Tag-Archiv | Überfall

Boko Haram erobert Nordosten Nigerias nach Vernichtung von Ort & internationalem Friedenscamp

Boko Haram nimmt eine Militärbasis in Nigeria ein

Dieses Bild eines Boko-Haram-Propagandavideos zeigt Sektenführer Abubakar Shekau. Im Hintergrund ist die Flagge der Terrorsekte zu sehen. Dieses Bild eines Boko-Haram-Propagandavideos zeigt Sektenführer Abubakar Shekau. Im Hintergrund ist die Flagge der Terrorsekte zu sehen.

Baga 5. Januar 2015 – (dpa/IRIB)

Die Terrorgruppe Boko Haram hat gestern eine Militärbasis in der Stadt Baga im Nordosten Nigerias erobert.

Der schon mehrmals von Boko Haram überfallene Ort sei niedergebrannt worden und die Bewohner ins Nachbarland Tschad geflohen, berichtete die Zeitung „Premium Times“ am Sonntag unter Berufung auf einen hochrangigen Sicherheitsbeamten. Es habe viele Todesopfer gegeben, hieß es.

Die Soldaten dieser Militärbasis gehörten zu einer multinationalen Truppe, die dort speziell zur Bekämpfung von Boko Haram stationiert gewesen sei. Neben Nigeria haben der Niger, Kamerun und der Tschad Soldaten in die Einheit entsandt. Baga war der letzte noch von der Zentralregierung kontrollierte Ort in der Region.

Seit 2009 sind bei Angriffen und Anschlägen von Boko-Haram-Terroristen in Nigeria Zehntausende Menschen getötet worden.

11 Tote bei Überfall auf kriminelles Polizeirevier im mexikanischen Michoacán

Milizen greifen Landpolizei an. Regionaler Sicherheitsbeauftragter spricht von lokalem Konflikt. Aktivisten beschuldigen ihn der Korruption

Angehörige der Selbstverteidigungsgruppen von Michoacán

Angehörige der Selbstverteidigungsgruppen von Michoacán – Quelle: animalpolitico.com

La Ruana, Michoacán 21. Dezember 2014 – amerika21

Bei einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen Milizen und einer Polizeieinheit im mexikanischen Bundesstaat Michoacán sind laut Medienberichten elf Personen ums Leben gekommen. Während der Auseinandersetzung gelang es schwer bewaffneten Angreifern unter der Führung des Milizenchefs Luís Antonio Torres, einen Landsitz mit rund 70 Fahrzeugen einzukreisen und unter Beschuss zu nehmen. Opfer dieser Attacke war eine zahlenmäßig unterlegene Einheit der Landpolizei „Fuerza Rural“ unter der Führung von Hipólito Mora. Dabei starb unter anderem dessen Sohn.

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britischer Politiker & Journalist von zionistischem Schläger überfallen

England: Press TV-Moderator wegen seiner antiisraelischen Äußerung verprügelt

England: Press TV-Moderator wegen seiner antiisraelischen Äußerung  verprügelt

London 30. August 2014 (IRIB)

Der Moderator des Nachrichtensenders  „Press TV“ und Abgeordnete des britischen Unterhauses Georg Galloway ist wegen seiner antiisraelischen Äußerungen  niedergeschlagen worden.

Der 59-jährige Unterhaus-Abgeordnete wurde am Freitagabend nach dem Angriff, aufgrund der Verletzungen, ins St. Mary´s Hospital in Paddington eingeliefert. Die Polizei nahm in diesem Zusammenhang einen 39-jährigen Mann fest. Der Sprecher Galloways erklärte, dass anscheinend dieser Angriff mit den Äußerungen  des Abgeordneten über Israel in Verbindung stehe, denn der Angreifer habe Parolen über den Holocaust von sich gegeben. Laut IRNA gab vergangene Woche der Sprecher der Polizei von West-Yorkshire an, Galloway sei  nach  Anklage von zwei Personen  wegen seiner Äußerung,  Bretford solle von israelischen Waren, Dienstleistungen und Akademikern und sogar Touristen geräumt werden, von der Polizei vernommen worden.

Mehrheit der Israelis für weitere Angriffe auf Gaza

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Irak droht Bürgerkrieg – 73 Tote nach angeblich schiitischem Überfall auf sunnitische Moschee

UNO-Generalsekretär verurteilt Angriff auf eine Moschee im Irak

Im Irak werden Moscheen in Schutt und Asche gelegtIm Irak werden Moscheen in Schutt und Asche gelegt

New York/Bagdad 23. August 2014 (dpa/IRIB)

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den tödlichen Anschlag auf eine Moschee nordöstlich von Bagdad verurteilt.

„Der Generalsekretär ist tief besorgt über die Auswirkungen solcher religiöser Gewalt auf die ohnehin schwierige Sicherheitslage“, teilte ein Sprecher mit. Der designierte irakische Ministerpräsident Haidar al-Abadi rief seine Landsleute zum Zusammenhalt auf, damit die Feinde des Landes keine Chance hätten, einen Bürgerkrieg auszulösen. Bei einem Anschlag auf eine sunnitische Moschee nordöstlich von Bagdad kamen am Freitag mindestens 73 Menschen ums Leben. Das berichteten am Freitag Quellen in einem Krankenhaus der Stadt Mikdadija. Die Angreifer hätten das Gebetshaus gestürmt und das Feuer eröffnet, berichteten Augenzeugen. Mindestens 25 Menschen seien verletzt worden. Die Attacke erschwert die Regierungsbildung im krisengeschüttelten Irak. Die Nachrichtenseite Al-Sumaria News berichtete, die Partei des sunnitischen Parlamentspräsidenten Salim al-Jaburi habe sich aus Protest gegen die Attacke aus den Verhandlungen zurückgezogen. Eine neue Regierung gilt als Voraussetzung, um den Vormarsch der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) in dem Land stoppen zu können.

Taliban stürmt Geheimdienstzentrale – 15 Tote Ausländer

Taliban greift Geheimdienstzentrale ausländischer Kräfte an

Kabul 22. Juli 2014 (IRIB)

Die Kräfte der Taliban haben am heutigen Dienstag eine Geheimdienstzentrale der ausländischen Kräfte im Kabuler Stadtteil Qasaba angegriffen, wobei 15 ausländische Kräfte getötet oder verletzt wurden.
Das sagte der Sprecher der Taliban Sabihullah Mujahed. Der Sprecher des Kabuler Sicherheitskommandos bestätigte  laut dem Paschtu-Programm des Auslandsdienstes der IRIB diese Bekanntmachun der Taliban und erklärte,  es sei der zweite Angriff auf sensitive Zentren in Kabul gewesen.Zudem berichtete ein Verantwortlicher des afghanischen Innenministeriums von einem Selbstmordanschlag im Norden des internationalen Kabuler Flughafens. Bei der Explosion einer Motoradbombe seien drei ausländische Militärs und ein afghanischer Dolmetscher getötet worden und die Zahl der Todesopfer  dieser Explosion könnte weiter ansteigen.

Bislang hat keine Person oder Gruppe die Verantwortung für diesen Selbstmordangriff übernommen. Aber die afghanischen Regierungsvertreter machen die Taliban für solche Angriffe schuldig.

3500 hauptsächlich zivile Totesopfer durch NATO-(Uran)Bomben beim Jugoslawien-Überfall

Russlands Katastrophenschutz untersucht von Nato gebombte Städte im ehemaligen Jugoslawien

STIMME RUSSLANDS Fachleute des russischen Katastrophenschutzministeriums haben etwa 14 Städte und Wohngebiete des ehemaligen Jugoslawien einschließlich des Kosovo untersucht, die vor 15 Jahren von Nato-Luftstreitkräften mit abgereichertem Uran gebombt worden waren.

Bei den Anschlägen verwendete die Nato unter anderem Schütt- und Sprengbomben, von denen viele bisher nicht explodiert sind und unter der Erde liegen. Unter den Todesopfern waren größtenteils Zivilisten. Innerhalb von 78 Tagen kamen bei den Attacken nach verschiedenen Angaben 2.500 bis 3.500 Menschen ums Leben, darunter 89 Kinder, weitere 12.500 Menschen wurden verletzt. Unter Soldaten und Polizisten starben 1.031 Menschen, über 5.000 erlitten Verletzungen.

 

Zwei Palästinenser in Dschenin getötet

19. Dez. 2013 – Dschenin (IRIB)

Israelische Militärkräfte haben im Westjordanland zwei Palästinenser erschossen.

Bei dem Angriff vom Mittwochabend auf die Stadt Dschenin im nördlichen Westjordanland wurden zwei junge Palästinenser getötet und acht weitere verletzt, berichtete der libanesische Fernsehsender Al Menar. Laut Krankenhausangaben erlitt ein Palästinenser bei dem israelischen Militärangriff auf Dschenin Schussverletzungen und wurde festgenommen; später wurde die Leiche des 24-jährigen seiner Familie übergeben.

Ferner nahm die Armee des zionistisch-israelischen Regimes die Küstengebiete von Gaza unter Beschuss. Die Kriegsboote der israelischen Armee im Mittelmeer schossen gestern Abend vier Raketen auf die nordwestlichen Küstengebiete von Gaza. Der Angriff hinterließ keine Verluste.

Nigerianisches Dorf von Islamisten angegriffen

Nigerianisches Dorf von Islamisten angegriffen

24. Nov. 2013 – Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Mindestens zwölf Menschen sind beim Angriff islamistischer Kämpfer auf ein nigerianisches Dorf im Bundesstaat Borno getötet worden, teilte die örtliche Polizei mit.

Rund 30 bewaffnete Menschen seien am Donnerstag mit Motorrädern und Pickups ins Dorf Sandiya eingebrochen, teilten Augenzeugen mit. Die Angreifer seien ihren Worten zufolge Mitglieder der islamistischen Gruppierung „Boko haram“. Kämpfer hätten geglaubt, dass die Dorfeinwohner mit Sicherheitskräften der Regierung zusammengearbeitet hätten.

Der Angriff wurde erst jetzt bekannt, weil die Bauer vom Mobilfunk abgeschnitten waren und ungefähr 100 Kilometer bis zur Hauptstadt des Bundesstaates, Maiduguri, zurücklegen mussten.

11 Tote bei Angriff gegen Polizeiwache in Xinjiang

17. Nov. 2013 – Peking (AFP)

Bewaffnete Personen haben eine Polizeiwache in der Provinz Xinjiang in China angegriffen, dabei starben 11 Menschen.

Laut AFP teilte die chinesische Polizei am Sonntag mit, dass sich die Polizeiwache im Nordwesten des Landes in Xinjiang befand. Dabei seien 2 Polizeioffiziere getötet worden, zwei weitere wurden verletzt. Unter den Angreifern wurden neuen Personen getötet. Im vergangenen Monat sind in Peking über 40 Menschen getötet bzw. verletzt worden; das löste die Spannungen zwischen Polizei und Bewohner von Xinjiang aus. Letzten Monat fing ein Fahrzeug, das in eine Menschenmenge auf dem Tiananmen-Platz im Zentrum von Peking raste, Feuer. Bei diesem Ereignis starben 40 Menschen oder wurden verletzt. Die chinesische Polizei nannte es einen geplanten Terroranschlag; die Insassen kämen aus Xinjiang und daher seien einige Personen in dieser Region verhaftet worden.

Israelische Jets greifen Süden von Gazastreifen an

Israelische Jets greifen Süden von Gazastreifen an12 Nov. 2013 – Gaza (IRIB)

Israelische Kampfjets haben am Dienstag einige Gebiete im Süden von Gazastreifen, in Rafah und Khan Junis, angegriffen. Das teilte die palästinensische Nachrichtenagentur Paltoday mit.

Die schweren Explosionen haben Kinder und Frauen in Schrecken versetzt. Über Schäden und Verluste sind bislang keine Nachrichten eingegangen.

Israel hat diese Städte vor kurzem schon unter Artilleriebeschuss genommen.

Die Angriffe Israels gegen den Gazastreifen verletzen den Waffenstillstand, den es nach den 22-tägigen und 8-tägigen Kriegen 2008 und 2012 mit Gaza unterzeichnet hatte.

Moskau: Ultimatum an Den Haag wegen Überfalls auf Botschaftsrat

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Bildquelle: RIA Nowosti

MOSKAU, 08. Oktober (RIA Novosti).

Das russische Außenministerium will noch heute von den Niederlanden eine erschöpfende Erklärung zu dem Zwischenfall mit dem russischen Diplomaten Dmitri Borodin.

Wie der amtliche Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Lukaschewitsch, am Montag dem Fernsehsender „Rossija 24“ sagte, waren bewaffnete Personen in Tarnkleidung in die Wohnung des russischen Botschaftsrates in den Niederlanden, Dmitri Borodin, in Den Haag eingedrungen und hatten ihn „unter dem vorgetäuschten Vorwand, die eigenen Kinder misshandelt zu haben“, vor deren Augen brutal geschlagen und in Handschellen zur Polizei gebracht. Der Mann wurde erst am Morgen ohne jegliche Entschuldigung bzw. Erläuterung aus dem Polizeirevier entlassen, so Lukaschewitsch.

Die niederländische Seite wird aufgefordert, bis 16:00 Uhr MESZ am Dienstag eine erschöpfende Erklärung zu dem Vorfall abzugeben.

Wie das russische Außenministerium mitteilt, war der niederländische Botschafter Ron an Dartel am Dienstag ins Außenministerium in Moskau zitiert worden, wo ihm eine Protestnote im Zusammenhang mit der „Provokation“ gegen den russischen Botschaftsrat in den Niederlanden überreicht wurde.
Die Handlungen gegen Borodin seien unzulässig und würden „einen himmelschreienden Verstoß“ gegen das Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen darstellen, so das russische Ministerium.

Moskau fordert von den Niederlanden eine unverzügliche Untersuchung, um die schuldigen Personen zu ermitteln. Zudem wollen die russischen Behörden eine offizielle Entschuldigung an den Staat und die Familie von Dmitri Borodin. Die Niederlande sollen außerdem den zugefügten Sachschaden und den immateriellen Schaden ersetzen, hieß es.

Der niederländische Botschafter äußerte dazu, er verstehe den Sinn der russischen Demarche und werde die niederländischen Behörden eiligst informieren. Quellen:

http://de.ria.ru/politics/20131008/267032797.html

http://de.ria.ru/society/20131008/267031914.html