Tag-Archiv | Terroristen

300 ukrainische Syrien-Söldner im Einsatz in der Ostukraine

STIMME RUSSLANDS Etwa 300 ukrainische Söldner, die auf der Seite der Opposition gegen das Assad-Regime in Syrien gekämpft haben, sind im März und April in die Ukraine heimgekehrt und nehmen an der Strafexpedition der ukrainischen Sicherheitsbehörden im Südosten des Landes teil. Dies teilte eine Quelle beim Generalstab der Streitkräfte Russlands mit.

 

„Die meisten davon stammen aus den westlichen Gebieten der Ukraine. Darunter sind Scharfschützen und Kämpfer von Sondereinheiten, die durch ihre besondere Grausamkeit auffallen. Sie waren an vielen Brennpunkten, unter anderem haben sie an Kampfhandlungen gegen die föderalen Kräfte im Nordkaukasus teilgenommen“, betont der Informant.

 

Al-CIA-da-Terroristen auf Krim verhaftet

Kämpfer des Rechten Sektors auf Krim festgenommen

STIMME RUSSLANDS Die FSB-Mitarbeiter haben auf der Krim Mitglieder des ukrainischen rechtsextremistischen Rechten Sektors festgenommen, die Terroranschläge in Simferopol, Jalta und Sewastopol geplant hatten, meldet der russischen Inlandsgeheimdienst am Freitag.

Den Kämpfern wurden Sprengstoff, Schusswaffen, Munition, Kanistern mit Brennstoff, Schutzhelme, Mundschutz, Gasmasken, Druckflaschen mit Farben und nationalistische Symbolik beschlagnahmt.

Terroristen schmuggeln syrisches Erdöl in die Türkei

17. April 2014Damaskus (IRIB)

In einem Interview mit der libanesischen Zeitung al-Safir hat der stellvertretende syrische Erdölminister Hassan Zeinab die Eindämmung des Erdölschmuggels in die Türkei als wichtiges Anliegen der syrischen Regierung bezeichnet.

Angesichts der Unruhen im Norden des Landes gestaltet sich diese Aufgabe jedoch äußerst schwierig. Nach Schätzungen werden dort von verschiedenen terroristischen Gruppen täglich mit primitiven Mitteln ca. 60.000 Barrel leichtes Öl gefördert. Davon werden 10.000 Barrel im Inland verkauft und der Rest geht an den türkischen Schwarzmarkt. Zeinabs Aussagen zufolge kostet ein Barrel des illegal geförderten Öls auf dem Schwarzmarkt 10 Dollar.

Das größte Hindernis bei der Bekämpfung des Öl-Schmuggels ergibt sich daraus, dass Förderung und Schmuggel von einem Netzwerk aus unterschiedlichen Gruppen, darunter extrem militante Terroristen, betrieben wird und dieses Netzwerk wiederum Beziehungen zum türkischen Sicherheitsdienst und der türkischen Armee unterhält. 

Hayan Salman, Wirtschaftsdozent an der Universität von Damaskus, erläutere diese Situation am Mittwoch in einem Gespräch mit  dem Sender al-Alam und ging dabei besonders auf die Rolle der türkischen Geheimdienste ein. Nachdem die Terroristen auf politischer und militärischer Ebene ihre Ziele nicht erreichen konnten, so Salman, verlagern sie ihre Aktivitäten jetzt auf Sabotageakte. Die Türkei wirkt daran mit, indem sie an der Grenze zu Syrien mobile Raffinerien errichtet hat. Neben allen anderen Schäden werden durch die mangelhafte und primitive Raffinierung des Öls erhebliche Umweltschäden angerichtet. 

Schüsse auf Kundgebung in Charkiw verletzen mehrere friedliche Demonstranten

Russland empört über Schießerei bei Kundgebung in Charkiw

STIMME RUSSLANDS Moskau ist empört über jene Willkür, die jetzt in östlichen Gebieten der Ukraine herrscht, teilte das russische Außenministerium mit.

Nach Angaben des Außenministeriums eröffneten gut ausgerüstete maskierte Menschen am 8. März das Feuer auf Demonstranten und verletzten mehrere Menschen. Russische Diplomaten behaupten, dass Vertreter der nationalistischen Organisation der „Rechte Sektor“ geschossen haben.

Am 9. März zeigte der russische Fernsehsender „Perwy kanal“ einen Beitrag, dem zufolge am vergangenen Abend in Charkiw geschossen wurde, und es Verletzte gibt.

Unbekannte überfielen dem Beitrag zufolge die Menschen, die von einer „friedlichen Kundgebung“ (bei diesen Worten wurden Menschen gezeigt, die „Russland“ schrien) zurückkehrten.

 

Jürgen Elsässer – Eilmeldung: 11.000 russische Marines auf der Krim gelandet?

Putin versetzt die Truppen auch in Westrussland in Alarm-Bereitschaft

Russland zeigt, dass es die Situation in der Ukraine aufmerksam verfolgt: In Westrussland hat Putin kurzfristig eine Alarmübung der dortigen Einheiten anberaumt. Das melden auch die westlichen Medien.

Auf der Krim sollen 11.000 russische Marinesoldaten gelandet sein. Das meldete das serbische Portal srbin.info um 16.35 Uhr. Der Meldung ist ein Foto einer Panzerkolonne angefügt, das allerdings aus dem Jahr 2011 stammt. Der Wahrheitsgehalt der Textmeldung lässt sich im Augenblick nicht überprüfen. In jedem Fall ist diese Truppenverstärung KEIN kriegerischer Akt, da die Russen den Marinehafen auf der Krim aufgrund eines zwischenstaatlichen Abkommens mit der Ukraine nutzen können.

Der Westen nutzt diese Vorkomnisse mit Sicherheit, um Putin eine Einmischung in die inneren Verhältnisse der Ukraine vorzuwerfen. Unterschlagen wird in der Regel, dass die selbsternannte Krawall-Regierung in Kiew selbst die Zuspitzung der Lage betreibt:

* Es wird eine Lynchjustiz gegen den flüchtigen Janukowitsch und seine Mitarbeiter geschürt.

* Ein Mitarbeiter Janukowitschts wurde bereits angeschossen.

* Das Sprachengesetz, das in Gegenden mit hohem russischsprachigem Anteil in der Bevölkerung Russisch als zweite Amtssprache erlaubt, wurde zu Wochenanfang gekippt. (Witz am Rande: Die EU drängt in allen ihren Mitgliedstaaten auf Zulassung von Minderheitensprachen – die Ukraine macht das Gegenteil…).

* Auf der Krim randalieren die Krimtararen gegen die russophile Mehrheit.

* In der Westukraine werden überall Lenin-Statuen geschleift, es kommt zu Gewalttaten.

* Hab ich “selbsternannte Krawall-Regierung” geschrieben? In Wahrheit gibt es noch nicht einmal das. Die Regierung konnte gestern, entgegen der Ankündigung, NICHT gebildet werden, weil die Schlägerbanden auf dem Majdan ultimativ verlangen, dass zum Minister nur ernannt werden dürfe, wer ihre Zustimmung hat. Im Klartext: Die politische Exekutive in Kiew ist eine Geisel der Majdan-Extremisten.

Und nie vergessen: Die Absetzung Janukowitschs war ILLEGAL! Die Verfassung von 2004, die die Umstürzler als erstes wieder in Kraft gesetzt haben, sieht eine 3/4-Mehrheit zur Absetzung des Präsidenten vor. Diese Mehrheit wurde nicht erreicht. Diese Leute brachen schon am ersten Tag IHRE EIGENE VERFASSUNG.

Russland muss auf der Hut sein. Putin darf aber auch nicht überreagieren. Ein Einmarsch wäre ein Spiel mit dem Feuer! Aber, wie der Lateiner sagt: Si vis pacem, para bellum!

Weiterlesen: Ukraine-Artikel in der neuen COMPACT-Ausgabe: “Fuck USA” von Jürgen Elsässer und “Zar Vitali und die Räuber” von Viktor Timtschenko. Hier geht’s zu COMPACT 3/2014

Elsässer im Video-Vortrag zur Ukraine (von 24.Februar 2014)

Jürgen Elsässer: Putin verhindert Blutbad – Russische Panzerfahrzeuge vor Simferopol gestoppt

Putin hat das Blutvergießen auf dem Maidan gestoppt. Aber die Putschisten gießen weiter Öl ins Feuer und wollen die Eskalation

(Video von heute Vormittag: Ukrainische Polizei stoppt russische Panzerfahrzeuge in der Nähe von Simferopol/Krim)

Sensation in der heutigen Ausgabe der Londoner Times: Der russische Präsident Putin war es höchstpersönlich, der ein Blutbad in Kiew verhinderte. Er hat in einem Telefonanruf Janukowitsch in der Nacht von Freitag und Samstag gedrängt, sich aus Kiew zurückzuziehen. Das hat der polnische Außenminister bestätigt. Weiterlesen

Schweres Gefecht an Syrien-Grenze: Al-Qaida greift die Türkei an

Das Feuer in Syrien springt auf die Türkei über. Al-Qaida-Terroristen greifen die Grenzposten der Türkei an. (Foto: dpa)

Das Feuer in Syrien springt auf die Türkei über. Al-Qaida-Terroristen greifen die Grenzposten der Türkei an. (Foto: dpa)

Al-Qaida-Terroristen haben an der türkisch-syrischen Grenze einen Wachposten des türkischen Militärs angegriffen. Das Militär antwortete mit Panzergeschossen und Raketenwerfern. Ein Al-Qaida-Konvoi wurde zerstört.

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Krieg oder Frieden, Putins Militäroptionen

putinWladimir Putin (r.) und Prince Bandar Bin Sultan

 

Moskau (Jam-e Jam) – Das Ultimatum Putins an Saudi Arabien nimmt operative Gestalt an.

In diesem Zusammen- hang kündigte ein hoher Verantwortungsträger der russischen Armee an, dass der Entwurf für einen Militärangriff seines Landes auf die Hauptstad Saudi Arabiens und Katars bereitliege. Die beiden blutigen Explosionen im russischen Wolgograd haben den Zorn der Regierungsverantwortlichen dieses Landes hervorgerufen und deshalb hat der russische Staatspräsident Putin sich eingeschaltet und die Saudis gewarnt. Saudi Arabien hat immer Kritik an der Syrienpolitik Russlands geübt und die Unterstützungen Moskaus dafür verantwortlich gemacht, dass der Sturz von Asad verhindert wird. Bandar Bin Sultan hat wiederholt Russland gedroht. Dieser saudische Prinz hatte Moskau sogar ein hohes Bestechungsgeld vorgeschlagen, worauf der Kreml heftig mit Ablehnung reagierte. Putin, der russische Staatspräsident, hat nach den Terroranschlägen in Wolgograd den Terroristen, die von Saudi Arabien befehligt werden, versprochen, eine bittere Antwort darauf zu geben. Er hat gesagt: „Ich werde den Verbrechern keine Gelegenheit geben und unsere Antwort wird bald die Nahostkarte ändern. Dies ist mein Versprechen an die Kinder Russlands!“ Nach der heftigen und zornigen Reaktion und nach Zunahme der Spannungen zwischen Russland und Saudi Arabien gab ein hoher Funktionsträger der russischen Luftabwehr bekannt, Moskau habe die notwendigen Pläne für einen Militärschlag gegen Riad und Doha vorbereitet.
Quelle: http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/251843-milit%C3%A4ralternative-im-kreml-auf-dem-tisch

Neue Mauer an der türkisch-syrischen Grenze

Nationalflaggen an der türkisch-syrischen Grenze  Nationalflaggen an der türkisch-syrischen Grenze – 1. Jan. 2014 – Ankara (IRIB/IRNA)

An den Kontrollpunkten der türkischen Provinz Gaziantep wird zur Verhinderung der Einreise syrischer Flüchtlinge eine vier Meter hohe Mauer errichtet.

Die Bürgermeisterin der türkischen Stadt Nusaybin, Ayşe Gökkan, die in der Nähe der Grenze zu Syrien liegt, ist wegen der Errichtung dieser Schutzmauer am Sonntag in den Hungerstreik getreten.

Die türkische Regierung will an der Grenze zu Syrien gegenüber den von Kurden bewohnten syrischen Städten Nusaybin und Gamischli  eine zehn Meter lange Mauer bauen. Gökkan, die diese Mauer als „Mauer der Scham und Gewalt“ genannt hat, sagte: „Das Ziel des Baus dieser Mauer durch die türkische Regierung besteht nicht nur in der Trennung der syrischen Kurden von der Türkei, sondern in der Trennung von allen Volksstämmen, die in diesem Gebiet leben.

Bewaffnete befreien dutzende Häftlinge im Irak

 

2. Jan. 2014 – Bagdad (dradio/nachrichten.at)

Im Westen des Irak haben bewaffnete Gruppen am Mittwoch mehrere Polizeistationen gestürmt und dutzende Gefangene befreit.

Nach Polizeiangaben trieben die Angreifer die Beamten einer Polizeistation in Falludscha in die Flucht, befreiten mehr als hundert Häftlinge und stahlen Waffen.

In Ramadi weiter im Westen des Iraks brannten Angreifer mindestens vier Polizeiwachen nieder, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Auch zwei Militärfahrzeuge wurden in Brand gesetzt. In Ramadi kam es zudem Tage nach der Räumung eines Protestcamps zu weiteren Zusammenstößen zwischen Polizei und Regierungsgegnern.

Die Polizei hatte am Montag das Protestcamp der Regierungsgegner geräumt. Der irakische Ministerpräsident al-Maliki hatte das Protestcamp als Hauptquartier der Al Kaida-Führung bezeichnet. Bei anschließenden Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Bewaffneten wurden mindestens 14 Menschen getötet. Aus Protest gegen die Räumung legten 44 irakische Parlamentarier ihre Mandate nieder.

Deutschland nimmt weitere 5.000 Flüchtlinge aus Syrien auf

Krieg und Hunger machen den Menschen in Syrien zu schaffen. Bild: Reuters6. Dez. 2013 – Krieg und Hunger machen den Menschen in Syrien zu schaffen. Bild: Reuters

Berlin (dpa/heute.at) – Deutschland will weitere 5000 Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen. Darauf haben sich die Innenminister von Bund und Ländern am Donnerstagabend auf ihrer Konferenz in Hannover verständigt.

Delegationskreise bestätigten eine entsprechende Meldung der Tageszeitung „Die Welt“. Danach soll die Lage im Frühjahr 2014 nochmals geprüft werden.
Bisher hat Deutschland sich zur Aufnahme eines Kontingents von 5000 Syrern verpflichtet. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hatte sich aber bereits offen für eine Aufstockung gezeigt. Neben den 5000 mit gesichertem Aufenthaltsstatus sind seit 2011 mehr als 23 000 Syrer auf eigene Faust als Asylbewerber nach Deutschland gekommen.
Österreich holte bisher 500 Syrer als Flüchtlinge ins Land und gab ihnen Flüchtlingsstatus. Weitere 1.300 Syrer flüchteten zudem selbstständig nach Österreich.

Bulgarien errichtet Zaun gegen illegale Einwanderer

Angel Najdenow

Angel Najdenow – Foto: AFP

STIMME RUSSLANDS Bulgarien wird im Februar den Bau eines 33 Kilometer langen und drei Meter hohen Drahtzauns an der Grenze zur Türkei abschließen. Dessen Ziel ist es, den Zustrom illegaler Einwanderer zu stoppen, erklärte der Verteidigungsminister des Landes Angel Najdenow.

Der Zaun erstreckt sich über eine Berg- und Waldgegend, wo die Überwachung erschwert ist.

In den letzten Monaten wurde Bulgarien von Flüchtlingen und illegalen Migranten überflutet. Seit Jahresanfang haben über 11.000 Menschen die Grenze des Landes illegal überschritten, mehr als 10.000 von ihnen kamen aus der Türkei.

Laut Mitteilungen versuchten syrische Flüchtlinge auf diese Weise, in die EU-Länder zu gelangen.

Palästinensische Kinder beim Angriff von israelischen Siedlern getötet

Palästinensische Kinder beim Angriff von israelischen Siedlern getötet14. Nov. 2013 – Ramallah (Press-TV) – Am heutigen Donnerstag hat eine Gruppe von israelischen Siedlern ein Dorf in der Nähe von Ramallah angegriffen und die Wohnungen von Palästinensern in Brand gesetzt, mindestens fünf palästinensische Kinder sind dabei ums Leben gekommen.

Die Siedler haben auch rassistische Parolen an die Wände gesprüht. Bei diesem Angriff wurden auch drei Erwachsene schwer verletzt. Derartige Angriffe von israelischen Siedlern hat es mehrmals gegeben. Jüdische Siedler greifen meistens Moscheen oder Friedhöfe der Palästinenser an.

Honigmann Nachrichten vom 1. November 2013 – Nr. 212

Themen:

  1. Nano-Partikel aus Lebensmittelpartikeln können Eisenaufnahme behindern
  2. Das Blaue Gold – warum Trinkwasser bald teurer als Öl wird
  3. Der Zerfall von Libyen
  4. Einwohner vom Dorf al-Jafra in Deir Ezzor traten Terroristen entgegen
  5. Alle Chemiewaffen-Anlagen in Syrien zerstört
  6. Krieg im Ostkongo: Tutsi-Rebellengruppe verjagt – Schlappe für Ruandas Präsident Paul Kagame
  7. US-Angriff in Somalia
  8. Russische Überschallbomber in Venezuela: War Snowden an Board?
  9. Raketenabwehr-Streit: Putin löst Kooperationsgruppe mit Nato auf
  10. China verlangt Aufklärung von Washington
  11. Federal Reserve läßt die Notenpresse weiter rotieren
  12. Finanz-Crash: VSA & Europa stehen Kapitalverkehrskontrollen und Bankenschließungen bevor
  13. Die Zeit ist reif: Chinesische Investoren erobern Europa
  14. Dramatischer Anstieg der Armut in Griechenland + 2,25 Euro Stundenlohn in Griechenland
  15. Angst vor Aufstand: Hollande stoppt Öko-Steuer
  16. KoG: Dörfer nehmen Sicherheit in eigene Hände
  17. Genf legt Ort von Mahnmal für Massenmord an Armeniern fest – Türken drehen durch
  18. Stationierung des US-Raketenabwehrsystems in Europa für Rußland inakzeptabel
  19. Rußland empfiehlt Berlin, auf Menschenrechte im eigenen Land zu achten
  20. Jetzt ist es raus: Der Staat zahlt seine Schulden nie zurück
  21. Sinkende Benzinpreise drücken Inflationsrate
  22. Frechheit: Zentralrat der Juden wünscht sich NPD-Verbotsantrag der neuen Bundesregierung
  23. Geschlecht von Neugeborenen darf offenbleiben
  24. Edelmetalle und Währungsreform
  25. Zum kategorischen Imperativ von Kant

Angriffs-Krieg: Großbritannien baut Cyber-Armee auf

Der britische Verteidigungsminister Philip Hanmond: „Die Kriege der Zukunft werden von Computerfreaks geführt.“ (Foto: dpa)Der britische Verteidigungsminister Philip Hanmond: „Die Kriege der Zukunft werden von Computerfreaks geführt.“ (Foto: dpa)

Internet – Hacker, Viren, Angriffe

Großbritannien rüstet sich für den Cyber-Krieg. 600 Millionen Euro ist dem Land die Aufrüstung mit IT-Waffen wert. Geplant ist ein offensiver Krieg: Das Verteidigungsministerium spricht offen davon, dass London seine Feinde angreifen könnte.

  | , 00:34 Uhr

Söldner in Syrien Bedrohung für USA, Europa und Russland

26. September 2013 – Politaia
Bild: ap – MOSKAU, 26. September (RIA Novosti).

Söldner, darunter aus westlichen Ländern und Russland, die in Syrien kämpfen, stellen laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow eine allgemeine Sicherheitsbedrohung für die Weltgemeinschaft dar.

„Ich bin sicher, dass sie (ausländische Söldner)die Erfahrungen ansammeln, die sie nach der Syrien-Krise in anderen Ländern, in erster Linie in ihrer Heimat, auswerten werden. Entweder werden wir zustimmen, dass jeglicher Terrorismus unzulässig ist, oder wir werden das Doppelstandardspiel fortsetzen“, sagte Lawrow in einem Interview mit der „Washington Post“.

Seinen Worten nach verstehen heute alle Länder diese Bedrohung, und dies spornt sie zur Einberufung einer Genfer Konferenz an.

Lawrow wies darauf hin, dass nur eine politische Lösung im Geiste des Genfer Kommuniques, das im vorigen Jahr angenommen worden war, es den Syrieren ermöglichen würde, selbständig den Konflikt beizulegen und ihre Zukunft festzulegen.

Bei Anschlag schwer verletzter Richter des Obersten Gerichts Dagestans gestorben

Der bei einem Anschlag schwer verletzte Muchtar Schapijew, Richter des Obersten Gerichts der russischen Teilrepublik Dagestan im Nordkaukasus, ist am Mittwoch in einem Krankenhaus gestorben.

Das teilte ein Sprecher des dagestanischen Ermittlungsausschusses mit. Bei dem Anschlag sei auch Schapijews Sohn tödlich verletzt worden, hieß es.

Ein Unbekannter habe Schapijews Wagen am Mittwochabend in der Hauptstadt Machatschkala beschossen. Der Schütze konnte entkommen. Am Tatort wurden leere Hülsen mit einem Kaliber von neun Millimetern entdeckt. Zum Typ der Waffe wurden vorerst keine Angaben gemacht.

http://de.rian.ru/society/20130925/266951877.html

http://de.rian.ru/security_and_military/20130926/266953257.html

Die CIA-Finanzierung tschetschenischer und anderer Terrorgruppen im Kaukasus

von Wayne MADSEN (Übersetzung politaia.org)

Über eine Myriade von Organisationen der “Zivilgesellschaft” haben die USA tschetschenische Gruppen innerhalb der autonomen Republik in und außerhalb Russlands finanziert.

Aber ein Großteil der amerikanischen Hilfsgelder fand seinen Weg zu tschetschenischen und anderen nordkaukasischen Terrorgruppen, welche das US-State Department und die US-Geheimdienste hartnäckig als “separatistische Guerillas”, “Nationalisten”, “Aufständische” und “Rebellen” titulieren, anstatt sie als Terroristen zu bezeichnen. – Zum Weiterlesen –

Reiseverbot für „Störer“: Demonstranten dürfen nicht zu EU-Gipfeln

Die EU will künftig „Störern“, die bei Fußballspielen randalieren oder bei EU-Gipfeln protestieren, mit einem Reiseverbot in der EU belegen. Auch die Tierschützer sind ins Visier der Behörden geraten, weil sie Propaganda im Internet betreiben. Der Weg zum Reiseverbot gegen politisch Andersdenkende ist nicht mehr allzu weit.

  | , 00:28 Uhr

Ägyptische Armee fliegt Luftangriff auf dem Sinai

Apache helicopters fly over Tahrir Square during a protest to support the army, in Cairo„Apache“-Hubschrauber nahmen die Häuser von Terroristen unter Beschuss.

Seit Wochen kommt es auf der Halbinsel gehäuft zu Terroranschlägen.
Die ägyptische Armee hat im Norden der Sinai-Halbinsel Häuser mutmaßlicher Terroristen unter Beschuss genommen. In der Nacht zum Sonntag meldeten Anrainer, mehrere Ziele in der Ortschaft Al-Tuma östlich von Al-Arish seien von „Apache“-Hubschraubern aus beschossen worden. Über mögliche Opfer wurde zunächst nichts bekannt. Kurz nach der Attacke griffen islamistische Extremisten eine Polizeistation in Al-Arish an.
In den vergangenen Tagen hatten militante Islamisten im Norden der Sinai-Halbinsel mehrfach Stellungen der Sicherheitskräfte attackiert. Schon seit dem Sturz von Präsident Hosni Mubarak Anfang 2011 ist die Sicherheitslage auf der Halbinsel sehr angespannt. Die ägyptische Armee hatte vor einigen Wochen zusätzliche Soldaten in das Gebiet verlegt.

 

Gleichzeitige Gefängnis-Ausbrüche von Dschihadisten in 9 Ländern

8. August 2013http://www.politaia.org/

interpol Gleichzeitige Gefängnis Ausbrüche von Dschihadisten in 9 LändernNach einer Reihe von Gefängnisausbrüchen in neun Interpol-Mitgliedsstaaten während des letzten Monates allein, besonders in Irak, Libyen und Pakistan, hat das Generalsekretariat der Organisation eine globale Sicherheits-Warnung ausgegeben, die höchste Wachsamkeit empfiehlt. Die Beteiligung der Al-Kaida wird in vielen dieser Vorgänge vermutet, die zur Flucht von Hunderten von Terroristen und anderen Kriminellen geführt habe. Der Bericht von Interpol sucht um Hilfe der 190 Mitgliedsländer der Organisation an, um zu klären, ob diese derzeitigen Ereignisse koordiniert oder verbunden sind.“, kündigt die internationale  Polizeibehörde in einer vom 3. August 2013 datierten Pressemitteilung an.

Die Agentur gab keine Liste der betroffenen Staaten heraus. Die wichtigsten Vorgänge, auf die sie sich bezieht, sind:

puce cebf5 Gleichzeitige Gefängnis Ausbrüche von Dschihadisten in 9 Ländern am 23. Juli entkommen 500 bis 1000 Häftlinge aus den Gefängnissen Taj und Abu Ghraib (Irak).
puce cebf5 Gleichzeitige Gefängnis Ausbrüche von Dschihadisten in 9 Ländern am 27. Juli entkommen 1117 Häftlinge aus dem Gefängnis von Kuafia (Bezirk von Bengasi, Libyen) nach einem internen Aufstand, der mit einem externen Angriff gekoppelt war.
puce cebf5 Gleichzeitige Gefängnis Ausbrüche von Dschihadisten in 9 Ländern in der Nacht von 29. zum 30. Juli fliehen 243 Taliban aus dem Gefängnis von Dera Ismail Khan (Pakistan, pakistanische Stammesgebiete).

Laut Zeugen traten diese Ausbrüche nach sehr anspruchsvollen Kommandooperationen ein.

Den Rekrutierungsbüros der privaten Militärorganisationen mangelt es immer mehr an Leuten, die sie als “Dschihadisten” nach Syrien senden können. Daher die Idee, bewährte Veteranen aus dem Gefängnis zu holen. Aus einer zuverlässigen Quelle wird berichtet, dass die Iraker schon vor Ort angekommen sind.

Washington reagierte auf den Verdacht, der auf seinen Spezialeinheiten lastet, diese Operationen unternommen zu haben, indem es vor drohenden Attentate von Al-Kaida warnt und vorübergehend 22 von seinen Botschaften schließen lässt.

Übersetzung
Horst Frohlich

http://www.voltairenet.org/article179759.html

Ägypten: USA stützen die Putschisten. Was hat das zu bedeuten?

0401ZypernPiratAktuelle Überlegungen zur Geopolitik. Von Jürgen Elsässer (Elsässers Blog), Chefredakteur COMPACT-Magazin

Nach einigem Lavieren haben sich die USA hinter die Putschisten gestellt. Alle, die die Entmachtung Mursis begrüßt haben, stellt das vor wichtige Fragen.

Das folgende sind Hypothesen. Die Situation ist von Ferne schwer zu beurteilen. Jedenfalls ist die Jubel-Euphorie, “das Volk” habe sich in Ägypten “gegen die Islamisten” durchgesetzt, ab jetzt nur noch schwer zu halten. Es sei denn, man nähme an, die USA seien “vom ägyptischen Volk” zu einer Kursänderung gezwungen worden und würden jetzt über “friendly fire”, also von innen heraus, den Umschwung zu steuern versuchen, der “eigentlich” nicht in ihrem Interesse lag. Ist möglich, aber unwahrscheinlich.

Meine Hypothese nimmt zwei andere Umschwünge im Nahen Osten mit in den Blick:

* In Syrien sind die USA mit der Studie von Dempsey, ihrem Generalstabschef, von ihrem Interventionskurs abgerückt. Ist zu teuer und bringt nix, sagte er ungefähr. Der britische Pudel, der im Juni die EU noch zur Aufhebung des Waffenembargos zwang, hat gleich nachgezogen und verkündet, er werde nun doch keine Waffen an die “Rebellen” liefern.

* In der Türkei ist Erdogan geschwächt, wobei die Volksbewegung zwar nicht in Gänze, aber durchaus in Teilen (“bunte Opposition”) von westlichen Einflussagenten durchsetzt war. (Die wollen seine Ersetzung durch den aktuellen Staatspräsidenten Gül).

Alle drei Entwicklungen – Ägypten, Türkei, Syrien – bedeuten, dass die USA plus GB Angst bekommen haben vor einer “Achse der Muslimbruderschaft”. Hätte die FSA in Syrien gesiegt und wäre Mursi an der Macht geblieben, hätte sich ein neuer Muslimbruderschaft-Block Ankara-Damaskus-Kairo gebildet. Der wäre von den USA nicht leicht zu steuern gewesen, deswegen musste das verhindert werden.

Der Bruch des Bündnisses zwischen USA/GB und Muslimbruderschaft gibt immerhin den antiimperialistischen Kräften in der Region Bewegungsfreiheit: In Syrien steht die FSA ohne den Rückhalt aus Washington und London auf verlorenem Posten, überall siegen die Truppen Assads. In Ägypten und der Türkei sind auf Seiten der Opposition gegen die Muslimbrüder auch antiimperialistische Kräfte, die die Situation nutzen können (Nasseristen in Ägypten, Kemalisten in der Türkei).

Nun wird man beobachten müssen, wie sich die neue ägyptische Führung zu Syrien verhält. Mursi war zwar großmäulig für die FSA, aber hat kaum militärisch was geliefert. Unter den Putschisten kann das besser werden – oder schlechter.

Insgesamt eine volatile Situation. Ich warne vor Schnellschüssen.

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Abhörszenarien im ganz großen Stil – wer profitiert eigentlich davon?

abhoer

Edward Snowden mag lediglich die Spitze eines Eisbergs sein, über dessen Größe und Ausmaß tatsächlich niemand gänzlich Bescheid weiß, somit Abhörszenarien im ganz großen Stil viel eher anzunehmen sind. Doch wer profitiert eigentlich davon?

Wir wissen auf alle Fälle, daß ein Klima des zunehmenden Mißtrauens alles andere als Harmonie und Gelassenheit in den sehr unterschiedlichen Gesellschaftsformen schafft, eher im Gegenteil Terroristen erst recht dazu beflügelt, ihr bösartiges Treiben zu forcieren.

Wie schnell ein kurzfristig spontan ausgeführter Streich in den Fokus der NSA rücken kann, der Staatsschutz zweimal klingelt, mußte ein Daniel Bangert sofortigst erfahren. Könnten solche Neckereien etwa mutige Nachahmer finden, die auf diese Weise die Nachhaltigkeit deutscher Dienste sowie US-Behören testen möchten? Der Phantasien sind dabei keine Grenzen gesetzt. Allerdings könnte ein solcher Spaß durchaus brisant werden, Sicherheitsdienste reagieren letztlich ziemlich empfindlich, da sie ohnehin nunmehr in den Fokus der Kritik geraten.

Der gesunde Menschenverstand bemängelt dennoch einen breitgefächerten Aufschrei der Bevölkerung, der man wohl offensichtlich noch viel mehr an Repressalien zumuten kann, alles im Sinne der installierten Taktik des „War on Terror“: die Alibi-Rechtfertigung der zukünftigen Total-Kontrolle!

Ihr Lotar Martin Kamm http://www.buergerstimme.com/

Artikelbildquelle: Sven L.  / www.pixelio.de