Tag-Archiv | Unterwanderung

750 Millionen Auslands-Euros für russische NGOs im vergangenen Jahr

Millionen-Spritzen für russische NGOs aus dem Ausland

STIMME RUSSLANDS 270 russische Nichtregierungsorganisationen (NGOs) haben im vergangenen Jahr 36 Milliarden Rubel (ca. 750 Millionen Euro) aus dem Ausland erhalten, teilte Russlands Justizministerium am Freitag mit.

„Das Justizministerium hat am 28. April der Staatsduma einen Bericht über seine Tätigkeit im vergangenen Jahr vorgelegt, der Daten für 2013 enthält: 270 gemeinnützige Organisationen wurden mit 36 Milliarden Rubel allein aus dem Ausland finanziert“, sagte Tatjana Wagina, Leiterin der für die NGOs zuständigen Abteilung des Justizministeriums.

Sie verwies insbesondere darauf, dass „die Organisationen, die unter besondere Kontrolle gestellt werden konnten und die Merkmale eines ausländischen Agenten haben“, eine solche Finanzierung in Höhe von rund zehn Milliarden Rubel (ca. 208 Millionen Euro) erhalten haben. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Ecuador vertieft Kooperation mit Russland & verweißt US-Militär und USAID des Landes

Ecuador und Russland wollen ihre Kooperation im technischen und militärischen Bereich verstärken. Dies beschloss die „Gemischte Ecuadorianisch-Russische Regierungskommission für technische und militärische Zusammenarbeit“, die unlängst in Quito tagte.

Die Kooperation zwischen den beiden Ländern soll insbesondere den Austausch bezüglich der Aus- und Weiterbildung von Zivil- und Militärangehörigen bei der Abwehr von Angriffen aus dem Internet umfassen. Ecuador erhofft sich auch Unterstützung auf dem Gebiet der Verteidigung durch Technologietransfer und Weiterbildung von Fachleuten. Außerdem geht es um einen Austausch bei geopolitischen Themen und der Verteidigungsdoktrin.

In dem Abschlusskommuniqué heißt es, die Delegationen hätten in drei Arbeitskreisen Erfahrungen ausgetauscht und über die Zusammenarbeit, Integration und Förderung von Vertrauensmaßnahmen zwischen beiden Ländern beraten. Wie der russische Botschafter in Quito, Yan Burliay, mitteilte, beinhaltet das Abkommen über die Kooperation in Verteidigungsfragen allerdings keine Waffenlieferungen an das südamerikansiche Land.

Ecuador will durch die Zusammenarbeit mit Staaten wie Russland auch die technologische Abhängigkeit insbesondere von den USA verringern.

Die dritte Zusammenkunft der Kommission ist für 2015 in Moskau vorgesehen. Auf ihr sollen die Fortschritte bei den abgeschlossenen Abkommen eingeschätzt werden. (tsur/pl)

US-Militärs und USAID müssen Ecuador verlassen Weiterlesen

„Gekidnappt“ auf Euro-Maidan: Aktivistin gesteht, eigene Entführung erfunden zu haben

Unruhen in Kiew

In der Ukraine hat eine Aktivistin der Anti-Regierungsproteste eingestanden, ihre eigene Entführung erfunden zu haben. Medien hatten vor Dutzenden vermissten Demonstranten berichtet. Weiterlesen

Balkanisierung Libyens erfolgreich abgeschlossen

libyen drei Balkanisierung Libyens erfolgreich abgeschlossenDer Zerfall von Libyen

15. November 2013Politaia – von Polina Lavrentieva

Im Sommer 2011 hat Thierry Meyssan behauptet, dass es keinen arabischen Frühling in Libyen gegeben habe, dass die Bevölkerung sich nicht gegen Muammar al-Gaddafi erhoben, sondern dass der Westen mit der separatistischen Bewegung von Kyrenaika gespielt habe. Zwei Jahre später ist es nun soweit: Tripolis hat die Kontrolle über Kyrenaika und Fezzãn verloren, wie die Sondergesandten der Vereinten Nationen festgestellt haben. Die Reichtümer des Landes sind jetzt ausschließlich in Händen von Verbrecherbanden und  von US-Multis.

Der Prozess des Zerfalls von Libyen seit der Ermordung von Muammar al-Gaddafi kann nicht beendet werden. Ein neuer Bericht der UNO belegt es: auf Grund der Trennung in Provinzen innerhalb des „vom Diktator befreiten“ Libyen ereignen sich zügige Hinrichtungen, massive politische Unterdrückung und Folter.

 Nach den gemeinsamen Berichten der Unterstützungs-Mission der Vereinten Nationen in Libyen (MANUL) [1] und des Hohen Kommissars für Menschenrechte der UNO, starben etwa 27 Menschen im Gefängnis des Landes allein am Ende des Jahres 2011 [2]. 8.000 Menschen werden festgehalten. Sie wurden im Jahr 2011 als „Anhänger von Gaddafi“ ins Gefängnis gesteckt. Die meisten von ihnen waren nicht einmal offiziell Gegenstand einer Ermittlung und niemand weiß, wie lange sie hinter Schloss und Riegel bleiben werden, da das Rechtssystem fast nicht mehr funktioniert.

Die New York Times weist darauf hin, dass die Leute jetzt aus religiösen oder ethnischen Gründen eingesperrt würden, oder wenn sie verdächtigt würden, gegenüber der “Demokratie” nicht loyal zu sein. Gefangene, mit denen die UN-Inspektoren sprechen konnten, haben berichtet, dass sie geschlagen und durch Feuer und Hunger in den Gefängnissen gefoltert würden.

Im April dieses Jahres wurde in Libyen ein Gesetz verabschiedet, das Folter verbietet und Entführung verurteilt. Aber es hat keine effektive Tragweite. Dies ist jedoch nur ein Teil des Bildes vom Zerfall des libyschen Staates. Regionen ziehen sich allmählich zurück, wie wir es in diesen Spalten vor zwei Jahren vorausgesagt haben. Und es geschieht auch nicht ohne Blutvergießen.

So hat der Fezzãn am 27. September seine Unabhängigkeit erklärt, oder zumindest seine volle Autonomie [3]; die Stammesführer haben es „wegen der schlechten Arbeit des Kongresses“ so beschlossen. Im Juni war es die [ölreiche] Region Kyrenaika [4], die sich ihre Freiheit wiedernahm. Von den drei historischen Regionen, gehört nur Tripolitanien immer noch zu Libyen. Vorerst gibt es aber keine Kraft, um diese drei historischen Staaten wieder zu vereinen, die das Libyen seit 1951 bildeten.

[1] Site Internet de la Manul auf Englisch und Arabisch.

[2] “Torture and Deaths in Detention in Libya”, Unismil Report, Oktober 2013.

[3] « Libye “nouvelle” : la région de Fezzan proclame son indépendance », Irib, 27. September 2013.

[4] « Ливии официально больше нет. Восток объявил “нефтяное государство” » (Libyen besteht offiziell nicht mehr, der Osten erklärt sich zum Petro-Staat), Odnako, 7. März 2012.

 Übersetzung
Horst Frohlich

Quelle
Odnako (Russland)
Wochenzeitschrift für allgemeine Nachrichten. Chefredakteur: Mikhail Leontief.

http://www.voltairenet.org/article180645.html

US-Journalist Jeremy Scahill: Schmutzige Kriege und Geheime Kommandoaktionen 5.11.13

Das komplette Interview hier:
http://www.kontext-tv.de/node/393
Creative-Commons
Nichtkommerziell, Bearbeitung erlaubt, Weitergabe unter gleicher Lizenz erwünscht.
Radio Kontext TV
Scharnweberstr. 52
10247 Berlin
kontext-tv.de
Jeremy Scahill: Korrespondent für Nationale Sicherheit beim US-Nachrichtenmagazin „The Nation“ und „Democracy Now“. Sein Buch „Dirty Wars“ ist gerade auf Deutsch erschienen mit dem Titel: „Schmutzige Kriege. Amerikas geheime Kommandoaktionen“. Scahill ist auch Autor des New York Times Bestsellers „Blackwater: Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt“.

Explosion im iranischen Forschungsreaktor Arak?

arak_nuclear_reactor4. November 2013 – Politaia

Laut der israelischen Webseite DebkaFile wird die Explosion im iranischen Schwerwasserreaktor in Arak die Baumaßnahmen zur Fertigstellung des Komplexes wesentlich verzögern. DebkaFile hat enge Kontakte zum Mossad und anderen Geheimdiensten in Israel.

Der Atomreaktor, der unter dem Kürzel IR-40 bekannt ist und eine Leistung von 40 Megawatt erbringen soll, verursacht angeblich in Israel große Bedenken, weil er Plutonium für den Einsatz in Nuklearspengkörpern liefern könnte.

Ungleich größere Sorgen dürfte man sich weltweit über das riesige Massenvernichtungswaffenarsenal Israels machen, das laut Veterans Today derzeit auf Kosten der amerikanischen Steuerzahlerkosten tief in den Untergrund verlegt wird. – zum Weiterlesen

Die Zersetzung der Welt durch US-Demokratiebewegungen

ned Die Zersetzung der Welt durch US Demokratiebewegungen

12. OCTOBER 2013 – Seit 30 Jahren spielt das National Endowment for Democracy (NED) den Zulieferer der CIA für den rechtlichen Teil der illegalen CIA-Operationen. Ohne Verdacht zu erregen, hat das NED das größte Korruptionsnetz der Welt aufgebaut und kauft Arbeitnehmer- und Arbeitgebergewerkschaften und linke und rechte politische Parteien, damit diese die Interessen der USA  statt die ihrer Mitglieder verteidigen. Thierry Meyssan beschreibt hier das Ausmaß dieser Organisation.

Thierry Meyssan – Im Jahr 2006 prangerte der Kreml die Wucherung von ausländischen Vereinigungen in Russland an, wovon manche an einem geheimen, von der US-amerikanischen Stiftung für Demokratie (National Endowment for Democracy – NED) orchestrierten Plan zur Destabilisierung des Landes beteiligt gewesen sein sollten. Um eine “Farbenrevolution” zu verhindern, arbeitete Wladislaw Surkov eine strenge Regelung dieser “Nicht-Regierungs-Organisationen (NROs oder NGOs) aus. Im Westen wurden diese administrativen Einschränkungen als ein neuer Angriff des “Diktators” Putin und seines Beraters gegen Vereinigungsfreiheit ausgelegt.

Diese Politik wurde auch von anderen Staaten umgesetzt, die von der internationalen Presse ebenfalls als “Diktaturen” bezeichnet werden.

Die US-Regierung versichert, dass sie zur “Förderung der Demokratie in der Welt” beitrage. Sie behauptet, dass der Kongressdas NED subventionieren könne und dass das NED seinerseits und davon unabhängig Verbände, politische Parteien oder Gewerkschaften, die in diesem Sinn überall auf der Welt fungieren, direkt oder indirekt unterstützen könne. Die NROs sind, wie der Name schon sagt, “nichtstaatlich” und können politische Initiativen ergreifen, welche die jeweiligen Botschaften nicht ohne Verletzung der Souveränität der Staaten unternehmen könnten. Daher stellt sich die Frage, ob das NED und das Netzwerk derNGOs, welche der Kongress finanziert, zivilgesellschaftliche Initiativen sind, die vom Kreml zu Unrecht verurteilt wurden oder nur als Deckmantel für die Einmischung eines in flagranti ertappten US-Geheimdienstes dienen?

Um diese Frage zu beantworten, gehen wir auf die Herkunft und Funktionsweise des National Endowment for Democracyzurück. Aber zuvor müssen wir unbedingt analysieren, was es mit dem offiziellen Projekt der USA , “Demokratie zu exportieren”, auf sich hat.

“Putin trotzt den USA”. Interview mit Alexander Dugin

CM_Cover_OktoberZur russischen Syrien-Politik. Aus COMPACT 10/2013.

Zur Krise um Syrien, einer veritablen Weltkriegsgefahr, haben wir in COMPACT 10/2013 einen Schwerpunkt. Hier ist die Inhaltsübersicht der Ausgabe. Wir freuen uns, mit Alexander Dugin einen exzellenten Kenner der Kreml-Politiker und den wichtigsten Vertreter der “eurasischen” option für ein Interview gewonnen zu haben.

„Vor Damaskus stehen sich USA und Russlands gegenüber“

_Interview mit Alexander Dugin

Syrien ist das Schlachtfeld, auf dem die Supermächte direkt aufeinandetreffen. Für beide geht es um ihre Existenz. Doch Putin wird durch die pro-westlichen Fraktionen im Moskauer Establishment geschwächt. Gegen den Amerikanismus steht die eurasische Vision.

++++

?Man hat den Eindruck, Russland versucht im Syrien-Konflikt einer Konfrontation mit den USA auszuweichen. Der Marinestützpunkt Tartus sei aufgelöst worden, wichtige Anti-Raketen-Raketen seien nicht an Assad geliefert worden. Die Nachrichtenlage scheint verwirrend…

Wir müssen die Situation in Syrien außerordentlich vorsichtig beurteilen. Die Lage ist sehr kritisch, vor allem für den Westen – aber auch für Wladimir Putin. Für die USA geht es im Syrien-Krieg nicht etwa nur um einen kleinen Konflikt, sondern um „Alles oder Nichts“. Wenn Washington nicht interveniert, werden die USA ihre Rolle als globale Führungsmacht verlieren. Dies wäre das Ende des Amerikanischen Imperiums. Washington versucht daher, diesen riskanten Schritt so weit wie möglich hinauszuzögern. Natürlich weiß man in Washington, dass ein solcher Schwebezustand nur für einige Zeit aufrechtzuerhalten ist. Die Amerikaner versuchen, mit Putin ein Spiel zu spielen – ein sehr ernstes Spiel! Der russische Präsident muss sehr umsichtig und clever agieren.

?Warum muss er das?

Schiffsunglück vor Lampedusa: Mehr als 200 Tote

4. October 2013Politaia

Kommentar: Der Terrorismus und die Kriege der Internationalen Finanzmafia produzieren weltweit von Jahr zu Jahr mehr Flüchtinge, die ihr Heil in den westlichen Ländern suchen, um Hunger, Armut und Todesschwadronen der Globalen Mafia zu entgehen. Die Entvölkerung und Balkanisierung der Staaten in Afrika und dem Nahen und Mittleren Osten ermöglicht die “Sicherung der Rohstoffquellen” auf preiswerte und problemlose Art und Weise. Sie werden einfach gestohlen.

Die Flüchtlingsströme destabilisieren auch die aufnehmenden Staaten, die ebenfalls in Chaos und Unordnung gestürzt werden müssen, damit die Eine-Welt-Diktatur der Bankster eingeführt werden kann.

Aber niemand zeigt auf die wahren Verantwortlichen dieser Dramen, die sich schon seit Jahrzehnten abspielen. Die Politikermafia in Rom und in Brüssel heuchelt, was das Zeug hält:

lampedusa Schiffsunglück vor Lampedusa: Mehr als 200 Tote“Angesichts des Flüchtlingsdramas in der Nähe der italienischen Insel Lampedusa hat Staatspräsident Giorgio Napolitano eine Überprüfung der Gesetzeslage gefordert. Normen, die eine Aufnahmepolitik verhinderten, sollten geändert werden, sagte er nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa in einem Interview mit Radio Vatikan. Die Gesetze müssten Italien würdig sein und den Grundprinzipien von Menschlichkeit und Solidarität entsprechen……”

Mit Bestürzung hat die EU-Kommission auf das tödliche Drama reagiert. “Es ist wirklich eine Tragödie, ganz besonders, weil auch Kinder betroffen sind”, erklärte EU-Regionalkommissar Johannes Hahn in Brüssel. “Es ist etwas, über das Europa wirklich traurig sein muss und wir sollten sehen, wie wir die Lage verbessern”, sagte er……

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/3615854/-sie-hoeren-nicht-auf–neue-leichen-zu-bringen-.html

Den Schelmen geht das Schicksal der Flüchtlinge am Allerwertesten vorbei. Vielmehr hat man in Brüssel ganz andere Ziele:„The Daily Express“ legte in seiner Ausgabe vom 11. Oktober 2008 offen, dass mehr als 50 Millionen schwarzafrikanische Arbeiter nach einem geheimen Plan der EU in den nächsten Jahren nach Europa geholt werden sollen. Nach den Brüsseler Ökonomen benötigt die EU in den nächsten Jahrzehnten 50 Millionen Immigranten, einmal als Arbeiter in der europäischen Wirtschaft, aber ausdrücklich auch, um dem demografischen Niedergang Europas aufgrund dessen niedriger Geburtenquote entgegenzusteuern.

Insofern könnte man fast vermuten, dass das Schiff nicht von selbst Feuer gefangen hat, um den Ruf nach Aufnahme von immer mehr Flüchtlingen in der Öffentlichkeit lauter werden zu lassen. Eine “False Flag”-Operation sozusagen. Und um ein paar Hundert Tote kräht nun wirklich kein Globalistenhahn.

lampedusa opfer Schiffsunglück vor Lampedusa: Mehr als 200 Tote

ROM, 03. Oktober (RIA Novosti).

Die Zahl der Toten bei einem Schiffsunglück vor der italienischen Insel Lampedusa ist möglicherweise auf über 200 gestiegen.

Das berichteten italienische Medien am Donnerstag unter Berufung auf die Rettungskräfte vor Ort. Zuvor war von rund 130 Todesopfern die Rede gewesen, nachdem ein Boot mit illegalen Migranten gekentert war. Vorläufigen Angaben zufolge dürften sich noch etwa 100 Leichen unter dem Wrack befinden. Als vermisst gelten mindestens 250 Menschen.

Das Boot mit etwa 500 Menschen aus Nordafrika an Bord hatte im Mittelmeer vor der Nachbarinsel Isola dei Conigli Feuer gefangen und war dann gekentert. 155 Menschen konnten von der Küstenwache in Sicherheit gebracht werden, andere versuchten, sich selbst über Wasser zu halten.

Die Staatsanwaltschaft eröffnete ein Ermittlungsverfahren, einer der mutmaßlichen Schleuser wurde Medienberichten zufolge bereits festgenommen. „Eine enorme Tragödie, für die es keine Worte gibt“, wurde Vize-Innenminister Filippo Bubbico vom Internetportal ruhrnachrichten.de zitiert.

http://de.rian.ru/society/20131003/267007108.html

Irak: Das Schweigen der Pro-Kriegs-Fraktion

3. October 2013Politaia

irak blut Irak: Das Schweigen der Pro Kriegs Fraktion Von NEIL CLARK, 2. Oktober 2013

Bei den jüngsten Gewaltakten wurden 54 Menschen getötet und über einhundert verletzt.

Allein im Juli gab es über eintausend Tote und mehr als 2 300 Verwundete. Sie denken wahrscheinlich, die Rede sei von Syrien. Doch ich spreche vom Irak. Das Land, das George W. Bush und Tony Blair im Jahr 2003 „befreit“ hatten. Uns wurde gesagt, die westliche Militärintervention würde eine Ära der Demokratie, der Freiheit und der Menschenrechte einleiten. Stattdessen war es der Beginn eines Jahrzehntes schrecklicher, blutiger Auseinandersetzungen, die das Land zu einem der gefährlichsten auf der Welt gemacht haben und seine Bevölkerung dazu zwingt, einen lebendig gewordenen Alptraum alltäglich ertragen zu müssen.

Das Schweigen der Pro-Kriegs-Fraktion angesichts des fortwährenden Blutvergießens im Irak ist äußerst aufschlussreich. Dieselben Angehörigen der westlichen Elite, die noch 2002 und Anfang 2003 nicht aufhören konnten uns einzutrichtern, was für eine schreckliche Bedrohung  Saddam Husseins „Massenvernichtungswaffen“ darstellen würde, und dass wir in den Krieg gegen das arabische Land ziehen müssten, um dessen bösen Diktator zu entwaffnen und das Volk zu „befreien“, üben sich nun im Schweigen über die anhaltende Verwüstung und das fortwährende Blutvergießen, ausgelöst von der illegalen Invasion.

bild irak Irak: Das Schweigen der Pro Kriegs Fraktion

Im Vorfeld der Invasion im März 2003 konnte man in Großbritannien und den USA keine Nachrichtensendung im Fernsehen einschalten, bei der nicht ein Neokonservativer oder ein „liberaler Interventionist“ wie besessen gegen den Irak Stimmung machte. Damals heuchelten diese großen „Humanisten“ ihre Besorgnis über das missliche Leben der Iraker unter der Diktatur Saddam Husseins – aber heute zeigen sie nur wenig oder überhaupt kein Interesse an der Notlage der Iraker, die regelmäßig und beinahe täglich von Bomben in Stücke zerrissen werden. Es gibt keine Aufrufe seitens der „üblichen Verdächtigen”, die sonst nach westlichen „humanitären” Interventionen schreien, das Töten im Irak zu stoppen.

Dieselben Leute, die vor elf Jahren nicht müde wurden, über den Irak zu reden, können heute nicht damit aufhören, über Syrien zu sprechen – und heucheln dabei auf dieselbe Weise ihre Besorgnis über die Not der Syrer, wie sie schon Anfang 2003 Krokodilstränen über das Leid der Iraker vergossen hatten. Wenn es um die Opferzahlen geht, dann können uns die Pro-Krieg-Politiker interessanterweise genau sagen, wie viele Menschen in Syrien seit Ausbruch der Gewalt 2011 gestorben sind, (und natürlich gehen alle Toten auf das persönliche Konto von Präsident Assad). Weiterlesen

US-Außenministerium liefert Waffen direkt an Al Kaida

26. September 2013Politaia

stevens1 US Außenministerium liefert Waffen direkt an Al Kaida

J. Christopher Stevens

Eine ehemaliger CIA-Waffenschmuggler enthüllte, dass der US-Botschafter in Libyen, J. Christopher Stevens, bei der Attacke am 11. September 2012 auf das US-Konsulat in Bengasi getötete wurde, um die Tatsache zu vertuschen, dass das US-State-Department Waffen direkt an die Al-Kaida lieferte.

William Robert ToshPlumlee fing seine Karriere bei der CIA Ende der 1950er Jahre als Vertragspilot an und lieferte im Auftrag der Behörde Handfeuerwaffen und Munition an Fidel Castro.

Plumlee bestätigte, dass diese Waffendeals auch heute noch  übliche Praxis wären und das State-Department Waffen über die CIA an Al-Kaida liefert.

Während eines Interviews mit Alex Jones legte Plumlee dar, dass Pat Smith, die Mutter eines ebenfalls bei der Bengasi-Attacke getöteten EDV-Beamten, von der Obama-Administration kaum Informationen über den Mord an ihren Sohn erhielt.

“Ich fing an, mich zu wundern, warum sie ihr nichts erzählten?” fragte sich Plumlee. Dann erfuhr Plumbee durch eine seiner Kontaktpersonen im Nahen Osten, einem hochrangiger NATO-Offizier, dass dieser bestimmte Berichte erhalten habe. Diese besagen, dass sich der Botschafter [J. Christopher Stevens] über die Eilfrachten und Telegramme aus dem State-Department bezüglich der Waffen beschwert, die angeliefert wurden und  mit denen radikale Islamisten ausgerüstet wurden; unter den Waffen befanden sich auch Stinger-Raketen.

Laut Plumlee erhielt Steven die Anweisung, sich ruhig zu verhalten, als er beim State Department anfragte, was er in Sachen der amerikanischen Waffenlieferungen an Al-Kaida tun solle.

“Der Botschafter und seine Leute haben eine Reihe von Vor-Ort-Berichten und Telegrammen geschrieben, um dem State-Department zu melden, dass Rebellengruppen mit US-Waffen ausgerüstet würden,” sagte Pumlee. ” Wenn das der Fall ist, warum wird diese Tatsache aus Gründen der nationalen Sicherheit als Verschlußsache behandelt?”

Plumlee merkte an, dass die Vor-Ort-Notizen von Stevens vom State Department nicht veröffentlicht wurden.

Die Enthüllungen legen nahe, dass sich Stevens gegenüber dem US-Außenministerium kritisch äußerte und nicht wollte, dass Al-Kaida Raketen mit Infrarot-Suchkopf erhält. Die Attacke auf das US-Konsulat diente dazu, Stevens und weitere unliebsame Zeugen des Waffenhandels auszuschalten und seine Berichte zu unterdrücken.

Danach schob die Obama-Administration die Attacke auf angebliche islamische Demonstranten, die über den Film Innocence of Muslims erzürnt gewesen sein sollen; zur gleichen Zeit wurde den US-Special Forces befohlen, Stevens und den anderen Opfern während des Angriffs  nicht zur Hilfe zu kommen.

Die fraglichen Raketen und die anderen Waffen für Al-Kaida wurden mit mit C-130-Trasportmaschinen unter dem Direct Commercial Sales (DCS)-Programm nach Libyen verfrachtet. Das DCS-Programm wird innerhalb des State-Departments abgewickelt.

Wie der ehemalige Journalist und Bestseller-Autor Jim Marrs erklärte, werden über das DCS-Programm die Lieferungen von US-Waffen an Staaten auf der ganzen Welt abgewickelt.

Die Quintessenz von Plumlees Aussagen lassen sich so zusammenfassen: US-Waffen sind über das DCS-Programm des US-Außenministeriums illegal mit C-130-Transportmaschinen in Länder wie die Türkei und Jordanien geliefert worden. Von geheimen Depots der CIA wurden sie anschließend an die syrischen Terroristen verteilt.

Die syrischen Terrorgruppen werden von der Jabhat al-Nusra Front dominiert, einem Ableger der Al-Kaida des Irak. Währenddessen beginnt sich die “Freie Syrische Armee” allmählich aufzulösen, da es ihr an Waffen und Nachschub fehlt. Das Vakuum wird von den Al-Nusra-Terroristen aufgefüllt.

Nun weiß man auch, warum bei der Al-Nusra Front und der Al-Kaida weltweit nie ein Waffenmangel aufzutreten scheint: Sie bekommen ihre Waffenlieferungen direkt vom US-Außenministerium.

Quelle: http://www.infowars.com/breaking-whistleblower-reveals-u-s-state-dept-ships-arms-directly-to-al-qaeda/

Söldner in Syrien Bedrohung für USA, Europa und Russland

26. September 2013 – Politaia
Bild: ap – MOSKAU, 26. September (RIA Novosti).

Söldner, darunter aus westlichen Ländern und Russland, die in Syrien kämpfen, stellen laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow eine allgemeine Sicherheitsbedrohung für die Weltgemeinschaft dar.

„Ich bin sicher, dass sie (ausländische Söldner)die Erfahrungen ansammeln, die sie nach der Syrien-Krise in anderen Ländern, in erster Linie in ihrer Heimat, auswerten werden. Entweder werden wir zustimmen, dass jeglicher Terrorismus unzulässig ist, oder wir werden das Doppelstandardspiel fortsetzen“, sagte Lawrow in einem Interview mit der „Washington Post“.

Seinen Worten nach verstehen heute alle Länder diese Bedrohung, und dies spornt sie zur Einberufung einer Genfer Konferenz an.

Lawrow wies darauf hin, dass nur eine politische Lösung im Geiste des Genfer Kommuniques, das im vorigen Jahr angenommen worden war, es den Syrieren ermöglichen würde, selbständig den Konflikt beizulegen und ihre Zukunft festzulegen.

Bei Anschlag schwer verletzter Richter des Obersten Gerichts Dagestans gestorben

Der bei einem Anschlag schwer verletzte Muchtar Schapijew, Richter des Obersten Gerichts der russischen Teilrepublik Dagestan im Nordkaukasus, ist am Mittwoch in einem Krankenhaus gestorben.

Das teilte ein Sprecher des dagestanischen Ermittlungsausschusses mit. Bei dem Anschlag sei auch Schapijews Sohn tödlich verletzt worden, hieß es.

Ein Unbekannter habe Schapijews Wagen am Mittwochabend in der Hauptstadt Machatschkala beschossen. Der Schütze konnte entkommen. Am Tatort wurden leere Hülsen mit einem Kaliber von neun Millimetern entdeckt. Zum Typ der Waffe wurden vorerst keine Angaben gemacht.

http://de.rian.ru/society/20130925/266951877.html

http://de.rian.ru/security_and_military/20130926/266953257.html

Die CIA-Finanzierung tschetschenischer und anderer Terrorgruppen im Kaukasus

von Wayne MADSEN (Übersetzung politaia.org)

Über eine Myriade von Organisationen der “Zivilgesellschaft” haben die USA tschetschenische Gruppen innerhalb der autonomen Republik in und außerhalb Russlands finanziert.

Aber ein Großteil der amerikanischen Hilfsgelder fand seinen Weg zu tschetschenischen und anderen nordkaukasischen Terrorgruppen, welche das US-State Department und die US-Geheimdienste hartnäckig als “separatistische Guerillas”, “Nationalisten”, “Aufständische” und “Rebellen” titulieren, anstatt sie als Terroristen zu bezeichnen. – Zum Weiterlesen –

Nun ist es Zeit, Israel seine Vernichtungswaffen wegzunehmen

25. September 2013 – Politaia

menetekel 700 Nun ist es Zeit, Israel seine Vernichtungswaffen wegzunehmen

Rembrandt: Das Gastmahl des Belšazar (1635)

von Gilad Atzmon

Die Israelis sind von Hassan Rouhani, dem neuen iranischen Präsidenten, nicht gerade beeindruckt. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu wies die israelische Delegation an, den Auftritt Rouhanis bei der UN-Generealversammlung zu boykottieren; später denunzierte er die Antrittsrede Rouhanis als “eine Rede, die voller Heuchelei war.”

Diesmal scheint Israel aber alleine zu sein. Sowohl die USA als auch andere westliche Staaten hießen den neuen iranischen Präsidenten bei der UN herzlich willkommen.

Aber hat Rouhani eine radikale Änderung vorgestellt?  Hat er neue Versprechen gemacht? Keineswegs. Wie sein Vorgänger stellte er klar, dass der Iran sein Recht nicht aufgeben werde, die Kernenergie weiterzuentwickeln. Wie Achmadinedschad behauptet Rouhani: “Nuklearwaffen oder andere Massenvernichtungswaffen haben in Irans Sicherheits- und Verteidigungsdoktrin keinen Platz und widersprechen unseren fundamentalen religiösen und ethischen Überzeugungen. Unsere nationalen Interessen zwingen uns, jeglichen Zweifel über Irans friedvolles Nuklearprogramm zu zerstreuen.” – Zum Weiterlesen –

Putin: Gewisse Staaten wollen das Völkerrecht unterminieren

putin valdai Putin: Gewisse Staaten wollen das Völkerrecht unterminieren

Russischen Präsidenten Wladimir Putin beim Valdai-Forum — Bild: RIA Nowosti

VALDAI (Gebiet Nowgorod), 19. September (RIA Novosti).

Russlands Präsident Wladimir Putin hat auf Versuche gewisser Staaten hingewiesen, das monopolare Modell der Welt zu reanimieren und das Völkerrecht zu unterminieren.

„Wir sehen Versuche, das monopolare unifizierte Weltmodell auf diese oder andere Weise zu reanimieren, das Institut des Völkerrechts und der nationalen Souveränität zu unterminieren“, sagte Putin am Donnerstag in seiner Ansprache vor dem internationalen Diskussionsklub Valdai. „Eine solche monopolare Welt braucht keine souveränen Staaten, sie braucht nur Vasallen.“

Russland steht zu denen, die den Standpunkt vertreten, dass die Beschlüsse auf kollektiver Basis und nicht ausgehend von Erwägungen beziehungsweise im Interesse einzelner Staaten oder einer Gruppe von Ländern konzipiert werden müssen“, betonte Putin.

„Es muss das Völkerrecht und nicht das Recht des Stärkeren und nicht das Faustrecht gelten. Ein jedes Land und ein jedes Volk sind natürlich einmalig und haben gleiche Rechte, darunter auch das Recht auf die selbständige Wahl ihrer Entwicklung“, sagte er.

Der russische Präsident hob die Wichtigkeit der jetzigen Integrationsprozesse in Eurasien hervor und bezeichnete die sich anbahnende Eurasische Union als eine Chance für die Mitgliedsländer zu einem selbständigen Zentrum und nicht zu einer Peripherie von Europa und Asien zu werden.

Putin betrachtet nach eigenen Worten eine enge Integration Russlands mit den Nachbarn als eine absolute Priorität. Die eurasische Integration werde zugleich auf der Grundlage des Prinzips der Vielfältigkeit gestaltet. „Dies ist eine Union, in der ein jedes Mitglied sein Gesicht als politisches Subjekt beibehalten wird“, so Putin.

http://de.rian.ru/politics/20130919/266910531.html

Andreas von Bülow mit Michael Vogt über false flag Operationen

von bülow Andreas von Bülow mit Michael Vogt über false flag Operationen

2. September 2013Politaia

Andreas von Bülow gehörte viele Jahre der Parlamentarischen Kontrollkommission der Nachrichtendienste an. In dieser Funktion lernte er Denkweise und Praktiken von Geheimdiensten kennen, die Außenstehenden verschlossen sind. Seine Einblicke und Erfahrungen sind frappierend und beängstigend, vor allem aber eines: erhellend.

Von Bülow belegt, daß die US-Politik und die amerikanischen Geheimdienste seit jeher vor keiner Tat zurückschrecken, um ihre Interessen durchzusetzen.

Bei seinen Recherchen stieß er auf ein “erschreckendes Gemälde der systematischen operativen Verschränkung geheimdienstlicher, also staatlicher Operationen mit der organisierten Kriminalität, dem Drogenhandel und dem Terrorismus”. Die Hauptrolle in diesem gnadenlosen Spiel dunkler Mächte haben die weltweit operierende CIA und ihr israelischer Gegenpart, der Mossad, inne. Beide Geheimdienste entpuppen sich als wahre Meister in der verdeckten Durchsetzung staatlicher Machtpolitik, und um sie herum spannt sich ein dichtes Netzwerk krimineller Machenschaften.

Auf Grundlage der Geschehnisse der letzten Jahrzehnte und insbesondere des 11. September 2001 stellen sich Fragen nach der Geopolitik der USA, einer Weltmacht ohne Gegenspieler. Wer bestimmt die Marschroute, wo bleiben die Informationen einer „freien” Presse, das demokratische Volk, die Opposition? Wie kann es sein, daß die Welt von einem in den nächsten Krieg gelogen wird, false flag Operationen vorausgehen, Fakten erfunden, Sachverhalte gefälscht werden und nahezu gleichgeschaltete Medien all das kritiklos übernehmen und als Wahrheit präsentieren – auf dem Rücken der Betroffenen und dem Leid der zu „Schurkenstaaten“ erklärten Völker?

Hier geht es zum Video:

http://www.alpenparlament.tv/video/covert-operation-und-deren-erahnung-durch-den-laien/

Kriegskartell des Westens zum Äußersten entschlossen

26. August 2013

Kommentar: Die Internationale Finanzmafia ist fest entschlossen, ihre Bluthunde in London, Paris, Washington, Tel Aviv, Ankara und Riad gänzlich von der Leine zu lassen. Die Pressehuren haben ihr Trommelfeuerwerk schon seit Tagen am Laufen. Es gibt wohl kein zurück mehr.
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eu isra nato Kriegskartell des Westens zum Äußersten entschlossenVorwand gesucht

Nach Meldungen über den Einsatz von Giftgas in Syrien: Für das vom Westen angeführte Interventionskartell steht die Regierung Assad als Urheberin fest

Von Karin Leukefeld

Nachrichten über einen möglichen Giftgaseinsatz in Syrien mit vielen Toten haben innerhalb weniger Tage die Region im östlichen Mittelmeerraum an den Rand einer militärischen Eskalation gebracht. Politiker, Journalisten und Experten in den USA, Europa, Israel und in den Golfstaaten diskutieren über verschiedene Szenarien eines militärischen Eingreifens. Rußland, China, Iran, Irak und die BRICS-Staaten warnen dagegen vor einer militärischen Eskalation. Was sich genau in östlichen Vororten und Satellitenstädten der syrischen Hauptstadt Damaskus ereignet hat, ist weiterhin unklar.

Die Organisation »Ärzte ohne Grenzen«, die in den Gebieten arbeitet, die von den Aufständischen kontrolliert werden, erklärte, daß in weniger als drei Stunden 3600 Menschen mit »neurotoxischen Symptomen« in drei verschiedenen Krankenhäusern aufgenommen worden seien. Patienten hätten unter Krämpfen, starkem Speichelfluß und Atemnot gelitten….

– auf Politaia gehts weiter –

Militarisierung der USA – Vorbereitungen auf den Bürgerkrieg

von http://www.politaia.org/

USA: Aufbau einer Armee zum Einsatz im Inneren 19.8.13

Veröffentlicht am 18.08.2013

Antikrieg TV http://www.antikrieg.tv

Die Militarisierung Amerikas

26. Juli 2013

Diese Woche kamen in Chicago bei einem Miltärmanöver zum Üben von Stadt- und Häuserkämpfen Blackhawk-Helikopter zum Einsatz. Derartige Übungen sind im amerikanischen Alltag nichts Ungewöhnliches mehr.

Wie üblich wurde die Zivilbevölkerung im Voraus nicht über diese Übung informiert und reagierte verwirrt. Diese Übungen werden im Geheimen und scheinbar in Zusammenarbeit mit städtischen Polizeibehörden und ausgewählten Volksvertretern – Demokraten wie Republikanern – durchgeführt; ihr angeblicher Zweck ist es, US-Truppen Erfahrungen in „Militäroperationen in Stadtgebieten,“ wie es das Pentagon formuliert, sammeln zu lassen.

Solche Operationen sind zweifellos von zentraler Bedeutung für das US-Militär. In den letzten zehn Jahren bestand seine Hauptaufgabe darin, relativ machtlose Länder zu überfallen und zu besetzen und die Widerstand leistende Bevölkerung zu unterwerfen, wie es im Irak und in Afghanistan geschehen war – oft in Häuserkämpfen in Stadtgebieten.

Das Militär unterhält im Süden des Bundesstaates Indiana einen über 4000 Quadratkilometer großen Truppenübungsplatz für Häuserkampftraining, in dem es über 1500 „Trainingsgebäude“ gibt, die Schulen, Krankenhäuser und Fabriken darstellen. Auf der Webseite des Übungsplatzes heißt es, es könne sowohl auf die Darstellung von ausländischen als auch inländischen Szenarios ausgelegt werden.“………………

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http://www.wsws.org/de/articles/2013/07/26/pers-j26.html