt worden.

Irak: 7000 Tote 2013 und das neue Jahr zählt bereits wieder dutzende Tote durch Bombenterror

3. Jan. 2014Bagdad (IRIB/Reuters)

Am Donnerstagabend ist in der irakischen Stadt Boldouz in der Provinz Diala ein mit Sprengstoff beladener Lastwagen detoniert. Dabei wurden mindestens 13 Personen getötet und 27 weitere verletzt.

Weitere drei Bombenanschläge und bewaffnete Angriffe in verschiedenen Ortschaften nahe der Stadt Mossul, 400km nördlich von Bagdad, hinterließen vier Tote und vier Verwundete.

Ferner berichtete die irakische Nachrichtenagentur NNA, dass sich in der Stadt Balad Rus, 70 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Bagdad, am Donnerstag ein Selbstmordattentäter mit seinem Fahrzeug in die Luft sprengte und mindestens 15 Menschen mit in den Tod riss. Weitere 30 Menschen wurden bei dem Anschlag verletzt.

Angaben irakischer Sicherheitsquellen zufolge wurden bei einer Bombenexplosion im Süden Bagdads zwei Zivilisten getötet und sechs weitere verletzt.

Über 7000 Personen wurden 2013 bei Terroranschläge im Irak getötet. Irakische Persönlichkeiten und die Mehrheit der Bevölkerung sind der Ansicht, dass die gegenwärtigen Unruhen und der Terrorismus eine Erbschaft von neun Jahren US-Besatzung sind.

Gewalt im November hinterlässt 1000 Tote im Irak

3. Dez. 2013 – Bagdad (Press TV)

Statistiken der Ministerien für Gesundheit und Verteidigung zufolge sind im November 852 Zivilisten, 53 Polizeibeamte, und 43 Soldaten ums Leben gekommen.

Bei diesen Angriffen wurden 1 349 Personen verletzt. Diese Statistik zeigt, dass der November einer der blutigsten Monate im Jahr 2013 war, wobei 90% der Opfer zur Zivilbevölkerung gehörten.

Die UNO warnte am Sonntag vor der Zunahme der Ermordungen im Irak und der Furcht vor der Wiederkehr der Todesschwadronen, die nach dem US-Angriff auf dieses Land im Jahr 2003 tausende Menschen umbrachten.

Der UN-Sondergesandte für Irak, Nikolai Meladnov, sagte in einer Mitteilung: „Ich bin über die zunehmenden  Massakern  im Irak, die auf schreckliche Weise durchgeführt werden und Exekutierungen ähneln,  sehr  besorgt.“

Im Anschluss steht in dieser Mitteilung: Die Irakische Regierung muss so schnell wie möglich die Urheber dieser Verbrechen ausfindig machen und sie verurteilen. Weiterhin muss sie die notwendigen Maßnahmen für die Sicherheit aller Zivilisten einleiten.

Über 60 Tote und Verletzte bei Explosionen in Samara und Tikrit

Über 60 Tote und Verletzte bei Explosionen in Samara und Tikrit 28. Nov. 2013 – Bagdad (Mehrnews)

Im Irak wurden heute von einem erfolglosen Terroranschlag gegen den Polizeichef der Provinz Selahaddin und Explosionen in Samara und Tikrit mit über 60 Toten und Verletzten berichtet.

Laut Russia Al-Yaum teilten irakische Sicherheitsbehörden mit, dass in der Provinz Selahaddin heute einige Sprengsätze explodierten. Anschlagsorte waren Samara und Tikrit, dabei wurden über 60 Menschen getötet bzw. verletzt.

Eine Autobombe im Westen von Samara zielte gegen eine Polizeipatrouille. Fünf Polizisten starben und vier wurden verletzt.

Bei einer zweiten Autobombenexplosion im Süden von Tikrit wurden mindestens 41 Menschen getötet oder verwundet.

Laut einem irakischen Sicherheitsverantwortlichen in der Provinz ist heute Morgen ein Selbstmordattentäter mit einem präparierten Fahrzeug in den Konvoi des Polizeichef der Provinz gerast; die Explosion riss drei Polizisten in den Tod, acht weitere wurden verletzt.