Tag-Archiv | Troika

Massen-Demos in Irland: Troika verlangt Wasser-Gebühren von den Bürgern

Irland hat die Banken mit Milliarden gerettet. Im Gegenzug hat die Regierung der Troika aus IWF, EU und EZB versprochen, neue Gebühren auf Wasser zu erheben. Den Bürgern, die von den „Hilfsgeldern“ nichts gesehen haben, platzt nun offenbar der Kragen: Zehntausende protestierten am Samstag gegen die Regierung.

Finanzkrise treibt junge Spanier in den Selbstmord

Unter jungen Spanier ist Selbstmord eine besonders häufige Todesursache. (Foto: dpa)Unter jungen Spanier ist Selbstmord eine besonders häufige Todesursache. (Foto: dpa)

Spanien – Häufigste Todesursache

Die spanische Selbstmord-Rate stieg um 11,3 Prozent auf den höchsten Stand seit acht Jahren. Grund für den Anstieg sind Massenarbeitslosigkeit und Zwangsräumungen. Unter jungen Spaniern ist Suizid die häufigste Todesursache.

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Athen: Polizei stürmt besetzten TV-Sender

Hunderte Demonstranten protestierten gegen die Räumung des ehemaligen staatlichen TV-Senders ERT. Ein paar Dutzend Journalisten hatten den Sender besetzt, nachdem sie entlassen worden waren. (Foto: dpa)Hunderte Demonstranten protestierten gegen die Räumung des ehemaligen staatlichen TV-Senders ERT. Ein paar Dutzend Journalisten hatten den Sender besetzt, nachdem sie entlassen worden waren. (Foto: dpa)

Demokratie – Besetzung beendet

Der staatliche TV-Sender ERT war von der griechischen Regierung im Juni abgeschaltet worden. Doch die Journalisten hatten den Sender fünf Monate lang besetzt und weiter gesendet. Jetzt hat die Polizei die Besetzung gewaltsam beendet.

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Falsche Zahlen vom IWF: Troika gesteht falsche Prognosen

Die Fehlprognosen der Troika haben zu katastrophalen Entscheidungen beigetragen, unter denen die Griechen leiden. Die Polizei muss die Men in Black am Dienstag vor der wütenden Bevölkerung schützen. (Foto: dpa)Die Fehlprognosen der Troika haben zu katastrophalen Entscheidungen beigetragen, unter denen die Griechen leiden. Die Polizei muss die Men in Black am Dienstag vor der wütenden Bevölkerung schützen. (Foto: dpa)

Euro-Rettung – Oops!

Die Troika räumt erstmals ein, falsche Prognosen für Griechenland erstellt zu haben. Man habe sich auf die Angaben des IWF verlassen, aber auch die Griechen hätten falsche Zahlen geliefert. Das ist sehr peinlich für die Spar-Kommissare.

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Das Ende einer Weltmacht: China ruft Obama zur Ordnung

Der chinesische Premier Li Keqiang fordert von den Amerikaner die pünktliche Bezahlung der Schulden. China ist der größte Gläubiger der USA – und führt den Schulden-Präsidenten nun regelrecht vor. (Foto: dpa)Der chinesische Premier Li Keqiang fordert von den Amerikaner die pünktliche Bezahlung der Schulden. China ist der größte Gläubiger der USA – und führt den Schulden-Präsidenten nun regelrecht vor. (Foto: dpa)

USA müssen Schulden zahlen

Der chinesische Premier Li Keqiang hat den Amerikanern die gelbe Karte gezeigt: Die Amerikaner müssen ihre Schulden an China pünktlich bezahlen. Das ist eine diplomatische Ohrfeige für Barack Obama, der plötzlich so klein erscheint wie die griechischen Kaninchen vor der Schlange der Finanz-Eliten. Die großen Schlachten werden symbolisch geschlagen. Der Gesichtsverlust für die USA ist die Höchststrafe, die China zu vergeben hat.

Zyperns Banken brauchen mehr Geld

Die zypriotischen Banken haben gleich mit mehreren Problemen zu kämpfen. Vor allem die Folgen der harten Bailout-Forderungen führen nun dazu, dass die Banken weitere Hilfe von ihren internationalen Gläubigern brauchen (Foto: dpa)Die zypriotischen Banken haben gleich mit mehreren Problemen zu kämpfen. Vor allem die Folgen der harten Bailout-Forderungen führen nun dazu, dass die Banken weitere Hilfe von ihren internationalen Gläubigern brauchen (Foto: dpa)

Zypern – Zahl der faulen Kredite steigt

Zyperns Banken brauchen bereits wenige Monate nach dem Bailout frisches Geld. Kapitalflucht und die Rezession machen den Banken zu schaffen. Zahlen werden die europäischen Steuerzahler.

  | , 01:43 Uhr

Wahl in Portugal: Schlappe für die Regierung

Coelhos Partei erhielt bei den Kommunalwahlen von den Bürgern Portugals die Rechnung für die Sparmaßnahmen. (Foto: dpa)Coelhos Partei erhielt bei den Kommunalwahlen von den Bürgern Portugals die Rechnung für die Sparmaßnahmen. (Foto: dpa)

Portugal – Deutlicher Stimmenverlust

Die Sozialdemokraten der portugiesischen Premiers mussten bei den Kommunalwahlen herbe Rückschläge hinnehmen. Die Portugiesen haben damit auf den von der Regierung durchgeführten Sparkurs reagiert. Der Widerstand gegen die Troika steigt.

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Zypern: Weniger Tourismus, weniger Steuereinnahmen

Der Tourismus auf Zypern ist rückläufig. Weniger Besucher lassen weniger Geld im Land. (Foto: Flickr/luigig)Der Tourismus auf Zypern ist rückläufig. Weniger Besucher lassen weniger Geld im Land. (Foto: Flickr/luigig)

Auch die Deutschen bleiben weg – Die Tourismus-Einnahmen in Zypern sind um fast sechs Prozent zurückgegangen. Die Zahl der deutschen Touristen ist rückläufig. Das ist nicht verwunderlich: Wer will schon in ein Land reisen, in dem nicht sicher sein kann, dass am nächsten Tag noch Geld aus dem Bankomaten kommt.

  | , 01:03 Uhr

Gegen Troika-Diktat: Generalstreik in Griechenland

In Griechenland hat am Mittwoch ein 48-stündiger Streik begonnen. (Foto: dpa)In Griechenland hat am Mittwoch ein 48-stündiger Streik begonnen. (Foto: dpa)

Privat-Sektor streikt vier Stunden – Die Gewerkschaften haben in Griechenland zu einem zweitägigen Streik aufgerufen. Behörden, Schulen und andere Einrichtungen bleiben geschlossen. Auch der private Sektor schließt sich dem Streik aus Solidarität an. Es geht gegen die Spar-Vorschriften aus Brüssel.

  | , 17:24 Uhr

Griechenland: Regierung erwartet neue Welle der Gewalt

Massenproteste in Athen könnten die Stabilität in Griechenland gefährden. Mitglieder der Linkspartei SYRIZA mischen sich unter die Demonstranten. Das ist nicht im Sinn der EU. (Foto: dpa)Massenproteste in Athen könnten die Stabilität in Griechenland gefährden. Mitglieder der Linkspartei SYRIZA mischen sich unter die Demonstranten. Das ist nicht im Sinn der EU. (Foto: dpa)

Schuldenkrise – Machtkampf gefährdet Stabilität

Ein Machtkampf zwischen Regierung und der linken Oppositionspartei Syriza kann neue Gewaltausbrüche in Griechenland mit sich bringen. Die Linke unterstützt die Proteste der Bevölkerung gegen die Wirtschaftsreformen. Schulen werden besetzt. Beamte protestieren gegen Massenentlassungen. Weitere große Demos und Streiks sind angekündigt.

  | , 01:57 Uhr

EU unter Druck: 1,9 Millionen Unterschriften gegen Wasser-Privatisierung

Die Wasserversorgung durch private Unternehmen müsse verboten, sagt die Bürgerinitiative Right 2 Water. Wasser gehöre unter das Monopol des Staates. Die Frage ist, ob der Staat immer im Interesse der Bürger handelt. (Foto: Flickr/eVo photo)Die Wasserversorgung durch private Unternehmen müsse verboten, sagt die Bürgerinitiative Right 2 Water. Wasser gehöre unter das Monopol des Staates. Die Frage ist, ob der Staat immer im Interesse der Bürger handelt. (Foto: Flickr/eVo photo)

Wasser – Bürger gegen Konzerne

Die Betreiber der Petition Right2Water haben am Montag 1,9 Millionen Unterschriften gegen eine europaweite Privatisierung des Wassers übergeben. Dennoch sind sich die Betreiber nicht sicher, dass die EU dem Willen der Bürger auch Rechnung tragen wird. In Portugal und Griechenland verlangt die Troika die Privatisierung von Wasserbetrieben.

  | , 00:13 Uhr

Portugal: Verfassungs-Gericht stoppt Sparkurs

Die Ablehnung seiner Reformen durch das Verfassungsgericht ist eine erneute Niederlage für den angeschlagenen Premier Coelho. (Foto: Flickr/European People's Party – EPP)Die Ablehnung seiner Reformen durch das Verfassungsgericht ist eine erneute Niederlage für den angeschlagenen Premier Coelho. (Foto: Flickr/European People’s Party – EPP)

Beamte behalten ihre Jobs: Das Verfassungs-Gericht in Lissabon hat den Plan der Regierung, im öffentlichen Dienst tausende Stellen abzubauen, zu Fall gebracht. Nun ist der gesamte Spar-Kurs Portugals gefährdet. Weitere EU-Hilfspakete dürften bald gefordert werden.

  | , 03:31 Uhr

EU will Griechenland die Verwaltung der Immobilien entziehen

ESM-Chef Klaus Regling und der Chef der Eurogruppe Jeroen Dijsselbloem wagen den nächsten Schritt: Die Privatisierung griechischen Staatsvermögens soll künftig in Luxemburg gemanagt werden. (Foto: Consilium)ESM-Chef Klaus Regling und der Chef der Eurogruppe Jeroen Dijsselbloem wagen den nächsten Schritt: Die Privatisierung griechischen Staatsvermögens soll künftig in Luxemburg gemanagt werden. (Foto: Consilium)

Schuldenkrise – Zwangsvollstreckung durch Brüssel

Die Privatisierungen in Griechenland kommen nicht voran. Daher plant der ESM die Errichtung einer Holding in Brüssel, die die zum Verkauf bestimmten Immobilien verwalten soll. Der griechischen Regierung entgleitet Schritt für Schritt die Kontrolle über das griechische Staatsvermögen.

  | , 04:04 Uhr

Troika fordert Beschlagnahmung griechischer Häuser

Viele Griechen können aufgrund der katastrophalen wirtschaftlichen Lage im Land ihre Hypotheken nicht mehr abzahlen. Die Troika fordert daher, dass es den Banken wieder erlaubt wird, die Häuser der säumigen Griechen zu beschlagnahmen.

Die Beschlagnahmung der Häuser griechischer Schuldner soll die Bilanzen der Banken aufbessern. (Foto: Flickr/Simon Cocks)

Die Beschlagnahmung der Häuser griechischer Schuldner soll die Bilanzen der Banken aufbessern. (Foto: Flickr/Simon Cocks)

Die Troika macht Druck bei der griechischen Regierung von Premier Antonis Samaras. Sie will erreichen, dass die Banken Häuser säumiger Schuldner wieder beschlagnahmen können. Die Idee der Troika, das Beschlagnahmungs-Verbot aufzuheben, hat auch viele Abgeordnete der Regierungsparteien aufgebracht.

Derzeit ist es den griechischen Banken untersagt, Häuser im Wert von mehr als 200.000 Euro zu beschlagnahmen, wenn die Besitzer ihre Raten nicht mehr bezahlen können. Doch dieses Verbot ist nur noch bis zum Ende des Jahres in Kraft, berichtet Greek Reporter.

Die griechischen Banken leiden darunter, dass 27 Prozent der Kredite ausfallen. Denn in dem aktuellen katastrophalen wirtschaftlichen Umfeld sind viele Griechen nicht in der Lage, ihre Raten zu zahlen. Die Banken verlangen, deren Häuser beschlagnahmen zu dürfen, um sich zu rekapitalisieren. Grund dafür, dass die Hausbesitzer nicht zahlen können, ist meist die wirtschaftliche Lage im Land mit einer Jugendarbeitslosigkeit von 65 Prozent (hier).

12.08.13, 11:02Zum Weiterlesen:

Steuer-Boykott in Griechenland: 60 Milliarden Euro fehlen

In Griechenland sind die Steuer-Außenstände per Ende Juni auf die Rekordhöhe von knapp 60 Milliarden Euro angestiegen. Offenbar ist die Lage für die Troika völlig außer Kontrolle geraten.

Die Griechen sind immer für eine Überraschung gut, die EU-Vertreter nehmen es mit Heiterkeit: Der Spanier De Guindos, Finanzminister Yannis Stournaras, der Vertreter des deutschen Volksvermögens Jörg Asmussen und der Erfinder der Zwangsabgabe, Jeoen Dijsselbloem. (Foto: consilium)Die Griechen sind immer für eine Überraschung gut, die EU-Vertreter nehmen es mit Heiterkeit: Der Spanier De Guindos, Finanzminister Yannis Stournaras, der Vertreter des deutschen Volksvermögens Jörg Asmussen und der Erfinder der Zwangsabgabe, Jeoen Dijsselbloem. (Foto: consilium)Die Griechen haben allein für die Monate Mai und Juni 613 Millionen Euro an Steuern nicht bezahlt, die sie eigentlich dem Staat schulden. Insgesamt fehlen dem griechischen Staat 59,77 Milliarden Euro an ausstehenden Steuern. Dies gab das Direktorat für die öffentlichen Einnahmen am Montag bekannt.

Die Gründe kommen einem inoffiziellen Steuerboykott gleich: „Reorganisation der Steuerverwaltung, Verspätungen bei der Ausarbeitung neuer Zahlungspläne für säumige Schuldner, Fortsetzung der Rezession und steigende Arbeitslosigkeit“ werden offiziell als Gründe angeführt, warum die Steuern nicht bezahlt werden konnten.

Noch vor wenigen Tagen hatte die griechische Regierung beteuert, dass sie nun sicherstellen werde, dass die Steuern gezahlt werden. Aktuell fehlen dem Finanzminister 21,8 Milliarden Euro von Privatleuten und 38,2 Milliarden Euro von Unternehmen.

06.08.13, 02:31 Zum Weiterlesen:

Griechenland muss sparen: Schulen und Kitas werden geschlossen

 |  Veröffentlicht: 25.07.13, 23:48  |  Aktualisiert: 26.07.13, 09:39  |  12 Kommentare

Die von der Troika aufgezwungenen Sparmaßnahmen führten innerhalb der letzten drei Jahre zur Schließung von mehr als 1.000 griechischen Schulen und Kindergärten. Allein 118 werden diesen Sommer ihre Pforten schließen. Die Regierung drängt zur Ausbildung in kostenpflichtigen Privatschulen.

1.000 geschlossene Schulen in drei Jahren: die Troika-Politik in Griechenland zeigt Wirkung. (Foto: Flickr/NARUMI)

1.000 geschlossene Schulen in drei Jahren: die Troika-Politik in Griechenland zeigt Wirkung. (Foto: Flickr/NARUMI)

118 Schulen und Kindergärten sind es dieses Jahr. Und insgesamt wurden in Griechenland seit 2011 ganze 1.038 Grund- und weiterführende Schulen aufgelassen. Das Spar-Diktat der europäischen Gläubiger hinterlässt damit gerade im Bildungsbereich deutliche Spuren.

Der griechische Staat will mit den diesen Sommer durchgezogenen 118 Schließungen ganze 76.000 Euro im laufenden Jahr und weitere 228.000 Euro in 2014 einsparen, berichtet KeepTalkingGreece. Mit den diesjährigen Schließungen wurde vor allem der Bereich der berufsbildenden Schulen arg zusammengestutzt. Wer eine Ausbildung als Grafikdesigner, Kosmetiker, Laborassistent oder in zahlreichen anderen Branchen machen will, wird in Zukunft an eine Privatschule gehen müssen und dafür zahlen.

Damit verbunden ist natürlich ein umfangreicher Stellenabbau im öffentlichen Dienst. Allein 2.500 Lehrer an den Berufsschulen könnten bis Jahresende ins so genannte „Arbeitsmobilitäts-Programm“ abgeschoben werden (hier). Das bedeutet 75 Prozent des normalen Gehalts für neun Monate, danach droht die Kündigung. Die Regierung hat jedoch bereits Pläne, wie die zusätzlichen Arbeitslosen aufgefangen werden sollen. 50 bis 60 Prozent der 2.500 entlassenen Lehrer werden kurzerhand in den Gesundheitssektor verschoben.

Bezeichnendes Detail am Rande: Während der Plan zur Auflösung der berufsbildenden Schulen bekannt gegeben wurde, weilte Bildungsminister Arvanitopoulos gerade der Eröffnungsfeier einer neu errichteten privaten Berufsschule bei.

Gegen Kürzungen: Generalstreik in Griechenland

Griechenlands Gewerkschaften machen erneut gegen die geplanten Einsparungen im öffentlichen Dienst Mobil. Während am Dienstag im Parlament über den Stellenabbau bei Polizisten und Lehrern verhandelt wird, organisieren die Gewerkschaften einen General-Streik.

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Durch einen 24-stündigen Generalstreik wurden am Dienstag weite Teile des öffentlichen Verkehrs in Athen und anderen Städten lahmgelegt. Bus- und Zugverbindungen wurden ebenso eingestellt wie die kommunale Müllentsorgung. Krankenhäuser laufen im Notbetrieb.

Gewerkschaften aus dem privaten Sektor zeigten sich solidarisch mit den öffentlichen Bediensteten und schlossen sich den Arbeitsniederlegungen an. Auch Beeinträchtigungen im Flugverkehr sind zu erwarten, weil die Fluglotsen von 12 bis 16 Uhr ebenfalls streiken.

Der Streit um das Sparpaket im öffentlichen Sektor geht indes weiter, berichtet Ekathimerini. Griechenland muss zahlreiche Stellen in der Verwaltung abbauen, um die nächste Kredittranche der Troika aus IWF, EZB und EU-Kommission in Höhe von 6,8 Milliarden Euro zu bekommen.

Veröffentlicht: 16.07.13, 12:25 Zum Weiterlesen:

Wegen Sparkurs: Arbeiter prügeln Bürgermeister von Athen krankenhausreif

Athens Bürgermeister Giorgos Kaminis wurde am Sonntagabend von erbosten Kommunalarbeitern tätlich angegriffen. Die Arbeiter protestieren gegen Entlassungen und Versetzungen im Zuge der staatlichen Sparauflagen. Der Troika gehen die Maßnahmen zu langsam. Sie will die nächste griechische Kredittranche in Raten auszahlen.

Auch in der Amtszeit der neuen Ratsvorsitzenden Dalia Grybauskaite steht der griechische Premier Antonis Samaras wieder im Mittelpunkt der Euro-Krise. (Foto: Consilium)

Auch in der Amtszeit der neuen Ratsvorsitzenden Dalia Grybauskaite steht der griechische Premier Antonis Samaras wieder im Mittelpunkt der Euro-Krise. (Foto: Consilium)

Der Bürgermeister von Athen, Giorgos Kaminis, musste am Sonntag nach einer Attacke aufgebrachter Kommunalarbeiter im Krankenhaus behandelt werden. Die Staatsbediensteten wollen die von der Troika verordneten Stellenkürzungen nicht so einfach hinnehmen.

Kaminis kam gerade aus einer Sitzung des Verbandes der griechischen Gemeinden in Athen. Bürgermeister aus ganz Griechenland hatten sich versammelt, um die neuen Maßnahmen der Regierung und der Troika zu diskutieren. Die Sparauflagen zwingen die Kommunen zur Versetzung oder Kündigung tausender städtischer Angestellter.

Veröffentlicht: 08.07.13, 11:01 Zum Weiterlesen:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/07/08/wegen-sparkurs-arbeiter-pruegeln-buergermeister-von-athen-krankenhausreif/