Tag-Archiv | Sunniten

erste IS-Kämpfer üben Rache an Urhebern – Geheimdienstschärgen wüten indes weiter

IS entführt 80 irakische Jugendliche

Tikrit 5. Januar 2015 – (IRIB/Fars/ al-Alam)

Die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) haben 80 Jugendliche aus einem Dorf, östlich von Tikrit, entführt.

Ein Sicherheitsverantwortlicher  der nordirakischen Provinz Salah ad-Din erklärte  am Sonntag in  einem Interview mit dem irakischen Sender Sumariya News, dass dieserJugendlichen dem Stamm al-Obid  angehörten. Diesen Aussagen zufolge stürmten die IS-Terroristen im Dorf al-Baizah (13 km östlich von Tikrit) die Häuser und entführten 80 Jugendliche. Danach sollen diese Jugendlichen an  einen unbekannten Ort gebracht  worden sein.

Vor ca. drei Monaten haben die Dorfbewohner von al-Obid die IS-Terroristen aus ihrem Dorf vertrieben.

5000 jesidische Frauen im Irak von IS verkauft

Die IS-Milizen haben im Irak Hunderte von jungen Jesidinnen entführt und verkauft.Die IS-Milizen haben im Irak Hunderte von jungen Jesidinnen entführt und verkauft.

Sinjar 6. Januar 2015 – (IRIB)

Nach Angaben des irakischen Ministers für Menschenrechte hat die extremistische Terrorgruppe IS mindestens 5000 jesidische Frauen im Nordirak entführt und verkauft. Weiterlesen

Amis liefern Waffen an IS! israelische Al-Nusra-Front hungert Menschen in Syrien aus

Bürger der syrischen Stadt Idlib seit zehn Tagen ohne Wasser und Strom

Idlib 1. Januar 2015 – (IRIB)

Die Terrorgruppe al-Nusrah-Front hat seit zehn Tagen die Bürger der syrischen Stadt Idlib im Nordwesten des Landes von der Wasser- und Stromversorgung abgeschnitten.

Nach einem Bericht des libanesischen Senders al-Mayadeen will die al-Nusrah-Front auf diese Weise Druck auf die Stadtverwaltung ausüben. Betroffen sind über 1.500.000 Einwohner der Stadt, was nach internationalen Konventionen als Kriegsverbrechen gilt.

Außerdem verüben die Terroristen immer wieder Angriffe auf die Konvois mit  humanitären Hilfeleistungen für das Palästinensercamp Yarmuk. Damit wird die Situation der Bewohner dieses Camps zunehmend erschwert.

Trotz Unterzeichnung eines Waffenstillstandsabkommens zwischen der syrischen Regierung und den Terrorgruppen m Camp Yarmuk, verhindern diese Nahrungsmittellieferungen an die 7000 palästinenschen Bewohner von Camp Yarmuk im Süden von Damaskus.

Weiteres Massengrab mit 75 Leichen in Syrien entdeckt

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Bahrain: 37 Menschenrechtsorganisationen verurteilen Verhaftung des Schiiten-Führers

Bahrain:Festnahme von Generalsekretär der Islamischen al-Wefaq-Bewegung
Scheich Ali SalmanScheich Ali Salman Manama 28. Dezember 2014 (IRIB)

In Bahrain ist am Sonntag  der Generalsekretär der islamischen al-Wefagh-Bewegung, Scheich Ali Salman, verhaftet und an die Generalstaatsanwaltschaft überwiesen worden.

Diesem Bericht zufolge forderten Beamten  des bahrainischen Innenministeriums Rechtsanwälte von  Scheich Ali Salmans auf, das Gebäude der Kriminalpolizei im Gebiet Adliya in Manama zu verlassen. Die Sicherheitskräfte  belagerten am Samstag das Haus von Scheich Ali Salman und übergaben ihm eine Vorladung. Einige bahrainische Gefangene traten aus Protest gegen die Einzelhaft eines politischen Gefangenen in den Hungerstreik. Das Komitee der Gefangenen im Distrikt Bani Jomre bekundete  in einer Erklärung seine Solidarität mit den Gefangenen  und verkündete, dass auch die Gefangenen in diesem Distrikt Nahrungsaufnahme verweigern.

37 Menschenrechtsorganisationen verurteilen die Verhaftung des Generalsekretärs der al-Wefaq-Bewegung

Manama 29. Dezember 2014 (IRIB)

37 Menschenrechtsorganisationen haben die sofortige und bedingungslose Freilassung des Generalsekretärs der Islamischen al-Wefaq-Bewegung in Bahrain, Scheich Ali Salman, gefordert.

Laut einem Bericht  des arabischsprachigen Fernsehsenders  al-Alam vom Montag verurteilten diese Menschenrechtsorganisation  die Verhaftung  des Generalsekretärs der al-Wefaq-Bewegung  wegen Meinungsäußerung. Sicherheitsdienste erhoben  neun  Vorwürfe gegen Salman, obwohl die meisten Vorwürfe zuvor vom hohen Kommissariat für Menschenrechte als ungerecht bezeichnet wurden. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (ai) bezeichnete ihrerseits diese Vorwürfe als „falsche Gerechtigkeit“.

Diese politische und nationale Persönlichkeit ist für ihre stets friedlichen Aufrufe, wie etwa Aufruf  zum Dialog, zu friedlichen Aktionen sowie  zur Vermeidung von Gewalt  auf der Grundlage der internationalen Konventionen  bekannt.

Die al-Wefaq-Bewegung gab am Sonntagabend in einer Mitteilung bekannt, dass Scheich Ali Salman seit 10 Stunden in dem Gebäude der Kriminalpolizei verhört wird.

In diesem Zusammenhang forderte die 14. Februar-Bewegung die Bevölkerung auf, aus Solidarität zu Scheich Salman, sich an seinem Geburtsort zu versammeln.

insgeheime Allianz zwischen den kinderschändenden IS-Geheimdiensttieren & den Peschmerga-Kurden?

Jesidinnen berichten von Martyrium in IS-Gefangenschaft
Jesidinnen berichten von Martyrium in IS-Gefangenschaft

STIMME RUSSLANDS Verschleppt, vergewaltigt, gefoltert – Amnesty International klagt an. Tausende Jesidinnen wurden von der IS-Terrormiliz gefangen genommen.

Die Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) hat nach Angaben von Amnesty International „Hunderte, wenn nicht Tausende“ Mädchen und Frauen der religiösen Minderheit der Jesiden als Sexsklavinnen missbraucht. Die im Irak verschleppten Jesidinnen seien zwangsverheiratet oder an IS-Kämpfer und Anhänger verkauft worden, schrieb die Menschenrechtsorganisation. Viele der Opfer hätten Suizid begangen, um ihrer Schmach zu entgehen.

Insgesamt hat Amnesty nach eigenen Angaben mit 40 ehemaligen IS-Gefangenen gesprochen. Ihr Schicksal bestätigen die Gräuelberichte aus den Gebieten unter Kontrolle der radikalislamischen Miliz.

„Viele der Sexsklavinnen sind noch Kinder, Mädchen im Alter von 14, 15 Jahren oder noch jünger“, sagte die AI-Psychologin Donatella Rovera. Sie sprach von katastrophalen psychischen und physischen Konsequenzen für die Opfer dieser extremen sexuellen Gewalt. „Viele von ihnen wurden gefoltert und wie Gegenstände behandelt. Selbst diejenigen, die fliehen konnten, bleiben zutiefst traumatisiert.“

Die IS-Terrorgruppe hatte Anfang August die als Hochburg der Jesiden bekannte Stadt Sindschar überrannt. Hunderte Menschen kamen bei der Attacke um,Zehntausende sitzen auf den nahe gelegenen Bergen fest, andere konnten sich in die von Kurden gehaltenen Gebiete im Nordirak retten.

Der Bericht von AI schildert unter anderem das Schicksal der 19-jährigen Jilan, die sich nach Angaben ihres Bruders aus Angst, vergewaltigt zu werden, selbst tötete. Ein Mädchen, das gemeinsam mit Jilan verschleppt worden war und entkommen konnte, bestätigte die Angaben: „Eines Tages brachte man uns Tanzkleider und befahl uns, zu baden und sie anzuziehen. Jilan schnitt sich noch im Badezimmer die Pulsadern auf und erhängte sich. Sie war sehr schön. Sie wusste, dass sie von einem Mann weggebracht würde, deshalb brachte sie sich um.“

Eine weitere ehemalige Gefangene berichtete, wie sie und ihre Schwester vergeblich versuchten, sich mit Schals gegenseitig zu strangulieren, um einer Zwangsehe zu entgehen. Sie sei ohnmächtig geworden und habe tagelang nicht sprechen können, sagte die 27-jährige Wafa. Zwei andere Frauen hätten sie schließlich daran gehindert, sich zu töten. „Sie haben unser Leben zerstört“, sagte die 16-jährige Randa, die mit ihrer Familie verschleppt und von einem doppelt so alten Mann vergewaltigt worden war. Die Zeit

IS hält 15 000 Iraker an einem Ort als Geiseln

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saudisches Regime terrorisiert schiitischen Osten, wie Israel okupiertes Palästina

Bewohner von al-Qatif demonstrieren gegen die Verbrechen des Al-Saud-Regimes

Al-Qatif 23. Dezember 2014 (IRIB)

Die Einwohner von al-Qatif, im Osten von Saudi-Arabien, haben am gestrigen Montag gegen die Verbrechen der Sicherheitskräfte des saudischen Regimes in al-Awamiyah demonstriert.

Die Demonstranten forderten die Vergeltungsstrafe für die Verbrecher von al-Awamiyah. Nach den Gewalttaten der Saudis in al-Awamiyah hat eine Welle der Empörung und des Protestes die Städte in den östlichen Regionen Saudi-Arabiens erfasst. Die saudischen Sicherheitskräfte hatten am Samstag zur Niederschlagung politischer Aktivisten das Schiitenviertel von al-Awamiyah in der östlichen Provinz al-Shaqiah gestürmt. Dabei erschossen sie 5 Menschen, unter ihnen auch ein Kind. Die Sicherheitskräfte nahmen Wohnhäuser unter Beschuss und richteten große Schäden in der Stadt  an.

Saudi-Arabien ist größter Abnehmer kanadischer Waffen

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Jemen: Al-Houthi wirft arabischen Ländern Unterstützung von al-Kaida vor

Sanaa 16. Dezember 2014 – (Press TV/IRIB)

Nach Angaben des Führers der oppositionellen al-Houthie-Bewegung, Andulmalik al-Houthi, wird die Terrorgruppe al-Kaida in Jemen von arabischen Anrainerstaaten des Persischen Golfs, vor allem von Saudi-Arabien, unterstützt.

In einer Rede für eine Delegation von Stammesvertretern in Jemen sagte al-Houthi am Dienstag (heute) , Jemen werde niemals sich den Hegemoniebestrebungen Saudi-Arabiens und anderer arabischen Anrainerstaaten beugen. Er forderte die Führer dieser arabischen Länder auf, sich gegen israelische Übergriffe auf al-Aqsa-Moschee sowie zur Unterstützung der Ideale der Palästinenser zu vereinigen. Al-Houthi erklärte, er verfügt auch über Dokumente, die beweisen, dass al-Kaida-Terroristen auch von den Spitzenpolitikern in Jemen einschließlich des Präsidenten al-Hadi unterstützt wird. In den vergangenen Monaten ist es häufig zu Gefechten zwischen al-Kaida-Terroristen und al-Houthi-Kämpfern gekommen ist.

Saudi Arabien unterstütz Al-Kaida im Jemen

Anschlag auf Pipeline stoppt Ölexport aus dem Jemen

Anschlag auf Pipeline stoppt Ölexport aus dem Jemen

Marib 26. November 2014 (IRNA/IRIB)

Aufständische haben die wichtigste jemenitische Ölpipeline in der Provinz Marib in Brand gesetzt und damit den Ölexport aus diesem Land zum Erliegen gebracht.

Laut Reuters gab heute das jemenitische Verteidigungsministerium auf seiner Webseite bekannt, dass die Ölpipeline in der Region Habab in der Provinz Marib am Mittwoch angegriffen wurde. Dadurch wurde der Öltransport zum Verladeterminal am Roten Meer blockiert. Bislang habe niemand die Verantwortung für diesen Anschlag übernommen.

Die Marib-Pipeline ist die wichtigste Erdölexportroute Jemens. Bisher wurden täglich rund 70.000 Barrel Öl durch diese Pipeline zum Verladeterminal „Ras Isa“ am Roten Meer exportiert. Vor Beginn der Terrorangriffe vor drei Jahren flossen täglich sogar rund 110.000 Barrel Öl aus der unruhigen östlichen Provinz Marib zum Verladeterminal „Ras Isa“.

Der Jemen gehört zu den kleineren Energie exportierenden Staaten der Welt, ist aber auf die Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft stark angewiesen. Etwa 90 Prozent der staatlichen Einkünfte in Devisen kommen aus diesem Bereich.

Al-Kaida stellt im Jemen Raketen her

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Hilfe für Lieblings-Terroristen: Frankreichs Außenminister will syrische Armee bombardieren

IS ermordet sunnitische Clan-Mitglieder im Irak

IS ermordet sunnitische Clan-Mitglieder im Irak

STIMME RUSSLANDS Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ hat im Irak offenbar 36 weitere Mitglieder eines sunnitischen Stammes hingerichtet. Nach Angaben des Clanchefs und der regionalen Behörden wurden die Männer, Frauen und Kinder in einem Dorf in der Provinz Anbar im Westen des Landes erschossen, berichtet der Deutschlandfunk.

Insgesamt sollen die ebenfalls sunnitischen IS-Kämpfer mindestens 200 Angehörige des Stammes ermordet haben, weil dieser die irakische Regierung unterstützte. Anlässlich des heutigen schiitischen Aschura-Festes verstärkte der Irak seine Sicherheitsvorkehrungen rund um die Stadt Kerbela und in Bagdad.

Syrien: Fabius ruft zur Rettung Aleppos auf

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Unterdrückung der Schiiten im Nato-Partnerland Saudi-Arabien

Saudi-Arabien: Anschlag auf Schiiten beim Beten/mindestens fünf Tote

Saudi-Arabien:  Anschlag auf Schiiten beim Beten/mindestens fünf Tote

Riad 4. November 2014 (EuroNews/IRIB)

In Saudi-Arabien sind am Montag(gestern) bei einer Schießerei mindestens fünf Menschen getötet und neun verletzt worden.

Mehrere maskierte Männer eröffneten nach Polizeiangaben in dem Dorf Al Dalwa im Osten des Landes das Feuer und schossen in eine Gruppe Menschen. In diesem Gebiet lebt die schiitische Minderheit Saudi-Arabiens. Den Angaben zufolge waren die Menschen beim Beten, als sie erschossen wurden.

Seit drei Jahren flammt die Gewalt in der ölreichen Ostprovinz immer wieder auf. Als der Arabische Frühling 2011 weite Teile der arabischen Welt erschütterte, kam es auch dort zu Protesten. Die Behörden gingen jedoch massiv dagegen vor. Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen im Jahr 2012 gab es nach inoffiziellen Angaben etwa zwei Dutzend Tote, darunter auch vier Polizisten.

Schiiten in Saudi-Arabien  machen zwischen 15 Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Ihre Religionsfreiheit ist in Saudi-Arabien stark eingeschränkt: Sie dürfen weder eigene Moscheen bauen noch die schiitischen Feste wie das Aschurah-Fest und den Geburtstag des Propheten öffentlich feiern.

Schiiten können außerdem keine Berufe im Justiz-, Militär- und Verwaltungsapparat ausüben, ihre Löhne sind selbst bei gleicher Qualifikation niedriger als die von Sunniten in vergleichbaren Stellungen, in mehrheitlich von Schiiten bewohnten Regionen gibt es eine schlechtere Infrastruktur.

Saudi Arabiens demokratischer Genozid an Schiiten im In- & Ausland

Amnesty International zur repressiven Politik Saudi-Arabiens

Amnesty International zur repressiven Politik Saudi-Arabiens

London 10. Oktober 2014 (Press TV/IRIB)

In einem am Donnerstag veröffentlichten 20-seitigen Bericht kritisiert die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (A) die Mißachtung von Menschenrechten und insbesondere die Unterdrückung jeglicher Opposition durch die saudischen Machthaber.

Diese Unterdrückung richte sich seit 2011 verstärkt gegen eine schiitische Organisation, die friedlich für politische und Bürgerrechte eintritt. Mit drastischen Maßnahmen werde versucht, diese Organisation zu zerschlagen und ihre Anhänger zum Schweigen zu bringen.

Der AI-Abteilungsleiter für den Mittleren Osten und Nordafrika, Said Bumdouha, sagte: Die saudische Regierung versucht, jede Kritik an der Regierung zu unterdrücken und stärkt ihre Position mit eiserner Faust.

Vor allem die erdölreiche Provinz asch-Scharqiyya ist seit 2011 Schauplatz von Protestaktionen, bei denen die Bürger politische Reformen und ein Ende der weitgreifenden Diskriminierungen fordern.

Iran: Todesurteil gegen den prominnenten saudischen Geistlichen ist irrational

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Jemen: Opposition und Regierung unterzeichnen Friedensvertrag nach blutigen Gefechten

Jemen: Opposition und Regierung unterzeichnen Friedensvertrag

Sanaa 22. September 2014 (dpa/IRIB)

Jemens führende Politiker und Anführer der schiitischen Houthi-Rebellen haben nach monatelangen blutigen Auseinandersetzungen in Sanaa einen Friedenspakt unterzeichnet.

Die Einigung sei in Anwesenheit des Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi erfolgt, berichtete die offizielle jemenitische Nachrichtenagentur Saba am Sonntag. Kurz zuvor hatte Regierungschef Mohammed Basindawa seinen Rücktritt erklärt. Houthi-Kämpfer waren seit Donnerstag immer weiter in Richtung Sanaa vorgedrungen und hatten am unter anderem das Armee-Hauptquartier gestürmt. Seit Wochen fordern die Houthis den Rücktritt der Regierung. Die Houthi-Bewegung kämpft vor allem in den nördlich von Sanaa gelegenen Provinzen Marib und Al-Dschauf gegen Regierungstruppen. Vor einer Woche hatte die Armee dann begonnen, Luftschläge gegen Houthi-Stellungen zu fliegen. Hunderte Menschen kamen bislang ums Leben.

Jemen: Erneut mindestens 20 Tote bei Zusammenstößen infolge von Massenprotesten

Erneut mindestens 20 Tote bei Zusammenstößen in Jemen

Sanaa 17. September 2014 (IRIB News)

Bei neuen Kämpfen zwischen  Houthi-Kämpfern und Soldaten der jemenitischen Armee  sind heute(Mittwoch) mindestens 20 Menschen getötet worden.

Bei den Gefechten  in dem Dorf Kabil am Nordrand der Hauptstadt Sanaa seien auch Dutzende Menschen verletzt worden, meldeten Mediziner und Augenzeugen.

 Reuters vom Mittwoch aus Sanaa zufolge haben die schiitischen Kämpfer bei diesen Zusammenstößen die Region „Wadi Dhar“ besetzt. Es gab auch Zusammenstöße in der Provinz Al Jauf. Die Gefechte seien ausgebrochen, nachdem am Morgen vier Explosionen das Gebiet erschüttert hatten. Ob es sich um einen Anschlag handelte, konnte ein Sicherheitsbeamter nicht bestätigen.

Seit fünf Wochen demonstrieren Zehntausende Angehörige des schiitischen Volksstammes der Houthi in Sanaa. Sie fordern den Rücktritt der sunnitisch dominierten Regierung und die Rücknahme von Kürzungen der Öl-Subventionen im Land.

Abdollahian: Jementische Regierung trägt Verantwortung für Schutz des Lebens iranischer Diplomaten

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IS-Terroristen vom CIA rekrutiert – Halb Syrien auf der Flucht – Iran erwegt Anti-Terror-Einsatz

IS-Milizen haben 250 syrische Soldaten hingerichtet

IS-Kämpfer in Syrien (Archivaufnahme)IS-Kämpfer in Syrien (Archivaufnahme)

Beirut 29. August 2014 (Reuters/IRIB)

Kämpfer der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) haben nach eigenen Angaben 250 gefangengenommene syrische Soldaten getötet.

Ein am Donnerstag im Internet veröffentlichtes Video zeigt mehrere Reihen von Männerleichen. „Ja, wir haben sie alle hingerichtet“, sagte ein IS-Kämpfer in der Provinz Rakka der Nachrichtenagentur Reuters per Internet zu den Aufnahmen. Die so genannte Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte hatte von Dutzenden Soldaten berichtet, die nach der Gefangennahme getötet worden seien. Der IS hatte am Wochenende in Rakka den Luftwaffenstützpunkt Tabka eingenommen.

In einem zweiten, ebenfalls am Donnerstag veröffentlichten Video ist zu sehen, wie die Terroristen mindestens 135 Männer in Unterwäsche zwingen, barfuß durch die Wüste zu laufen. Einige haben die Hände über dem Kopf, um sie herum johlen bewaffnete Männer ihnen zu. Auf ebenfalls online gestellten Fotos wird offenbar die Tötung von sieben Soldaten gezeigt. Die Echtheit und Herkunft der Aufnahmen ließ sich nicht bestätigen. Die syrischen Staatsmedien hatten zwar von dem Angriff auf den Stützpunkt berichtet, jedoch nicht über Verluste aufseiten der Regierungstruppen.

Syriens Luftwaffe fliegt gegen Terroristen-Stellungen nahe den Golanhöhen

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Irak droht Bürgerkrieg – 73 Tote nach angeblich schiitischem Überfall auf sunnitische Moschee

UNO-Generalsekretär verurteilt Angriff auf eine Moschee im Irak

Im Irak werden Moscheen in Schutt und Asche gelegtIm Irak werden Moscheen in Schutt und Asche gelegt

New York/Bagdad 23. August 2014 (dpa/IRIB)

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den tödlichen Anschlag auf eine Moschee nordöstlich von Bagdad verurteilt.

„Der Generalsekretär ist tief besorgt über die Auswirkungen solcher religiöser Gewalt auf die ohnehin schwierige Sicherheitslage“, teilte ein Sprecher mit. Der designierte irakische Ministerpräsident Haidar al-Abadi rief seine Landsleute zum Zusammenhalt auf, damit die Feinde des Landes keine Chance hätten, einen Bürgerkrieg auszulösen. Bei einem Anschlag auf eine sunnitische Moschee nordöstlich von Bagdad kamen am Freitag mindestens 73 Menschen ums Leben. Das berichteten am Freitag Quellen in einem Krankenhaus der Stadt Mikdadija. Die Angreifer hätten das Gebetshaus gestürmt und das Feuer eröffnet, berichteten Augenzeugen. Mindestens 25 Menschen seien verletzt worden. Die Attacke erschwert die Regierungsbildung im krisengeschüttelten Irak. Die Nachrichtenseite Al-Sumaria News berichtete, die Partei des sunnitischen Parlamentspräsidenten Salim al-Jaburi habe sich aus Protest gegen die Attacke aus den Verhandlungen zurückgezogen. Eine neue Regierung gilt als Voraussetzung, um den Vormarsch der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) in dem Land stoppen zu können.

irakischer Premier Maliki verzichtet auf Amt – US-Luftangriff tötet 11 Zivilisten

Irak: Designierter Regierungschef ruft Iraker zur Einheit auf

Irak: Designierter Regierungschef ruft Iraker zur Einheit auf

Bagdad 15. August 2014 (IRNA/IRIB)

Der designierte irakische Ministerpräsident Haidar al-Abadi hat die Iraker zur Einheit aufgerufen.

Reuters vom Freitag zufolge teilte al-Abadi auf seiner Facebook-Seite mit, der Irak habe keine leichte Aufgabe vor sich. Er rief alle Iraker zur Zusammenarbeit gegenseitigen Solidarität auf, um einen möglichen  Bürger- und Stammeskriegs vorzubeugen.

Zuvor gab der amtierende irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki  seinen Anspruch auf eine weitere Amtszeit auf. Der Politiker trete zugunsten des designierten Nachfolgers Haidar al-Abadi zurück, wie das Staatsfernsehen meldete. Der Machtkampf in Bagdad gilt als ein Grund für das Erstarken der Terrormiliz Islamischer Staat.

Al-Dawa-Partei von Al Maliki stellt sich hinter den neuen Ministerpräsidenten Iraks

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US gegen IS – eine Schmierenkomödie!

EndCoverjpg15. August 2014 – Elsässers-Blog

Keinen Cent, keine Patrone und keinen Soldaten für Obamas neuen Irak-Krieg! Von Jürgen Elsässer, Chefredakteur von COMPACT-Magazin

Die ganze Bagage ist sich einig, von der Leyen über Steinmeier bis Gysi: Deutschland soll den US-Krieg gegen ISIS unterstützen. Wieder einmal soll Deutschland hineingezogen werden in einen schmutzigen Krieg des Pentagon. Einige Klarstellungen:

1) ISIS ist ein Geschöpf der USA, Saudi-Arabiens und der Türkei – ein Monster, geschaffen zum Sturz der legitimen Assad-Regierung in Syrien. Ein Remake der Schaffung des Qaida-Monsters durch die USA in den 1980er Jahren (s. Cover COMPACT-Spezial Nr.2, Kriegslügen der USA)

2) Humanitäre Argumente der USA (“Schutz der Jesiden”) sind vorgeschoben. Als ISIS die Christen in Syrien und vor allem im Irak abgeschlachtet und die Millionenstadt Mossul christenfrei gemacht hat, hat kein Hahn danach gekräht.

3) Mit der Militärunterstützung für die Kurden verfolgen die USA und Israel das Ziel, einen Vasallen der amerikanisch-zionistischen Macht zu schaffen. Auf diese Weise wird der Irak zerstückelt und in der Perspektive auch die aneren Staaten mit kurdischen Minerheiten (Iran, Syrien, Türkei).

4) Wenn USA, Saudi-Arabien und Türkei keine Unterstützung für ISIS mehr durchlassen, werden die Armeen Syriens und des Irak mit ISIS selbst fertig. (Syrische Truppen haben das bisherige Hauptquartier der ISIS in Aleppo gerade erobert!). Notfalls können Assad und Maliki Militärhilfe der Hisbollah und des Iran anfordern – die machen das gerne.

5) Das linke/grün Gejammere, jetzt müssten wir mhr Flüchtlinge aus der Region aufnehmen, kann man nicht mehr hören. Deutschland soll endlich Syrien unterstützen, damit die Not der Flüchtlinge vor Ort gelindert werden kann. Mit der Grenzöffnung für Flüchtlinge holen wir uns – auch – eine Menge Terroristen ins Land.

(Mehr zum Thema in COMPACT 9/2014 – Versand an Abonnenten Anfang nächster Woche – hier abonnieren)

Putschversuch der US-Vasallen im Irak

Maliki: Die Regierung erkennt den vorgeschlagenen Ministerpräsidenten nicht an

Bagdad 12. August 2014 (Tasnim/IRIB)

Maliki: Die Regierung erkennt den vorgeschlagenen Ministerpräsidenten nicht an

Der irakische Ministerpräsident erklärte in einer Liveübertragung am Montag,  die Verletzung der irakischen Verfassung bei den Präsidentschaftswahlen werde  Konsequenzen für Wirtschaft, Politik und  Sicherheit des Landes haben  und die Regierung verweigere die Anerkennung des vorgeschlagenen Ministerpräsidenten.

Der irakische Präsident, Fouad Massoum, beauftragte am Montag, Haider al-Abadi, offiziell mit der Gründung des neuen Kabinetts.

Nouri Maliki hob in diesem Zusammenhang hervor, dass der irakische Präsident  nicht den Kandidaten der mehrheitlichen Fraktion des irakischen Parlaments mit der Gründung des neuen Kabinetts beauftragt haben.

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ISIS will Millionen Irakerinnen zwangsbeschneiden

Rund vier Millionen Frauen droht im Irak die Beschneidung

STIMME RUSSLANDS Die Vertreter der extremistischen Organisation Islamischer Staat im Irak und der Levante (ISIL) haben eine Verordnung erlassen, die alle Frauen des Landes verpflichtet, sich der Beschneidungsprozedur unterziehen zu lassen. Uno-Mitarbeiter befürchten, dass dadurch die Gesundheit oder gar Leben von rund vier Millionen Frauen gefährdet werden.

Die bewaffneten ISIL-Kämpfer kontrollieren einen bedeutenden Teil der nördlichen irakischen Gebiete, darunter die zweitgrößte Stadt des Landes Mosul sowie die größte Ölraffinerie in Baiji und andere strategisch wichtige Objekte.

18 Menschen im Irak entführt und ermordet

18 Menschen im Irak entführt und ermordet

29. Nov. 2013 – Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Die Leichen der 18 entführten Menschen sind am Freitag unweit der Stadt Tarmiyah, 40 Kilometer von Bagdad, entdeckt worden. Unter den Opfern waren vier Polizisten und ein Armeemajor.

Die in Militäruniform gekleideten Entführer hatten die Opfer von Zuhause abgeholt, angeblich um sie zu verhören. Vier Stunden später wurden alle 18 Entführten mit Kopf- und Brustschüssen tot aufgefunden.

In der letzten Zeit spitzt sich die Lage im Irak zu. Grund dafür sind die Auseinandersetzungen zwischen Sunniten und Schiiten.

Über 100 Tote und Verletzte bei neuerlicher Gewalt im Irak

Symbolbild28. Nov. 2013 – Symbolbild – Bagdad (APA/IRIB)

Im Irak sind am Mittwoch bei einer ganzen Reihe von Bombenanschlägen und Schießereien mehr als dreißig Menschen getötet und fast 80 verletzt worden.

Allein in der Umgebung von Bagdad fand die Polizei die Leichen von 14 Menschen, die offenbar regelrecht hingerichtet wurden. Ihre Hände seien gefesselt, ihre Augen verbunden gewesen, teilte die Polizei mit.

Zudem wurden bei mehreren Selbstmordattentaten auf Polizeiwachen und Schießereien mehrere Polizisten getötet und verletzt. Während einer Begräbniszeremonie soll sich ein Mann in die Luft gesprengt und mindestens neun Menschen in den Tod gerissen haben. In dem Viertel Al-Hurriya nordwestlich der Hauptstadt Bagdad erschossen unbekannte Männer eine fünfköpfige Familie.

Die irakische Regierung hat für die zahlreichen Anschläge im Land die zunehmende Gewalt sunnitischer Extremisten verantwortlich gemacht. Die Al-Kaida gewinnt zudem an Einfluss im Westen des Iraks. Die Gewalt im Irak wird auch durch den Konflikt im Nachbarland Syrien genährt.

Allein im Oktober wurden nach UN-Angaben fast 1.000 Menschen im ganzen Land getötet.

Blutiger Sonntag im Irak

Archivbild17. Nov. 2013 – Archivbild – Bagdad (APA/IRIB)

Bei Attentaten und Angriffen im Irak sind am Sonntag mindestens 24 Menschen getötet und 49 verletzt worden.

Die meisten Opfer gab es nach Angaben von Polizei und Augenzeugen, als in der Hauptstadt Bagdad an mehreren Orten Autobomben explodierten, mindestens 15 Menschen kamen ums Leben.

Tote gab es nach Polizeiangaben auch südlich von Bagdad bei einem Feuergefecht mit Mitgliedern einer regierungsfreundlichen Miliz. Dort starben vier der Angreifer.

In Mossul im Norden des Landes starben Sicherheitskräften zufolge zwei Soldaten bei einem Bombenangriff.

In Bakuba im Nordosten von Bagdad ging auf einem Marktplatz eine Bombe hoch, laut Polizei starben drei Menschen.

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind im Irak allein im vergangenen Oktober 979 Menschen getötet worden.

Revolutionsoberhaupt: Religiöse Spaltung ist eine große Gefahr für die islamische Welt

Revolutionsoberhaupt: Religiöse Spaltung ist eine große Gefahr für die islamische Welt11 Nov. 2013 – Teheran (IRIB)

Die Feinde des Islams versuchen, religiöse Zerwürfnisse unter den Muslimen hervorzurufen, was eine große Gefahr für die islamische Welt darstellt, sagte heute das geehrte Oberhaupt der Islamischen Republik Iran Ayatollah Ali Khamenei bei einem Treffen mit den Verwaltern von Hadsch (Pilgerfahrt nach Mekka) im Iran.

„Die Pilgerfahrt nach Mekka bietet eine gute Gelegenheit für die Annäherung von Muslimen sowie verschiedenen islamischen Glaubensrichtungen an“, betonte Ayatollah Khamenei und fügte hinzu: „Die religiösen Konflikte werden sich nicht nur auf Sunniten und Schiiten beschränken, sondern die Feinde des Islams werden versuchen, unter den Sunniten und Schiiten selbst weitere Spaltungen und Konflikte zu entfachen“. Während des Hadschs sollten die Muslime ihre gemeinsamen Forderungen und Bedürfnisse hervorheben, sagte das Revolutionsoberhaupt weiter.

Krise greift über: Schwere Ausschreitungen in Bahrain

  |  Veröffentlicht: 17.08.13, 01:27  |  Aktualisiert: 17.08.13, 01:28  | 2 Kommentare

In Bahrain ist es zu Zusammenstößen zwischen Gegnern des Königshauses und Sicherheitskräften gekommen. Bei den Demonstranten handelt es sich um Mitglieder der schiitischen Mehrheit des Landes. Sie fühlen sich von der sunnitischen Führung des Landes diskriminiert.

In der Nacht zum Freitag ist es in Bahrain zu schweren Ausschreitungen zwischen Anhängern der schiitischen Mehrheit des Landes und den Sicherheitskräften des sunnitischen Königshauses gekommen. Die Demonstranten griffen die Polizei mit Steinen und Brandsätzen an. Die wiederum setzte Schrotkugeln und Tränengas ein.

Bisher wurden im Zuge der Proteste 20 Personen verhaftet, berichtet Khaleej Times.

Auslöser der Zusammenstöße soll ein gewaltsames Durchgreifen von Polizisten gegen mehrheitlich 100 schiitische Inhaftierte in einem Gefängnis gewesen sein. Sie protestierten gegen die schlechten Bedingungen im Gefängnis.

„Sie haben versucht, die Türen einzuschlagen und zu entkommen“, zitiert die libanesische Zeitung Al Akhbar das Innenministerium von Bahrain aus einem Twitter-Auszug.

Sayed al-Muhafada vom Bahrain Zentrum für Menschenrechte sagt, dass 40 Gefängnisinsassen verletzt wurden. „Einige der Inhaftierten verteidigten sich gegen die Sicherheitskräfte. Doch das führte zu noch mehr Gewaltanwendung“, zitiertPress TV al-Muhafada.

Im Verlauf des Arabischen Frühlings kam es erstmals im Jahr 2011 zu Aufständen gegen die politische Führung im Königreich Bahrain. Insgesamt 65 Prozent der Bevölkerung sind Schiiten. Die schiitische Bevölkerungsmehrheit in Bahrain fühlt sich von der sunnitischen Führungsschicht diskriminiert.

Die größte Oppositionsbewegung des Landes, Al-Wefak , fordert die Freilassung von 450 inhaftierten Aktivisten und religiösen Anführern, berichtet die AG Friedensforschung.