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Nazizucht? Pressesperre beim SS-Treffen in Estland

Estland erklärt Einreiseverweigerung für russische Journalisten

STIMME RUSSLANDS Den Journalisten des russischen Fernsehsenders „Swesda“ wurde die Einreise nach Estland verboten, weil sie „widersprüchliche Angaben über das Ziel der Reise gemacht haben“, erklärte der Pressesekretär des Polizeidepartments und des Grenzschutzes, Ilmar Kahro.

Seinen Worten zufolge „sind die Journalisten mit Touristenvisa nach Estland geflogen, haben bei der Grenzkontrolle aber angegeben, sie wollten arbeiten“.

Wie der Sender „Swesda“ zuvor erklärt hatte, wurden der Sonderkorrespondent Maxim Grischtschenko und der Kameramann Wjatscheslaw Ameljutin im Flughafen Tallinn festgehalten. Sie wollten über das für Samstag geplante Treffen der SS-Veteranen berichten.

Russische Journalisten aus Tallinn in Moskau erwartet

STIMME RUSSLANDS Die russischen Journalisten vom Fernsehsender „Swesda“, die nicht nach Estland einreisen durften, werden am Samstag in Moskau zurückerwartet. Zurzeit befinden sich der Sonderkorrespondent Maxim Grischtschenko und der Kameramann Wjatscheslaw Ameljutin im Abflugbereich des Tallinner Flughafens, wo sie am Vortag festgehalten worden waren.

Die estnischen Behörden hatten erklärt, die Journalisten wären gekommen, um Reportagen zu machen, hätten aber nur Touristenvisa gehabt, mit denen sie kein Recht haben zu arbeiten.

Nach Angaben der Journalisten selbst wurden sie angeblich wegen einer Stange Zigaretten nicht ins Land gelassen, weil so viel nicht eingeführt werden dürfe.

Konstantin Dolgow, der Vertreter des russischen Außenministeriums, verurteilte die Handlungen der estnischen Behörden.