Tag-Archiv | Taliban

Afghanistan: IS auf Taliban losgelassen – Briten töten 2014 186 Zivilisten

Neun Polizisten im Osten Afghanistans getötet

Polizist in AfghanistanPolizist in Afghanistan

Kabul 4. Januar 2015 – (IRIB)

Laut einem Provinzsprecher haben Taliban-Milizen fünf Polizisten u. a. deren Kommendeur in der Provinz Lugar getötet.

Laut Associated Press aus Kabul ereignete sich dieser Vorfall einen Tag nach dem Mord an vier Polizisten in einer weiteren Provinz im Osten dieses Landes. Der Sprecher der Provinzregierung von Logar, Din Mohammed Darwish, fügte hinzu, fünf Beamte seien im Bezirk Baraki Barak in einen Hinterhalt geraten und von Extremisten erschossen worden. Laut Darwish kidnappten die Extremisten am Samstag vier Polizeibeamte in der Provinz Wardak in der Nähe von Lugar. Ihre Leichen wurden einige Stunden danach in der Nähe von Pol-Charkhi in der Provinz Wardak aufgefunden. Trotz des Endes des Nato-Kampfeinsatzes fliegen die USA weiter Luftangriffe in Afghanistan. Dabei wurden in der ostafghanischen Provinz Paktika  mindestens 18 Taliban-Kämpfer getötet. Die Provinz grenzt an Pakistan. Von dort kommen häufig Taliban nach Afghanistan, um dort Anschläge zu verüben.

Tonnenweise Drogen in Afghanistan beschlagnahmt

Weiterlesen

NATO in Afghanistan: Journalisten-Verfolgung 2013 nochmals um 68% angewachsen

Afghanistan: Taliban greift Stellungen der Nationalarmee an

Kabul 30. Dezember 2014 – (IRIB)

Wie Radio Pashtu von IRIB meldete, behauptete der Taliban-Sprecher Zabihollah Mojahed, ein Stützpunkt der afghanischen Nationalarmee im Distrikt Saidabad (Provinz Wardak), südwestlich von Kabul, sei am Dienstag von einem mit Sprengstoff beladenen Fahrzeug angegriffen worden. Mojahed fügte hinzu: „ Bei der Explosion kamen Dutzende Mitglieder der afghanischen Nationalarmee ums Leben.“ Bislang reagierte die afghanische Regierung nicht auf diese Nachricht.

30 Zivilisten bei Granatenangriffen im Süden Afghanistans getötet

Weiterlesen

NATO-Besatzung Afghanistans bringt 2014 mehr zivile Opfer & mehr Unzufriedenheit als je zuvor

Fünf Kinder bei Bombenanschlag im Norden Afghanistans getötet

Kabul 22. Dezember 2014 (IRNA/IRIB)

Fünf Kinder und Jugendliche sind bei einem Bombenanschlag in der Stadt Shirin-Tagab, in der Provinz Faryab, ums Leben gekommen, so der Gouverneur dieser Stadt, Seyed Luqman Kharik.

Laut IRNA sagte Kharik am Montag gegenüber  den lokalen Medienvertretern dazu weiter: Gestern Abend detonierte eine Bombe, während 12 bis 14 jährige Kinder am Flussufer, im Shirin-Tagab spielten, dabei wurden fünf dieser Kinder getötet. Dafür machte er die Taliban verantwortlich.

2014 tödlichstes Jahr für afghanische Bevölkerung

Weiterlesen

CIA-Handbuch beschreibt gezielte Tötung als ineffizient, aber am Beispiel Mandelas, besser als Gefangennahme

Eine interne Studie der CIA evaluiert die Pro- und Kontra-Argumente für gezielte Tötungen. Das zentrale Pro-Argument beruht auf der Hypothese, dass „Führungspersönlichkeiten“ besser getötet werden sollten, wenn die Gefahr besteht, dass diese im Gefängnis weiter ihren Einfluss ausüben. Als „Negativ-Beispiel“ nennt der CIA keinen anderen als Nelson Mandela.

Quelle: Screenshot Wikileaks

22. Dezember 2014 – RT deutsch – Bild: Screenshot Wikileaks

Die Analyse mit dem noch recht unverdächtig klingenden Titel “Beste CIA-Praktiken in der Aufstandsbekämpfung“ wurde Ende letzte Woche von Wikileaks veröffentlicht.

Allerdings zeigt schon der Untertitel, trotz seines bürokratischen Duktus, die wahre Zielrichtung des Dokumentes an:

“Wie man Operationen mit hochwertiger Zielauswahl zu einem effektiven Instrument der Aufstandsbekämpfung macht.”

Weiterlesen

USA verbuchen Kosten von 1 Billion Dollar für Besatzung Afghanstans

mindestens 84 Kinder bei Überfall auf Militärschule in Pakistan umgekommen

84 Kinder bei Überfall auf Militärschule in Pakistan umgekommen

STIMME RUSSLANDS Mindestens 104 Personen sind in Pakistan bei einem Überfall bewaffneter Radikalen auf eine Militärschule umgekommen. Unter den Opfern sind 84 Kinder, teilten die Behörden des Landes mit.

In den Morgenstunden hatten bewaffnete Kämpfer der Bewegung Tehrik.i-Taliban Pakistan in der Stadt Peshawar 500 Schüler und Lehrkräfte als Geiseln genommen.

Nach einigen Informationen hatten alle bewaffneten Radikale Sprengstoffgürtel um. Einer von ihnen hat sich in die Luft gesprengt. Gegenwärtig wird die Operation der Sicherheitskräfte der Staatsgewalt fortgesetzt, die Armee versucht, die Situation unter Kontrolle zu nehmen.

Drei Detonationen in besetzter Militärschule in Pakistan

Weiterlesen

USA lassen Taliban-Führer laufen, afghanische Regierung außen vor

Ein Großteil der US-Bürger befürwortet Folter

Ein Großteil der US-Bürger befürwortet Folter

Washington 12. Dezember 2014 – (Stimme Russlands/IRIB)

Mit 47 Prozent billigt ein Großteil der volljährigen US-Bürger die Folterpraxis des Auslandsgeheimdienstes CIA, ergibt eine von Rasmussen Reports in den USA durchgeführte Umfrage.

Der Senatsausschuss für Nachrichtendienste hatte am Dienstag eine mehr als 500 Seiten starke Zusammenfassung des 6.000 Blatt umfassenden Berichts vorgelegt. Er schildert die Foltermethoden der CIA (Wasserfolter, Schlafentzug, Zwangsernährung u.a.m.) zu Zeit der Administration von Präsident George W. Bush (2001-2009) . 47 Prozent der Umfrageteilnehmer sprachen sich für Folter aus. 33 Prozent waren dagegen. 20 Prozent enthielten sich einer Aussage. Aus Sicht von 49 Prozent der Befragten gelang es durch Folter und Verhöre, „wertvolle Informationen zu gewinnen, die für die USA und ihre Verbündeten im Anti-Terror-Kampf hilfreich waren“. Im August waren 51 Prozent dieser Meinung. 23 Prozent glauben, dass „solche Methoden nicht dazu beitragen, zu wertvollen Informationen zu kommen“. 28 Prozent konnten diese Frage nicht beantworten. An der Umfrage, die am 9. und 10. Dezember durchgeführt wurde, nahmen 1.000 US-Bürger teil.

Ossietzky-Medaille für Snowden, Poitras und Greenwald

Weiterlesen

afghanisches Parlament nickt US-Besatzung nach Terrorhatz ab

Dutzende Tote bei Selbstmordanschlag auf Volleyballturnier

Bei einem Anschlag sind in Afghanistan bei einem Volleyballmatch Dutzende Menschen getötet worden. Bei einem Anschlag sind in Afghanistan bei einem Volleyballmatch Dutzende Menschen getötet worden.

Kabul 23. November 2014 (IRIB)

Bei einem der verheerendsten Selbstmordanschläge in Afghanistan seit Monaten sind  am Sonntag mindestens 60 Besucher eines Volleyballturniers getötet worden.

Wie „Spiegel online“ heute unter Berufung auf  lokale Behörden berichtete, ereignete sich der Vorfall in der östlichen Provinz Paktika.  Offiziell ist auch von Dutzenden Verletzen die Rede.  Der Attentäter habe sich unter die Hunderten Besucher des Finalspiels gemischt und dann eine Bombe gezündet.

Der Vizegouverneur der Provinz Paktika, Attaullah Fasli, erklärte hingehen, dass sich der Attentäter mit seinem Motorrad inmitten der Zuschauer in die Luft gesprengt habe.

UN verurteilt Selbstmordattentat in Afghanistan

Weiterlesen

Rekordproduktion von Opium durch US-Besatzung in Afghanistan

Rekordernte von Schlafmohn in Afghanistan

Kabul/Wien 12. November 2014 (RIA Novosti/IRIB)

Immer mehr Bauern bauen in Afghanistan Schlafmohn an: Die Fläche hat in diesem Jahr Rekordmaße erreicht. Aus Schlafmohn wird Rohopium gewonnen – Basisstoff für Heroin.

Die Anbaufläche von Opiummohn sei im Vergleich zu 2013 um sieben Prozent auf 224.000 Hektar gewachsen, meldete die Agentur AFP unter Verweis auf den am Mittwoch veröffentlichten Jahresbericht des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC).

Nach Angaben der russischen Drogenkontrollbehörde hatten sich die Opium-Anbauflächen in Afghanistan von 138.000 Hektar im Jahr 2010 auf 209.000 Hektar im Jahr 2013 vergrößert. Weil die US-Truppen das Problem ignoriert hätten, habe sich Afghanistan in einen Drogenstaat verwandelt, sagte der russische Chef-Drogenfahnder Viktor Iwanow. Nach seinen Angaben werden 150 Milliarden Drogendosen jährlich im Land am Hindukusch produziert.

Rund die Hälfte der Schlafmohn-Anbaufläche liegt in der südlichen Unruheprovinz Helmand, in der die Taliban besonders stark sind.

US-Militärs nehmen trotz gegenteiliger Verpflichtung im Sicherheitsabkommen 100 Afghanen fest

US-Militärs nehmen Dutzende Afghanen fest

Kabul 4. November 2014 (IRIB)

Ein Taliban-Sprecher hat erklärt, dass dutzende Afghanen von US-Militärs festgenommen wurden.

Zabiollah Modschahed, ein Taliban-Sprecher, behauptete, dass US-Militärs heute (Dienstag) Morgen die Wohnungen von Afghanen im District Chaparhar in der Provinz Nangarhar durchsucht und rund 100 afghanische Zivilisten festgenommen hätten.

Aufgrund der Unterzeichnung des Sicherheitsabkommens zwischen den USA und Afghanistan, hat sich Washington verpflichtet, keine afhanischen Wohnungen zu überfallen oder zu durchsuchen.

US-Verteidigungsminister Chuck Hagel (li.) und Generalstabschef Martin Dempsey wollen den Stellenwert des Pentagons im Bereich der Aufklärung erhöhen. (Foto: dpa)US-Verteidigungsminister Chuck Hagel (li.) und Generalstabschef Martin Dempsey wollen den Stellenwert des Pentagons im Bereich der Aufklärung erhöhen. (Foto: dpa)

Spionage -Konkurrent der CIA

USA: Militär-Geheimdienst entsendet 500 neue Spione in alle Welt

Das US-Außenministerium wird weitere 500 Agenten ins Ausland entsenden. Die Beamten sollen für den Militär-Geheimdienst Defense Intelligence Agency tätig werden. Der Militärgeheimdienst sorgt damit für Wettbewerb unter den Spionen. Bisher hatte die CIA das Privileg für Auslandseinsätze. Wohin die neuen Facharbeiter geschickt werden, bleibt, der Natur der Sache entsprechend, geheim.

neuer afghanischer Präsident unterzeichnet Sicherheitsabkommen mit USA & Nato 1 Tag nach Vereidigung

Der neue afghanischen Präsident Ashraf Ghani bei seiner Vereidigung, bei der er die Unterzeichnung des Sicherheitsabkommens ankündigte.  (Bild: Keystone / EPA)Der neue afghanischen Präsident Ashraf Ghani bei seiner Vereidigung, bei der er die Unterzeichnung des Sicherheitsabkommens ankündigte. (Bild: Keystone / EPA)

Kabul 30. September 2014 (IRIB/dpa)

Einen Tag nach der Vereidigung des neuen afghanischen Präsidenten, Aschraf Ghani, hat sein Sicherheitsberater, Hanif Atmar, am Dienstag(heute) in einer im Fernsehen übertragenen Zeremonie das umstrittene Sicherheitsabkommen mit den USA unterzeichnet.

Für die USA unterzeichnete deren Botschafter in Kabul, James Cunningham. Ein weiteres Abkommen mit der Nato unterzeichnete Atmar unmittelbar danach. Für das Bündnis unterschrieb der zivile Nato-Vertreter in Afghanistan, Maurits Jochems. Die Abkommen sehen für ausländische Soldaten Immunität vor afghanischer Rechtsprechung vor, was eine Bedingung der USA und der Nato für einen weiteren Militäreinsatz war. Der Nato-Kampfeinsatz in Afghanistan läuft zum Jahresende aus. Ihm soll ein kleinerer Einsatz zur Ausbildung und Unterstützung afghanischer Sicherheitskräfte mit rund 12 000 Soldaten folgen. Deutschland will sich mit bis zu 800 Soldaten an dieser Mission mit dem Namen „Resolute Support“ beteiligen.

Neuer afghanischer Präsident  vereidigt

Weiterlesen

Afghanistan: 168 Terrorgruppen werden von Pakistan unterstützt

Afghanistan: Sechs ausländische Soldaten bei einer Explosion in Jalalabad verletzt

Afghanistan: Sechs ausländische Soldaten bei einer Explosion in Jalalabad verletzt

Kabul 25. August 2014 (IRIB)

Bei einem Selbstmordanschlag im Osten Afghanistans sind am gestrigen Sonntag 6 ausländische Soldaten und ein afghanischer Dolmetscher verletzt worden.

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Xinghua sagte der Sprecher des Gouverneursrats der Provinz Nangarhar Ahmad Sia Abdulsai, dass bei diesem Selbstmordanschlag in der Stadt Nangarhar im Osten Afghanistans 6 ausländische Soldaten und ein afghanischer Dolmetscher getötet worden seien. Durch die Explosion einer Autobombe sei das gepanzerte Patrouillenfahrzeug der Nato-Soldaten schwer beschädigt worden, sagte Abdulsai wieter. Zur Staatsangehörigkeit der Soldaten machte die Isaf zunächst keine Angaben. Bei den meisten in der Provinz Nangarhar eingesetzten Isaf-Soldaten handelt es sich jedoch um Amerikaner. Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid übernahm die Verantwortung für diesen Anschlag.

Mindestens 12 Tote im Norden Afghanistans Weiterlesen

US-Luftangriff auf Polizeirevier tötet 3 afghanische Polizisten

Drei afghanische Polizisten beim US-Luftangriff getötet

Kabul 16. August 2014 (IRNA/IRIB)

In der afghanischen Provinz Parwan sind bei einem US-Luftangriff drei afghanische Polizisten ums Leben gekommen, ein weiterer wurde verletzt.

Laut örtlichen Behörden hat ein Hubschrauber der US-Armee ein Polizeirevier in dieser Provinz angegriffen. Der Angriff sollte irrtümlich sein, heißt es. Der Hubschrauber sollte einen medizinischen Konvoi unterstützen. US-Militärs haben bislang nicht darauf reagiert. Sondereinheiten der US-Armee haben auch im letzten Jahr in derselben Provinz bei einem ähnlichen irrtümlich genannten Luftangriff in der Region Siagard ein Wohnhaus angegriffen, wobei zehn Zivilisten getötet wurden. Die afghanische Regierung kritisiert derartige Luftangriffe der USA.

Afghanistan/UN: 1.500 Tote Zivilisten im ersten Halbjahr 2014

Nachzählung der Wahlzettel in Afghanistan nochmals gestoppt

Gültig oder nicht? Über die Kriterien bei der Nachzählung der Stimmzettel in Afghanistan herrscht Uneinigkeit. Gültig oder nicht? Über die Kriterien bei der Nachzählung der Stimmzettel in Afghanistan herrscht Uneinigkeit.

Kabul 3. August 2014 (IRIB)

Die Nachzählung der Stimmzettel der Stichwahlen in Afghanistan ist nochmals gestoppt worden. Weiterlesen

Taliban stürmt Geheimdienstzentrale – 15 Tote Ausländer

Taliban greift Geheimdienstzentrale ausländischer Kräfte an

Kabul 22. Juli 2014 (IRIB)

Die Kräfte der Taliban haben am heutigen Dienstag eine Geheimdienstzentrale der ausländischen Kräfte im Kabuler Stadtteil Qasaba angegriffen, wobei 15 ausländische Kräfte getötet oder verletzt wurden.
Das sagte der Sprecher der Taliban Sabihullah Mujahed. Der Sprecher des Kabuler Sicherheitskommandos bestätigte  laut dem Paschtu-Programm des Auslandsdienstes der IRIB diese Bekanntmachun der Taliban und erklärte,  es sei der zweite Angriff auf sensitive Zentren in Kabul gewesen.Zudem berichtete ein Verantwortlicher des afghanischen Innenministeriums von einem Selbstmordanschlag im Norden des internationalen Kabuler Flughafens. Bei der Explosion einer Motoradbombe seien drei ausländische Militärs und ein afghanischer Dolmetscher getötet worden und die Zahl der Todesopfer  dieser Explosion könnte weiter ansteigen.

Bislang hat keine Person oder Gruppe die Verantwortung für diesen Selbstmordangriff übernommen. Aber die afghanischen Regierungsvertreter machen die Taliban für solche Angriffe schuldig.

UNO: Zahl der zivilen Opfer in Afghanistan steigt deutlich an

Zahl der getöteten Zivilisten in Afghanistan gestiegen Zahl der getöteten Zivilisten in Afghanistan gestiegen – Kabul 10. Juli 2014 (dpa/IRIB)

Die Zahl der in Afghanistan getöteten oder verletzten Zivilisten ist im ersten Halbjahr 2014 erneut deutlich gestiegen.

Wie die UNO-Mission in Afghanistan (Unama) am Mittwoch mitteilte, wurden von Januar bis Juni 1.564 Zivilisten in diesem Land getötet. Das waren 17 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2013. Die Zahl der verletzten Zivilisten stieg den Angaben zufolge um 28 Prozent auf 3.289. 34 Prozent der Opfer waren Kinder und 24 Prozent Frauen. Als Grund nannten die Vereinten Nationen eine Zunahme der Kämpfe am Boden und in bewohnten Gebieten.Unama teilte mit, der Hauptgrund für zivile Opfer seien nicht mehr Sprengfallen, sondern Gefechte, bei denen Unbeteiligte zwischen die Fronten gerieten. «Die Art des Konflikts in Afghanistan verändert sich 2014», sagte der UN-Sondergesandte für Afghanistan, Jan Kubis mit Blick auf die Zunahme von Bodengefechten in bewohnten Gegenden.

Taliban zerstören hunderte Tanklaster mit einem Streich

Taliban setzen Hunderte Tanklaster in Flammen Kabul 5. Juli 2014 (dpa/IRIB)

Taliban haben am Freitagabend nahe der afghanischen Hauptstadt Kabul in der Stadt Paghman in der Region Qala-e-Haidar Hunderte Tanklaster mit Raketen beschossen.

Mindestens 400 Zisternenwagen seien in Flammen aufgegangen, sagte der Polizeisprecher Hashmat Stanekzai am Samstag. Die Tanklaster standen auf der Parkfläche eines Logistikgeländes in Paghman wenige Kilometer westlich Kabuls. Abgefeuert worden seien vier Raketen, sagte Stanekzai. Niemand sei verletzt worden. Die Taliban bekannten sich zu dem Angriff; sie sprachen von Dutzenden Toten.

militärische Unterstützung Pakistans für afghanische Taliban

Der Gouverneur von Helmand Mohammad Naim Der Gouverneur von Helmand Mohammad Naim – Kabul 26. Juni 2014 (IRIB)

Nach Angaben des Gouverneurs der südlichen afghanischen Provinz Helmand sind mehrere pakistanische Offiziere am Angriff der pakistanischen Taliban auf diese Provinz beteiligt.

Der Gouverneur von Helmand Mohammad Naim sagte heute auf einer Pressekonferenz, dass diese Invasion vom Rat der Taliban in Quetta geplant und organisiert wurde und viele pakistanische Offiziere dabei mit Taliban kooperieren. Er teilte mit, dass der Krieg in einigen Städten dieser Provinz weitergeht. In der Stadt Sangin seien die Kämpfe sehr schwer, sagte Naim weiter. „Die afghanischen Taliban hatten vor, gemeinsam mit pakistanischen Taliban und Offizieren den Norden dieser Provinz zu erobern, was vereitelt wurde.“ Der Krieg in Helman, der seit dieser Woche begonnen hat, hat bislang 450 Opfer gefordert. Nach ersten Angaben der afghanischen Regierung sind mindestens 100 Mitglieder der Taliban bei den Kämpfen getötet und 200 weitere verletzt worden.

Karsai verurteilt Mord an verhandlungsbereitem Taliban-Anführer

Karsai18. Feb. 2014Kabul (dpa/IRIB)

Unbekannte haben in der nordwestpakistanischen Stadt Peshawar einen afghanischen Taliban-Anführer getötet, der an Verhandlungen mit der Regierung in Kabul beteiligt war.

Der afghanische Präsident Hamid Karsai nannte Maulawi Abdul Rakib Tachari einen «Märtyrer für den Frieden».
In einer Mitteilung Karsais vom Dienstag hieß es: «Tachari unterstützte Friedensbemühungen in Afghanistan.» Er sei nach der Teilnahme an den jüngsten Gesprächen mit der Regierung in Dubai und Riad getötet worden. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat vom Montag.
Karsai nannte die Taliban erneut seine «Brüder». Tachari war unter dem 2001 gestürzten Taliban-Regime Minister für Flüchtlinge. Danach spielte er weiterhin eine wichtige Rolle in der Bewegung der Aufständischen von Taliban-Chef Mullah Omar, der ebenfalls in Pakistan vermutet wird. Die Taliban verurteilten das Attentat auf Tacheri.

UN: Neues Rekordhoch bei zivilen Opfern im Afghanistan-Konflikt

Bei Anschlägen gibt es immer wieder zivile Opfer (Archiv)Bei Anschlägen gibt es immer wieder zivile Opfer (Archiv)

8. Feb. 2014New York (dpa/zentralplus.ch)

Nach Angaben der UNO sind im Jahr 2013 in Afghanistan so viele Zivilisten getötet oder verletzt worden wie nie zuvor seit Beginn der Militärintervention gegen das damalige Taliban-Regime 2001.

Vergangenes Jahr wurden laut dem Bericht 2959 getötete und 5656 verletzte Zivilisten registriert. Damit stieg die Zahl der zivilen Opfer im Vergleich zu 2012 um 14 Prozent an. Seit 2009 kamen im Zuge des Konflikts in Afghanistan rund 14’000 Zivilpersonen ums Leben.
Die meisten Opfer starben 2013 demnach bei Sprengstoffanschlägen oder Kämpfen zwischen Extremisten sowie afghanischen und internationalen Truppen.

Afghanistan: Über 600 Häftlinge aus dem Bagram-Gefängnis freigelassen

Afghanische Soldaten gegleiten Gefangene aus dem Bagram-Gefängnis in die Freiheit. Foto:S. SabawoonAfghanische Soldaten gegleiten Gefangene aus dem Bagram-Gefängnis in die Freiheit. Foto:S. Sabawoon

30. Dez. 2013Kabul (IRIB News)

Der Vorsitzende des Komitees zur Überprüfung von Gerichtsakten der Häftlinge im Gefängnis von Bagram teilte Journalisten mit, dass in den letzten neun monaten 650 Gefangene mangels Beweismaterial gegen sie freigelassen worden sind.

Diese Häftlinge seien in den letzten neun Monaten wegen des Fehlens von nachweislichen unterlagen gegen sie während der letzten neun Monate freigelassen worden, sagte der Richter des Komitees zur Untersuchung von Akten der Häftlinge im Bagram-Gefängnis Abdul Schakur vor den Reportern. Es gebe in diesem Gefängnis keine die Sicherheit Afghanistans gefährdenden Häftlinge, so der Richter Abdul Schakur

Die afghanische Regierung hat die Verantwortung für das Gefängnis in Bagram Anfang dieses Jahres von den amerikanischen Militärs übernommen.

Pakistan: Rebellen töten Ärzte vermutlich wegen Kinderimpfungen

Pakistan: Rebellen töten Ärzte vermutlich wegen Kinderimpfungen

STIMME RUSSLANDS Ein pakistanischer Arzt, der Kinder in der Provinz Khyber gegen Poliomyelitis geimpft hatte, ist getötet worden. Ein weiterer Mediziner wurde verletzt. Lokalen Polizeibehörden zufolge wurde die Impfzentrale in Peschawar von bewaffneten Rebellen überfallen.

Bisher hat sich zu dem Verbrechen niemand bekannt, aber laut Angaben haben die Taliban schon öfters Ärzte überfallen, weil diese ihrer Meinung nach unter dem Deckmantel von Impfungen Spionage betreiben oder pakistanische Kinder sterilisieren könnten.

Die Impfung pakistanischer Kinder wird von der Uno unterstützt.

 

 

Weltsicherheitsrat verurteilt Mord an UNO-Mitarbeitern in Afghanistan

Weltsicherheitsrat verurteilt Mord an UNO-Mitarbeitern in Afghanistan5. Dez. 2013 – Kabul (IRIB)

Der Wetsicherheitsrat hat den Mord an neun UN-Mitarbeitern am 26. und 27. November in den afghanischen Provinzen Urusgan und Faryab aufs Schärfste verurteilt.

Wie die iranische Nachrichtenagentur IRNA am heutigen Donnerstag berichtete, bezeichneten die Mitgliedsstaaten des Weltsicherheitsrates in einer Erklärung derartige Aktionen als terroristisch und forderten die Bestrafung der Täter. Sie sprachen den Familienangehörigen der Opfer ihr Beileid aus und forderten den stärkeren Einsatz der internationalen Staatengemeinschaft zur Bekämpfung des Terrorismus. In dieser Erklärung wurde betont, dass in diesem Jahr 237 Mitarbeiter der UN-Aufbaumission in Afghanistan bei Auseinandersetzungen und Angriffen in verschieden Regionen des Landes getötet wurden.

3 Tote bei US-Drohnenangriff im afghanischen Wardak

3 Tote bei US-Drohnenangriff im afghanischen Wardak 25. Nov. 2013 – Kabul (IRIB)

Mindestens 3 Menschen wurden bei einem US-Drohnenangriff in der zentralafghanischen Provinz Wardak getötet, berichtet Press TV.

Der Drohnenangriff fand in den frühen Morgenstunden des heutigen Montag statt. Einigen Berichten zufolge waren die Opfer Mitglieder der Taliban. Allerdings hat sich die Taliban bisher nicht dazu geäußert. Die USA behaupten, ihre Drohnenangriffe seien Teil des sogenannten Kampfes gegen den Terrorismus, aber  wie die Berichte zeigen, sind häufig Zivilisten Opfer der Angriffe. Am 22. November wurden bei einem ähnlichen Drohnenangriff 7 Menschen in der ostafghanischen Provinz Nangarhar getötet. Die Einheimischen sagten, der Anschlag habe eine Moschee vollständig zerstört.

Im Oktober wurden 5 Zivilisten, darunter 3 Kinder, bei einem Drohnenangriff in der Nähe der Stadt Dschalalabad, der Hauptstadt von Nangarhar getötet. Tausende Afghanen haben seit Beginn der US-Invasion in Afghanistan im Jahr 2001 ihr Leben durch die US-geführten Luftangriffe und Operatione in verschiedenen Teilen Afghanistans verloren. Die Afghanen sind zunehmend empört über die scheinbar endlose Zahl der tödlichen Attacken. Der afghanische Präsident Hamid Karzai hat wiederholt Zweifel an der Rechtmäßigkeit der US-Luftangriffe geäußert und bei zahlreichen Gelegenheiten Washington aufgerufen, die Angriffe zu stoppen.

Die Vereinten Nationen und verschiedene Menschenrechtsorganisationen haben die Vereinigten Staaten als weltweite Nummer 1 bei „gezielten Tötungen“ vor allem wegen seiner Drohnenangriffe in Afghanistan, Pakistan, im Jemen und anderen Ländern bezeichnet. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind die US-Drohnenangriffe eine zunehmende Herausforderung für die internationale Justiz.

Zwölf Jahre Krieg in Afghanistan, Kriegsgrund?

Dieser wichtige Jahrestag wird in den meisten Medien vom permanenten Bankrott der USA überschattet: Seit zwölf Jahren befinden sich zehntausende US-Soldaten in Afghanistan. Sehr zugunsten des Opiumanbaus, welcher im Jahr 2000 von den Taliban verboten wurde.

Opiumanbau in Afghanistan
Bild: Wikipedia, Autor: VOA

Heute vor zwölf Jahren begann der Überfall auf Afghanistan. Am 7. Oktober 2001 gab der damalige US-Präsident George W. Bush den Befehl, das Land anzugreifen. Erst im Jahr 2004 verkündete Bush den Sieg über die Taliban und heute befinden sich noch immer54’000 US-Soldaten dort – mehr als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt in den ersten sieben Jahren des Krieges.

Der Überfall auf Afghanistan war laut offizieller Erklärung eine Reaktion auf die Ereignisse des 11. Septembers 2001. Die US-Regierung kündigte einen kurzen Militäreinsatz gegenOsama Bin Laden († 2001, 2006 und 2011) und die Taliban an. Grotesk: Fast zehn Jahre nach Beginn des Krieges hatten 92% aller Afghanen laut einer Umfrage noch niemals zuvor etwas von den Ereignissen des 11. Septembers 2001 gehört. Die Besatzer gaben sich anscheinend keine sonderliche Mühe bei der Aufklärung.

Viel wichtiger dürfte ohnehin sein, dass der Opiumanbau wieder floriert, welcher im Jahr 2000 von den Taliban verboten wurde. Ein Großteil (fast 95%) des Opiums aus Afghanistan werden von der westlichen Pharmaindustrie bezogen. Diese stand nach dem Verbot des Anbaus durch die Taliban vor einem echten Problem (Ähnlich wie französische Energiekonzerne in Mali oder amerikanische Banken im Irak). Dazu passend erscheinen immer wieder Videos frustrierter Soldaten auf Youtube, die sich darüber wundern, dass sie Tag und Nacht Opiumfelder bewachen anstatt sog. Terroristen zu jagen.

***