Tag-Archiv | Tokio

Außer Kontrolle: Tepco flutet Fukushima „irrtümlich“ mit radioaktivem Wasser

In Block 4 konnten bereits einige ungenützte Brennstäbe geborgen werden. Schlimmer ist die Lage in den Blöcken 1 bis 3, wo eine Kernschmelze stattfand. (Foto: dpa)In Block 4 konnten bereits einige ungenützte Brennstäbe geborgen werden. Schlimmer ist die Lage in den Blöcken 1 bis 3, wo eine Kernschmelze stattfand. (Foto: dpa)

In Fukushima überfluten 200 Tonnen radioaktives Wasser den Keller des Kraftwerks. Pumpen, die gar nicht in Gebrauch sein sollten, wurden irrtümlich eingeschaltet. Das Wasser ist hochgradig radioaktiv, so die Betreiberfirma Tepco. Denn es wurde zum Kühlen der Brennstäbe verwendet, aber noch nicht gefiltert.

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Tokio: Hoch radioaktiver Fallout verseucht und tötet die Bevölkerung

Der deutsche Physiker und Atomkraft-Experte Sebastian Pflugbeil hat äußert beunruhigende radioaktive Phänomene in der Millionenstadt Tokio beobachtet. (Foto: dpa)

Der deutsche Physiker und Atomkraft-Experte Sebastian Pflugbeil hat äußert beunruhigende radioaktive Phänomene in der Millionenstadt Tokio beobachtet. (Foto: dpa)

Der deutsche Physiker Sebastian Pflugbeil hat in Japan alarmierende Beobachtungen nach der Katastrophe von Fukushima gemacht. So habe er in der Haupstadt Tokio Phänomene beobachtet, die er noch nie gesehen habe: Radioaktiver Staub, der von der Kernschmelze stammen dürfte, sei auf den Straßen der Hauptstadt gefunden worden.

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Fukushima: Dramatischer Anstieg von Krebserkrankungen bei Kindern

Ärzte untersuchen ein Kind am 14. März 2011, wenige Tage nach der Katastrophe, auf Radioaktivität. (Foto: dpa)

Ärzte untersuchen ein Kind am 14. März 2011, wenige Tage nach der Katastrophe, auf Radioaktivität. (Foto: dpa)

Drei Jahre nach der Reaktor-Katastrophe steigen die Krebsraten bei Japans Bevölkerung. Ein Kinderarzt fand eine 30-fache Erhöhung bei Anwohnern aus Fukushima. Mindestens 75 Menschen sind an Schilddrüsenkrebs erkrankt. Die Regierung bestreitet jedoch jeden Zusammenhang mit dem Reaktor-Unglück.

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Raketen nahe US-Stützpunkt bei Tokio abgefeuert

Raketen nahe US-Stützpunkt bei Tokio abgefeuert 29. Nov. 2013 – Tokio (dradio.de)

Zwei improvisierte Raketen sind nahe eines US-Stützpunkts bei der japanischen Hauptstadt Tokio abgefeuert worden.

Der Vorfall habe sich gestern Abend (Ortszeit) nahe der US-Militärbasis Yokota ereignet, sagte ein Polizeisprecher. Wo die Geschosse eingeschlagen haben könnten, wurde nicht bekannt gegeben. Auch über die Urheberschaft gab es keine Meldungen. Anrainer hätten mehrere Explosionen gehört, so die Polizei. Vor Ort seien Stahlrohre, Kabel und Batterien gefunden worden. Bisher seien aber keine Schäden oder Opfer festgestellt worden. Die USA unterhalten eine bedeutende Militärpräsenz in Japan.

Fukushima: Gefährlicher Rettungs-Versuch muss verschoben werden

Die Bergung der 1.300 Brennstäbe von Fukushima muss verschoben werden. Das radioaktiv verseuchte Kühlwasser wird in mittlerweile 1.000 Tanks gelagert. Wie lange diese halten, weiß niemand. (Foto: dpa)Die Bergung der 1.300 Brennstäbe von Fukushima muss verschoben werden. Das radioaktiv verseuchte Kühlwasser wird in mittlerweile 1.000 Tanks gelagert. Wie lange diese halten, weiß niemand. (Foto: dpa)

 

Atom-Katastrophe Regierung verlangt Test

Die Bergung der beschädigten Brennelemente aus der Atom-Ruine von Fukushima wird verschoben: Die japanische Regierung ist nervös – und verlangt vom Betreiber Tepco, dass zunächst nur ein Test durchgeführt werden darf. Die Operation ist äußerst riskant: Beim geringsten Fehler wird massiv Radioaktivität freigesetzt. Ein kanadischer Wissenschaftlicher berichtet von einem japanischen Geheimpapier, dass im schlimmsten Fall die ganze Westküste der USA evakuiert werden müsse.

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Hoffnung auf wachsendes Tierschutzbewusstsein in Japan

Kreuzung-in-Shibuya-Tokyo

Publiziert am 31 Oktober, 2012 Gute Nachrichten

Hans Peter Roth ist zurzeit im Auftrag von “OceanCare” in Japan unterwegs und schreibt seine neuesten Erlebnisse in deren Blog: Erst vergangenes Wochenende fand in Tokio eine Tierschutz-Demo statt, die es in sich hatte, was in einem Land wie Japan selten der Fall ist, da sich die Menschen dort eher ruhig und zurückhaltend verhalten.

Berühmte Straßenkreuzung in Shibuya: Hier kamen über 10.000 Demonstranten zusammen. (siehe Bild)
Bild-Quelle: Fabian Voswinkel / pixelio.de

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