Tag-Archiv | Transparenz

Die große Plünderung: Europa auf dem Weg zur Feudal-Herrschaft

Die Politik in Europa - hier ein deutsch-französischer Gipfel unter Beteiligung von José Manuel Barroso - hat sich von den Bürgern verabschiedet. Das gilt für die Nationalstaaten wie für die EU. Es droht das Entstehen eines bürokratischen Feudalsystems. (Foto: dpa)

Die Politik der fortgesetzten Plünderung der Bürger durch die Regierungen und die Finanz-Eliten hat die Demokratie in Europa in beispielloser Weise ausgehöhlt. Wir befinden uns auf dem Weg in ein neues Feudalsystem. Diese Entwicklung ist sehr gefährlich: Radikale politische Bewegungen werden nämlich dann stark, wenn demokratisch gewählte Regierungen die ihnen verliehene Macht zum Schaden der Bürger missbrauchen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

armer Putin: Einkommenserklärung russischer Politiker veröffentlicht

Einkommenserklärung russischer Politiker veröffentlicht

STIMME RUSSLANDS Russlands Präsident Wladimir Putin hat 2013 3.672.208 Rubel (etwa 73.500 Euro) verdient. Das folgt aus der Einkommenserklärung, die laut Gesetz auf der Webseite des Kremls veröffentlicht wurde.

2012 machte das Einkommen des Präsidenten 5.790.823 Rubel (115.800 Euro) aus.

Der Premierminister Dmitri Medwedjew verdiente 2013 4.259.525 Rubel (85.200 Euro), was um 1.555.000 Rubel (31.100 Euro) weniger ist als im Jahr zuvor.

Am meisten verdiente der Minister Michail Abysow, sein Einkommen betrug 282.908.000 Rubel (5,6 Millionen Euro).

 

Ethisch telefonieren: Das Fairphone als Alternative zu iPhone und Samsung

Bei der Produktion des Fairphone wird auf Arbeitsbedingungen und Umweltschutz geachtet. Die Herstellungskosten sind für die Kunden nachvollziehbar. Zudem können sie ihr Telefon selbst reparieren. (Foto: flickr - Fairphone)

Bei der Produktion des Fairphone wird auf Arbeitsbedingungen und Umweltschutz geachtet. Die Herstellungskosten sind für die Kunden nachvollziehbar. Zudem können sie ihr Telefon selbst reparieren. (Foto: flickr – Fairphone)

Innovation – Ethik und Konsum

Ein Unternehmen aus den Niederlanden hat die ersten umweltfreundlich-produzierten Smartphones gebaut und ausgeliefert. Die Firma achtet auf gute Arbeitsbedingungen in den Fabriken und zahlt höhere Löhne als branchenüblich. Das Interesse an den Fairphones ist groß.

8. Januar 2014

Wikipedia: „Wir“ machen Meinung

Die Wikipedia braucht neue Regeln, damit nicht Meinungsmache, sondern tatsächlich unabhängige Information geboten wird. (Foto: dpa)Die Wikipedia braucht neue Regeln, damit nicht Meinungsmache, sondern tatsächlich unabhängige Information geboten wird. (Foto: dpa)

Wissen Die heimliche Macht der Gruppe

Wikipedia ist eine Instanz. In vielen Themen ist die Online-Enzyklopädie zur ersten Adresse im Internet geworden. Doch hinter dem objektiven Anschein stecken handfeste Gruppen-Interessen. Ideologische Vorurteile verderben Andersdenkenden die Lust am Mitmachen. Ein erfahrener Wikipedianer beschreibt, wie eine gute Idee missbraucht und zur Meinungs-Mach-Maschine wurde.

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Finanz-Eliten entwickeln künstliches Essen für die Menschheit

Dr. Kjeld van Bommel von TNO erklärt den 3D-Drucker, der jede Art von Essen produzieren kann. (Foto: dpa)Dr. Kjeld van Bommel von TNO erklärt den 3D-Drucker, der jede Art von Essen produzieren kann. (Foto: dpa)

Lebensmittel – Schöne neue Welt

Investoren arbeiten weltweit an der Ablösung von natürlichen Lebensmitteln durch künstliche Ernährung. Der Bio-Markt ist out, die Astronauten-Nahrung für alle ist der Trend. Durch die Integration von Mikro-Chips könnte die Ernährung der Zukunft auch interessante Informationen der Bürger weitergeben. Der Chip im Ei ersetzt das Anzapfen der Telefon-Leitung. Ein Blick in die schöne neue Welt.

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Kosten-Explosion: 350 Millionen Euro für EU-Palast in Brüssel

Die Kosten für den neuen Prunkbau der EU in Brüssel laufen völlig aus dem Ruder. Präsident Herman Van Rompuy verweigert jede Aufklärung. Bezahlt wird das Mahnmal des Größenwahns zur Gänze vom europäischen Steuerzahler. (Foto: dpa)Die Kosten für den neuen Prunkbau der EU in Brüssel laufen völlig aus dem Ruder. Präsident Herman Van Rompuy verweigert jede Aufklärung. Bezahlt wird das Mahnmal des Größenwahns zur Gänze vom europäischen Steuerzahler. (Foto: dpa)

Größenwahn – EU verweigert Aufklärung

Ein protziger Palast in Brüssel mit dem Namen „Europa“ sprengt derzeit alle finanziellen Vorgaben: Das neue Gebäude des EU-Rats ist völlig außer Kontrolle geraten. Die Eröffnung musste nun offiziell verschoben werden. Es gibt keinerlei Kontrolle der Baukosten durch die Geldgeber – die europäischen Steuerzahler. Auf der EU-Website steht zu den Baukosten eine glatte Lüge. In Brüssel entsteht ein gigantisches Mahnmal des Größenwahns.

  | , 18:00 Uhr

Nach Lampedusa: Afrika braucht Recht und Gesetz, nicht Mitleid

Videoaufnahmen der maltesischen Marine vom zweiten Desaster mit Flüchtlingen aus Afrika innerhalb einer Woche. Am 11. Oktober sollen mindestens 50 Migranten ertrunken sein, darunter 10 Kinder. Diese Tragödien können nur verhindert werden, wenn die Entwicklungshilfe-Industrie nicht mehr den korrupten Regimes in Afrika die Milliarden zuschiebt, sondern für eine Partnerschaft sorgt, die auf Recht und Gesetz in den afrikanischen Staaten beruht. (Foto: dpa)FLÜCHTLINGS-TRAGÖDIEN

Videoaufnahmen der maltesischen Marine vom zweiten Desaster mit Flüchtlingen aus Afrika innerhalb einer Woche. Am 11. Oktober sollen mindestens 50 Migranten ertrunken sein, darunter 10 Kinder. Diese Tragödien können nur verhindert werden, wenn die Entwicklungshilfe-Industrie nicht mehr den korrupten Regimes in Afrika die Milliarden zuschiebt, sondern für eine Partnerschaft sorgt, die auf Recht und Gesetz in den afrikanischen Staaten beruht. (Foto: dpa)

 

Wer wirklich regiert: Österreichs Version von Goldman Sachs heißt Raiffeisen

Am Sonntag wählt Österreich. Nicht zur Wahl stehen diese Herren: Johann Strobl, Walter Rothensteiner und Johannes Schuster vom Vorstand der Raiffeisen Zentralbank. (Foto: RZB/Peter Rigaud) 

Am Sonntag wählt Österreich. Nicht zur Wahl stehen diese Herren: Johann Strobl, Walter Rothensteiner und Johannes Schuster vom Vorstand der Raiffeisen Zentralbank. (Foto: RZB/Peter Rigaud)

Österreich wählt Nationalrat – Am Sonntag wählen die Österreicher einen neuen Nationalrat. Nicht zur Wahl stehen die, die das Geschehen im Land eigentlich bestimmen: Die Raffeisen-Gruppe zieht die Fäden in Politik und Wirtschaft. Folgerichtig soll auch die neue Wirtschaftsministerin von der Bank kommen. Ein Mann hat den Marsch durch die Institutionen perfektioniert. Von ihm kann sogar Jörg Asmussen noch etwas lernen.

  | , 16:15 Uhr

EU beschließt strenge Geheimhaltung der Banken-Aufsicht

Banken-Rettung – Ein Grabstein, Aufschrift: SSM

Herman Van Rompuy und Martin Schulz mit einem süßen Geheimnis. Die Banken-Rettung in Europa erfolgt künftig nach dem Motto: „Ich weiß etwas, was Du nicht weißt, und das ist geheim!“ (Foto: consilium)Herman Van Rompuy und Martin Schulz mit einem süßen Geheimnis. Die Banken-Rettung in Europa erfolgt künftig nach dem Motto: „Ich weiß etwas, was Du nicht weißt, und das ist geheim!“ (Foto: consilium)

EZB und EU-Parlament haben sich auf eine neue Transparenz-Regel für die Banken-Aufsicht geeinigt. Die Regel ist eine Farce: Exakt zwei (!) EU-Parlamentarier werden von der EZB über Details der Banken-Rettung informiert – und sind zu strengster Geheimhaltung verpflichtet. Jeder Maler-Betrieb muss mehr Auskunft über sein Geschäft geben als die Banken, die das Geld der Bürger ins Kasino tragen.

  | , 11:57 Uhr

Staatsvermögen sollen ESM übertragen werden

Deutsche Industrie fordert Zwangsvollstreckung für Schulden-Staaten

Der Bundesverband der Deutschen Industrie will eine Lösung der Euro-Krise durch den Zugriff auf die nationalen Vermögen erreichen. Die Vermögen sollen gegen einen Erlass der Schulden in einen Super-ESM eingebracht werden. Dieses „Euro-Schatzamt“ soll dann die Staatsvermögen unabhängig von der Politik privatisieren. Der Vorschlag zeigt: Die Politik in Europa steht kurz davor, von der Finanz-Industrie entmündigt zu werden.

BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber will, dass in der Euro-Zone Schulden gegen Volksvermögen eingetauscht werden: „Staatsvermögen gibt es in allen Not leidenden Staaten im dreistelligen Milliardenbereich.“ (Foto: DWN/Jakob Reinhardt)

BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber will, dass in der Euro-Zone Schulden gegen Volksvermögen eingetauscht werden: „Staatsvermögen gibt es in allen Not leidenden Staaten im dreistelligen Milliardenbereich.“ (Foto: DWN/Jakob Reinhardt)

Nach der Bundestagswahl wird es vermutlich zu weitreichenden Maßnahmen kommen, um die Schulden-Krise in Europa zu beenden. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat mit seinem Haushalt zunächst die Weichen gestellt, um über Steuererhöhungen etwas Zeit zu gewinnen (hier).

Offenbar gibt es jedoch Überlegungen, die Schuldenmacherei der Staaten noch viel grundsätzlicher zu beenden. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Markus Kerber, hat, von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, einen Vorschlag auf den Tisch gelegt, der die Finanz-Architektur in Europa vollständig verändern würde.

Kerber präzisiert in einer Email an die Deutschen Wirtschafts Nachrichten seine Idee, die er am Mittwoch in Berlin erstmals vorgetragen hat.

Kerber:

„Meine Idee wäre: Wenn Privatisierungen auf nationaler Ebene so langsam vorangehen wegen der politischen Ökonomie in Nationalstaaten: Warum übertragen wir nicht nationales Staatsvermögen auf den ESM und machen den ESM dann zu einem Euro-Schatzamt? Und dann kann man schuldrechtliche Ansprüche dagegen verrechnen. Staatsvermögen gibt es in allen Not leidenden Staaten im dreistelligen Milliardenbereich. Das ist für die nationalen Regierungen nicht so einfach, aber das ist ein Ausweg für die Länder, die vielleicht geben wollen oder geben müssen.“

18.08.13, 02:44Zum Weiterlesen:

Internet: mit freien Netzwerken und Open Source gegen Datenspionage

Internet

Seit PRISM, X-Keyscore oder Tempora, unter anderem durch Edward Snowden, in den Fokus klassischer Medien rückte, sind immer mehr Bürger empört über die massive Internetüberwachung der Datenspionage seitens konzernorientierter politischer Eliten. Mitnichten verwunderlich, schließlich zählt Privatsphäre zu den allgemeinen Menschenrechten.

Allerdings wird Datenspionage bereits seit Bestehen des Internets praktiziert, dank lockender sozialer Netzwerke wie Facebook teilweise sogar freiwillig vom User unterstützt, da dieser mitunter sämtliche tägliche Lebensabläufe gedankenlos postet. Ob Hochzeit, detaillierte Gefühlsschwankungen – Eliten können problemlos psychologische Profile erstellen, fernab zusätzlicher konspirativer Datenspionage. Das Internet vergisst nie: Was einmal veröffentlicht, verbreitet sich rasant, so daß jegliche Bemühungen nachträglicher Löschungen logischerweise zum Scheitern verurteilt sind.

Ganzheitliche Transparenz ist der Schlüsselfaktor

Das Ende des freien Internet: Die Zensur kehrt nach Europa zurück

Großbritannien wird ab 2014 mit seinem Filter nicht bloß pornografische Inhalte verbieten: Auch Foren, Raucher-Seiten oder esoterische Hinhalte werden geblockt. Der französische Mobilfunkbetreiber Orange zensiert schon lange Inhalte, „die Kinder negativ beeinflussen“. Datenschützer sagen: Die Europäer torkeln wie Schlafwandler in die totale Zensur. Es ist nur eine Frage der Zeit, dann wird die Falle auch in Deutschland zuschnappen.

Die Zensur hat in Europa eine lange Tradition - wie hier in einer Darstellung der höfischen Unterwerfung, gegen die Karl Kraus mit seiner „Fackel“ kämpfte. Nun kehrt die Zensur zurück, zunächst in London und wohl bald auch schon an anderen Orten. (Foto: austriaforum.org)

Die Zensur hat in Europa eine lange Tradition – wie hier in einer Darstellung der höfischen Unterwerfung, gegen die Karl Kraus mit seiner „Fackel“ kämpfte. Nun kehrt die Zensur zurück, zunächst in London und wohl bald auch schon an anderen Orten. (Foto: austriaforum.org)

Ab 2014 wird das Internet in Großbritannien einer Revolution unterzogen.

Es ist eine Revolution von oben.

Über eine Voreinstellung werden zahlreiche Seiten aus dem normalen Verkehr herausgefiltert.

Was im Volksmund unter „Pornwall“ läuft, betrifft mitnichten nur pornografische Inhalte.

Über ein im Geheimen abgewickeltes Verfahren werden willkürlich Seiten ausgefiltert, die nicht in ein bestimmtes Raster passen.

Das Internet in Europa bekommt seinen offiziellen Filter.

London wird Peking.

Unter dem Vorwand, die Nutzer gegen Pornografie schützen zu wollen, wird zensiert.

London macht den Anfang.

Man braucht kein Prophet zu sein, um vorherzusagen: Es wird nicht bei London bleiben.

Berlin, München und Stuttgart werden folgen.

Veröffentlicht: 08.08.13, 03:27 Zum Weiterlesen: